Meine JURASSIC PARK Liebeserklärung zum Blu-Ray-Start des Films
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28. Oktober 2011 um 14:34 #899232
EXZELLSIONTeilnehmerIm Jahre 1993 erreichte die Dino-Mania, welche von Michael Crichton, George Lucas und Steven Spielberg seit Ende der 80er Jahre schürten, ihren Höhepunkt: In dem Kinofilm „Jurassic Park“, der mit einem riesigem Werberummel in die Kinos kam. Auf Postern, Tassen, Figuren, Videospielen, Sammelkarten, Zeitschriften, Süßigkeiten und ettlichem mehr, überall prangte das rote Logo mit der schwarzen Tyrannosaurus Rex-Sillouhette. Nicht einmal „Batman“ oder „Star Wars“ hatten je wieder so einen Medienrummel ausgelöst. RTL richtete zum Kino-Start sogar einen „Dino-Tag“ aus. Der Sender strahlte den ganzen Tag Dinosaurier-Reportagen und Filmbesprechungen rund um den Großechsen-Park aus. Die Zeitschrift Cinema berichtete über den Film auf 36 Seiten!
Die Erwartungshaltung wurde ins unermessliche gesteigert, indem man bereits seit 1991 immer wieder neue Meldungen verlauten ließ, dass Steven Spielberg den Roman „Dino Park“, so der deutsche Titel des knapp 500 Seiten starken Thrillers von Michael Crichton, verfilmen wollte. Er würde das Kino revolutionieren, hieß es.
Und tatsächlich: Der Film spielte eine knappe Milliarden Dollar ein, fast noch mal eine Milliarde an Merchandise-Produkten. Spielberg übertrumpfte sich selbst, denn der Film, der vorher der erfolgreichste aller Zeiten war, war E.T. – Der Ausserirdische – von 1982. Erst 1999 wurden die Dinosaurier von James Cameron`s Titanic (1,8 Milliarden Einspielergebnis) übertrumpft.Ich finde bei „Jurassic Park“ passt einfach alles perfekt zusammen! Die Spezial-Effekte sind nach wie vor die besten, die es im Kino jemals zu sehen gab, das Drehbuch von David Koepp besteht durchweg aus denkwürdigen und unvergesslichen Dialogen (Die besten Einzeiler hat Jeff Goldblum als Dr. Ian Malcolm) und den Schauspielern merkt man ihre Spielfreude förmlich an!
Was aber macht die Spezial-Effekte so gut? Es ist nicht nur die Mischung aus traditioneller Puppentechnik und moderner Computer-Trickserei. Ich denke in erster Linie wirken die Park-Bewohner so realistisch, weil sie alle einen Charakter haben! Sie sind nicht bloß hirnlose Fressmaschinen, sie verhalten sich wie Tiere. Was aber unterscheidet „Jurassic Park“ von den ganzen anderen heutigen Sommer-Blockbustern, welche man, nach einmaligem Sehen, eigentlich gleich wieder vergessen hat, was macht ihn auch nach 20 Jahren immer noch so interessant wie anno 1993? Es ist, denke ich, die Tatsache, dass Spielberg und sein Team sich nicht bloß auf die Effekte verlassen haben. Es wurden erstklassige Schauspieler engagiert Selbst die kleinste Nebenrolle ist perfekt besetzt: Richard Attenborough als quasi Walt Disney, der seine dunkle Seite hat, Sam Neill und Laura Dern als Archäologen-Pärchen, Jeff Goldblum als klugscheißerischer Mathematiker Ian Malcolm, Joseph Mazello als dinosaurierverrückter Tim Murphy, Ariana Richards als Lex Murphy, welche so genial kreischt, als sei sie von Fay Wray unterrichtet worden, Wayne Knight als dickbäuchiger Park-Saboteur und natürlich der geniale Charakter-Mime Bob Peck als ernsthafter Parkaufseher Robert Muldoon, sie alle wurden in meinen Augen zumindest, absolute Kultfiguren und behaupten sich äußerst gut gegen ihre tonnenschweren, tierischen Kollegen. Steven Spielberg hat den ausgestorbenen Groß-Echsen mit diesem Film ein Denkmal gesetzt und einen Klassiker geschaffen, dessen Faszination bis Heute unübertroffen geblieben ist. -
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