Wii U:
- Yoshi’s Woolly World – 39,99 Euro
- Art Academy: Atelier – 26 Euro
Wii U:
| Spiel: | Hyperdimension Neptunia U: Action Unleashed |
| Publisher: | Idea Factory |
| Developer: | Tamsoft |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Nach dem Strategie-Ableger Hyperdevotion Noire geht es hier weniger um taktische Kämpfe als um wilde Massenkeilereien. Für die Inszenierung wurde Tamsoft angeheuert, bekannt durch Busenspektakel Marke Senran Kagura. An Fanservice fehlt es der Neptunia-Klopperei entsprechend nicht: Teilen Neptune, Vert, Uni, Noire & Co. zu viel aus oder stecken sie zu viel ein, zerlegt es deren Kleidung. Die Mädels kämpfen sich dann in Unterwäsche und Stofffetzen durch die Gegnerhorden, freuen sich dafür aber über bessere Kampfwerte. Ansonsten gibt sich Hyperdimension Neptunia U sehr routiniert: Die Handlung ist wie immer albern und steckt voll selbstreferenziellem Humor, kann aber nicht mit den regulären Rollenspiel-Episoden mithalten. Der Spielablauf ist recht simpel: Mit Ausweich-Dash, Doppelsprung, schnellen und harten Schlägen vermöbelt Ihr Dutzende von Gegnern in meist kleinen Arenen. Ist das Kleinvieh erlegt, öffnet sich der Weg zum nächsten Areal, bis Ihr irgendwann ein XXL-Monster plättet. Hilfreich sind CPU-Transformationen: Die löst Ihr per Touchscreen aus und werdet mit stärkeren Basisangriffen und durchschlagenden Spezialattacken belohnt. Für mehr Abwechslung sorgt das Team-System: Ihr zieht nicht alleine los, sondern habt immer eine KI-Begleiterin dabei, per Steuerkreuz wechselt Ihr schnell zwischen den Figuren. Für absolvierte Missionen kassiert Ihr Erfahrungspunkte. Klar, dass auch hier ein gehöriger RPG-Einschlag nicht fehlen darf.
Thomas Nickel meint: Steuerung und Grafik sind zweckmäßig, flüssig und sauber aber auch kaum mehr. Zudem hämmert Ihr oft einfach auf Gruppen von Klon-Gegnern ein, bis auch der letzte endlich erlegt ist und sich die Absperrung öffnet. Andererseits scheint das der weltweite Moe-Gemeinde ja zu reichen, um genug adäquaten Umsatz zu garantieren. Für die Entwickler ist das nett, für den Rest der Spieler aber irgendwie schade. Wie so viele andere Neptunia-Spiele hat auch der U-Ableger gute Ansätze und spielt sich wirklich ordentlich. Aber mit mehr Feinarbeit und Politur würde das doch weit besser zur Geltung kommen.
Ordentliche Neptunia-Massenkeilerei routiniert inszeniert und gut spielbar, aber ohne herausragende Stärken.
| Singleplayer | ![]() | 70 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
PlayStation 4:
PlayStation 3:
PlayStation Vita:
| Spiel: | Operation Abyss: New Tokyo Legacy |
| Publisher: | NIS America |
| Developer: | Experience Inc. |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PSV |
| Erhältlich für: | PSV |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Dungeon Crawler haben auf Handhelds Hochkonjunktur: Nach dem letztjährigen interessanten Demon Gaze bringt Experience Inc. Operation Abyss: New Tokyo Legacy erneut nur für die Vita. Obwohl Letzteres mit vielen eigenen Ideen und einem komplett neuen Setting daherkommt, erkennt man deutlich die Verwandtschaft mit dem gelungenen Fantasy-Abenteuer.
Operation Abyss spielt im modernen Tokio, das unter einer Monsterplage leidet, Polizei und Militär kommen dem Gezücht nicht bei. Wie so oft liegt das Schicksal der Welt in den Händen einiger übernatürlich begabter Teenager, die stets gerufen werden, wenn sich ein Teil der Stadt in ein monsterverseuchtes Labyrinth verwandelt. Ihr nutzt entweder die sechs vorgeschlagenen Charaktere oder baut eine Party nach eigenen Vorlieben zusammen. Erforscht dann Schritt für Schritt die verwinkelten Gänge, eine Karte sorgt für die nötige Orientierung. Kämpfe werden rundenbasiert ausgetragen und laufen flott ab, benötigen aber dennoch taktisches Geschick: Wer auf die Elementeigenschaften der Monster und der eigenen Attacken achtet, richtet dramatisch mehr Schaden an. Allerdings ist es nicht möglich, Monster einzeln ins Visier zu nehmen, da diese vom Spiel in Gruppen gepackt werden das wirkt manchmal willkürlich und kann im schlimmsten Falle zu frustrierenden Niederlagen führen. Gelungen ist dafür die dynamische Schwierigkeit: Je mehr Monster Ihr in einem Labyrinth erlegt, desto schwerer, aber auch einträglicher werden die Kämpfe überlegt also gut, was Ihr bereit seid, zu riskieren!
Thomas Nickel meint: Setting und Geschichte gefallen besser als bei Demon Gaze, trotzdem hatte ich mit Letzterem mehr Spaß: Vor allem die Einführung ist dort besser, Operation Abyss überrumpelt Euch mit Optionen und arg viel Exposition. Gleichzeitig wirkt das Kampfsystem von Demon Gaze etwas besser und griffiger. Trotzdem zeugt Abyss von der Kompetenz seiner Entwickler, die Präsentation ist stilvoll, die Menüs sind aufgeräumt und angenehm zu navigieren. Auch wenn Operation Abyss den Dungeon Crawler nicht neu erfindet, freuen sich erfahrene Spieler über durchdachte Genrekost.
Routiniertes Dungeon-Abenteuer mit stilsicherer Präsentation und durchdachten Labyrinthen, aber arg textlastigem Einstieg.
| Singleplayer | ![]() | 74 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Harvest Moon 3D: The Lost Valley |
| Publisher: | Rising Star Games |
| Developer: | Natsume |
| Genre: | Simulation |
| Getestet für: | 3DS |
| Erhältlich für: | 3DS |
| USK: | |
| Erschienen in: | 7 / 2015 |
Eigentlich gehörte Harvest Moon dem japanischen Publisher Marvelous, allerdings ist der Titel jetzt irgendwie bei Natsume gelandet die waren bislang meist für die US-Veröffentlichungen zuständig. Auf einmal gibt es nun gleich zwei neue Spiele im Stil von Harvest Moon: Auf das von Marvelous erdachte Story of Seasons (eine exakte Übersetzung des japanischen Originaltitels der Reihe Bokujou Monogatari) warten wir in Europa noch das von einem neuen Natsume-Team entwickelte Harvest Moon 3D: Das verlorene Tal ist dagegen jetzt über Rising Star Games erschienen. Auf den ersten Blick bleibt dabei vieles wie gehabt: Ihr beackert Eure Farm, kauft Vorräte und irgendwann segelt Ihr auch in den Hafen der Ehe. Doch die Struktur des Spiels hat sich verändert: Zunächst hat Euer Tal mit ewigem Winter zu kämpfen, erst wenn Ihr diverse Aufgaben erledigt, bekommt Ihr die anderen drei Jahreszeiten wieder. Aber das kann dauern und so farmt Ihr Euch in den ersten Spielstunden durch ständigen Schnee. Überhaupt ist das Erfüllen von Aufgaben jetzt ein zentrales Element, das Spiel nimmt Euch weit stärker an die Hand als die sehr freien Vorgänger. Selbst das Werben um eine Ehefrau oder einen Mann ist nun weit stärker reglementiert als zuvor. Auch das Dorf der Vorgänger wird schmerzlich vermisst, Handel treibt Ihr hier mit Passanten, die zu gewissen Zeiten in der Nähe Eures Hofs herumstehen. Dafür bietet das neue Harvest Moon an anderer Stelle mehr Freiheiten: Erstmals dürft Ihr die Kamera frei drehen und Euren Hof nach Wunsch anpassen. Das ist zwar weit weniger komfortabel als beim Terraforming-König Minecraft, aber allemal ein netter Zug und ein interessanter neuer Ansatz für Harvest Moon.
Thomas Nickel meint: Auf den ersten Blick bietet Das verlorene Tal viel Schönes. Die Bedienung wurde verschlankt, die drehbare Kamera gefällt und die Möglichkeit, den eigenen Hof anzupassen, ist sehr willkommen. Doch der Teufel steckt im Detail: Gerade beim Terraforming ist die Bedienung arg unkomfortabel. Die Entscheidung, die ersten paar Stunden im Winter zu verbringen, ist bestenfalls fragwürdig. Und es hätte auch nicht sein müssen, den Spieler so stark an die Hand zu nehmen. Schön, dass Natsume so viel ausprobiert aber ohne die nötige Politur gehen eben viele neue Ansätze nach hinten los.
Trotz interessanter neuer Ideen leistet sich das erste Harvest Moon von Natsume unglückliche Schnitzer und verschenkt so viel Potenzial.
| Singleplayer | ![]() | 51 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Die Schlacht gegen den Nintendo 3DS konnte die PlayStation Vita zwar nicht gewinnen, aber heute gibt es trotzdem eine kleine Erfolgsmeldung zu Sonys Handheld: VG247 berichtet nämlich mit Berufung auf die aktuellen Media Create Charts, dass von PlayStation Vita und PlayStation TV kombiniert in Japan bisher insgesamt vier Milionen Geräte abgesetzt werden konnten.
Konkret kommt die PlayStation Vita seit ihrer Japan-Veröffentlichung am 17. Dezember 2011 auf 3,8 Millionen verkaufte Einheiten und PlayStation TV seit dem 14. November 2013 auf 166.165 Systeme. Aktuell befinden sich drei Vita-Titel in den Top 20 der Media Create Charts, in der vergangenen Woche waren es sogar neun Vita-Spiele in den Top 50.
Dem offiziellen Forum von The Witcher III: Wild Hunt ist zu entnehmen, dass Patch 1.05 für das Action-Rollenspiel inzwischen veröffentlicht wurde. Dieser bringt folgende Änderungen und Korrekturen mit sich:
The Witcher III: Wild Hunt war am 19. Mai erscheinen. Unseren großen Test dazu lest Ihr in der Juni-Ausgabe der M! Games.
Tetsuya Nomura, Director des Remakes von Final Fantasy VII, hat jetzt im Gespräch mit Weekly Famitsu (übersetzt von Kotaku) enthüllt, dass er selbst von dem Director-Posten überrascht wurde. Er sei nämlich davon ausgegangen, dass der beim Original in diesem Bereich verantwortliche Yoshinori Kitase die Stelle bekäme.
Demnach habe er (Nomura) in der Vorproduktionsphase lediglich seine Unterstützung für Kitase angeboten, damit dieser seine Vorschläge anschließend im Detail umsetzen könne. Irgendwann habe er dann am Ende eines internen Präsentationsvideos “Director Tetsuya Nomura” gelesen und Kitase habe ihm dies auch telefonisch bestätigt.
Tetsuya Nomura kümmert sich aktuell auch um Kingdom Hearts 3.