Xbox One:
- Q.U.B.E. Director’s Cut – 9,99 Euro
Xbox One:
| Spiel: | Taiko no Tatsujin V Version |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Bandai-Namco |
| Genre: | Musik |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | |
| Erschienen in: | 8 / 2015 |
Selbst zur Blütezeit der Musikspiele blieb die in Japan sehr populäre Taiko no Tatsujin-Serie fast gänzlich ihrer Heimat vorbehalten nur ein Teil wagte sich anno 2004 als Taiko Drum Master für die PS2 in die USA. Nach Urzeiten erscheint nun mit der V Version für die Vita wieder eine Episode, die ohne Regionalsperre versehen ist und damit auch für neugierige Musikanten im Westen zugänglich ist mehr oder weniger. Denn wer sich die Trommelei anschaut, erkennt im Handumdrehen, dass der Mainstream-Appeal außerhalb Japans eher minimal sein dürfte: Die schrill-farbenfrohe Optik knallt aufs Auge, die umfangreiche Songauswahl presst wuselige J-Pop- und Vocaloid-Tanzhymnen ins Ohr und selbst die Spielesoundtracks folgen weitgehend dem Muster: Außer Ace Combat und Ridge Racer (teils im Lounge-artigen Remix) kennt Ihr wohl kaum etwas. Vor allem aber sind Text und Sprache natürlich japanisch, was den interessanten Abenteuer-Modus mit z.B. flexibleren Aufgaben und Aufrüstoptionen großteils unzugänglich macht. Bleibt also vor allem das Basis-Spiel mit seiner simplen wie spaßigen Logik: Weil kein physisches Zubehör wie in der Spielhalle dabei ist, simulieren Knöpfe Fell und Rand einer Taiko-Trommel, die Ihr je nach Farbe und Größe vorbeiscrollender Symbole einzeln oder zusammen drückt. Das funktioniert gut, ist schnell kapiert und verlangt bei fordernden Songs jede Menge Geschick und Koordination.
Ulrich Steppberger meint: Auch mit schnöder Knopf-Steuerung macht das virtuelle Trommeln ordentlich Laune, sofern man die krawallig-poppigen Fernost-Klänge verkraftet. Aber die ganz große Begeisterung mag bei mir aus zwei Gründen nicht ausbrechen: Zum einen ist das Zwei-Tasten-Prinzip eben doch ziemlich schlicht (auch wenn höhere Schwierigkeitsstufen mächtig fordern), zum anderen bleibt die reizvollste Sache der Abenteuer-Modus durch die Sprachbarriere bedauerlicherweise nur sehr bedingt zugänglich.
Sympathisch-schriller Trommelspaß mit viel flotter Musik, dessen interessantester Modus aber wegen der Sprachbarriere nur bedingt nutzbar ist.
| Singleplayer | ![]() | 71 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Rhythm Tengoku: The Best Plus |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Nintendo |
| Genre: | Musik |
| Getestet für: | 3DS |
| Erhältlich für: | 3DS |
| USK: | |
| Erschienen in: | 8 / 2015 |
Der Fuß wippt, der Kopf nickt, die Finger klopfen rhythmisch auf A, B und Steuerkreuz herum. Willkommen bei Rhythm Tengoku: The Best Plus, dem neuesten Ableger der optisch vollkommen abgedrehten und spielerisch herausfordernden Musikserie. Der Untertitel sagt es schon: Der 3DS-Titel ist eine Art Best of, die meisten der Knopfdrück-Disziplinen kennen Fans schon aus dem ein oder anderen alten Serienteil. Zum ersten Mal werden die Mini-Herausforderungen von einer Story zusammengehalten, Japanisch-Unkundige klicken die bunten Bildchen und Textblasen einfach weg und gelangen unkompliziert zum nächsten Spielehäppchen. In denen ist der Ablauf immer gleich: In einer Proberunde lernt Ihr die einzelnen Komponenten eines Songs kennen und dürft üben, mit welchem Timing Ihr auf welche Taste drücken müsst. Wer zu oft daneben haut, bekommt auf dem unteren 3DS-Bildschirm ein Schema mit Pausen und dem richtigen Druckzeitpunkt angezeigt, normalerweise seht Ihr dort nur, ob Ihr zu früh, zu spät oder genau richtig klickt. Anschließend wendet Ihr das Erlernte in einem kurzen groovigen Musikstück an viele davon werden Euch garantiert tagelang im Gehörgang hängen. Abseits des Story-Modus versucht Ihr Euch an der Perfect-Kampagne (in der Ihr immer richtig drücken müsst), kauft mit verdienten Münzen im Shop ein oder widmet Euch allein oder mit bis zu drei Freunden dem Challenge Train, in dem es Minispiele gibt, die nicht in der Story vorkommen.
Tobias Kujawa meint: Auf Wii gehört Beat the Beat zu meinen Favoriten, der neue 3DS-Ableger merzt sogar noch einige Schwächen aus: Das Spiel sagt mir, was ich falsch mache und lässt mich auch weiterkommen, wenn ich (ausnahmsweise) mal nur eine durchschnittliche Leistung abliefere. Die Sprachbarriere ist kein Problem, das Spielprinzip erklärt sich von selbst. Schade, dass der 3DS eine Ländersperre hat ohne japanisches Handheld könnt Ihr mit dem Modul deshalb nichts anfangen.
Ein Rhythmus, bei dem man mit muss: Auch Spieler ohne Japanisch-Kenntnisse grooven zum Takt der coolen Musik auf den Knöpfen herum.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
VG247 vermeldet, dass jetzt zum ersten Mal überhaupt eine Patentklage gegen Nintendo abgewiesen wurde. Konkret hatte die Quintal Research Group geklagt, weil acht Nintendo-Plattformen (als Beispiele wurden hier 3DS, DS, DSi und Game Boy Advance genannt) angeblich ein Patent von ihnen verletzten.
Devon Pritchard, General Counsel und SVP of Business Affairs bei Nintendo of America, zeigte sich wenig überraschend erfreut über die Abweisung. Nintendo werde auch in Zukunft dafür kämpfen, dass Ihre Innovationen nicht von Patentklagen zunichte gemacht würden.
Auch Ubisoft hat jetzt sein diesjähriges gamescom-Aufgebot bekanntgegeben. Folgende Spiele sind dabei:
Außerdem sind ein Cosplay-Contest, ein Just Dance World Cup und ein Showmatch mit Rainbow Six Siege geplant.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft::
Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:
Endlich ist es raus: Dass Rise of the Tomb Raider über kurz oder lang doch auch für die PS4 erscheinen würde, war bereits schnell klar, nachdem sich die zur letztjährigen gamescom angekündigte Xbox-Exklusivität als zeitlich begrenzt entpuppte – und jetzt wissen wir dank einer Pressemitteilung von Square Enix auch, wie lange es genau dauern wird.
Demnach haben Xbox-Abenteurer ein Jahr lang Lara Crofts Gunst konsolen-exklusiv, danach sind “Ende 2016” auch PS4-Besitzer dran – mutmaßlich relativ zeitnah zum 10. November 2016, denn genau da läuft das Zeitfenster ab.
Wer nicht solange warten will und eine Xbox-Aversion hat, für den bleibt noch eine andere, frühere Option: Die PC-Fassung “für Windows 10 und Steam” (heißt das also kein Windows 7/8 mehr?) erscheint schon Anfang 2016, allerdings wurde dafür kein exakter Termin genannt.
| Spiel: | Paperbound |
| Publisher: | Dissident Logic |
| Developer: | Dissident Logic |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2015 |
Schere, Bombe, Papier, die Fetzen fliegen hier: In Paperbound feuert Ihr explosives Tintenfass und Schneidewerkzeug auf bis zu drei Gegenspieler oder Ihr bratet ihnen im Nahkampf eins über. Außerdem springt Ihr nicht nur, sondern lasst Euch auf Tastendruck von der Decke gen Boden fallen oder schwebt in die umgekehrte Richtung. Gezielt wird mit dem rechten Stick, angreifen könnt Ihr auch im Flug das macht die Runden äußerst schnell. Auf thematisch unterschiedlichen Karten fegt Ihr in den Modi Jeder gegen jeden oder Team über den Schirm, allerdings nur mit Couch-Kollegen. Überfordern Euch anfangs noch Steuerung und Tempo, habt Ihr bald den Dreh raus und damit auch Spaß trotz mäßiger Grafik und flachem Sound.
Fetziger Mehrspieler-Rabatz, der etwas Eingewöhnung verlangt.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Einer Listung im Xbox Store ist zu entnehmen, dass Ihr mindestens 11,26 GB auf der Festplatte Eurer Xbox One freihaben müsst, wenn Ihr Rare Replay installieren wollt. Dies umfasst alle Spiele, die vor der Xbox-360-Ära erschienen sind.
Sollten alle Titel heruntergeladen werden, müssen sogar 50 GB auf der Xbox-One-Platte zur Verfügung stehen, was Rare Replay zu einem echten Schwergewicht macht. Die Größe erklärt sich mit den in der Compilation vorhandenen Xbox-360-Titeln. Ob die bei der physischen Verison auf der Blu-ray dabei sind oder dann auch erst digital “nachgeholt” werden, ist noch nicht endgültig klar, aber angesichts obiger Größenangabe mutmaßen wir letzteres.
Rare Replay erscheint am 4. August exklusiv für Xbox One.
Yosuke Matsuda, CEO bei Square Enix, hat jetzt in der Weekly Famitsu (später berichtete Kotaku davon) über die Etablierung neuer Marken gesprochen. Dabei vertrat er die Meinung, dass diese in der Regel erst ab dem dritten Teil als Erfolg bezeichnet könnten.
Oft sei laut Matsuda auch die Tendenz zu beobachten, dass bei den ersten beiden Serienteilen noch mit mehr Flexibilität und Experimentierwille gearbeitet werde. Erst beim dritten Ableger gelte die Marke dann als “erwachsen genug”, um deren Maßstäbe zu erweitern.
Man benötige folglich drei Teile, um zu beurteilen, ob eine neue Marke erfolgreich sei. Wenn dies auch dem dritten Teil gelinge, sei alles gut, so Matsuda.