Project X Zone 2 – im Test (3DS)

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Und wieder beginnen die Dimensionen, sich zu überschneiden: Goldene Ketten erscheinen und auf einmal treffen Helden und Schurken aus Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit und völlig anderen Welten aufeinander. Im Zentrum des ganzen Chaos: Tokios Stadtteil Shibuya, der von den Behörden mittlerweile abgeriegelt wurde. Doch eine Mission bringt die beiden Agenten Reiji und Xiaomu dorthin und schnell treffen Figuren aus Virtua Fighter, .hack, Sakura Wars, Tekken, Street Fighter, Resident Evil, SoulCalibur, God Eater, Ace Attorney, Tales of Vesperia, Xenosaga und vielen anderen Spielen aufeinander. Selbst Chrom und Lucina aus Fire Emblem Awakening schauen vorbei! Dabei verzichtet Project X Zone 2 auf allzu komplizierte Erklärungen und setzt vor allem auf Humor: Die Eigenheiten der verschiedenen Figuren sind herrlich überzeichnet und viele Dialoge ausgesprochen witzig – auch vor der ”vierten Wand” hat das Skript kaum Respekt. Natürlich ist es hilfreich, wenn Ihr die Figuren und deren Spiele etwas kennt, sonst wird Euch manch eine Anspielung entgehen.

In jedem Kapitel kommt es nach etwas Story schnell zum Kampf, die Schlachtfelder seht Ihr aus der isometrischen Ansicht. Die Protagonisten werden stets als Paar gesteuert, gelegentlich ist noch ein dritter Helfer mit von der Partie. Ihr greift an, wenn Eure Einheiten in Reichweite des Feindes sind. Der eigentliche Schlagabtausch wird in der Seitenansicht gezeigt, mit verschiedenen Knopf-Steuerkreuz-Kombinationen entfesseln Eure Sprite-Helden verheerende Angriffe. Per Schultertaste lässt auch Euer Helfer ein paar Manöver vom Stapel. Steht neben Eurem Feld eine verbündete Einheit, dürft Ihr auch von dieser Unterstützung erwarten.

Im Kampf kommt es vor allem darauf an, den Gegner möglichst lange in der Luft zu halten, so richtet Ihr den meisten Schaden an. Auch die Positionierung spielt eine wichtige Rolle: Angriffe von vorne verursachen den wenigsten Schaden, da sind Attacken von der Seite oder am besten noch von hinten weitaus effektiver. Nach einem überstandenen Kampf passt Ihr Eure Figuren an, geht einkaufen, trainiert eine Runde oder informiert Euch im virtuellen Lexikon, was es mit den Charakteren, Organisationen und Welten auf sich hat.

Thomas Nickel meint: Wie beim Erstling geht Freunden klassischer Sprite-Animation hier in den Kampfszenen das Herz auf: Die Figuren sind fein gezeichnet und dynamisch animiert – die wuchtigen Attacken und langen Schlagfolgen werden auch nach Stunden nicht langweilig. Schade, dass die Hintergründe im Vergleich dazu eher dröge ausgefallen sind, das zieht den grafischen Eindruck wieder etwas runter. Dafür gefällt das überarbeitete Kampfsystem: Ihr entscheidet jetzt selbst, wann Eure Einheiten ziehen, und könnt Aktionen so präziser planen und durchführen. Komplexe taktische Überlegungen oder eine tiefgründige Handlung gibt es hier zwar nicht, dafür aber viel Humor. Auch wenn der gelegentlich mal ins Zotige abgleitet, kann sich der Kenner ein Grinsen nicht verkneifen, wenn beispielsweise die Helden aus Tales of Vesperia Anspielungen auf die fehlende Lokalisation der PS3-Fassung des Rollenspiels machen. Und zu guter Letzt feiern Sega-Fans alter Schule das Wiedersehen mit Saturn-Maskottchen Segata Sanshiro!

  • viele, viele spielbare Figuren
  • jede Mege Insider-Humor
  • großartige Sprites in den Kämpfen

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Hitman – Trailer zum ersten Elusive Target

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Auch wenn das erste Elusive Target für Hitman namens Sergei Larin inzwischen nicht mehr verfügbar ist, wollten wir Euch den entsprechenden Trailer dazu nicht vorenthalten. Wer von Euch hat es geschafft, die Mission im Verlauf des Wochenendes erfolgreich abzuschließen?

Payday 2 – “Sydney Character Pack” erschienen

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VG247 berichtet, dass das “Sydney Character Pack” für Payday 2 jetzt erschienen ist. Dem spielbaren Charakter lieh Georgia Van Cuylenburg ihre Stimme. Diese sollte Kennern der verschiedenen Ableger von Final Fantasy XIII bekannt vorkommen, da sie Oerba Dia Vanille ebenfalls vertonte. Das Bootleg Assault Rifle und zwei Waffen-Modifikationen sind auch mit an Bord.

Bei dem “Sydney Character Pack” handelt es sich übrigens um den nittlerweile 34. DLC für Payday 2.

A.O.T: Wings of Freedom – zwei kurze Trailer zum Kampfsystem

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Koei Tecmo America hat jetzt zwei neue kurze Trailer zu Attack on Titan: Wings of Freedom veröffentlicht. Diese widmen sich dem Kampfsystem. In Europa wird A.O.T.: Wings of Freedom (man beachte den dezent anderen Namen) am 26. August erscheinen – auf PS4 und Xbox One physisch, auf PS3 und Vita nur digital.

System Shock Remastered – Start-Termin für Kickstarter steht fest.

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Ein neues Lebenzeichen gibt es vom u.a. für die Xbox One angedachten System Shock Remastered, das aber offenkundig noch einige Zeit auf sich warten lassen dürften: Denn via Facebook-Video (siehe oben) kündigen nun die Macher der NightDive Studios an, dass der Kickstarter zur Finanzierungshilfe des Projekts am 29. Juni starten wird – aber besser spät als nie.

Und wann System Shock 3, an dem auch Entwickler-Halbgott Warren Spector mitwirkt, tatsächlich fertig wird, darüber wollen wir dann erst gar nicht spekulieren…

Citizens of Earth – Exploit in der 3DS-Version gefunden

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Schlechte Nachrichten zu Citizens of Earth: Im Rahmen des Humble Bundle Sale wurde laut VG247 in dessen 3DS-Version ein Exploit gefunden. Dies öffnete der Verwendung von illegaler Software natürlich Tür und Tor.

Folgerichtige Entscheidung von Nintendo war deshalb, Citizens of Earth erstmal temporär aus dem eShop zu entfernen. Ein Comebacktermin steht leider noch nicht fest.

Wer nun bei besagtem Humble Bundle Sale zugeschlagen hat, hat folgende Möglichkeiten: Entweder die Wii-U-Version als Entschädigung nehmen oder auf die erneute Veröffentlichung der 3DS-Fassung warten.

Resident Evil 6 – im Test (PS4)

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Muss man vier Jahre nach der Erstveröffentlichung noch die Debatte um Horror, Action und Verrat am Serienvermächtnis führen? Resident Evil 6 ist nicht gruselig und strotzt vor Action. Punkt. Wer Capcoms jüngsten Serienspross schon auf PS3 und Xbox 360 nicht mochte, wird jetzt auch kein Fan mehr. Denn inhaltlich hat sich nichts geändert, das Spiel besteht noch immer aus vier Kampagnen: Leon S. Kennedy und Partnerin Helena Harper kämpfen gegen Zombies in meist düsteren Gängen und Anlagen. Kollege Chris Redfield und seine Militärkameraden liefern sich Gefechte mit infizierten Menschen, die sich je nach verwundetem Körperteil in unterschiedliche Monster verwandeln – taktisches Vorgehen ist hier sinnvoll. Neuzugang Jake und Partnerin Sherry flüchten vor dem zähen Ustanak und zu guter Letzt dient Ada Wongs Kampagne als Kitt, der alle Geschichten zusammenhält – im Gegensatz zu früher ist sie von Beginn an wählbar.

In allen Kampagnen hinterlassen besiegte Gegner nicht nur Munition, sondern auch Erfahrungspunkte, mit denen zwischen den Kapiteln neue Fähigkeiten und Modifikationen bezahlt werden. Das tut dem Wiederspielwert ebenso gut wie der offline und online verfügbare Koop-Modus sowie einige Abschnitte, die online sogar zu viert absolvierbar sind. Daneben locken der gelungene ”Söldner”-Modus sowie alle damals als DLC erschienenen Bonus-Modi: ”Überleben!” ist eine Art (Team-)Deathmatch, ”Ansturm” wie ein Tetris-Duell – besiegte Gegner werden zum Gegenspieler geschickt! In ”Prädator” kämpfen Menschen und Ustanak miteinander, in ”Belagerung” treten Menschen und Monster gegeneinander an.

Die gesteigerte Rechenleistung von PS4 und Xbox One nutzt Capcom für stabile 60 Bilder pro Sekunde in 1080p sowie für minimierte Ladezeiten. Ansonsten sucht man grafische Veränderungen mit der Lupe, die Texturqualität schwankt noch immer erheblich – Resident Evil 6 ist mehr Umsetzung denn Remaster.

Habt Ihr eines der umstrittensten Spiele der letzten Jahre noch nie gespielt, könnt Ihr Euch nun in der technisch besten Version eine Meinung bilden. Für Kenner und Möger lohnt sich die Neuanschaffung kaum, allen Verachtern gießt Capcom mit dem Download-exklusiven Angebot ohnehin nur Öl ins Wut-Feuer. Daran ändert auch die ordentliche deutsche Sprachausgabe nichts.

Michael Herde meint: Schon vor vier Jahren mochte ich das Experimentieren mit vielfältigen Gegnern, vor allem der Mix aus Nahkampf und Ballern macht Laune. In der Summe bieten die vier Kampagnen und die Mehrspieler-Modi viel Spiel fürs Geld. Störend sind umständliche bis nutzlose Dinge wie das Kräutermanagement, das Befehlssystem für KI-Partner oder das Deckungssystem. Nicht mehr zeitgemäß sind die teils hakelige Steuerung und das Leveldesign. Dafür ruckelt nichts und Ladezeiten sind kürzer denn je. Genervt haben mich die plumpen Dialoge: Leon bittet den zombifizierten US-Präsidenten mehrmals, stehen zu bleiben – er sollte wissen, dass das nichts bringt. Aber man kann ja nicht einfach den US-Präsidenten erschießen. Pathos-Quatsch! Na ja, Dialoge und Story waren in Resi immer schon Käse.

+ 4 umfangreiche Kampagnen
+ 1080p und 60 Bilder pro Sekunde
+ kurze Ladezeiten

– durchwachsene Texturen
– dämliche Dialoge und platte Story
– kein Horror, wenige Rätsel

Technisch sauberes HD-Remaster des umstrittenen Serienteils.

Singleplayer7
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Project Spark – Microsoft stellt den Spiele-Baukasten ein

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Project Spark ist ab heute nicht mehr auf dem Xbox Live Marketplace verfügbar, wie im offiziellen Forum mittgeteilt wurde. Sämtliche Erweiterungen können noch bis zum 12. August heruntergeladen werden, um sie anschließend offline zu verwenden, danach wird von Microsoft quasi das Licht ausgeschaltet.

Project Spark erschien bei uns am 10. Oktober 2014. Die Versorgung mit neuen Zusatzinhalten war bereits im September 2015 beendet worden.

Nintendo will bald Kinofilme produzieren

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Bei Nintendo Life findet sich die Übersetzung eines japanischen interviews mit Nintendo-Boss Tatsumi Kimishima, in dem dieser davon spricht, dass der Mario-Konzern darüber nachdenkt, auch Kinofilme zu produzieren – und das lieber früher als später.

Denn laut ihm wäre es durchaus denkbar, dass schon in zwei bis drei Jahren der erste Film veröffentlicht werden könnte und dieser offenbar nicht von Hollywood, sondern der Firma selbst produziert werden sollte.

Völlig unerfahren ist Nintendo auf dem Sektor zwar nicht, aber ob man die Pikmin-Kurzfilme als ausreichende Vorbereitung für große Werke ansehen kann? Aber schlimmer wie der legendär grottige Super Mario-Film mit Bob Hoskins und Dennis Hopper von 1993 kann es eigentlich auch nicht werden…

Centipede & Missile Command – Filmumsetzungen kommen

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Deadline berichtet exklusiv, dass Filmumsetzungen von Centipede und Missile Command in der Mache sind. Beide Spiele erschienen 1980 und wurden schnell zu echten Klassikern.

Möglich werden die Filmversoftungen jetzt durch eine Zusammenarbeit von Atari und Emmett/Furla/Oasis Films. Hoffen wir, dass die finalen Filme das Spielgefühl der Originale weitaus besser einfangen, als das bei ähnlichen Projekten in der Vergangenheit der Fall war. Allerdings stellt sich die Frage, was eigentlich die Handlung sein soll, denn beide Spiele lassen sich in dieser Hinsicht in einem Satz zusammenfassen: “Raketenangriff aus dem All” bzw. “Mutuanteninsekten greifen an” – nicht gerade tiefgründig…

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