Worms – im Klassik-Test (PS / SAT)

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Die Würmer werden je nach Menüeinstellung per Zufall oder in Teamgruppen plaziert, dann beginnt das vom 64’er-Klassiker Artillerie Duell inspirierte Gefecht: Pro Runde watschelt oder hüpft jedes Team mit einem Kämpfer in eine günstige Angriffsposition, dann pickt Ihr Euch aus einer Iconleiste eine strategisch sinnvolle Waffe heraus, legt per Zielkreuz die Schußrichtung fest und variiert die Distanz durch unterschiedlich langes Drücken der Feuertaste. Mit der Bazooka reißt Ihr kleine Löcher in Felsvorsprünge und stürzt so Gegner in einen tödlichen Lavasee. Ein direkter Treffer verursacht bis zu 50 Schadenspunkte, die Druckwelle schleudert Opfer jenseits der Landschaftsgrenzen – Missing In Action, Wurm gilt als verschollen. Für solche Aktionen eignen sich auch die Nahkampfattacken ”Dragon Ball”, ”Fire Punch” (Street Fighter läßt grüßen) oder ein kleiner Schubser Richtung Mine, Abgrund oder Tiefsee. Bei der Fischfuttersuchrakete müßt Ihr Euch nicht auf Euer Augenmaß verlassen, auch ein Luftangriff mit acht Bomben verfehlt selten sein Ziel.

Handels­übliche Feuerwaffen wie Schrotflinte oder Uzi fehlen ebensowenig wie flächendeckende Granaten oder Cluster-Bomben, die Ihr auf gegnerische Wurm­ansammlungen schleudert. Den größten Wumms hat Dynamit, das ihr jedoch direkt beim Sprengopfer plazieren müßt. Dann bleiben Euch genau noch fünf Sekunden, um aus der Gefahrenzone zu hopsen. Da die Kleinen weder sehr hoch springen noch weit fallen, ohne sich zu verletzen, erklimmen sie Vorsprünge mit dem Ninja-Seil oder lassen sich mit gewagtem Bungee-Sprung von einer Klippe fallen. Hilft auch das nicht weiter, buddelt Ihr Euch einen Weg horizontal mit dem Flammenwerfer oder vertikal nach unten, ausweglosen Situationen entflieht Ihr mittels Teleporter. Einschwebende Kisten bestücken Euer Waffenarsenal: Bananenbombe, Minikanone oder explodierende Schafe dezimieren ganze Wurmteams – der Gegner gibt sich gleich geschlagen oder opfert seinen letzten Streiter in einer Kamikaze-Explosion.

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Omnibot
30. Juni 2018 11:34

Von allen Worms-Games habe ich mit dieser Version am meisten Zeit verbracht. Und vielleicht auch deswegen hat mir diese Version immer am besten gefallen. Hat einfach alles gepasst.

amigafreak
28. Juni 2018 21:04

Hab noch den 1. Teil für den Amiga da. Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir 2 Sachen. Man konnte selbst Hintergründe aus IFF-Grafiken als Spielfeld verwenden, wenn man ein paar Regeln beachtet hat – und ich hatte mir seinerzeit aus irgendeiner der zahlreichen Mailboxen alternative Sprachsamples gesaugt. (War irgendwas mit stark türkischem Akzent und Sprüchen, die man durchaus in dieser Art von entsprechenden “Mitschülern” vom Schulhof kannte.)

Natürlich war das Spiel auf Festplatte installiert.
Ich hab mir ein kleines Script geschrieben, über das ich beim Doppelklick auf das Spiel-Icon auswählen konnte, ob die Standard-Wurm-Sprachausgabe oder die Ultrakrass-Alder-Türkische-Alternative benutzt werden soll 🙂

SxyxS
28. Juni 2018 15:06

Meister des Ninjaropes war ich nie,
aber eigentlich niemand so richtig da bei uns Training verboten war u Würmer sehr kostbar sind.
Insbesondere wenn der Timer pro Zug nur wenige Sekunden hat u man ständig unter Stress steht.
Da kommt es auf eine präzise Cluster u strategische Teleports an
Als Meister der Intrigen stand ich aber immer an der Tabellenspitze u den Topwurm im Schnitt über 1.000 bei kills.

Allerdings muss man zu mehreren einige Regeln beachten(sobald man sich eingespielt hat) damit sich der Spass entfalten kann.
Keine Feigen Moves erlauben(eingraben,Schutz bauen,offensichtlich Sinnlose Moves um Zeit zu schinden oder Airstrike/Missiles mit Granaten zu sparen) u diese Bestrafen.(1move aussetzen,missile/airstrike abgezogen bekommen/Wurm töten)

Ziep
28. Juni 2018 13:14

Die Wertung damals hatte mich zwar etwas skeptisch gemacht, aber schon die ersten Sessions mit Kumpels hat deutlich gemacht, dass es ein langfristig gut angelegtes Geld war.
So simpel, und doch so lustig. Vor allem durch die Intrigen, die untereinander gesponnen wurden, wo doch im Endeffekt jeder wusste, dass er hintergangen wird früher oder später. 😀
Als Meister des Ninja ropes hatte man derbe Vorteile, und das feuern der Shotgun über mehrere Screens in der Overtime, unter Zeitdruck… mega spassig!
Oder wenn man einer Mine den Boden abgegraben hat, diese den Berg runter geeiert ist und dann eine Kettenreaktionder Zerstörung verursacht hat… genial!

ghostdog83
28. Juni 2018 12:39

Ist auch zukünftig noch spassig.

SonicFanNerd
28. Juni 2018 11:48

Irgendein Worms zu der Zeit haben wir damals auch gesuchtet.
Allerdings weiß ich nicht mehr auf welcher Kiste. PC/Amiga/PS1 – alles möglich.
Danach hab ich die Serie aber aus den Augen und daran auch das Interesse verloren.
Inzwischen gehen die Worms-Spiele voll an mir vorbei.
Allerdings beharken sich die kleinen Viecher beständig seit ca. 1995 durch die Generationen.
So langen Atem hatten die Lemmings z. B. nicht (ich weiß, anderes Spielprinzip und so, aber die kleinen Wuselviecher sind ähnlich ikonisch).

Rudi Ratlos
28. Juni 2018 11:35

So hart mit Kumpels auf dem Amiga gesuchtet – mein Liebling ist aber immer noch “Worms 2: Armageddon”.

kevboard
27. Juni 2018 20:26

Worms wurde erst mit teil 2 wirklich gut.

SxyxS
27. Juni 2018 15:38

ist auch heute noch spassig.

MadMacs
27. Juni 2018 15:06

Mitte der 90er bis zum Abwinken mit Freunden gespielt. Damals ein richtig spassiges Spiel.