Yoshi’s Story – im Klassik-Test (N64)

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In der letzten MANIAC haben wir Euch unsere ersten Eindrücke des neuen Miyamoto-Jump’n’Runs vermittelt, jetzt folgt der Intensiv-Test mit weit fortgeschrittenen Spielständen. Um Euch möglichst schnell zu informieren, basiert unser Bericht auf der japanischen Fassung von Yoshi’s Story. Die PAL-Version erscheint bereits im März und wird sich inhaltlich nicht unterscheiden, jedoch deutsche Bildschirmtexte enthalten.

Anders als bei vielen vorhergehenden “Mario/Yoshi”-Hüpfspielen gibt es diesmal keine Oberwelt. Bei Yoshi’s Story stehen uns sechs Szenarien mit je vier umfangreichen Levels bevor. Allerdings spielt man bei einem „Durchlauf“ nicht die kompletten 24 Abschnitte, sondern je einen Level pro Welt – also exakt sechs Szenen. Dabei hängt es von Eurer Sammelleidenschaft ab, welche Levels anwählbar sind. In der ersten Welt habt Ihr noch freien Zugriff auf alle vier Szenen und könnt Euch den einfachsten oder punkteträchtigsten Abschnitt aussuchen. Spielt Ihr diesen Level ohne größeres Interesse für die vielen örtlichen Geheimnisse durch, dürft Ihr nur Abschnitt 1 der nächsten Welt ansteuern. Findet Ihr jedoch eines der gut versteckten Riesenherzen, öffnet sich mit jedem Exemplar das Tor zu einem weiteren Level der folgenden Welt – bis schließlich alle vier Szenen zur Wahl stehen. Nach diesem Schema spielt Ihr Euch bis zur sechsten Welt voran.

Neben dem Story-Modus, der wie oben beschrieben abläuft, steht eine zweite Spielvariante parat, in der Ihr alle geschafften Levels frei anwählt und auf weitere Gimmicks untersucht. Außerdem gibt’s ein Trainingsszenario, das Euch mit den wesentlichen Features vertraut macht. Dort lernt Ihr zunächst, daß alle sechs verschiedenfarbigen Yoshis, aus denen Ihr vor Spielbeginn Euren Lieblings-Saurier bestimmt, exakt die gleichen Talente haben. Die Tierchen unterscheiden sich allein in der Vorliebe für bestimmte Obstsorten.

Wie schon beim Vorgänger Yoshi’s Island auf dem Super Nintendo saugt Yoshi Gegenstände mit der Zunge ein und verdaut sie dann entweder zu Punkten (Obst) oder eiförmigen Wurfgeschossen (Gegner). Maximal sechs gepunktete Eier zieht Yoshi als Schwanz hinter sich her, um dann auf Knopfdruck ein Zielkreuz zu aktivieren, das die Schußrichtung angibt. Damit sprengt Ihr Schwebeblasen, in denen sich Obst und andere Extras befinden, macht Feinde unschädlich, zerdeppert morsches Gestein oder aktiviert Schalter.

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5 Kommentatoren
NipponichiChrisKongMadMacsCatchmagicZack1978 Letzte Kommentartoren
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Nipponichi
I, MANIAC
Maniac
Nipponichi

Mal abgesehen davon, daß es recht kurz ist, gefällt es mir von allen Yoshi-Jump’n’Runs nach wie vor am Besten, das Einzige was mich an dem Spiel wirklich genervt hatte, war die zwanghaft aufgedrängte Sticksteuerung. Steht auch heute noch bei mir zuhause in Top-Zustand.

ChrisKong
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ChrisKong

Eine der grössten Enttäuschungen, die Nintendo je Zustande gebracht hat.

MadMacs
I, MANIAC
Profi (Level 3)
MadMacs

Trotz des kindlichen Schwierigkeitsgrades und des geringen Umfanges hatte ich Gefallen an dem Spiel. Aber es stimmt, es war schon arg kurz.

Catchmagic
I, MANIAC
Profi (Level 1)
Catchmagic

Yoshis Story war schon ein tolles Spiel! Wie Zack1978Zack1978 war Ich aber ebenfalls von Schwierigkeit und Umfang enttäuscht. Fühlte sich irgendwie im Gegensatz zu Yoshis Island fast schon winzig und anspruchslos an…

Zack1978
Mitglied
Maniac
Zack1978

Der schmale Umfang und die mangelnde Komplexität der Level waren damals auch meine größten Kritikpunkte am ansonsten großartigen Spiel.
Gerade grafisch fand ich Yoshi ‘s Abenteuer auf dem N64 einfach fantastisch.
Der aktuelle Ableger Crafted World kommt zwar meiner Meinung nach auch nicht an das famose Yoshis Island für SNES heran, von den späteren Nachfolgern des Erstlings gefällt er mir aber am besten.