Techland wird weltweiter Publisher und kündigt unbekannten Titel “in Kürze” an

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Techland – die Entwickler hinter dem Zombie-Titel Dying Light – haben nun offiziell verkündet, dass sie nach über 20 Jahren Branchenerfahrung nun unter dem Namen Techland Publishing auch als Publisher auf dem weltweiten Markt tätig werden wollen.

Techlands CEO Pawe? Marchewka sagt: „Als Entwickler haben wir mit vielen bekannten Publishern zusammengearbeitet und wissen daher aus erster Hand, was derartige Kollaborationen für beide Seiten effizient und befriedigend macht. Nach den erfolgreichen Promo-Kampagnen für Dying Light und Dying Light: The Following, die von unserem eigenen Team geleitet wurden, sind wir der Meinung, dass nun der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, das Gelernte umzusetzen und anderen Entwicklern zu helfen.“

Ferner fügt Marchewka hinzu: „Wir glauben an eine flexible und offene Publishing-Philosophie, die auf dem Respekt vor den Spielern aufbaut. Wir werden Entwickler fördern und unterstützen, indem wir in mutige, unkonventionelle Spiele mit großem Unterhaltungswert investieren“, so Marchewka weiter. „Unser Ziel ist es, jedes Jahr zwei große Multiplattform-Titel herauszubringen sowie vier Titel, die ausschließlich digital vertrieben werden. Wir suchen den Markt bereits nach guten Gelegenheiten ab und kündigen in Kürze den ersten Titel an, den wir als Techland Publishing veröffentlichen.”

Bleibt nur noch die Frage: Fällt auf “in Kürze” der Zeitraum der E3? Und ist mit dem “ersten Titel” eine Fortsetzung zu Dying Light gemeint? Bald wissen wir mehr…

Ubisoft zeigt E3-LineUp im Trailer

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Ubisoft veröffentlichte heute einen neuen Teaser-Trailer zu ihrem E3-LineUp.

Unter anderem hat der Publisher bestätigt mit Watch Dogs 2, For Honor und Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands. Zu beachten ist laut der Meldung, dass diese Titel Teile von Ubisofts Pressekonferenz ist.
E3-Besucher können an Ubisofts Messestand die gennanten Titel, sowie South Park: Die Rektakuläre Zerreißprobe (Ja, der Titel heißt in Deutschland tatsächlich so) und den kommenden VR-Titel Eagle Flight ausprobieren.

Red Dead Redemption 2 – Neuer Screenshot aufgetaucht

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Über das reddit-Forum ist nun ein weiterer Hinweis zu Red Dead Redemption 2 aufgetaucht.

So soll der Screenshot, den Ihr unten in der Galerie näher betrachten könnt, aus Red Dead Redemption 2 stammen. Dieser wurde auf der Webseite eines Künstlers entdeckt, der noch bis Juli 2015 bei Rockstar San Diego gearbeitet hatte.
Aufgrund einiger Grafik-Features lässt sich erkennen, dass das Bild aus einer verbesserten Version der RAGE-Engine, die für Red Dead Redemption genutzt wurde, stammen müsste.

Wir sind gespannt, was Rockstar für uns zur E3 in petto hat – das Statement, dass sie auf der diesjährigen E3 “in a big way” sind, haben sie bereits gegeben…

Chasing Dead – im Test (Wii U)

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Der Ego-Shooter Chasing Dead hat viele Vorzüge: Man kann schießen (sogar mit mehreren Waffen), es gibt Gegner (aber nur ein paar) und das Umschauen sowie Nach-vorn-Laufen klappt (meistens). Außerdem wirkt sich das Spiel nicht nennenswert auf die Erderwärmung aus und unterstützt weder Kinderarbeit noch Tierquälerei. Doch kommen wir nun zu den negativen Seiten: Die Grafik ist ekelhaft hässlich. Wirklich! Das Niveau von Gegenermodellen, Waffen, Umgebungstexturen &amp Co. dümpelt konstant auf PS2-Niveau herum – garniert mit haarsträubenden Clipping-Fehlern. Da verzeiht man die Bildrate von 10 bis 20 Frames pro Sekunde doch gerne – bei Bossfights geht es aber auch drunter. Mit Magnum, Flammenwerfer, Kettensäge, Schrotflinte, Stachelknüppel sowie einer Reihe MGs (die komplett falsche Typbezeichnungen tragen) schießt Ihr Soldaten und Zombies in blutige Stücke (ziemlich genau drei!) oder steigt in der afghanischen Wüste hinters Steuer eines Jeeps – dann vereinen sich Bildrate, Sichtweite, Kollsionsabfrage und Steuerung zu einer Comedy-Nummer, wie wir sie seit vielen Jahren nicht erlebt haben.

Die Liste der absurd schlechten Spielmomente (die wir in wenigen Stunden erlebten) lässt sich beliebig fortsetzen: Wir mussten über eine umgefallene Antenne (die wir nur durch Zufall entdecken) von einem Hausdach zum nächsten kraxeln und erleben danach, wie sich ein Zwischenboss-Helikopter im (!) Haus verkeilte. Oder wir kämpften in den Laboren unter Prypjat gegen Mutanten – doch auf der Flucht aus den Katakomben griffen uns plötzlich Wölfe und Tiger an. Mindestens ebenso gut war das Duell mit dem unsichtbaren Zombie-Piloten im Flugzeug oder die ca. zehn Todesstürze von Leitern, weil das Klettern fast unsteuerbar ist.

Matthias Schmid meint: ”We need shelter” – ”Wie brauchen Tierheim”: Lustigerweise passt die Qualität der deutschen Texte zum Rest dieser digitalen Bankrotterklärung. Auch die Zwischensequenzen mit echten ”Schauspielern” (wir vermuten, dass hierfür die Schwestern oder Freundinnen der Entwickler genötigt wurden) sind eine Farce. Dieser Ego-Shooter ruckelt wie Hölle, steuert sich sperrig und hakelig, sieht grafisch entsetzlich aus und spuckt auch in puncto Missionsdesign, Bossfights, KI oder Setting auf alle Standards, die unser schönes Hobby in der letzten Dekade aufgestellt hat. Euch wird nicht angezeigt, wo Ihr hin sollt, Feinde spawnen kullernd in der Luft oder stecken in Wänden fest und beim Hochlaufen von Treppen müsst Ihr regelmäßig hüpfen, weil Euer Charakter sonst nicht vorwärtskommt. Ich habe keinen blassen Schimmer, was die Programmierer geritten hat, dieses Spiel so zu veröffentlichen und dafür auch noch 30 Euro zu verlangen. Wer Trash liebt, für den ist Chasing Dead das Spiel des Jahres!

Grausig schlechter Ego-Shooter, der ideal ist für Freunde des wahren Trashs.

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Xbox Game Store – neu am 2. Juni 2016

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Xbox One:

  • Fragments of Him – 9,99 Euro
  • One Piece: Burning Blood – 59,99 Euro
  • One Piece: Burning Blood Deluxe Edition – 69,99 Euro
  • TurnOn – 14,99 Euro

PlayStation Store – neu am 2. Juni 2016

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PlayStation 4:

• Arcade Archives: Shanghai III – 6,99 Euro
• Kick & Fennick – 14,99 Euro

Hyrule Warriors Legends – im Test (3DS)

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Damit hätten Nintendo und Koei-Tecmo nicht gerechnet: Die Wii-U-Klopperei Hyrule Warriors verkaufte sich in Europa und den USA ein ganzes Stück besser als in Japan, der eigentlichen Hochburg der Warriors-Reihe. Ob das wohl zu dieser 3DS-Portierung geführt hat? Auf jeden Fall wird fürs Geld einiges geboten: Auf dem Bildschirm ist zwar etwas weniger los, dafür sind bereits die DLC-Pakete des großen Bruders mit an Bord und neue Figuren und Szenarien gibt es noch dazu. Ihr spielt jetzt auch als der niedliche Toon-Link, der König von Hyrule und Tetra aus Wind Waker, Horror Kid aus Majora’s Mask und die junge Linkle, die wie die weibliche Ausgabe von Link wirkt.

Das Hauptspiel ist wie auf Wii U gestrickt: Hyrule wird von einer Armee angegriffen, ein junger Soldat namens Link zeichnet sich bei der Verteidigung besonders aus – schnell wird er als legendärer Held erkannt. So schlagt Ihr Schlacht um Schlacht, reist in die Welten anderer Zelda-Episoden wie Twilight Princess oder Skyward Sword und findet viele Verbündete: Impa, Sheik, Midna, Zelda, die neue Figur Lana… und bald dürft Ihr sogar in die Rollen der Bösewichter schlüpfen. Jede Mission ist eine große Schlacht mit ständig wechselnden Zielen: Mal will ein Stützpunkt erobert werden, dann gilt es, eine gegnerische Offensive zurückzuschlagen oder einen dicken Boss zu erlegen. Typische Zelda-Gegenstände wie Bomben, Bumerang oder Greifhaken helfen dabei. Außerdem gibt es einen Abenteuer-Modus, in dem Ihr auf Karten im 8-Bit-Stil Aufgaben erledigt.

Neuer DLC erscheint trotz des bereits beträchtlichen Gesamtpakets: Für 15 Euro (bzw. 17 Euro für 3DS und Wii U) bekommt Ihr neue Karten und teilweise auch Kämpfer zu Wind Waker, Link’s Awakening, Phanton Hourglass, Spirit Tracks und A Link Between Worlds. Die Inhalte können Season-Pass-typisch bereits jetzt erworben werden und erscheinen dann von Mai bis November. Außerdem dürfen Käufer des 3DS-Spiels die neuen Inhalte auch auf Wii U freischalten, aber wieder einmal nur fummelig über Download-Codes.

Hyrule Warriors Legends läuft auf beiden 3DS-Varianten, aber nur bei den New-Modellen steht der 3D-Modus zur Verfügung. Zudem läuft das Spiel hier fast durchgehend mit sauberen 30 Bildern pro Sekunde, auf der alten Hardware prügelt Ihr selten mit mehr als 20. Die schwächere Technik schlägt sich auch im Spielspaß nieder: Auf einem normalen 3DS macht es entschieden weniger Laune als auf dem neuen Modell. Es ist es erstaunlich, dass Nintendo das Spiel in dieser Form durchwinkt – hier wäre eine exklusive New-3DS-Veröffentlichung wie bei Xenoblade Chronicles definitiv angebracht gewesen.

Thomas Nickel meint: Ein wenig ist es bei Hyrule Warriors Legends so wie mit einer Kuh, die Schlittschuh läuft: Es ist nicht unbedingt ein schöner Anblick, aber man ist beeindruckt, dass sie es überhaupt kann. Lebte das Original von unzähligen Gegnern und der feinen HD-Grafik, sucht Ihr beides hier vergebens: Mit 240 x 400 Pixeln und weit geringerer Gegnerzahl bietet Legends weniger, als das Wii-U-Vorbild. So leidet das Spielgefühl ein wenig unter den Einschränkungen, allerdings haben es die Entwickler doch geschafft, das Gemetzel auf den (New) 3DS zu retten – habt Ihr Euch an die simplere Präsentation gewöhnt, macht’s tatsächlich Spaß. Solltet Ihr das Spiel allerdings bereits auf der Wii U beendet haben, gibt es keinen wirklichen Grund, das Ganze erneut anzugehen, zumal Ihr fast alle Bonusinhalte auch auf der Konsole bekommt. Und nennt Ihr nur ein altes 3DS-Modell Euer Eigen, seht Ihr vom Kauf besser ab – warum, lest Ihr im Kasten links.

  • neue Spielfiguren und Welten
  • Grafik im Cel-Shading-Stil
  • kein Mehrspieler-Modus mehr

Die Keilerei wurde (auf New 3DS) halbwegs intakt mobil gemacht und sorgt auch unterwegs für Spaß; das wuchtige Flair des Originals fehlt aber.

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Nintendo eShop – neu am 2. Juni 2016

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Wii U:

– Kick & Fennick: 10,49 Euro (bis 16.6., danach 14,99 Euro)

3DS:

– Donkey Kong Country 3: Dixie Kong’s Double Trouble: 5,59 Euro (bis 9.6., danach 7,99 Euro)

Metal Gear Solid: Snake Eater – Konami baut passenden Pachislot-Automaten

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Nach Castlevania ist das nächste Heiligtum daran, von Konami in einen Spielhallen-Automaten verwandelt zu werden: Metal Gear Solid: Snake Eater wird zum Münzenfresser.

The Division – Film mit Jake Gyllenhaal?

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Im Gegensatz zu vielen anderen geplanten Videospiele-Verfilmungen werden Adaptionen von Ubisoft-Spielen meist sogar Wirklichkeit, siehe Assassin’s Creed und Prince of Persia. In letzterem spielte Jake Gyllenhaal die Hauptrolle und glaubt man der amerikanischen Webseite Variety, wird er auch der Star in einem Film zu The Division sein. Außerdem soll er als Produzent fungieren.

Da man derzeit noch nach einem Drehbuchautor für das Projekt sucht, dürfte sich die Realisierung aber noch hinziehen.

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