Corpse Party: Blood Drive – im Test (PSV)

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Das erste Corpse Party auf PSP war ein Horror-Geheimtipp: Einfachste Mittel erzeugten ein bedrückendes Gefühl von Grauen und Hoffnungslosigkeit – gerade, weil sich ein guter Teil des Grusels bedingt durch die simple Grafik im Kopf abspielte und das Spiel keine Gnade mit seinen Protagonisten kannte.

Hielt der Nachfolger Book of Shadows dieses Niveau noch, macht es Teil 3 auf der Vita schlechter. Die noch lebenden fünf Figuren sind die einzigen Menschen, die sich überhaupt an ihre verstorbenen Freunde erinnern, für den Rest der Welt wurden sie komplett aus der Realität getilgt. Von Schuldgefühlen geplagt, findet Heldin Ayumi eine Möglichkeit, sie zurückzubringen. Und als hätte sie aus früheren Erfahrungen nichts gelernt, lässt sie sich erneut mit dem Okkulten ein und das Grauen nimmt seinen Lauf.

Die Prämisse klingt schwer nach dem x-ten Sequel einer madigen Horror-Reihe, so ähnlich fühlt sich Blood Drive auch an. Aus den alten Pixelfiguren wurden jetzt auf niedlich getrimmte Polygoncharaktere, die Umgebung ist ebenfalls dreidimensional und die Mischung aus Erforschung und Story hat sich auch kaum geändert. Immerhin kommt den Lebenspunkten nun ein wenig mehr Bedeutung zu, da Ihr unterwegs immer wieder auf gemeine wie schmerzhafte Fallen trefft. Allerdings ist die Bedienung grundlos umständlicher geworden: Nach jedem beendeten Kapitel findet Ihr Euch etwa im Titelbildschirm wieder, wo Ihr das nächste Kapitel auswählt – und all das ist stets mit massiven Ladezeiten verbunden.

Thomas Nickel meint: Hinter der simplen Grafik im ”RPG-Maker”-Stil verbarg sich beim Erstling ein verstörendes Horror-Erlebnis – davon ist im dritten Teil nicht mehr allzu viel zu merken. Klar, inhaltlich hat sich wenig verändert, aber der neue Grafikstil unterwandert mit seinen auf niedlich getrimmten Figuren die Stimmung ebenso wie die teilweise abnorm langen Ladezeiten. Gerade die zeugen von fehlendem Feinschliff und hätten wirklich nicht sein müssen. Wer bereits die beiden Vorgänger verschlungen hat und unbedingt wissen will, wie es mit den Figuren weitergeht, der darf dennoch zugreifen. Allen anderen raten wir zur ersten PSP-Episode: Die kostet nur ein Viertel und ist in jeder Beziehung überlegen.

  • Serien-Vorkenntnisse zum besseren Verständnis sehr zu empfehlen
  • Modul-Fassung in Deutschland nur bei Amazon erhältlich

Ordentliches Grusel-Abenteuer, das aber in Sachen Feinschliff und Atmosphäre klar hinter den PSP-Vorgängern zurücksteht.

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PlayStation 4 – weltweit über 35,9 Millionen Einheiten verkauft

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Sony gibt bekannt, dass bis zum 3. Januar 2016 weltweit über 35,9 Millionen PS4-Konsolen abgesetzt wurden. Somit konnten in der Weihnachtszeit 5,7 Millionen PS4-Einheiten an den Videospieler bzw. die Videospielerin gebracht werden.

Gleichzetig gab es noch eine interessante Statistik, denn laut Sony wurden zwischen dem 20. November 2015 und dem 3. Januar 2016 digital und physisch über 35 Millionen Videospiele verkauft. Die Anzahl der PlayStation-Plus-Mitglieder stieg im Vergleich zu 2014 um 60 Prozent.

Shenmue III – keine exklusiven Kickstarter-Belohnungen für PayPal-Unterstützer

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Laut eines Updates auf der Kickstarter-Page von Shenmue III werden PayPal-Unterstützer des Projekts keine exklusiv für Kickstarter vorgesehenen Belohnungen erhalten. Dies habe eine Umfrage unter allen Kickstarter-Unterstützern ergeben, welche zwischen dem 24. Dezember 2015 und dem 1. Januar 2016 durchgeführt wurde.

Konkret hätten von den 68.533 stimmberechtigten Unterstützern nur 15.110 geantwortet. Von diesen sprachen sich 4.670 für und 4.009 gegen eine entsprechende Belohnung von PayPal-Unterstützern aus. 6.432 gaben an, dass sie mit beiden Varianten leben könnten.

Space Hulk – im Test (PS3 / PSV)

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Die jüngste Versoftung des Brettspielklassikers setzt Regelwerk und taktischen Anspruch der Vorlage gut um. Ihr bewegt einen Trupp Space Marines rundenbasiert durch in Felder aufgeteilte, enge Gänge, plant Angriffe sowie Hinterhalte und achtet auf tödliche außerirdische Nahkampf-Monster (Symbionten genannt). Leider sind sowohl Kampagne als auch Hotseat-Modus nüchtern präsentiert und abwechslungsarm. Weiter nerven hakelige Bedienung, schwammige Texturen und permanentes Ruckeln, auf Vita ist die Schrift zudem winzig Cross-Buy fehlt obendrein. Hardcore-Fans importieren aus England Packungsversionen für beide Systeme (je 22 britische Pfund). Im App Store kostet das Spiel übrigens nur 5 Euro.

Werksgetreue, aber hakelige und nüchterne Umsetzung des Brettspiel-Originals.

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Altersfreigaben aus Taiwan enthüllen viele noch unangekündigte Titel

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Wie die fleißigen Rechercheure von gematsu zusammengetragen haben, wurden in der letzten Zeit in Taiwan eine Menge Spiele mit Altersfreigaben bestückt, die entweder noch gar nicht bekannt waren, bisher noch nicht offiziell angekündigt sind oder auch für andere Plattformen als bislang bekannt erscheinen:

PlayStation 3

PlayStation 4

Xbox 360

Xbox One

PS Vita

PlayStation Store – neu am 5. Januar 2016

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PlayStation 4:

  • Hardware: Rivals – 20,99 Euro
  • Super Toy Cars – 9,99 Euro

Und ein paar andere fehlen noch – wir aktualisieren die Meldung, sobald sich was tut

Die aktuellen USK-Freigaben

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Bekanntlich müssen Spiele in Deutschland eine USK-Freigabe abholen, bevor sie auf Zocker losgelassen werden dürfen – das sind die neuesten Prüfergebnisse, übersichtlich nach Altersklassen sortiert:

Ab 0 Jahre:

  • Trackmania Turbo (PS4/XOne – Ubisoft)

Ab 6 Jahre:

  • Super Snow Fight (XOne – Deck 13)
  • Unravel (PS4/XOne – Electronic Arts)

Ab 12 Jahre:

  • Arslan: The Warriors of Legend (PS4/XOne – Koei-Tecmo)
  • Megadimension Neptunia VII (PS4 – Idea Factory)
  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 (PS4/XOne – Electronic Arts)
  • Republique (PS4 – NIS America)
  • Stranger of Sword City (PSV – NIS America)

Ab 16 Jahre:

  • Broforce (PS4 – Devolver)
  • Layers of Fear (XOne – Aspyr Media)
  • Rocketbirds 2: Evolution (PS4 – Ratloop)

Ab 18 Jahre:

  • Hard Reset: Redux (PS4/XOne – Gambitious)

Rainbow Six: Siege – erster DLC auf den 2. Februar verschoben

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Dem Twitter-Account von Rainbow Six: Siege ist zu entnehmen, dass der erste DLC für den Titel auf den 2. Februar verschoben wurde. Ursprünglich sollte der Zusatzinhalt mit dem Namen “Operation Black Ice” im Laufe dieses Monats erscheinen. Inhaltlich werden eine neue Map und zwei neue Operatoren geboten.

Der DLC wird dann eine Woche lang exklusiv für Season-Pass-Inhaber zu erwerben sein. Anschließend können auch alle anderen zuschlagen.

Xbox One – Microsoft listet die eigenen Exklusiv-Titel für 2016 auf

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Im hauseigenen Blog hat Microsoft neben einer Reihe positiver Statistiken nun auch die aktuellne Software-Planung für 2016 aus dem eigenen Haus veröffentlicht – demnach erwarten uns die nächsten zwölf Monate folgende Exklusiv-Titel, die bisher angekündigt sind:

  • Gears of War 4 (Xbox One) – Multiplayer-Beta im Frühjahr 2016, Veröffentlichung im Herbst 2016
  • Quantum Break (Xbox One) – 5. April 2016
  • Halo Wars 2 (Xbox One) – Herbst 2016
  • Crackdown 3 (Xbox One) – Multiplayer im Sommer 2016
  • Fable Legends Open Beta (Xbox One) – Frühjahr 2016
  • ReCore (Xbox One) – 2016
  • Sea of Thieves (Xbox One) – 2016
  • Gigantic (Xbox One) – 2016
  • Killer Instinct: Season 3 (Xbox One) – März 2016
  • Ori and the Blind Forest: Definitive Edition (Xbox One) – Frühjahr 2016
  • Cobalt (Xbox One & Xbox 360) – 2. Februar, 2016

Wie gestern bereits bekannt wurde, rutscht dagegen Scalebound auf 2017, und bei ReCore hat sich der ehemals exaktere Starttermin nun auf die ungenauere Jahresangabe verändert. Und wer Crackdown 3 alleine spielen will, muss wohl auch noch länger warten als gedacht.

WWE 2K16 – im Test (PS4/XOne)

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Steve Austin steht synonym für die deftige Gangart, die die WWE mit ihrer ”Attitude”-Ära gegen Ende der 1990er einläutete: ”Stone Cold” mauserte sich als knallharter und heftig fluchender Charakter zu einer Legende im Showsport. Seine Karriere dürft Ihr in WWE 2K16 nachspielen.

In der Rolle von Austin absolviert Ihr verschiedene Matches und müsst dabei gewisse geschichtlich bedingte Vorgaben einhalten, zum Beispiel einen bestimmten Move zeigen. Erfolgreich abgeschlossene Herausforderungen schalten unter anderem neue Wrestler und Arenen frei. Die Schwierigkeit ist fest auf ”Normal” eingestellt, was gerade Kämpfe mit mehreren Aufgaben anstrengend machen kann.

Umfangreich wie nie ist der Kader: Rund 124 Wrestler, Diven und Legenden stehen zur Wahl, einige davon müssen jedoch freigespielt werden. Die Damen und Herren lasst Ihr wie gewohnt in einer stattlichen Anzahl von Matchvarianten offline wie online antreten. Außerdem erstellt Ihr eigene Veranstaltungen, bastelt im umfangreichen Editor einen eigenen Superstar für den Karriere-Modus oder verändert die bestehenden Akteure im Detail.

Während beim Umfang alles passt, hapert es in den Bereichen Technik und Spielbarkeit. Einige Charaktermodelle haben weder bei Gesicht noch Statur eine Ähnlichkeit mit ihren realen Vorbildern andere Figuren wiederum sehen authentisch aus. Im Publikum sitzen einmal mehr viele hässliche Geschwister, die Arenen sehen kantig und steril aus. Submission- und Pin-System wurden geändert und erfordern nun Stickdrehungen bzw. das Treffen einer Markierung. Knifflige Konter und hampelige Aktionen bleiben dagegen erhalten.

Sascha Göddenhoff meint: Die WWE-Spiele haben keine Konkurrenz und ruhen sich auf ihrem Monopol aus. Inzwischen scheint es sogar egal zu sein, ob die virtuellen Kämpfer ihren realen Vorbildern ähneln. Ein durch Show und Präsentation bestimmter Sport wie Wrestling braucht eine optisch kompetente Aufmachung! Auch hilft das erneute Herumdoktern an der Steuerung nicht, das Spielgefühl griffiger oder dynamischer zu machen. Die vielen Matchvarianten und Editor-Optionen wiegen die Mängel nicht auf.

  • spielt die Karriere von ”Stone Cold” Steve Austin nach
  • riesiges Aufgebot mit rund 124 Wrestlern, Diven und Legenden
  • neues System für Submission und Pin

Dicker Inhalt, schwache Aufmachung: ”WWE 2K16” bietet reichlich Modi und Optionen, überzeugt aber weder technisch noch spielerisch.

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