gamescom-Impressionen: Star Trek Online

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Seit sechs Jahren läuft das kostenlose MMO auf dem PC, nun sind die Konsolen dran. Ihr spielt den Captain eines Föderations-Raumschiffs. Euer Job: die unendlichen Weiten des Universums erkunden. Das geschieht zum einen in Form von Flügen durchs Weltall inklusive Schlachten gegen Romulaner, Borg oder andere Rassen: Ihr steuert Euer Schiff aus der dritten Person, feuert Phaser und Torpedos, schlagt Euch mit zahlreichen Schadenswerten herum und müsst auch auf die Infos Eurer Crew achten. Die Steuerung wurde ordentlich an die Konsolen angepasst, dennoch sind zahlreiche Menüs und Untermenüs die Regel.

Des Weiteren erwarten Euch Bodenmissionen: In Third-Person-Shooter-Manier ballert Ihr auf wenig clevere Gegner, auch besondere Fähigkeiten wie kurzzeitiges Dauerfeuer kommen zum Einsatz – diese müssen danach aber kurz “abkühlen”. Eure Crew mischt bei der Action ebenfalls mit. Tolle Optik solltet Ihr jedoch nicht erwarten, eher lässt sich das Gesehene als technisch vertretbar einstufen. Die Qualität der Umgebungsgrafik ist bescheiden, die Animationen beim Bodenkampf sehr staksig. Dazu kommen in der Demo immer wieder Pop-ups und Ruckler auf. Inhaltlich ist das Spiel Teil des Star Trek-Kanon und spielt im Rahmen der Enterprise-Serie von 2009. Bei Erscheinen stehen 130 Missionen zur Verfügung, welche sich vornehmlich an Solospieler richten und im Kontext diverser Serien spielen, unter anderem Raumschiff Voyager. Dabei leihen die Originalsprecher ihrem entsprechenden Charakter in den Zwischensequenzen die Stimme.

gamescom-Impressionen: Tekken 7

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Unter dem strengen Blick von Tekken-Mastermind Katsuhiro Harada stellte Bandai-Namco den Story-Modus vor. Dieser dreht sich im Kern um die Geschichte zwischen Heihachi und seinem Sohn Kazuya, andere Figuren sollen ebenfalls auftauchen. Nach dem Video, dass auch einige neue Kampftechniken zeigte – etwa den Combobrecher „Power Crush“ oder die “Rage Arts” kloppe ich ein wenig im Arcade-Modus, freue mich über die astreine Steuerung und eine saubere, hübsche Optik mit geschmeidiger Bildrate. Über 30 Kämpfer stehen zum Release Anfang 2017 zur Wahl, darunter auch Lee, der auf der gamescom als weiterer Neuzugang vorgestellt wurde.

gamescom-Impressionen: Gears of War 4

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Alles wie gehabt: Spielerisch fährt Gears of War 4 die ganz sichere Schiene. Grafik, Sound und Spielablauf ähneln den ersten drei Teilen der Reihe ziemlich genau. Fiese Viecher mit dem Lancer perforieren, im Nahkampf die Schrotflinte entladen, zwischendurch ordentlich was wegsägen – das geht prima von der Hand und sieht ordentlich aus. Nur ordentlich? Ja, eine Grafik-Referenz ist der Titel beileibe nicht, daf?r fallen Texturqualität und Animationen von Menschen und Monstern zu bescheiden aus. Auch der Inhalt hinterlässt gemischte Gefühle: Zwar laufen die Schießereien so flott wie eh und je ab, Ideen bleiben dabei allerdings Mangelware. Darüber hinaus war die von mir gespielte Demo nichts Neues, sondern von der E3 bekannt. Ich hatte Spaß damit, bin aber skeptisch, ob der doch sehr konservative Ansatz aufgeht.

Am Donnerstag erfuhren wir im Rahmen einer Präsentation noch einige Neuerungen. So wird es Roboter-Feinde geben, die nach ausreichendem Beschuss wie eine Bombe hochgehen – ihre Nähe sollte man in diesem Fall vermeiden! Flugdrohnen mit Maschinengewehren heizen dem Team um J.D. Fenix, Kat und Del ebenfalls ein. Dazu zeigten die Entwickler mit Markus Fenix‘ Anwesen einen neuen Level: Hier finden die Schießereien auch in einem Gewächshaus statt, bei dem nicht nur die Tomaten des Gears-Veteranen dran glauben müssen. Dafür sind auch neue Knarren wie die Gatling-artige “Tri-Shot”, die mächtige Schrotflinte “Overkill” oder auch die Maschinenpistole “Enforcer” verantwortlich.

gamescom-Impressionen: Killing Floor 2

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Der Team-Shooter schafft den Sprung vom PC auf die Konsolen. Zu viert ballern wir aus der Ego-Sicht mehrere Wellen von anrennenden Monstern zu Klump. Das ist mitunter hektisch, auch werden wir hier und da in einer Levelecke festgenagelt. Dennoch macht die flotte und ordentlich spielbare Demo Spaß. Zwischen jeder Welle laden wir gegen erspielte Währung unsere Energie und Munition an Terminals wieder auf, auch neue Knarren können gekauft werden. Danach geht es mit der nächsten Runde weiter. Die Grafik ist etwas grob und auch Pop-ups sowie kleine Ruckler bleiben nicht aus. Vom Sound kriegen wir im Getöse der Halle trotz Headset kaum etwas mit, nur das permanente Geschrei der nahenden Biester dringt ans Ohr.

gamescom-Impressionen: Horizon: Zero Dawn

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Guerrilla Games’ Action-Adventure bietet nicht nur einen Rollenspiel-Einschlag mit Erfahrungspunkten und Crafting, sondern auch die schönste Grafik seit Uncharted 4: A Thief’s End. Punkt. Die offene Welt, in der Menschen nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette stehen und in der abgefahrene Maschinenwesen ihrem Tagwerk nachgehen wie einst die Dinosaurier, ist Heimat unserer Heldin Aloy. Die kämpft mit Pfeil und Bogen, Energiestab und diversen Fallen gegen die tierhaften Roboter. Einerseits, um aus den Maschinen Rohstoffe zu gewinnen und andererseits, um das Geheimnis ihrer Welt zu lüften – denn einige der zwei-, vier- und mehrbeinigen Roboter verhalten sich äußerst aggressiv, und hinter der für sie sichtbaren und von den Ältesten ihres Stammes propagierten Realität, scheint sich etwas anderes zu verbergen. Was passierte mit den menschlichen Vorfahren? Wieso kam es zur Katastrophe? Diese Fragen konnten wir beim Probespiel der gamescom-Demo (entsprach der E3-Fassung) nicht klären. Allerdings durften wir ausgiebig die Spielmechaniken testen, kämpfen, rennen, einen mechanischen Büffel einfangen und zähmen, Ausrüstung craften und über die sagenhaft modellierte Welt staunen. Einiges erinnert dabei sogar an die Geschmeidigkeit eines Dark Souls: Aloy sprintet, rollt, zielt im Laufen zentimetergenau auf die verwundbaren Stellen der Maschinen – der Kampf gegen den super-aggressiven “Corruptor”, der Bäume niederreißt, Felsen nach uns wirft, wie eine Spinne in die Höhe schnellt und auf uns niederrauscht, ist hochspannend und hochspaßig zugleich. Die Kontrollen sind jetzt schon ausgereift, die Grafik ist bis auf wenige Draw-ins und Slowdowns poliert und die angedeutete, tiefer liegende Storyebene macht neugierig – hier kommt definitiv ein Blockbuster, exklusiv für die PlayStation 4 im 1. Quartal 2017.

Lego Harry Potter Collection – PS4-Version geleaked

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PlayStation Lifestyle und Gematsu berichten übereinstimmend, dass beim Brazilian Ratings Board kurzzeitig eine Lego Harry Potter Collection für PS4 gelistet und dann schnell wieder entfernt wurde. Immerhin haben wir dank Twitter-User Felipe Mesquita immerhin schonmal einen Screenshot.

Obwohl es natürlich noch keine offiziellen Informationen dazu gibt, ist anzunehmen, dass die Lego Harry Potter Collection die beiden Spiele LEGO Harry Potter Years 1-4 und LEGO Harry Potter Years 5-7 umfasst.

gamescom-Impressionen: Final Fantasy XII: The Zodiac Age

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Bei einem Spaziergang durch die am Mittwoch noch vergleichsweise leeren Messehallen legten wir spontan Hand an Final Fantasy XII: The Zodiac Age. Da es sich hierbei bekanntermaßen um ein HD-Remaster handelt und wir das Zodiac-Jobsystem nicht testen konnten, konzentrieren wir uns gleich auf die optische Präsentation. Die sieht wie schon beim HD-Remaster-Vorgänger Final Fantasy X | X-2 gelungen aus und überträgt die schön modellierten Areale in einer zeitgemäße  Bildschirmauflösung auf Eure Fernseher. In spielerischer Hinsicht sind erwartungsgemäß keine Veränderungen festzustellen; mit den vorgegebenen (und in der Demo nicht änderbaren) Gambits gingen die Kämpfe locker von der Hand und machten Lust darauf, mal wieder durch die Welt von Ivalice zu streifen.

Assassin’s Creed: Ezio Collection – Rating gesichtet

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Die wachsamen Augen von NeoGAF haben beim Korean Game Rating Board ein Rating für Assassin’s Creed: Ezio Collection gesichtet (siehe Screenshot oben). Über den Inhalt wird nichts gesagt, aber es ist anzunehmen, dass es sich hierbei um die Abenteuer mit Ezio Auditore als Star, also Assassin’s Creed 2, Assassin’s Creed Brotherhood und Assassin’s Creed Revelations handeln dürfte.

Bedenkt man zusätzlich, dass Ubisoft in diesem Jahr keinen neuen Serienteil veröffentlichen wird, würde eine solche Collection durchaus Sinn machen.

Deus Ex: Mankind Divided – Launchtrailer ist etwas früh dran

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Oben seht Ihr den rasant geschnittenen Lauchtrailer zu Deus Ex: Mankind Divided, welcher einen Tick zu früh dran ist. Denn eigentlich wird das Action-Rollenspiel erst am 23. August erscheinen.

gamescom-Impressionen: Rise of the Tomb Raider auf PS4

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Mit einem Jahr Verzögerung erscheint Abenteuer Nummer 2 der rebooteten Lara Croft auch auf PS4 und bringt neben dem altbekannten DLC auch mehrere neue Spielinhalte mit, die das altehrwürdige Croft Manor in den Mittelpunkt stellen und die wir begutachten durften.

“Blood Ties” ist eine separate, etwa einstündige Nebenstory, in der Lara das Gemäuer beinahe in Adventure-Art erkundet und nach Beweisen dafür sucht, dass sie die rechtmäßige Eigentümerin ist. Action gibt es dabei praktisch keine, dafür ein paar Schieberätsel und jede Menge Lesestoff – als Abwechslung zum hüpf- und ballerlastien Hauptabenteuer eine prima Sache, zumal das Manor richtig schick aussieht und viele Easter Eggs und Anspielungen für Serienfans zu finden sind. Auf Wunsch könnt Ihr auch mit PlayStation VR das Haus erkunden, was noch ein Stück schicker wirkt und uns neben Robinson am besten in VR gefallen hat.

Recht rabiat und etwas eigenwillig gerät “Lara’s Nightmare”, in dem Ihr das Croft Manor quasi von einer Zombiehorde befreien müsst, was erwartungsgemäß nur mit reichlich Ballerei zu bewältigen ist.

Besitzer der Xbox-One-Fassung müssen sich übrigens nicht grämen, alle neuen Inhalte (außer dem VR-Modus natürlich) werden auch für sie als DLC verfügbar gemacht.

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