Oben seht Ihr frische Gameplay-Impressionen aus der Toybox-Demo von Yooka-Laylee auf der Xbox One. Das fertige Spiel erscheint am 11. April 2017 für PS4 und Xbox One. Die Wii-U-Version wurde kürzlich leider gecancelt.
BIU Sales Awards: Die erfolgreichsten Spiele im November 2016
Der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) vergibt monatlich Auszeichnungen an die verkaufsstärksten Computer- und Videospiele (digital und physisch kombiniert, wo entsprechend angegeben) und im Oktober haben diese Titel die unterschiedlichen Auszeichnungshürden übersprungen:
BIU Sonderpreis für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:
- Uncharted 4: A Thief’s End (Sony) für PS4
BIU Multiplattform Award für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf allen Plattformen:
- Battlefield 1 (Electronic Arts)
BIU Sales Award in Platin für mehr als 200.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:
- Call of Duty: Infinite Warfare (Activision) für PS4
- Pokémon Mond (Nintendo) für 3DS
- Pokémon Sonne (Nintendo) für 3DS
BIU Sales Award in Gold für mehr als 100.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:
- Battlefield 1 (Electronic Arts) für PC
- FIFA 17 (Electronic Arts) für PS3
- Final Fantasy XV (Square Enix) für PS4
- Forza Horizon 3 (Microsoft) für Xbox One
- Rise of the Tomb Raider: 20-jähriges Jubiläum (Square Enix) für PS4
Dragon Quest XI – neue Videos und ungefährer Japan-Termin
Square Enix gibt bekannt, dass Dragon Quest XI im Laufe des kommenden Jahres in Japan für PS4, Switch und 3DS erscheinen wird. Europa und die USA wurden in diesem Zusammenhang leider nicht erwähnt. Gleichzeitig gab es noch drei neue Videos zu dem Rollenspiel, die uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Neue Spiele der Woche: 19. bis 25. Dezember 2016
Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.
Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.
Diese Woche erscheint…
…für PlayStation 3:
- (nix)
…für PlayStation 4:
- Industrie Gigant 2 HD Remaster (UIG)
- Kyurinaga’s Revenge (BadLand Games)
…für Xbox 360:
- (nix)
…für Xbox One:
- Industrie Gigant 2 HD Remaster (UIG)
…für Wii U:
- (nix)
…für PlayStation Vita:
- (nix)
…für Nintendo 3DS:
- (nix)
The Flintstones: The Treasure of Sierra Madrock – im Klassik-Test (SNES)
Meinung & Wertung
Martin Gaksch meint: Auf den Punkt gebracht: Miserable Technik, schmucke Präsentation, null Innovation. Ich frage mich, wann die 08/15-Jump´n´Runs trotz Lizenztitel endlich in den Abgrund hüpfen. Die possierlichen Renn-Intermezzi können nicht darüber hinwegtäuschen, daß in den Flintstones nicht ein halbwegs neues Spielelement auftaucht. Schlimmer noch: Mehr als eine Handvoll altbekannte Features sind mir nicht aufgefallen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Flintstones spielt sich nicht schlecht. Leider wiederholt sich alles immer wieder und immer wieder. Kaum ein Gag, kein “Hoppla”, keine Überraschung. Wer sich Fred und Barny schon immer für sein Super Nintendo gewünscht hat, darf zugreifen. Der Käufer erhält ein grafisch durchaus liebevolles Durchschnitts-Modul, das sich fortgeschrittene Spieler jedoch abschminken sollte.
Einfallsloses Jump´n´Run mit putziger Grafik und herzhaften Ruckeleinlagen: Viele kurze Levels im Steinzeit-Ambiente.
| Singleplayer | ![]() | 59 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Akte BPjM – Crackdown
Eine offene Stadt, drei Verbrecherbanden und ein Superpolizist. Im Xbox-360-exklusiven Crackdown geht Ihr in Comic-Optik auf einen gewaltsamen Feldzug gegen das Unrecht. Die USK verweigerte eine Alterskennzeichnung und die BPjM zog mit der Indizierung des Titels nach. Wir stellen Euch die Hintergründe vor.
Crackdown
Entwickler: Realtime Worlds, Schottland
Hersteller: Microsoft
System: 360
Veröffentlichung: 20. Februar 2007
Indizierungstermin: 19. März 2007
Indizierte Versionen: 360 (EU)
Index-Liste: A
Drei Straßengangs haben die Stadt Pacific City unter sich aufgeteilt. Um der Lage Herr zu werden, lässt die ordnungshütende Agency Superagenten erschaffen, welche die Kriminellen aus der Stadt treiben sollen. Ihr mimt einen solchen Superpolizisten und habt nur ein Ziel: Alle Gangbosse müssen getötet werden. Dazu bewegt Ihr Euch in GTA-Manier frei durch die Stadt, erledigt Nebenaufgaben, entwickelt dadurch Eure Talente und legt dabei jede Menge Feindvolk um. Blut, zynische Kommentare, verwundbare Zivilisten und die Fokussierung auf Tötungshandlungen ließen das nicht in Deutschland veröffentlichte Spiel zuerst bei der USK und dann bei der BPjM durchfallen.
»Elementarer Bestandteil von Crackdown sei die Anwendung von Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren. Ohne Erfüllung dieses Spielinhalts könne der Spieler den vorliegenden Titel nicht lösen. Dem Spieler blieben folglich keine alternativen Lösungsmöglichkeiten. Der Sinn des Spiels liege zum Großteil in den diversen Gewaltdarstellungen.«
Auszüge aus der Indizierungsentscheidung Nr. 9505 (V) vom 11.10.2010
Das Spiel wurde der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) zur Erteilung eines Alterskennzeichens vorgelegt. Eine Kennzeichnung […] wurde jedoch abgelehnt.
(…)
Das Töten von Zivilisten führt dazu, dass sich die Fähigkeit der Waffenbenutzung verschlechtert. […] Opponenten stellen sich, ebenso wie die in der Stadt zu Hunderten vorkommenden Zivilisten, als ausnahmslos menschlich dar, kommen in Form von Männern und Frauen vor und sind heterogen visualisiert.
(…)
Mit Schreiben vom 16.03.2007 teilte die Verfahrensbeteiligte über ihre deutsche Tochterfirma mit, die Microsoft Corporation habe bereits zu dem Zeitpunkt, als von der USK keine Kennzeichnung für das Spiel erteilt wurde, entschieden, das Spiel auf dem deutschen Markt nicht zu vertreiben.
(…)
Insgesamt muss der Spieler zum erfolgreichen Absolvieren des ganzen Spiels mehrere Hundert Spielfiguren töten.
(…)
Die gewaltfreien Inhalte lassen neben der dabei vom Spieler geforderten Geschicklichkeit anders geartete Ansprüche wie Kombinatorik oder das Erkennen von Zusammenhängen vermissen. Folglich ergeben sich daraus auch keine relativierenden Elemente.
(…)
Der Umstand, dass die automatische Zielfunktion nicht auf Zivilisten angewendet werden kann, begünstigt nach Auffassung des Gremiums die Ausbildung von reflexartigem Töten, denn der Spieler muss nicht zwischen Zivilisten und Gegnern unterscheiden.
(…)
Das Gremium beurteilte das Ausmaß der in Crackdown enthaltenen, gegen Menschen gerichteten Gewalt als hoch. Der Waffeneinsatz gegen feindliche Spielfiguren resultiert in Blutflecken, -lachen und -wolken.
Die Indizierung von Crackdown mutet im zeitlichen Kontext seltsam an, wenn man sich die im gleichen Jahr erschienenen Call of Duty: Modern Warfare und Assassins Creed oder das ein Jahr vorher veröffentlichte GTA: Vice City Stories ansieht. Sicher, der Fokus des Spiels liegt ausschließlich auf gewalthaltiger Action, Feinde schreien und bluten, und es gibt keine Möglichkeit, die Missionen ohne Waffeneinsatz und zum Beispiel schleichend zu absolvieren. Aber gleichzeitig sorgt die comicartige Grafik und der Fakt, dass man keinen normalen Menschen, sondern einen Super-Agenten spielt, für eine Distanzierung vom Spielgeschehen. Zumindest der zweite Punkt wurde vom Gremium diskutiert, aber nicht als relativierend für die jugendgefährdende Wirkung empfunden. Als problematisch sahen die Jugendschützer auch die Tatsache an, dass man Leichen werfen und als Waffe nutzen kann. Heutzutage spielt so etwas keine große Rolle mehr, wie etwa die Dead Space-Spiele beweisen, in denen man auch mit abgetrennten Körperteilen und Torsi interagieren kann. Im Gegensatz zu einem von der Spielanlage vergleichbaren Grand Theft Auto fehlen Crackdown schlicht Inhalte, welche die Gewalt ausgleichen. Es gibt keine storybasierten Nebenquests, nur Geschicklichkeitsaufgaben, welche den Spieler mit Talentaufwertungen belohnen. Dem Prüfgremium waren zeitlicher Umfang und geistiger Anspruch dieser Beschäftigungen aber zu mager.
Du fragst Dich schon ewig, warum ein bestimmtes Spiel indiziert wurde? Dann schreib uns Deine Anregung an leserpost@maniac.de und wir gehen der Sache nach!
Streets of Rage 3 – im Klassik-Test (MD)
Meinung & Wertung
Ingo Zaborowski meint: Der dritte Teil der Prügelserie ist ein Vorzeige-Actiontitel mit grafischen Verbesserung zum Vorgänger, dafür ist der Schwierigkeitsgrad unverändert leicht. Spielerisch legten die Entwickler eine Nullrunde ein und packten außer neuen Attacken und (noch) jungfräulichen Backpfeiffen-Gesichtern keine Innovationen in die 24Mbit. Die eingestreuten Gags sind OK: Mit tuntigen Bewegungen hoppst Euch ein muskulöser Endgegner entgegen, dem Bulldozer-Bösewicht fällt ohne Euer Zutun ein Faß auf den Kopf. Leider hatte Sega-Tonmeister Yuzo Koshiro bei der Soundprogrammierung einen schlechten Tag, denn musikalisch ist Streets of Rage 3 nicht so schlagkräftig wie der geniale Erstling. Auch der dritte Teil ist ein gut gemachter Prügelmix, der zwar einige originelle Ideen aufweist, aber schnell monoton wird.
Altbewährt oder ausgelutscht? Fortsetzung des Prügelhits mit einigen Gags, aber ohne echte Neuerungen.
| Singleplayer | ![]() | 76 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Wer hat’s erfunden? – Lizenzspiele
M! macht sich auf die Suche nach den Wurzeln bedeutender Innovationen in Sachen Spielspaß – heute: Lizenzspiele.
Viele unerfahrene und jüngere Gamer frohlocken angesichts bunter Spielepackungen, die das Nacherleben des letzten Pixar-Kinostreifens oder der jüngsten Germanys Next Topmodel-Staffel verheißen. Bei erfahrenen Gamern sind Lizenzspiele indes berüchtigt. Häufig fließt nämlich mehr Zeit und Geld in die Vermarktung sowie die verkaufsfördernde Lizenz als ins unterhaltsame Spieldesign – hierfür wird meist bei erfolgreichen Genrevertretern geklaut. Schauplätze und Charaktere orientieren sich allerdings meist streng am Vorbild, schließlich möchten die Inhaber der Markenrechte ihr geistiges Eigentum nicht durch dem Schmutz gezogen sehen. Doch Ausnahmen finden sich auch hier, der Shooter Terminator Salvation (2010) etwa verzichtet nicht nur weitgehend auf Spielspaß, sondern auch gänzlich auf das digitale Konterfei des Protagonisten Christian Bale.
Zur 16-Bit-Zeit wie auch noch vor zehn Jahren stand Lizenzspiel als Synonym für Müll, doch diese Regel gilt heute nicht mehr. So ist im Renn- und Ballsport eine starke Lizenz gar ein Qualitätsmerkmal – viele Spieler beantworten die FIFA oder Pro Evo-Frage mit Vereinslizenz und machen EAs jährliche FIFA-Bolzerei zu Deutschlands meistverkauftem Spiel. Auch vom Termindruck des Filmstarts unabhängige Entwicklungen machen zunehmend eine gute Figur: Transformers: War for Cybertron etwa ist um Klassen besser als die Spiele zu Bays Kinospektakeln und nicht zuletzt Batman: Arkham Asylum gilt als wegweisende Comic-Adaption. Eine vielversprechende Vorreiterrolle ist auch Enter the Matrix zu attestieren. Entwickler Shiny setzt 2004 nicht nur Maßstäbe bei den Produktionskosten, auch der Fokus auf das Erzählen von Neben- und Vorgeschichten macht Schule, wie das vorzügliche Escape from Butcher Bay rund um Vin Riddick Diesel oder Jack Bauers interaktiver 24-Einsatz zeigen.
Als Begründer des effektgespickten Blockbuster-Kinos leisteten Steven Spielberg (Der weiße Hai, 1975) und George Lucas (Star Wars, 1977) Pionierarbeit auch im Bereich multimedialer Vermarktung. So zählen neben den Sternenkriegern E.T. und Indiana Jones zu den frühen Lizenzspielen, die um 1982 auf den Markt kommen. Bis zur Veröffentlichung eines Jaws mit Spielberg-Lizenz dauert es hingegen lange. Der Automat Shark Jaws gilt zwar als erstes Spiel mit animierten Figuren, schwimmt ansonsten aber im Fahrwasser des Films, der im gleichen Jahr anlief.
Der Held des ersten Lizenzspiels ist kein Geringerer als Superman – 1978 erscheint der gleichnamige Titel für Atari 2600 (Bild). Der Stählerne gleitet vor psychedelischen Hintergründen durch die Lüfte, fängt böse Buben und bringt sie ins Gefängnis. Der wenig spaßige Titel sollte sich als programmatisch für die lange Jahre vorherrschende Qualität von Lizenzspielen erweisen – glücklicherweise sind sie inzwischen aber besser als ihr Ruf!
Yakuza 0 – “Trouble in Tokyo”-Trailer veröffentlicht
Der neue “Trouble in Tokyo”-Trailer zu Yakuza 0 wartet mit allerhand Kampftechniken von Kiryu und Majima auf und zeigt, wie brutal es in dem Titel zur Sache gehen kann.
Yakuza 0 wird am 24. Januar 2017 exklusiv für die PS4 erscheinen.













