E3 – Absage noch in dieser Woche?

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Andy Robinson von VGC spekuliert bei Twitter, dass die diesjährige E3 noch in dieser Woche komplett abgesagt werden könnte, wobei er angibt, dass Fakten und Gerüchte aktuell schwer zu unterschieden sind. Zuvor hatten bereits Sony, Nintendo, Microsoft und Ubisoft erklärt, dass sie nicht Teil der Messe sind und vor wenigen Stunden sind noch Sega, Tencent und Level Infinite nachgezogen.

Die E3 2023 findet (vielleicht) vom 13. bis 16. Juni statt.

Die E3 steht wohl vor dem endgültigen Aus - das finde ich...

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The-Boy-Who-Lived
30. März 2023 23:25

Jetzt ist es offiziell:

https://twitter.com/E3/status/1641546610218811393?t=vOWftGSJ2ShzU6m20Gu1bA&s=19

Egal wie man aktuell so zum Thema steht oder die momentane Situation befürwortet – ich finde es einfach nur schade im Hinblick auf die Bedeutung und Geschichte der Messe… schon traurig.

Geoff konnte es auch nicht lassen, im gleichen Atemzug vom Schwelgen in den Erinnerungen seiner ersten E3 ins Promoten vom Summer Game Fest überzugehen – was unter dem E3 Kommentar vom SGF (wohl auch von ihm) gepostet wurde, war auch nicht unbedingt galant.

RYU
RYU
30. März 2023 11:38

Brauch alles keiner mehr, die haben außer Remaster eh nix mehr zu zeigen. Trailer können auch weg, Zeitschirften sowieso. Ich will mich nich ablenken lassen beim konsumieren. LoL

Rudi Ratlos
30. März 2023 11:21

Ein bisschen schizophren war die E3 eigentlich immer. Nur fürs Fachpublikum gedacht, aber vollgeknallt mit Schnicki-Schnacki, teuren Ständen und hübschen Messe-Menschen. Im Grunde genommen hätten auch Cubicles mit Anspielstationen fürs Fachpublikum gereicht 😉
Gut, das wurde in den letzten Prä-Corona-Jahren ja ziemlich aufgeweicht, aber am Ende sind B2C-Messen (mit separaten B2B-Bereichen) wohl am Ende lukrativer. Zumindest für die Messegesellschaften und die Veranstaltungsorte.

captain carot
29. März 2023 21:03

Ich glaube auch nicht unbedingt, dass die Messe als Ganzes tot ist. Aber die reine ‘Fachmesse ‘ a la E3. Wirklich für Entwicklerpublikum gibt es unter anderem Konferenzen wie die GDC. Gamescom und Co. bieten einerseits ein großes Konsumentenpublikum und scheinen andererseits bei weitem nicht der Kostenfaktor zu sein, der die E3 seit Jahren ist, wenn man manchen Entwicklern glaubt.

Konsumenten erreicht man mit Live Formaten und ausgegliederten Shows ebenso. Bleibt wohl, dass die E3 sich noch mal wirklich neu erfindet und dann vielleicht auch eine echte Publikumsmesse wird oder auf Dauer verschwindet.

xarjaz
29. März 2023 20:18

Ich kann gut ohne E3 und andere Messen leben. Die Präsentationen und Ankündigungen beschränken sich ohnehin zu oft auf endlose Rendertrailer mit wenig bis keiner Aussagekraft über das fertige Spiel, das manchmal erst Jahre später rauskommt. Mir reicht es, zu lesen, dass Death Stranding 2 in der Mache ist, den Marketing-Zirkus von Kojima & Co brauche ich nicht. Gebt Bescheid, wenn es in 2 Jahren Gameplay zu sehen gibt!
Nintendo hat meiner Meinung nach mit der Direkt wirklich ins Schwarze getroffen. So ein 45 Minuten Video lässt sich bequem in der Bahn oder vielleicht auf dem Laufband im Fitnessstudio konsumieren und man hat erfahren, was in naher Zukunft herauskommt, ein paar Bilder dazu gesehen und von mir aus noch 2-3 Neuankündigungen für die nächsten 18 Monate untergebracht.

Walldorf
29. März 2023 19:58

Hoffentlich bedeutet das langfristig nicht auch das Aus der gamescom. Für Indie- und AA-Spiele ergeben Messen immer noch Sinn, ein Grand Theft Auto VI braucht natürlich keine spielbare Messedemo, weil sich das so oder so gut verkaufen wird.

JonnyRocket77
29. März 2023 19:56

Das Konzept einer Messe mag veraltet sein und nicht mehr in die Zeit passen. Schade finde ich den Niedergang aus persönlicher Sicht trotzdem. Die Shows werden mir fehlen. Manchmal peinlich, manchmal euphorisch. War alles dabei. Nicht so durchgestylt und rundgelutscht wie die Trailershows heute. Allgemein war die E3 Zeit jedes Jahr so ein bisschen das Weihnachten der Videospieler.

Vom Kostenfaktor denke ich (ohne wirklich Ahnung zu haben), dass die großen Firmen im Business genug mit Videospielen und Konsolen das ganze Jahr über verdienen. Da schlagen die paar Millionen für nen ordentlichen Messeauftritt wahrscheinlich nicht auf die Börsenbilanz.

dunklertempler
29. März 2023 18:07

Die Gamesmessen, wie übrigens alle Messen sind leider überholt und für die Firmen inzwischen auch zu teuer.
Fand die Gamesconvention in Leipzig damals auch viel besser als die Gamescom, man tritt sich einfach nur tot und hat auch nichts mehr davon.
Man kann ja alles auch über eine Directsendung mitteilen, was mir persönlich voll reicht.
Da gibst dann manchmal auch noch eine Überraschung die noch nicht durchgesickert ist.

captain carot
29. März 2023 17:44

Als Business Messe hat sich die E3 halt überlebt. Zumal die Kosten zum Schluss wohl extrem hoch waren vor Corona.

Gamescom, Tokyo Games Show oder Paris Games Week sind dagegen Publikumsmessen, auch wenn es da natürlich ebenfalls B2B gibt.

29. März 2023 17:41

Früher hui, heut … naja … der Großteil der Neuigkeiten sind eh meist schon vor diesen Großmessen durchgesickert und dass bisschen Selbstbeweihräucherung der Platzhirsche braucht es nun auch nicht.

, den Publishern geht es wohl eher wie mir in meinem Job, vom Kunden bzw. der Community will man eigentlich nur das Geld und dann soll sich das Pack mit sich selbst beschäftigen und einen in Ruhe lassen. 😉

Lincoln_Hawk
29. März 2023 17:12

R.i.p.

senser
29. März 2023 13:36

Keine Ahnung wie da der Kosten Nutzen Faktor am Ende ist aber da fehlt schon was mittlerweile.Firmen die Milliarden verdienen könnten sich so eine Show ruhig gönnen😉

The-Boy-Who-Lived
29. März 2023 12:13

Ich finde es schon schade, wie viel Stellwert die E3 im Laufe des vergangenen Jahrzehnts eingebüßt hat, als ehemaliger Wallfahrtsort für Videospielende. Gerade Sony hat durch die E3 in der Anfangszeit viel profitieren können. Aber das war halt einmal.
Dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, losgelöst vom fixen Rahmen und mit viel flexibleren, individuellen Gestaltungsmöglichkeiten ist irgendwie verständlich, andererseits sehe ich da die Gefahr, dass die einzelnen Akteure bei all den Ankündigungen und Trommelrühren eben auch mal gerne unterirdisch abliefern, da man ja sonst über’s Jahr verteilt ja auch noch Möglichkeiten hat, was zu bringen. Und als Interessent verliert man da dann gern schnell den Überblick, wer sich denn alles wann in dem ausgedehnten Zeitraum zur Schau stellt.

Und der Rahmen/die Atmosphäre von so etwas sorgt halt nach wie vor dafür, dass man diesbezüglich richtig euphorisch ist und es ein immenser Höhepunkt im Jahr eines Gamers sein kann. Schon merkwürdig, dass so etwas bald nur noch Erinnerungen der Spieler sein wird.
So wie es jetzt auch ist, mit den ganzen Live-Shows online und dem Geflexe, wie viel Zuschauer man ja wieder dieses Jahr hatte, finde ich auch nicht super. Man sollte doch meinen, dass die auch Interesse daran haben, zu ihrer Community persönlich den Kontakt zu halten und ein Erlebnis abseits vom Internet und Show-Streaming zu bieten.

Zum Glück gibt es noch die Gamescom…

29. März 2023 10:21

Klingt logisch, wenn man eh nix zu zeigen hat.