Need for Speed 2 – Verfilmung in der Mache

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Variety berichtet, dass Electronic Arts und China Movie Channel aktuell an einer Verfilmung von Need for Speed 2 arbeiten. Die Produktion selbst soll im Jahresverlauf starten – je nachdem, wie schnell die entsprechenden Rechte von DreamWorks an Land gezogen werden können.

Inhaltliche Angaben zu dem Streifen sind, wenig überaschend, noch Mangelware. So steht laut China Movie Channel Program Center, Jiaflix Enterprises und 1905 Pictures bisher nur fest, dass ein Großteil der Filmschauplätze in China beheimatet sein werden.

Der erste Teil verfügte seinerzeit über ein Budget von 66 Millionen Dollar und spielte weltweit 203 Millionen Dollar ein, ist also insgesamt als Erfolg zu werten. Vor allem in China wurden viele Menschen in die Kinos gelockt, daher kommt die Verbindung des Nachfolgers zu diesem Land auch nicht sonderlich überraschend.

Dengeki Bunko Fighting Climax – im Test (PS3)

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Kaum ein Genre eignet sich so gut für wilde Crossover-Projekte wie Beat’em-Ups: Hier trafen schon Capcom-Checker und Marvel-Mutanten aufeinander, die SNK-Helden balgten sich mit Street Fightern, die DC-Heroen kämpften gegen die Mortal Kombat-Crew und in den letzten Jahren trafen in Japan Helden und Schurken zahlreicher Animes, Mangas und Light Novels aufeinander.

In diese Sparte passt auch Dengeki Bunko Fighting Climax: Das begann seine Kampfkarriere klassisch in Japans Spielhallen, ist nun auch auf PS3 und Vita erhältlich und bezieht den Großteil seiner Charaktere aus dem Ausstoß des Light-Novel-Imprints Dengeki Bunko. Mit Selvaria Bles und Akira Yuki sind aber auch ein paar wenige Stars aus Segas Ställen vertreten. Figuren aus bekannteren Reihen wie ”Sword Art Online” geben sich mit den Protagonisten aus Serien wie ”Toradora!”, ”Durara!!”, ”Oreimo” oder ”Accel World” die Klinke in die Hand – Anime-Unkundige zucken mit den Schultern, Fans bekommen feuchte Hände und glänzende Augen. Im Arcade-Modus wählt Ihr eine Figur sowie einen Helfer und drückt schnell die japanisch vertonte Story weg. Mit drei Angriffen – schnell, mittel, schwer – beharkt Ihr den Gegner, per X-Knopf holt Ihr Euren Helfer in den Ring. Der greift an, führt ein Defensivmanöver aus oder hilft sogar, ein wenig Lebensenergie zu regenerieren. Nach erfolgter Aktion ist eine kurze Rast nötig, bis er wieder eingesetzt werden kann. Durch erfolgreiche Attacken ladet Ihr eine genretypische Special-Leiste auf, um die mächtigen ”Impact Skill”-Angriffe auszuführen. Mit den nur begrenzt verfügbaren Blast Icons startet Ihr Blast Attacks, so befreit Ihr Euch aus gegnerischen Combos. Neben dem Arcade-Modus gibt es eine weitere konsolenexklusive Story-Variante und einen Online-Multiplayer-Part. Außerdem wird Cross-Save zwischen PS3 und Vita unterstützt, und Ihr könnt kurze Sample-Versionen der diversen Light Novels freispielen – ohne entsprechende Sprachkenntnisse ist dieser Bonus jedoch nicht allzu relevant.

Thomas Nickel meint: Die ersten Runden waren wenig aufregend: Ohne Bezug zu den Figuren bleibt nur eine ordentliche 2D-Klopperei auf dem Niveau eines Arcana Hearts oder Aqua Pazza, das gegen die Konkurrenz von Capcom, SNK oder Arc System Works nicht wirklich ankommt. Die Figuren sind nett animiert, aber etwas pixelig, die 3D-Hintergründe irritieren teils mit unschönen Spartexturen und billigen Bitmap-Details – da haben wir schon Schöneres gesehen. Anders sieht es aus, wenn Ihr mit den Figuren und ihren Eigenheiten vertraut seid: Dann erkennt Ihr, wie clever diese in das Beat’em-Up-Format übertragen wurden, und freut Euch über die bekannten Gesichter. Auch manch eine abgefahrene Attacke ergibt auf einmal viel mehr Sinn. Daher bekommt Dengeki Bunko für normale Konsolen-Kämpfer eine eingeschränkte Empfehlung, Fans von Sword Art Online &amp Co. wenden sich dagegen umgehend an den Importhändler ihres Vertrauens.

  • viele gut umgesetzte Anime-Figuren
  • durchwachsene Hintergründe
  • beinhaltet einen Online-Modus, aber kein Englisch

Ordentliches 2D-Kampfspiel, das vor allem Anime-Fans erfreut, aber nicht mit den Größen des Genres mithalten kann.

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Multiplayer
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Nintendo eShop – neu am 9. April 2015

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Wii U:

  • Affordable Space Adventures – 18,99 Euro

3DS:

  • Pokémon Rumble World – gratis
  • My Pet School 3D – 29,99 Euro
  • Quell Memento – 3,99 Euro

PlayStation Store – neu am 8. April 2015

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PlayStation 4:

  • Aaru’s Awakening – 12,99 Euro
  • Bastion – 14,99 Euro
  • Stealth Inc. 2: A Game of Clones – 14,99 Euro
  • Tower of Guns – 14,49 Euro

PlayStation 3:

  • Aaru’s Awakening – 12,99 Euro
  • Stealth Inc: A Game of Clones – 14,99 Euro
  • Tower of Guns – 14,49 Euro

PlayStation Vita:

  • Element4l – 7,99 Euro
  • Stealth Inc: A Game of Clones – 14,99 Euro

Unmechanical: Extended – im Test (PS4/XOne)

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In der langen Historie der Knobelspiele hat es zig tolle Ideen gegeben: Zeit-Manipulations-Mechaniken, Charakterwechsel, Perspektiv-Spielchen, physikbasierte Rätsel und vieles mehr. Herausragend sind schließlich jene Titel, die das meiste aus der jeweiligen Mechanik kitzeln und gleichzeitig das rechte Maß an Herausforderung und Frust finden. Wenn dann ein besonders charmanter, einzigartiger Look bzw. eine anrührende oder witzige Geschichte mitgeliefert wird, ist der Weg zum Klassiker geebnet. Was haben wir nicht alle gelacht und geflucht bei Perlen wie Lemmings, Braid, Portal (2) oder Scribblenauts!

Unmechanical bringt letztere Zutat auf jeden Fall mit: Euer trottelig wirkender Roboter mit dem kleinen Propeller auf dem Kopp trudelt unbedarft durch die Eingeweide einer Maschinenwelt. Und eigentlich kann er nichts, außer Umherfliegen und mit einem Traktorstrahl Dinge hochheben. Leider wird sein Problem zu dem des Spiels – sind die eingangs angeführten Ideen und Mechaniken ja meist das Salz in der Puzzle-Suppe. Doch unser kleiner Robo-Prinz (wir wissen nicht, ob er einer ist, aber es klingt niedlich) muss ohne Gimmicks, Hilfsmittel und Tricksereien auskommen – ihm hilft nur Euer Verstand.

Also lasst Ihr Euren Robo Steine auf Schalter heben, Eisenstangen in Scharniere schieben oder Knöpfe drücken, um Strom anzuschalten. Dabei sind die Rätsel nicht schlecht gestaltet: Ihr müsst die wenigen Ressourcen (Batterien, Gewichte, Spiegel, Stangen) klug nutzen, Geheimgänge finden und die Funktionsweise merkwürdiger Apparaturen durchschauen. Als Höhepunkte auf unserer knapp dreistündigen Reise empfanden wir ein paar wirklich gewitzte Knobeleien – wir lotsten eine Leuchtkugel mittels Magnetismus durch einen Parcours, leiteten Laserstrahlen mit Spiegeln um oder knipsten auf einer überdimensionalen Dartscheibe bestimmte Farben an.

Einen Koop-Modus gibt es in Unmechanical nicht, dafür auf Knopfdruck ein vages Hilfesystem. Als kleiner Bonus ist ein gut halbstündiges Extended-Level enthalten – das bietet noch ein bisschen mehr vom Gleichen.

Ulrich Steppberger meint: Die Atmosphäre von Unmechanical ist das große Plus und wohl auch der Grund, wieso mir der Roboter-Knobelausflug so gefallen hat: stilvoll inszenierte, biomechanische Umgebungen mit einer Prise Mystik, dazu wabernde Ambient-Klänge – das hat was. Auch den Verzicht auf echte Gegner und Hektik zugunsten teils trickreicher Rätsel empfinde ich als angenehme Abwechslung. Allerdings bleibt das Gefühl, dass schlicht mehr geboten werden müsste: Die ohnehin nicht allzu lange Spielzeit verbringt Ihr mit viel Leerlauf zwischen den vereinzelten Grübel-Highlights, die vieles, aber eben nicht alles wettmachen. Trotz meiner Sympathien für den schweigsamen Heli-Blechkopf kann ich darum keine uneingeschränkte Empfehlung abgeben.

Matthias Schmid meint: Wenn man bei einem kurzen Spiel das Ende herbeisehnt, ist das ein schlechtes Zeichen. Leider ging es mir hier so. Denn abgesehen von den wirklich netten Rätseln fehlen mir Spannung und Inhalt. Es gibt keine Gegner, keine Story, keine Sprache, keine Melodien – nur den Blechkopf, der mit seinem Traktorstrahl Dinge hochhebt, herumschiebt und Schalter aktiviert. Das ist mir zu wenig! Zumal ich zwar die Rätsel als gut, die daraus entstehenden Belohnungen aber als absolut unbefriedigend empfand: Wenn nach einigen durchgeknobelten Minuten nur eine kleine Tür aufgeht, die ich auch noch suchen muss, weil sie nicht im Bild ist, fühle ich mich veräppelt. Auch das ”Jetzt kannst du tauchen”-Upgrade fügt der Spielmechanik genau nichts hinzu. Die Optik geht in Ordnung, vom Charme des ähnlich gelagerten Machinarium ist Unmechanical aber meilenweit entfernt.

Schickes, aber nicht sonderlich spektakuläres Rätsel-Abenteuer.

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Forza Horizon 2 – Furious 7 Car Pack jetzt erhältlich

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Das “Furious 7 Car Pack” ist ab sofort zum Preis von knapp fünf Euro erhältlich und ergänzt Forza Horizon 2, wie der Name bereits vermuten lässt, mit folgenden acht Autos aus der “Fast & Furious Edition”:

  • 1970 Dodge Charger R/T
  • 1970 Plymouth Cuda
  • 2013 Jeep Wrangler Unlimited
  • 2014 Maserati Ghibli S
  • 1970 Plymouth Road Runner
  • 2015 Dodge Charger R/T
  • 2015 Dodge Challenger
  • 1998 Toyota Supra (das kostenlose Auto in diesem Monat)

Bastion – ab heute bei uns für PS4 und Vita erhältlich

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Kurz war die Verwirrung groß, nun ist es aber fix: Bastion von Supergiant Games kann wie erwartet ab heute auch in Europa für PS4 und Vita käuflich erworben werden. Die USA wurden gestern damit versorgt.

Seit seiner Ankündigung im Dezember haben die Umsetzungsexperten von BlitWorks dafür gesorgt, dass der Titel in 1080p und 60 Bildern pro Sekunde erstrahlt. Außerdem ist eine Platin-Trophäe mit an Bord.

Überraschung: NBA 2K14 wieder online spielbar, Online-Politik von 2K dauerhaft geändert

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Als 2K in der vergangenen Woche die Server von NBA 2K14 abschaltete, kam das zwar bereits 18 Monate nach der Veröffentlichung des Titels, wurde aber allgemein zähneknirschend als gängige Praxis der Firma anerkannt. Inakzeptabel war jedoch, dass die Spielstände des Karrieremodus, entgegen der ursprünglichen Ankündigung, von da an im Daten-Nirvana verschwunden waren.

Doch man hat offenbar aus seinen Fehlern gelernt, denn wie 2K jetzt gegenüber Game Informer bestätigte, sind die Server nun dauerhaft wieder online. Und es wird noch besser, denn von nun an werden die Onlinezeiten künftiger Serienteile von 18 auf 27 Monate erweitert – immerhin.

Evolve – im Test (PS4)

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Die deutsche Übersetzung für das englische Verb ”to evolve” lautet ”sich (zu etwas) entwickeln”. Mit dem gleichnamigen Spiel schicken sich Turtle Rock, die Erfinder des Koop-Knallers Left 4 Dead an, das Mehrspieler-Genre weiterzuentwickeln und auf eine neue Stufe zu heben. Die Zutaten klingen vielversprechend: Vier Spieler treten in einer lebensfeindlichen Umgebung als Jäger mit klar verteilten Rollen gegen ein von einem fünften Gamer gesteuertes Monster an. Die Jäger müssen sich untereinander koordinieren und den Spuren des Monsters folgen, während ihr Gegner möglichst unentdeckt durch die Wildnis schleicht und sich an der Fauna gütlich tut, um sich weiterzuentwickeln und schließlich als übermächtiger Koloss seinen Häschern gegenüberzutreten. Ein Konzept, das Spannung und taktischen Anspruch verspricht. Aber wie schlägt es sich in der Praxis?

Entwarnung für alle Solo-Zocker: Im Gegensatz zu Titanfall lässt sich Evolve auch alleine und offline mit Bots angehen. Dann sucht Ihr Euch eine der zwölf Wald- und Sumpfkarten und einen der vier Spielmodi selbst aus oder spielt eine aus fünf Missionen bestehende Mini-Kampagne, in der sich die Bedingungen auf den Maps zugunsten des Siegers ändern: Tötet das Monster in der ersten Mission die Jäger, erwartet sie im zweiten Match giftiger Nebel. Schalten sie hingegen das Biest aus, werden sie in der nächsten Schlacht durch Geschütze unterstützt. Kurze Zwischensequenzen dokumentieren den Fortgang der Geschichte, trotzdem empfiehlt sich Evolve nicht für Online-Verweigerer: Spielt Ihr als Jägerteam, müsst Ihr ständig per Steuerkreuz zwischen den verschiedenen Charakteren wechseln und habt keinerlei Befehlsgewalt über die KI. Als Monster ist die Befriedigung, eine Schlacht gewonnen zu haben, gegen eine KI-Truppe bei Weitem nicht so groß wie in einem Online-Match gegen echte Konkurrenz. Allerdings eignet sich der Offline-Modus zum Aufleveln Eurer individuellen Fähigkeiten, die werden nämlich in den Mehrspieler-Part übernommen.

Der eigentliche Reiz von Evolve liegt in den Multiplayer-Duellen und im Meistern der verschiedenen Charakterklassen. Nur wenn sich die Jäger absprechen und gewillt sind, sich für den Rest der Gruppe einzusetzen, haben sie gegen einen erfahrenen Gegner eine Chance. Alle Rollen müssen zwingend besetzt werden, Doppelungen sind nicht möglich. Pro Klasse stehen im Basisspiel nach und nach drei Figuren zur Auswahl, die sich mit Ausnahme einer klassenspezifischen Fähigkeit unterscheiden.

Der Soldat ist für den Schaden zuständig, dafür verfügen die drei freischaltbaren Jungs über verschiedene Bewaffnung. Der direkt verfügbare Markov zieht etwa mit Blitzgewehr, MG und Minen in den Krieg, während Hyde erst erspielt werden muss und dafür mit Flammenwerfer, Minigun und Granaten ausgerüstet ist. Allen gemein ist ein persönlicher Schutzschild, der sie auf Knopfdruck für kurze Zeit vor Schaden bewahrt.

Als Unterstützer deckt Ihr das Monster je nach gewählter Figur mit einem Bombenteppich ein, lasst Geschütztürme fliegen und macht das Team kurz unsichtbar.

Der Sanitäter ist wie üblich für die Lebensenergie seiner Kollegen zuständig, heilt Teamkameraden oder belebt sie wieder und schlägt mit seinem Scharfschützengewehr Löcher in die Monsterpanzerung.

Die ungewöhnlichste Klasse stellt der Fallensteller dar: Er schränkt je nach Charakter mit Harpunenfallen oder Stasisgranaten die Bewegungsfähigkeit des Biests ein, ortet es mittels Tracker-Munition oder der Spürhund-Echse Daisy und erschafft temporär eine Kuppel, in der das Monster gefangen wird.

Zu Beginn verfügt Ihr pro Klasse nur über einen Charakter, alle weiteren schaltet Ihr durch Nutzung der verschiedenen Gadgets frei. Nur wer all seine Werkzeuge über bestimmte Punktegrenzen hievt, kommt in den Genuss der nächsten Spielfigur. Diese Mechanik entpuppt sich als Stolperstein: Wollt Ihr etwa Markovs Blitzmine nicht einsetzen, bringt Ihr sie nie auf die erste Expertenstufe und verwehrt Euch damit sowohl den zweiten Soldaten Hyde als auch weitere Auflevelstufen, da Stufe zwei Eurer Gerätschaften wiederum mit den Charakterfreischaltungen zusammenhängt. Die Folge: Entweder grindet Ihr die Punkte für unliebsame Werkzeuge offline alleine oder Ihr behindert im schlimmsten Falle Euer Team, weil Ihr in einem unpassenden Moment etwa lieber Granaten werft, um sie aufzuleveln und weiterzukommen, statt auf die Kameraden zu hören und eine andere Waffe zu nutzen.

Ein weiteres Problem liegt in der zwingenden Vergabe aller Spielerrollen: Ihr legt lediglich in einer absteigenden Reihenfolge fest, mit welchen Klassen Ihr am liebsten spielt. Direkten Einfluss auf die Rollenverteilung habt Ihr im normalen Online-Match aber nicht. Es kann sein, dass Ihr das Monster übernehmen müsst, obwohl Ihr eigentlich der Medic sein wollt. Im Umkehrschluss heißt das, dass Ihr alle Rollen beherrschen müsst, um für jede Situation gerüstet zu sein.

Apropos Monster: Das steuert Ihr aus einer übersichtlichen Third-Person-Perspektive durch die Landschaft. Jedes der drei im Basisspiel enthaltenen Viecher hat eigene Fähigkeiten und Vorlieben. Allen gemein ist, dass sie anfangs gegen gute Jägergruppen kein Land sehen und sich dementsprechend erst verbergen und durch Beute entwickeln müssen, um ein gutes Match zu liefern. In der Landschaft verstreute Elitetiere geben zusätzliche Boni, wenn Ihr sie erlegt.

Bei all der Einarbeitungszeit sind die Partien dann auch sehr abhängig vom Können der Protagonisten: Stellt sich der Monsterspieler geschickt an, laufen die Jäger ihm teils zehn Minuten hinterher, ohne dass es zum Gefecht kommt. Wer über die langen Laufwege bei Battlefield meckert, wird hier seine helle Freude haben. Andererseits reibt ein erfahrenes und kommunizierendes Jägerteam einen Monsterneuling in Nullkommanichts auf. Spaß machen die Schlachten, wenn alle Hand in Hand arbeiten. Wenn der Soldat vom Sanitäter geheilt wird, der Fallensteller das Monster unterdessen behindert und der Unterstützer die Gelegenheit nutzt, es mit einem Luftschlag fertigzumachen, dröhnt auch mal spontaner Jubel aus dem Headset.

Für gepflegte Mehrspieler-Nächte muss auch der technische Rahmen stimmen. Nach einem 3-GB-Day-One-Patch erlebten wir mäßig lange Lade- und Verbindungszeiten und wurden nur selten aus einer laufenden Partie geworfen. Optisch gefällt Evolve mit in der Regel stabiler Bildrate, dicht bewachsenen Karten voller Tiere, stimmungsvollen Lichteffekten und scharfen Waffen- und Monstertexturen, die sich auf Xbox One einen Tick später scharfstellen als auf PS4. Der Sound ist klasse: Die kommentierenden Stimmen der Jäger kommen auf Deutsch und Englisch gut rüber, das pulsierende Leben der Wildnis bildet einen beständigen Klangteppich, und Geräusche wie das Brüllen des Monsters und seine stampfenden Schritte lassen sich im Surround-Betrieb einwandfrei orten.

Am Ende bietet Evolve das, was wir vermuteten: spannende und mitunter umständliche Mehrspieler-Action für Könner, von der Neulinge überfordert sind.

Tobias Kujawa meint: Die neue Evolutionsstufe im Mehrspieler-Sektor ist Evolve für mich nicht. Dafür ähneln sich viele Gefechte zu sehr und die Freischaltmechanik ist zu unausgegoren. Außerdem nervt, dass ich oft nicht die Rolle übernehmen darf, die ich haben möchte. Andere Shooter geben mir auch kein Scharfschützengewehr in die Hand, wenn ich keines will! Evolve verlangt vom Spieler viel Geduld, auch abseits der langen Laufwege. Aber wenn das Team stimmt, ich meine Figur beherrsche und ein Monsterspieler mit donnernden Schritten erscheint, dann kommt Spannung und Freude auf. Wenn alle Räder ineinandergreifen, entstehen große Matches, an die man sich lange erinnert. Ich bin gespannt, ob sich nach und nach ein harter Kern bildet, der immer komplexere Taktiken erforscht, oder ob die Spielerschaft wie bei Titanfall abwandert.

  • 12 Maps, 3 Monstertypen, 4 Jäger-Klassen, 4 Matchvarianten zum Start
  • offline solo mit Bots spielbar, Freischaltungen gelten auch online
  • Day-One-Patch mit ca. 3 GB

Koop-Schwergewicht mit strukturellen Schwächen, dessen Spaßfaktor vor allem vom Können und der Team­fähigkeit der Spieler abhängt.

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Yo-kai Watch – dritter Teil und zwei Ableger für Japan angekündigt

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Level-5 hat neben dem offiziellen dritten Teil jetzt auch zwei Ableger von Yo-kai Watch für Japan angekündigt. Europa wird ja immerhin bald mit dem ersten Serienteil versorgt (wir berichteten).

Nun zu den einzelnen Projekten und was bisher darüber bekannt ist: Yo-kai Watch 3 spielt erstmals in den USA. Yo-kai Watch: Three Kingdoms entsteht in Zusammenarbeit mit Koei-Tecmo und erinnert entfernt an Pokémon Conquest. Yo-Kai Watch Busters ist dagegen ein Actiontitel, der auf den gleichnamigen Minispielen der Kernteile basiert.

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