Die Diskussion über Gewalt in Videospielen ist so alt wie das Medium selbst. Nun hat sich John Carmack, Erfinder von Doom und Rage, im Gespräch mit IndustryGamers zu dem Thema geäußert. Er sei der Meinung, dass Videospiele im Idealfall sogar aggressionsabbauend wirken könnten und führte dabei Spieler auf der QuakeCon an, die keinen Unterschied zu Studenten auf dem Campus wären. Dies war vermutlich eine Anspielung auf die Diskussion nach dem Columbine-Massaker vom 20. April 1999, für das man u.a. Doom verantwortlich machte. Damals hatten zwei Schüler in ihrer Highschool einen Amoklauf gestartet, wahllos einige Schüler und Lehrer umgebracht und sich am Ende selbst erschossen.
Hierzulande ist bekanntlich die Einstellung eine andere, da Amokläufe grundsätzlich durch Spiele ausgelöst werden…









@BodenpowerNorwegen? Angeblich soll der World of Warcraft gezockt haben. Sogar mal ein Jahr lang “”Hauptberuflich””. Ich bezweifel das. Schließlich hat der niemanden “”gelootet””. Und sich auch keine Gegner gesucht sondern Opfer. Was bei diesen Typen in der B
@ carot natürlich aktuelles beispiel in norwegen sicher kein zocker ih stimme dir zutrotzdem kann man aber nicht sagen das diese keinen einfluss haben eig. ist es traurig das man sich nach all diesen jahren immer noch mit diesen thema befasst irgendwann
@kingofthelivingdeadDeiner Aussage, das Menschen nichts mehr kritisch hinterfragen kann ich nur zustimmen.Dank der Medien, werden viele Menschen schön DUMM gehalten.Mehr sag ich zu dem Thema auch nicht, weil es in meinen Augen total sinnlos ist.Peace
[quote=henning]ps: …wie macht man zitate?[/quote]https://www.maniac.de/filter/tips
Wie sehr kennt man sich aus, wenn man den ganzen Tag nur spielt oder dvds glotzt? Natürlich besteht ein Zusammenhang von Konsum aggressiver Inhalte in verschiedenen Medien und, zunächst einmal, aggr. Gedankengut, Gefühlen.Seid froh, dass diese Debatten überhaupt noch in einigen Ländern geführt werden, wenn auch nur zum Schein. Fakt ist, dass man bei sovielen CoD (oder anderen FPS) Spielern weltweit von einer Militarisierung der Gesellschafte(n) sprechen kann. Weiterhin sollte klar sein, dass durch den Konsum von Videospielen und Filmen, das Militär weltweit von uns “”Kunden”” finanziert wird, denn Hollywood und Videogamegiganten sind Teil des militärisch industriellen Komplexes.Somit haben wir alle all diese Angriffskriege die derzeit seit Jahren laufen, die aber eigentlich niemand will, mitzuverantworten. Manchmal hab ich einfach das Gefühl, dass die Leute überhaupt nichts mehr kritisch hinterfragen (vor Allem das eigene Verhalten nicht) und sich stattdessen mit solch einer Scheindebatte zufriedengeben.Shalom Freunde
@ Zeakrosder unterschied zwischen uns und den politikern ist, das wir uns mit dem thema auskennen und beschäftigen.
[quote]ich bin lediglich der meinung, dass die vorstellungen der benutzer hier im forum mindestens genauso voreingenommen sind wie die der politiker.[/quote]Meine Meinung beruht auf 28 Jahren Erfahrungen damit. Welche Erfahrungen haben die Politiker?Zumeist nie ein Spiel von nahem gesehen, geschweige denn, sich damit beschäftigt.Warum? Sie haben einfach kein Interesse daran und andere Dinge sind wichtiger.Es gibt auch zig wichtige Themen als das hier. Wenn jedoch die Rechte mündiger Bürger mangels Interesse beschnitten werden, sollte man das nicht hinnehmen.
@Black Kaindar: Sorry, das ist rein privates Interesse und jetzt locker zwei Jahre her.@Bodenpower: Amokläufe gibt es ebenso ohne Killerspiele, es ist nicht mal bei Amokläufern nachgewiesen, ob die überhaupt irgendeinen Einfluss haben.
ich bin lediglich der meinung, dass die vorstellungen der benutzer hier im forum mindestens genauso voreingenommen sind wie die der politiker.
Das Problem bei den Studien ist immer, die die positiv für uns Gamer sind, werden nicht erwähnt und verschwinden in der Versenkung. Und die die negativ sind, die schaffen es dann auf ntv und RTL und somit in die Öffentlichkeit. Also lasst mich bloß mit Studien in Ruhe!
“”Der Doom-Schöpfer sieht in Spielen der härteren Gangart sogar positive Aspekte.””Das Die sein Konto füllen?Ok,ok, sei ihm gegönnt, aber mal ehrlich, was sollte er Anderes sagen, egal ob an dem Thema was drann ist oder nicht.
[quote]Der Kleine kam rein, sah wie die Sturmtruppen gerade Prinzessin Leias Schiff in Episode IV kaperten und fing an zu flennen wie ein Schoßhund. So unterschiedlich können Menschen nunmal sein.[/quote]Und gleich hat er wieder was gelernt. Nämlich, daß dergleichen offenbar (noch) nichts für ihn ist. Folgerichtig wird er sich das nicht mehr oder eine ganze Zeit lang nicht anschauen. Warum also denjenigen etwas wegnehmen, die damit klar kommen?Ob das nun Star Wars oder Braindead war, spielt dafür keine Rolle.
Video Games without big fucking guns are BULLSHIT!Penn & Teller sind genial. Die Serie ist nicht nur zu diesem Thema zu empfehlen.
Ich denke dass Menschen die respektiert,akzeptiert und geliebt aufwachsen nicht zum kaltblütigen Killer werden können!Basta!
Ich lasse einfach mal dieses Video für sich und für meine Meinung sprechen:
genauso wie man nicht sagen kann das amokläufe durch spielen verursacht werden kann man genauso wenig sagen das diese nicht mit schuldig sind klar das bei einem normalen (aber was ist heutzutage schon normal)Menschen “”Killerspiele”” anders einwirken als bei leuten die ihr ganzes leben gehänselt und gedemütigt werden. Anfangs haben diese spiele vllt eine beruhigende wirkung aber nach der zeit ändert sich das es wirkt verhamlosend deswegen find ich grad bei shootern sachen wie “” genger stirbt und löst sich in seine pixel auf “” schwachsinnigDoch liegt trotzdem der Größte teil der Schuld immernoch bei den mitmenschen die diese menschen nicht aktzeptiert haben.
@BlauerBlitzmensch ärgere dich nicht ist hauptsätzlich glück, aber im prinzip hast du recht. auch das ansehen von geld senkt nachgewiesen das mitleid. aber sowas erwähnt man ja zufällig NUR bei bösen killerspielen.@Nipponichifür den großteil der bevölkeru
Mein erstes “”Killerspiel”” war Mortal Kombat 1 anno 1992. Mit knapp zwölf Jahren. Der DULLARD oder ABACABB-Code war mir natürlich nicht unbekannt, genau wie die Fatalities. dank diverser Videospielmagazine. Geschadet hat es mir nicht. Das zweite Spiel war Doom 1 auf dem PC als es rauskam. Danach folten andere Bekannte wie Wolfenstein, Doom, Duke Nukem, die ungeschnittenen C&C-Versionen und noch viele andere Vertreter. Geschadet hat es mir nicht. Mit 15 hatte ich auch andere Spiele wie Resident Evil und co. gespielt. Auch nach diesen wurde ich nicht zu einem Amokläufer, hatte jemals Albträume. Aber es kommt halt auch immer auf die jeweilige Person an.Mit drei Jahren sah ich das erste Mal Star Wars und war seither hin und weg davon.Meiner Cousine ihr Kleiner war ebenfalls drei Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt war großes Familientreffen, ich war schon 15 und hatte mich im Nebenzimmer an den Fernseher gesetzt und eine Star Wars VHS reingeschoben. Der Kleine kam rein, sah wie die Sturmtruppen gerade Prinzessin Leias Schiff in Episode IV kaperten und fing an zu flennen wie ein Schoßhund. So unterschiedlich können Menschen nunmal sein.Jedenfalls wäre es mal wünschenswert, wenn die Verbotsforderer sich mal richtig mit dem Thema auseinandersetzen würden. Das Thema Verbot von Medien nervt mittlerweile nur noch und ist absolut albern. Interessant ist jedenfalls, daß die Medien immer wieder Videospiele als Sündenbock hinstellen. Warum ist es nicht mal das Fernsehen, oder Filme, oder sogar das nähere Umfeld? Das wäre doch mal zur Abwechslung was anderes…
AnmerkungIch finde es total lächerlich wenn manzb bei resi 4 die Bonusspiele raus nimmt,als ob da nachher etwas besser wäre. Nicht falsch verstehen Resi 4 ist ein tolles Spiel,aber sowas find ich unlogisch und hirnrissig
@ carotDie Studie kannte ich noch nicht, fällt dir zufällig der Name ein!?@ TopicIch finde aber ganz ehrlich, dass sich die Einstellung gegenüber Videospielen für deutsche Verhältnisse etwas gebessert hat.Nicht zuletzt auch wegen diversen Altersfreigaben
@henningdas trifft doch schon bei mensch ärgere dich nicht zuIn den 80er konnte kein jugendlicher 18 Stunden am Tag online gehen,aber das Thema ist wohl zu komplex als dass man da auf einen grünen zweig kommt
[quote]Der Vergleich hinkt weil keine 80er Konsole grafisch auch nur annähernd dass leisten konnte wie die heutige Konsolengeneration.[/quote]..und was heute state of the art ist, wird bei den Holokonsolen in 60 Jahren, genauso belächelt werden, wie die 80er Technik aus heutiger Sicht.Genau deswegen hinkt der Vergleich nicht. Ein abgeschlagener Kopf, der auch als solcher zu erkennen ist, bleibt dies. Ob er nun aus Pixeln, Polygonen oder Hologrammen besteht. Auch früher wendeten sich Leute mit grausen oder einem beherzten “”iiihhhh”” ab oder eben nicht. Es wurde nur einfach nicht hochgekocht.
Yippieeeh! Mein allererster Doppelpost! Was für ein denkwürdiger Moment! Scheiß Handy…
Es ging bei Bücherverbrennungen (die übrigens schon immer von allen Eroberern durchgeführt wurden) nicht um die Vernichtung von Medien an sich, sondern um das Auslöschen einer Kulturellen Identität und der Unterdrückung aufständischer Propaganda. Genau das wird auch jetzt (richtigerweise) mit Rechtem Gedankengut getan, indem alles von Svastika bis Mein Krampf verboten wird. Die Vernichtung von Medien kann daher nicht grundsätzlich verurteilt werden, und derart simpel verglichen auch nicht.
am bessten finde ich immer noch das argument, killerspiele senken das mittleid. dabei ist lediglich bewiesen, das sie das mittleidpotenzial “”während”” des spielen senkt. es wird nur nie erzählt warum…denn dass kann man genausogut einem seieltänzer, während des seieltanzens, eienm astronauten während eines raketenstarts oder eines piloten während eines lupings vorwerfen. Der Grund: man ist einfach konzentriert.
Das ist halt immer so eine Sache. Kinder und Jugendliche entwickeln sich einfach nicht gleichmäßig.Allerdings hab ich mit 14 auch Doom gespielt, oder MK2, womit ich nicht allein war. Dass irgendeiner von uns besonders brutal gewesen wär kann ich nicht gerade behaupten, eher im Gegenteil.Natürlich wirken heutige Spiele dank der technischen Entwicklung noch mal ganz anders, bei meinen ab 16 oder ab 18 Titeln würde ich meine Tochter nicht mal zugucken lassen.@Black Kaindar: Ich erinner mich an eine interessante Querschnittstudie unter Jugendlichen. Da wurde Spielen bescheinigt, dass sie zumindest schon mal nicht schädlicher sind als Filme und Serien mit entsprechendem Inhalt.
@Zeakros Der Vergleich hinkt weil keine 80er Konsole grafisch auch nur annähernd dass leisten konnte wie die heutige Konsolengeneration.Ein Beispiel:Als ich Resi CV damals bei einem Freund zockte,ist seine kleine (war damals glaub ich 8) Schwester, die si
Zitat:PS: an welchen deutschen diktator erinnert eu die aktion?Dieser Vergleich ist nicht minder bescheuert.Fakt ist, daß die Politiker hier stets den Weg des geringsten Widerstandes wählen und das sind nun mal “”Killerspiele”” u.ä.sag ich doch. und was ist am vergleich bescheuert? in beiden fällen ging es darum, medien, die einem nicht passen als böse hinzustellen und öffentlich zu verbrennen.ps: wie macht man zitate?
[quote]PS: an welchen deutschen diktator erinnert eu die aktion?[/quote]Dieser Vergleich ist nicht minder bescheuert.Fakt ist, daß die Politiker hier stets den Weg des geringsten Widerstandes wählen und das sind nun mal “”Killerspiele”” u.ä.So lange der BILD Leser diesen Sündenbock frisst, kommt man um die Auseinandersetzung mit den unbequemen Gründen herum.[quote]Ich finde am wichtigsten ist ein gesundes Elternhaus,und dass man einem 9jährigen kein ab 18 Spiel geben sollte. Denn ein Kind,dass sich gesund entwickelt wird mit 18 auch bei Doom nicht durchdrehen. Das gilt aber gerade in der heutigen Zeit für alle Medien,denn ein 9jähriger,der heimlich youporn anklickt wird wohl auch zu Sex kein gesundes Verhältnis entwickeln.[/quote]Das bezweifel ich. Wer legt die Altersgrenzen aufgrund von was fest? Was verboten ist, ist interessant, das weiß jeder aus eigener Erfahrung.Wo sind denn die ganzen Psychopathen, die in den 80ern Sex und Gewaltspiele spielten, als es die noch ohne jede Beschränkung im Laden gab?Zigaretten und Alkohol sind imo viel gewichtigere Dinge, die weitaus mehr Schaden anrichten, als virtuelle Gewalt. Und auch hier werden Erfahrungen gemacht, daß kann man nicht verhindern.Man kann und man sollte seine Kinder nicht vor allem beschützen. Aber auch mit nichts sich selbst überlassen.
@cloud1429Die Simpsons Episode ist mir auch noch in Erinnerung. am rande:Dass Die Simpsons viel tiefsinniger ist als es auf dem ersten Blick erscheint haben leider auch erst wenige gecheckt.Ich finde am wichtigsten ist ein gesundes Elternhaus,und dass man