YU-NO: A girl who chants love at the bound of this world. – im Test (Switch)

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Seite 1

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Satte 23 Jahre hat es gedauert, bis YU-NO das erste Mal den Westen erreicht und uns damit ein Vertreter der Gattung Visual Novel beschert wird, der als Meilenstein und entscheidender Impuls zur Weiterentwicklung des Genres gilt. Denn die Geschichte rund um den jungen Studenden Takuya, der von seinem eigentlich für tot gehaltenen verschollenen Forscher-Vater ein Paket mit einem rätselhaften Gerät bekommt und daraufhin zwischen parallelen Welten wechseln kann, wird nicht einfach geradlinig erzählt. Vielmehr beeinflussen Eure Aktivitäten, bei denen Ihr auch in der Zeit vor- und zurückreist, sowie das gesammelte Wissen in einer Welt auch die anderen, wodurch ein komplexes Geflecht aufgebaut wird, das Ihr mit Grips und einer sich allmählich aufbauenden ”Weltenkarte” erkundet.

Allerdings dauert es eine ­Weile, bis sich die mysteriöse und lesenswerte Geschichte entfaltet: Der stundenlange Prolog ist noch ausgesprochen linear und auch zwischendurch gibt es immer wieder Längen, in denen die ­weniger glanzvolle Seite von YU-NO auffällt. Plaudereien und ­Untersuchungen der Umgebungen werden Point’n’Click-artig angestoßen und sind fummelig. Die Tatsache, dass der häufig trieb­gesteuerte ­Takuya jedem weiblichen Wesen (immerhin meis­tens nur optional) auf die Brüste oder den Po starrt, ist ­mitunter peinlich und verlangt ­Toleranz.

Story und Spielablauf bleiben dem 1996er-PC-Original treu, die Grafiken wurden ansehnlich neu gezeichnet und Charaktere leicht animiert, musikalisch gibt es den Original- oder arrangierten Soundtrack. Käufer der verpackten Fassung erhalten exklusive Boni: Der PS4-Version liegt ein frivoles Stoff-Miniposter bei, für die Switch gibt es den Download-Code zum Wonder Boy-inspirierten Yu-No’s Adventure im klassischen 8-Bit-Stil.

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