GRIME II – im Test (PS5)

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Das erste GRIME war dank Soulslike-Mechaniken ein forderndes, aber gleichzeitig auch überaus atmosphärisches 2,5D-Metroid­vania. Der Nachfolger baut auf diesen Stärken auf, variiert und erweitert das Konzept jedoch in zahlreichen Punkten. So schlüpft Ihr nicht nur in die ­Rolle eines neuen Protagonisten – hier ”Formloser” genannt – und bahnt Euch einen Weg durch neue ­Biome im albtraumhaften Universum, sondern habt auch deutlich mehr Möglichkeiten, Euch die vielen grotesken Widersacher vom Leib zu halten.

Anders als in Teil 1 könnt Ihr einzelne Gegnertypen komplett absorbieren und sie dann im Kampf herbeizaubern. Beschwört Ihr etwa den wie einen Igel anmutenden ”Spitzen Finger”, bleibt dieser einige Sekunden lang in der Umgebung stehen und spießt jeden Widersacher auf. Andere Formen drängen Gegnerhorden zurück oder machen Euch kurzzeitig unbesiegbar. Mit einer Art Tentakelpeitsche zieht Ihr Euch nun an Widersacher oder Objekte heran oder manipuliert Bodenplatten, sodass diese einstürzen – idealerweise, wenn gerade ein Gegner darüber läuft. Parieren klappt erstmals auch in der Luft und im Kampf könnt Ihr jetzt noch mehr Schaden anrichten, wenn Ihr darauf achtet, dass Eure Kraftanzeige eine bestimmte Markierung nicht unterschreitet. Dazu gesellen sich mehr als zehn Fähigkeiten, über 30 verschiedene Waffen (Axt, Bogen, Schwert, Wurfdolch usw.) und mehr als 60 Rüstungen – allesamt aufrüstbar versteht sich. Schön auch, dass es nun von Anfang an ein Schnellreisesystem gibt – vorausgesetzt, Ihr findet und aktiviert zuvor die jeweils zwei Siegel in einer Region der Spielwelt.

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Bort1978
16. Mai 2026 4:28

Ich bin jetzt schon über 30h dran. Anfänglich war ich etwas enttäuscht, weil mir die Karte mit ihren 2 Ebenen zu undeutlich war, aber mittlerweile bin ich extrem begeistert, was das Spiel alles an Möglichkeiten / Fähigkeiten bietet. Coole Bosse, viele verschiedene Waffen, richtig interessante Fähigkeiten, die mit einer guten Lernkurve in immer fordernderen Geschicklichkeitspassagen eingesetzt werden müssen, das Kampfsystem macht auch richtig viel Spaß und das Spiel ist wirklich riesig.
Die Story ist mir leider komplett egal, nimmt aber eh nur wenig Raum ein. Nervig sind kleinere Bugs, wenn sich das Spiel z. B. regelmäßig beim starten im Ladebildschirm oder auch bei einem bestimmten Händler aufhängt. Manchmal scrollt das Spiel auch mit deutlich unter 60 fps oder man sieht sogar für 1s einen Ladebalken, während das Bild kurz stockt. So aufwändig ist die Grafik nicht, so dass ich sowas nicht nachvollziehen kann. Auch während des Speicherns an den Checkpoints muss man immer kurz 2-3s abwarten, bevor man z. B. den nächsten Warppunkt auf der Karte auswählen kann. Nicht dramatisch, stört aber etwas den Spielfluss.