US-Zahlen für Juli – irgendwie waren alle Gewinner

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Generell bot sich im Juli in den USA wieder das gewohnte Bild, wie die NPD-Zahlen (nachzulesen bei VG247) belegen. Soll heißen, dass die PS4 und Lego Jurassic World an der Spitze lagen, aber am Ende waren doch alle Gewinner.

So gab es von Sony keine neuen Zahlen, aber Microsoft gab an, dass der Xbox-One-Absatz im Jahresvergleich um 44 Prozent angezogen hätte und es einen globalen 22-prozentigen Zuwachs an Xbox-Live-Usern gab. Bei Nintendo legten die Wii-U-Verkäufe immerhin um zehn Prozent zu, während es beim 3DS stolze 35 Prozent waren. Generell ist der Absatz von PS4 und Xbox One nach 21 Monaten um 50 Prozent höher als bei PS3 und Xbox 360 im selben Zeitraum ihres Konsolenlebens.

Die Softwarecharts für Juli sehen so aus:

  1. Lego Jurassic World (Xbox 360, 3DS, PS3, Xbox One, Wii U, PS4, Vita)
  2. Batman: Arkham Knight (PS4, Xbox One, PC)
  3. Minecraft (Xbox 360, PS3, Xbox One, PS4)
  4. Grand Theft Auto V (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)
  5. Rory McIlroy PGA Tour (PS4, Xbox One)
  6. The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited (Xbox One, PS4, PC)
  7. Destiny (Xbox One, PS4, Xbox 360, PS3)
  8. Mortal Kombat X (PS4, Xbox One)
  9. FIFA 15 (PS4, Xbox 360, Xbox One, PS3, Wii, Vita, 3DS)
  10. Call of Duty: Advanced Warfare (PS4, Xbox One, Xbox 360, PS3, PC)

Splatoon schaffte es diesmal nicht in die Top 10, verkauft sich laut Angaben von Nintendo mit 85.000 Einheiten aber immer noch sehr gut. Im Jahresvergleich zogen die Softwareverkäufe für PS4 und Xbox One um stolze 63 Prozent an. Interessanterweise lag bei den physischen Softwareabsätzen die Xbox 360 hinter der PS4 auf dem zweiten Platz, was bedeutet, dass die entsprechende Abwärtskompatiblität der Xbox One zumindest kurzfristig sicher eine gute Idee war.

Wie immer ein paar generelle Zahlen zum Abschluss:

Die gesamten Industrieausgaben stiegen um sechs Prozent (von 513,3 Millionen auf 541,9 Millionen Dollar), im Hardwarebereich war ein Plus von zwei Prozent auf 202,1 Millionen Dollar zu verzeichnen. Die Software blieb konstant bei 178,5 Millionen Dollar, während Zubehör im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 161,3 Millionen Dollar zulegte.

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shifu
14. August 2015 18:28

Die Industrieausgaben stiegen so stark die Software und Hardware aber nur sehr wenig bis gar nicht. Hört sich nicht so toll für die Branche an.

14. August 2015 14:01

Ob es eines Tages wohl mal hinhaut, dass bei “”Minecraft”” die geniale Vita-Version ebenfalls in der Systemangabe eine Erwähnung findet? Klappt doch z.B. bei “”FIFA 15″” auch.

ChrisKong
14. August 2015 13:17

Hoffentlich ist das ein Zeichen für Nintendo, die stationären Konsolen nicht zu vernachlässigen. Splatoon für unterwegs stell ich mir da nicht so prickelnd vor.