Shadow Puppeteer – im Test (Wii U)

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Anfangs war Shadow Puppeteer ein PC-Projekt norwegischer Studenten die Version für Wii U beinhaltet zwar ein paar Überarbeitungen, haut trotzdem aber keinen vom Hocker. Ohne Worte und mit kurzen Renderszenen wird vom bärtigen Schattenpuppenspieler erzählt, der mithilfe seines magischen Leierkastens die Schatten aller Dorfbewohner raubt. Nur ein kleiner Bub erweist sich als immun, weshalb er sich kurzerhand gemeinsam mit seinem Schatten auf den Weg macht, dem Übeltäter das Handwerk zu legen. Die simple Geschichte dient als Gerüst für eine eigentlich ganz pfiffige Idee, die an Brothers erinnert: Stick und Schultertasten auf der linken Seite steuern den 3D-Knaben, der sich in isometrischer Perspektive durch eine 3D-Landschaft bewegt. Die rechte Seite des GamePads steuert den 2D-Schatten an der Wand. Etwas leichter zu koordinieren wird das Paar mit einem zweiten Spieler, der die Kontrolle über den Schatten übernimmt. Ob solo oder zu zweit: Beide Figuren dürfen sich nicht zu weit voneinander entfernen. Abwechselnd und mitunter gleichzeitig legt das Duo Schalter um, verschiebt Kisten oder bugsiert den jeweils anderen auf einem Tablett über Abgründe. Begleitet von minimalistischen Schwermutsmelodien meistert Ihr allerhand Hindernisse, im letzten Spieldrittel kommen drei neue Fähigkeiten ins Spiel. Spannungshighlights sind die Bossgegner, die neben Grips eine ordentliche Portion Geschick erfordern. Nach etwa drei Stunden ist das Abenteuer vorbei, der Wiederspielwert beschränkt sich auf die Suche nach versteckten Orbs.

Michael Herde meint: Zu viel hakeliges Gehüpfe, zu wenig Rätsel. Die größte Herausforderung besteht nicht im Knobeln nach dem Weg, sondern im Abschätzen von Abständen aufgrund der Schräg-oben-Perspektive. Wie oft bin ich irgendwo daneben gesprungen? Oder wegen der zähen Steuerung an Kanten hängengeblieben? Zusammen mit arg langen Ladezeiten hat mich Shadow Puppeteer unterm Strich eher genervt als verzückt. Die Teamwork-”Rätsel” sind reichlich offensichtlich und wiederholen sich, für das Sammeln der Orbs fehlt mir der Anreiz. Ich finde die Idee des Spiels nett, letztendlich ist es aber doch nur ein mittelmäßiger Plattformer geworden, der seine reizvollen Ansätze nicht ausspielt.

Mäßiger Hüpfer, der seine interessanten Elemente nicht ausspielt.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation Store – neu am 15. April 2016

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PlayStation Vita:

  • Skullgirls 2nd Encore – 24,99 Euro

PlayStation 3:

  • Doodle Kingdom – 5,99 Euro

THE 64 – Heimcomputer-Legende soll durch IndieGoGo wieder auferstehen

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Das wäre doch ein tolles Comeback: Das Team des britischen Unternehmens Retro Games Ltd hat es sich zum Ziel gesetzt, den legendären Brotkasten – also den Commodore 64 – wieder zum Leeben zu erwecken.

Geschehen soll das als THE 64 in zwei Varianten, wahlweise als etwas kleinere “Konsolen-Version” zum Anschluss an Fernseher oder als Handheld. Um das notwendige Kapital zum Produktionsstart zu beschaffen, wurde nun eine Funding-Kampagne bei IndieGoGo gestartet. 150.000 US-Dollar sind das erste Ziel, bei dem alle Unterstützer ihre Geräte Ende des Jahres erhalten sollen, später ist eine Produktion für den normalen Verkauf angedacht.

Mit genauen Details zum Team und welche Spiele faktisch von Anfang an mitgeliefert werden (weitere lassen sich natürlich “manuell” hinzufügen, heißt es), hält sich der Infotext noch weitgehend zurück, aber interessant ist die Kampagne allemal – einen kurzen Überblick gibt das Video oben, mehr zu lesen gibt’s direkt bei IndieGoGo und auf der offiziellen Homepage.

Ghostbusters – Filmversoftung erscheint am 12. Juli für PS4 und Xbox One

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Activision kündigt an, dass am 15. Juli eine Filmversoftung von Ghostbusters für PS4 und Xbox One erscheinen wird. In dieser kämpfen bis zu vier Spieler simultan gegen Geister.

Der zugehörige Film läuft drei Tage später in den Kinos an. Das erklärt auch, warum das Spiel ausgerechnet im umsatzschwachen Sommerloch erscheint.

Ubisoft – Termin und Startzeit der E3-Pressekonferenz

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Ubisoft hat jetzt bekanntgegeben, dass die hauseigene E3-Pressekonferenz am 13. Juni um 13 Uhr Ortszeit (Pacific Time) stattfinden wird. Bei uns wäre es damit um 22 Uhr soweit. Vorher gibt es noch eine halbstündige Pre-Show und die hauptveranstaltung wird wie in den letzten Jahren von Aisha Tyler moderiert.

Damit bleibt man wie auch Microsoft den traditionellen Abläufen treu, während EA bekanntlich nicht mehr den Abschluss des Montags bildet, sondern am Wochenenda davor sein eigenes Süppchen kocht.

US-Zahlen für März – Ubi räumt ab

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Frische Zahlen aus den USA: Laut den NPD-Daten sind verglichen zum März des Vorjahres die Software-Verkaufszahlen um 8% von 395,4 auf 425,8 Millionen US-Dollar gestiegen, der Umsatz mit Hardware dagegen um 19% von 311,1 auf 253,2 Millionen gefallen, was vor allem an den inzwischen niedrigeren Preisen der Konsolen liegen würde. Dafür sind die Zubehör-Absätze wiederum um 9% gestiegen.

Bei den Spielen ziegt sich ein ähnliches Bild wie in Europa, Ubiosft kann gleich beide Spitzenplätze einnehmen, aber auch bei Nintendo gibt’s zumindest mal wieder einen kleinen Erfolg zu vermelden, haben sich doch gleich zwei Wii-U-Titel in die Top 10 geschlichen:

  1. Tom Clancy’s The Division (PS4, Xbox One, PC)
  2. Far Cry: Primal (PS4, Xbox One, PC)
  3. The Legend of Zelda: Twilight Princess HD (Wii U)
  4. Grand Theft Auto V (PS4, Xbox One, 360, PS3, PC)
  5. UFC 2 (PS4, Xbox One)
  6. MLB 16: The Show (PS4, PS3)
  7. Pokken Tournament (Wii U)
  8. NBA 2K16 (PS4, Xbox One, 360, PS4)
  9. Call of Duty: Black Ops III (Xbox One, PS4, 360, PS3, PC)
  10. Minecraft (360, PS4, Xbox One, PS3)

Japan-Charts vom 4. bis 10. April 2016

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Yo-kai Sangokushi (Level-5, 04/02/16) – 90,196 (359,712)
  2. [3DS] Dragon Quest Monsters: Joker 3 (Square Enix, 03/24/16) – 49,847 (517,146)
  3. [PS4] Far Cry Primal (Ubisoft, 04/07/16) – 25,302 (NEU)
  4. [3DS] Disney Art Academy (Nintendo, 04/07/16) – 17,717 (NEU)
  5. [PS4] Dark Souls III (Bandai Namco, 03/24/16) – 15,274 (258,821)
  6. [PS4] Star Ocean: Integrity and Faithlessness (Square Enix, 03/31/16) – 10,383 (123,408)
  7. [Wii U] Pokken Tournament (Pokemon, 03/18/16) – 8,065 (120,366)
  8. [PSV] Minecraft: PlayStation Vita Edition (SCE, 03/19/15) – 7,374 (730,835)
  9. [Wii U] Splatoon (Nintendo, 05/28/15) – 6,902 (1,325,502)
  10. [3DS] Mario & Sonic at the Rio 2016 Olympic Games (Nintendo, 02/18/16) – 6,666 (136,148)
  11. [Wii U] Super Mario Maker (Nintendo, 09/10/15) – 5,892 (840,123)
  12. [3DS] Assassination Classroom: Assassin Training Plan (Bandai Namco, 03/24/16) – 5,205 (34,852)
  13. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Happy Price Selection) (Nintendo, 03/17/16) – 5,128 (27,492)
  14. [PSV] Hatsune Miku: Project Diva X (Sega, 03/24/16) – 4,623 (84,135)
  15. [PSV] Brother’s Conflict: Precious Baby (Idea Factory, 04/07/16) – 3,476 (NEU)
  16. [PS4] The Division (Ubisoft, 03/10/16) – 3,422 (123,282)
  17. [PS4] Nobunaga’s Ambition: Sphere of Influence Sengoku Risshiden (Koei Tecmo, 03/24/16) – 3,325 (28,332)
  18. [3DS] Tomodachi Life (Happy Price Selection) (03/17/16) – 3,166 (16,389)
  19. [XBO] Quantum Break (Microsoft, 04/07/16) – 3,124 (NEU)
  20. [3DS] Yo-kai Watch Busters Red Cat Team / White Dog Squad (Level-5, 07/11/15) – 2,671 (2,243,803)

Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:

  1. PlayStation 4 – 23,889 (30,081)
  2. New 3DS XL – 18,042 (22,020)
  3. PlayStation Vita – 13,278 (17,153)
  4. Wii U – 4,963 (3,541)
  5. New 3DS – 4,420 (5,376)
  6. 3DS – 1,411 (2,069)
  7. PlayStation 3 – 1,296 (1,537)
  8. 3DS XL – 242 (342)
  9. Xbox One – 212 (207)

Infinifactory – im Test (PS4)

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Beim Namen Minecraft dürften die meisten an blockige Welten, gigantischen Erfolg und ein sensationell innovatives Spielkonzept denken – tatsächlich entsprang das Grundprinzip dem Freeware-Titel Infiniminer von Zachary Barth. Der hat inzwischen ein Studio gegründet und mit Infinifactory ein fantastisches Knobelspiel erschaffen. Dessen Ausgangslage: Ihr wurdet von Außerirdischen entführt und sollt nun Fabriken bauen, die automatisiert Raketen herstellen oder Panzer reparieren. Dazu lasst Ihr vorgegebene Materialien über Fließbänder von der Rohstoffausgabe bis ans Ziel transportieren. Natürlich müsst Ihr dafür sorgen, dass die Rohstoffe zusammengesetzt und gegebenenfalls verarbeitet werden. So besteht etwa eine Rakete aus Antrieb, Sprengkopf und drei Mittelstücken, die aufeinandergestapelt und zusammengeschweißt werden müssen. Dabei basiert alles auf dem Blockkonzept: Egal ob Rohstoffe oder Fließbandstücke – jedes Bauteil nimmt einen mindestens 1×1-Block großen Raum ein. Mit fortschreitendem Spiel schaltet Ihr neue Blöcke frei: Dank Drehplatten, Aufzügen, schaltergesteuerten Druckplatten und vielem mehr eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten, sodass Ihr auch gelöste Rätsel garantiert erneut angeht – um sie dieses Mal eleganter zu lösen. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive dank Jetpack könnt Ihr Euch frei in den Levels bewegen. Infinifactory ist clever, motivierend und birgt Dutzende Stunden Spielspaß. Zudem glänzt es mit Top-Steuerung, butterweicher Bildrate und fantastisch atmosphärischem Soundtrack.

Denis Kuckmann meint: Ohne Testauftrag hätte ich Infinifactory vermutlich nicht einmal mit der Kneifzange angefasst: Die unspektakuläre Optik und das Fabrikbau-Spielprinzip klingen eher nach Arbeit als nach Spaß. Tatsächlich steckt hinter der biederen Fassade jedoch ein fordernder, ungemein motivierender Baukasten-Knobler, bei dem ich auf jede erdachte Lösung wirklich stolz bin. Das motiviert dermaßen, dass bei mir aus ”mal eben reinspielen” direkt ein sechsstündiger Tüftelmarathon wurde. Dass Infinifactory mit Minimal-Cutscenes und toll vertonten Audio-Logs auch noch eine kleine Geschichte erzählt, die mich gar ein wenig zum Nachdenken brachte, ist das i-Tüpfelchen auf diesem außerordentlichen Denkspiel.

Visuell unansehnlicher, aber inhaltlich toller Konstruktionsknobler.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound

Hardcore – die M!-Filmkritik

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”Vorhang auf für die erste leinwandsprengende First-Person-Experience der Filmgeschichte”, verspricht Capelight Pictures den Kinogängern mit Hardcore, der ab heute in den deutschen Kinos läuft. Und weil ein 90-minütiger Actionstreifen in Ego-Shoooter-Sicht irgendwie cool klingt, haben wir uns den Film angeschaut: Die russisch-amerikanische Koproduktion erzählt die Geschichte des kybernetisch gepimpten Henry, der im Moskau der Zukunft seiner entführten Frau hinter­herjagt, aber eigentlich mehr damit beschäftigt ist, irgendwie zu überleben. Das klingt vielleicht platt, macht aber unheimlich viel Spaß. Der Film ist mit District 9-Star Sharlto Copley klasse besetzt, hat einen cleveren Twist und schockt gleichzeitig mit teils krasser Gewalt. Wen das irre Tempo des Streifens nicht stört, der erlebt eine mutige Mischung aus Ego-Shooter-Ästhetik, dem Esprit der Crank-Filme und einer gehörigen Prise Irrsinn, die wir aus den Kletter- oder Raservideos russischer Hasardeure kennen.

The Deadly Tower of Monsters – im Test (PS4)

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ACE Team hat den Ruf, für ungewöhnliche Spiele zu stehen, was auch der jüngste Streich zumindest teilweise bestätigt: Deadly Tower bleibt zwar spielerisch ein belangloses und technisch durchwachsenes Haudrauf-Abenteuer mit wenig Ideen, doch die originelle Inszenierung ist ein Knaller, sofern Ihr ein Faible für Sci-Fi-Trash aus den 1950ern und 1960ern habt. Ihr spielt nämlich einen fiktiven Film inklusive hölzernen Dialogen, billigen Kulissen und im positiven Sinne stümperhaft angefertigten Monstern nach. Dabei betrachtet Ihr das Geschehen durch einen (auf Wunsch abschaltbaren) ”VHS-Filter” und lauscht den Ausführungen des Regisseurs – das hat genug Charme, um über manch drögen Abschnitt hinwegzutrösten.

Toll inszenierte, spielerisch sehr durchschnittliche B-Movie-Action.

Singleplayer6
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Grafik
Sound

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