
diesmal in Form eines galaktischen Reiseführers: Wir verließen die Milchstraße, um neue Welten zu entdecken und Kontakte zu fremden Völkern zu knüpfen. Der Start litt unter Schwierigkeiten, doch nun läuft es besser. Kann Andromeda halten, was die Hochglanz-Prospekte versprachen?
Als Ausgangspunkt für Erkundungen dient das neue Herzstück: die Nexus, eine Raumstation, optisch ähnlich der Citadel. Momentan wirkt es dort noch etwas improvisiert. In den Hydrokulturen lässt es sich ausspannen, ein Nachtclub verspricht ausgelassenes Feiern und Bildungsfreunden steht ein Kulturzentrum bereit. Für einen richtigen Touristenmagnet sollte noch investiert werden, die zentrale Lage der Station im Andromedanebel ist aber schon mal hervorragend, um Ausflüge zu unternehmen.
Um nicht auf lästige öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein, empfiehlt sich ein eigenes Raumschiff. Wir haben für sowas die Tempest. Das schlanke, schnelle Raumschiff, von ähnlicher Bauart wie die Normandy, doch in stylischem Silber, eignet sich für kurze Spritztouren genauso wie für längere Unternehmungen. Ihr könnt bis zu sechs Freunde unterbringen plus notwendiges Personal für die Bedienung des Raumschiffs. Nasszellen und Küchenzeile für den täglichen Bedarf sind enthalten, außerdem Krankenstation, Forschungseinrichtung und viel Stauraum für Gerätschaften und Ausrüstung. Und der Ausblick von der geräumigen Kapitänskajüte ist phantastisch. Lernt also ruhig erst Euer Schiff kennen, bevor Ihr Euch an Touren wagt…

Die Zeit ist gekommen, wir verlassen das Dock und erkunden die Weiten des Andromeda-Nebels. Das läuft wie in den alten Mass Effect-Teilen über eine Galaxiekarte, auf der wir das gewünschte Zielsystem einfach auswählen. Statt eines Ladebildschirms mit der fliegenden Normandy wird die Reise durch die Sterne illustriert. Ob das so besser ist, ist Geschmackssache. Einige Systeme sind nur von wissenschaftlichem Interesse: Ein kurzer Scan aus der Umlaufbahn, um Anomalien und Ressourcen anzuzeigen, recht vollkommen, ist jedoch ratsam. Ressourcen und Forschungspunkte, die wir durch Scannen neuer Dinge erhalten, können in die Erforschung und Entwicklung neuer Waffen oder Ausrüstung gesteckt werden.








