Nachdem ich im Internet alle möglichen Arten von Reviews zu Pixels gelesen hatte, schnappte ich mir meine Frau Rebekka und ging der Sache selbst auf Grund. Also, ist der Film nun genial, furchtbar oder irgendetwas dazwischen? Lest weiter und findet es heraus. Aus Spoilergründen beschränke ich mich bei der Schilderung der Story natürlich nur auf das Allernötigste.
Und die Hintergrundgeschichte ist eigentlich auch ein netter Startpunkt für unsere Reise in die Pixels-Welt: Im Jahr 1982 sind zwei Freunde bei der Eröffnung einer Spielhalle dabei, in der gleich auch mal ein Wettbewerb in Donkey Kong und anderen Vieospielen abgehalten wird. Leider unterliegt der gute Junge seinem Antagonisten und muss sich allerlei Spott gefallen lassen. Am Ende wird eine Kapsel mit allerlei Informationen über den Status Quo der Technik inklusive sämtlicher videospieltechnischer Errungenschaften ins Weltall geschossen.
Dreißig Jahre später ist der Junge von damals (jetzt gespielt von Adam Sandler) ein Techniker, trauert insgeheim seinem Videospielhobby nach und darf bei einer reichen Familie eine PS4 samt allerlei Technik-Equipment installieren, während sein Kumpel (gespielt von Kevin James) gleichzeitig zum US-Präsiednten geworden ist. Wenig später greifen Viedospielfiguren die Erde an, weil die Kapsel von 1982 als Kriegserklärung verstanden wurde. Es gibt also viel zu tun und es gilt keine Zeit zu verlieren.
Letzteres ist dann auch das Motto des Films, denn in den folgenden knapp zwei Stunden geht es handlungstechnisch manchmal flotter zu als an der Wursttheke. Da wird von der Liebesgeschichte zur Invasion der Außerirdischen gesprungen, dann mal wieder (zu) knapp der Hintergrund erklärt oder in Erinnerungen geschwelgt. Hier wäre aus Gründen der Übersicht weniger manchmal mehr gewesen. So wirkt die Invasion der Videospielhelden z.B. nie bedrohlich und es wird nie klar, warum ausgerechnet fünf Duelle gegen die Außerirdischen statttfinden müssen (warum baut man nicht weniger Showdowns besser auf?). Das Ende selbst kommt dann auch ziemlich abrupt und wirkt arg aufgesetzt.








