Warhammer 40.000: Fire Warrior – im Klassik-Test (PS2)

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Damit der gemeine Spieler dennoch seine Wertigkeit begreift, gibt die Kommando-Zentrale ständig per Funk frische Missionsziele durch: Da wollen dann Schlüsselkarten stibitzt, Bordkanonen sabotiert, hochrangige Generäle eskortiert oder brodelnde Höllenportale geschlossen werden. Nur logisch, dass Eure Widersacher ruppige Gegenmaßnahmen ergreifen: Von garstigen Megarobotern über glühende Totenköpfe bis hin zu mutierten Dämonen reicht die potente Feindmannschaft. Angesichts dieser geifernden Übermacht seid Ihr sukzessive auf stärkere Schießeisen angewiesen: Zum Glück hinterlässt jeder erlegte Gegner sowohl seine Knarre als auch deren Munition – mit Bolzenkanonen wird das Fire Warrior-Leben gleich viel unbeschwerlicher. Allerdings solltet Ihr schweres Geschütz wie Brandgranaten oder ­Raketenwerfer für die hartnäckigen Zwischenbosse aufheben, denn ‘Juggernaut’ (ein hünenhafter Mech-Verschnitt) sowie ‘Valkyrie’-Gleiter geben erst nach zähem Dauerbeschuss klein bei. Wenigstens dürft Ihr nach eventuellem Ableben sofort beim letzten, fair positionierten Checkpoint weitermachen.

Obschon die Solo-Kampagne selbst für geübte Zocker kein kurzes Vergnügen darstellt, packt THQ noch einen dicken Multiplayer-Part oben drauf: Neben obligatorischen Splitscreen-Scharmützeln für bis zu vier Spieler geht Fire Warrior als erster reinrassiger PS2-Ego-Shooter ins Netz. So Ihr einen Online-Adapter nebst DSL-Anschluss besitzt, warten diverse Internet-Arenen auf Euch. Maximal acht internationale Pistoleros beharken sich alsdann in altbewährter Ballermanier bei ‘Deathmatch, ‘Team-­Deathmatch’ oder ‘Capture the Flag’. Damit jeder Teilnehmer seiner Eitelkeit Rechnung tragen kann, stehen außerdem zahlreiche Charakter-­Modelle als Online-Ebenbild bereit.

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JACK POINT
9. April 2022 4:16

Schade, dass es nicht viel mehr Action-Titel im Warhammer 40k Universum geht. Bei Firewarrior könnte man kritisieren, dass die Waffen teils so ungenau oder mit geringem Durchschlag sind (ist das im Regelwerk so?), da hat das geniale wenn auch ähnlich abwechslungsarme Space Marine mit extrem brachialen Waffen besseren Eindruck hinterlassen.