Warhammer: Dark Omen – im Klassik-Test (PS)

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Geld regiert auch die Warhammer-Welt: Nur wer durch souverän gewonnene Schlachten viel Gold einfahrt, kann seinen Söldnerhaufen in Schuß halten. Wer immer knapp am Limit kommandiert, führt bald keine stolze Armee, ­sondern eine kümmerlich Sammlung
geschundener Ve­teranen durchs Land. Neben dem Ersatz für gefallene Kämpfer (jede Einheit besteht aus vier bis zwanzig Soldaten), laßt Ihr auch für zusätzliche Rüstungen und Schilde Geld springen.

Bei Dark Omen spielt Ihr aktiv in ­einem epischen Fan­tasy-Roman: Auch wenn die Handlung grob vorgegeben ist, und Euch der Im­perator meist klare Befehle erteilt, seid Ihr als Armee­führer zu eigenständigen Ent­schei­dungen in der Lage: Während der Treffen und Gespräche mit anderen Generälen, Priestern und Ver­bündeten werdet Ihr oft vor die Wahl zwischen verschiedenen Etappen gestellt. In die Hauptstadt zu­rückkehren und dem Re­genten berichten oder erst noch eine anrückende Zombie-Armee vernichten? Wer zusätz­liche Missionen erfüllt, erhält neue Ver­bündete oder wird mit seltenen, magischen Artefakten belohnt.

Warhammer: Dark Omen spielt Ihr am besten mit der Playstation-Maus. Wer dieses Sony-Zubehör nicht besitzt, kommandiert mit dem voll belegten Joypad. Beiden Steuerungsvarianten ist das silberne Kommandofeld am unteren, rechten Bildrand gemein: Mit flinken Klicks aktiviert Ihr Zaubersprüche, spannt die Bögen oder blast zur Attacke. Auch der Rückzugsknopf und der er­wähn­te “Hero”-Button sind in das praktische Icon-Menü integriert. Außerdem verrät der Blick nach rechts den aktuellen “Zau­ber­zyklus”, von dem die Effektivität Eurer Magie abhängt.
Die scrollenden Schlacht­felder betrachtet Ihr von oben: In Echtzeit setzen sich Panzer schnaubend in Bewegung, Pfeilschwärme zischen über die Felder, ein magischer Feuerball rollt auf Eure Flanke zu. Auch wenn in der entferntesten Zoom-Stufe alle Details verschwinden, solltet Ihr diese Dar­stel­lungsart wählen: Bleibt Ihr nah am Ge­schehen, seht Ihr zwar ­jeden einzelnen Armbrustbolzen, dafür habt Ihr null Überblick. Am besten zoomt Ihr noch vor dem Anpfiff zur Schlacht (während der Aufstellphase) so weit wie möglich weg.

Aus den spartanischen Optionen von Dark Omen ragt nur die Möglichkeit heraus, zu jedem Zeitpunkt (nicht jedoch während einer Schlacht) zu speichern – vom rettenden Speichervor­gang seid Ihr nur zwei Mausklicks entfernt.

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BoC-Dread-King
I, MANIAC
BoC-Dread-King

Das ist nicht korrekt, wir haben es auf PS1 durchgespielt:)

belborn
I, MANIAC
belborn

War leider auf der PS1 unspielbar

geohound
I, MANIAC
geohound

Hab ich damals nur auf dem PC gespielt, der Mehrspieler-Modus war fantastisch! Den Vorgänger “Im Schatten der Gehörnten Ratte” fand ich aber auch gut.

belborn
I, MANIAC
belborn

Fand das Spiel richtig gut damals,kein Vergleich zur gehoernten Ratte.