UK-Charts vom 15. bis 21. Dezember 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Grand Theft Auto V (PS4)
  2. Call of Duty: Advanced Warfare (PS4)
  3. Call of Duty: Advanced Warfare (XOne)
  4. Grand Theft Auto V (XOne)
  5. Assassin’s Creed: Unity (XOne)
  6. FIFA 15 (360)
  7. Driveclub (PS4)
  8. FIFA 15 (PS4)
  9. The Crew (PS4)
  10. Call of Duty: Advanced Warfare (360)
  11. FIFA 15 (XOne)
  12. Assassin’s Creed: Unity (PS4)
  13. Far Cry 4 (PS4)
  14. Just Dance 2015 (Wii)
  15. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  16. The Crew (XOne)
  17. Minecraft: Xbox One Edition (XOne)
  18. Far Cry 4 (XOne)
  19. Minecraft: PlayStation 4 Edition (PS4)
  20. Call of Duty: Advanced Warfare (PS3)
  21. FIFA 15 (PS3)
  22. Destiny (PS4)
  23. Assassin’s Creed IV: Black Flag (XOne)
  24. Halo: The Master Chief Collection (XOne)
  25. LittleBigPlanet 3 (PS4)

20 Jahre PlayStation – Ken Kutaragi: Vater der PlayStation

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Dass Sony in den 1990ern in die Games-Branche einsteigt und wir uns seit knapp 20 Jahren auf PlayStation-Plattformen die Zeit vertreiben können, ist vornehmlich einem Mann zu verdanken: Ken Kutaragi. Der 1950 in Tokio geborene Elektroingenieur stößt nach seiner Universitätszeit 1975 zu Sony, wo er zunächst in der ”First Development Division” an LC-Displays und später an der Entwicklung einer 2-Zoll-Diskette arbeitet. Im Gegensatz zum Großteil seiner Chefs glaubt Kutaragi an die Zukunft digitaler Technologie, bastelt an Computern und programmiert sie. Über das Famicom seines Sohns kommt er mit Videospielen in Berührung, bei seiner Arbeit in Sonys ”Information Processing Research Center” erlebt er Mitte der 1980er die Faszination von 3D-Computergrafik. Durch die Arbeit an einem Soundchip für Nintendos SNES bringt Kutaragi seinen Konzern in Kontakt mit der Spielebranche – alles Weitere ist Geschichte, wie sie bereits im Text angerissen wird und ausführlich in Reiji Asakuras hervorragendem Buch ”Revolutionaries at Sony” nachgelesen werden kann. Kutaragi ist lange Jahre Chef von Sony Computer Entertainment und Leiter der PS2- sowie PS3-Entwicklung, wird Mitte 2007 aber, nach der Übernahme der Position durch den langjährigen SCEA-Manager Kaz Hirai, auf den Posten des Ehrenvorsitzenden abgeschoben, den er vier Jahre später aufgibt.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 17 – Persona Q: Shadow of the Labyrinth

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Knackige Labyrinth-Erkundungstouren gemixt mit den Persona-Teenies ergeben ein durchdachtes Rollenspiel für unterwegs.

Thomas Nickel meint: Der Charme der Persona-Protagonisten trifft auf den Suchtfaktor von Etrian Odyssey und die Mischung ist hochexplosiv. Gleich drei Faktoren halten den Spieler hier bei der Stange. Man will wissen, wie die Geschichte weitergeht und freut sich auf jedes neue Gespräch der enorm sympathischen Helden. Jeder Dungeon-Ausflug belohnt mit Erfahrungspunkten und Rohstoffen für neue Waffen und Ausrüstung. Und die selbstgezeichnete Karte wird ebenfalls von Tour zu Tour kompletter und jedes Stockwerk, das zu beginn noch unheimlich und bedrohlich wirkte, wird Stück für Stück vertrauter. Großartig!

Zum Test geht es hier.

Games With Gold – die Gratisspiele im Januar 2015

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Xbox One:

  • D4: Dark Dreams Don’t Die

Xbox 360:

  • vom 1. bis 15. Januar: MX vs. ATV Alive
  • vom 16. bis 31. Januar: The Witcher II: Assassins of Kings

Zur Erinnerung: Die Spiele für die Xbox 360 bleiben auch nach Ende eines Gold-Abos dauerhaft im Besitz des Users. Die Spiele für die Xbox One funktionieren nur, solange das Gold-Abo aktiv ist (so wie Plus bei der PlayStation-Familie).

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 18 – Donkey Kong Country: Tropical Freeze

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Knackiger als jede Banane: Donkey und Kollegen fordern die Spieler mit einer harten Hüpferei alter Schule.

Sascha Göddenhoff meint: Die Rückkehr des Affen hat meine Frusttoleranz an einigen Stellen kräftig auf die Probe gestellt. Das lag aber nicht an schlechtem Spieldesign, sondern eher am Gegenteil: Die Levels von Donkey Kong Country: Tropical Freeze erfordern perfektes Timing und eine ruhige Hand. Zu zweit wird das Jump’n’Run nicht leichter, schließlich wollen die unterschiedlichen Talente von Donkey, Diddy, Dixie und Cranky Kong kombiniert werden. Lange bei der Stange halten das Sammeln der Puzzleteile sowie Kong-Buchstaben, die teilweise sehr schwer zu erreichen sind. Unschaffbar ist keine Stelle innerhalb der abwechslungsreichen, insgesamt allerdings dezent ideenarmen Welten. Das ist auch meine einzige Kritik an der Affenbande – es fehlt ein Schuß von der berühmten Nintendo-Kreativität, außerdem hätte ich mir mehr tierische Helfer gewünscht. Dennoch erlebte ich mit der Gorilla-Gang ein optisch wie akustisch feines Hüpfspiel alter und darum harter Schule.

Oliver Schultes meint: Was habe ich noch in meinem Test-Meinungskasten geschrieben? “Kompetent und liebevoll gemacht”, “Paradies für frustgestählte Jump’n’Run-Profis”, es fehlt im Vergleich zu etwa Rayman Legends der “Mut zu ausgefallenen Levelkonstruktionen, frischen Charakteren oder überraschenden WTF!-Momenten”, die Kontrollen “überraschen” dagegen “mit Sperrigkeit und dem seltsamen Drücke-einen-Knopf-um-dich-an-der-Liane-festzuhalten-Feature” – kurzum: kein Geniestreich, aber gut gemachte Old-School-Unterhaltung.

Thomas Nickel meint: Bei der ursprünglichen Ankündigung des zweiten Donkey Kong von den Retro Studios war die Begeisterung eher überschaubar – man kennt die texanische Interpretation des Affen-Themas ja bereits von der Wii und hatte eigentlich auf ein neues Metroid gehofft. Kein Stück überrascht war man dann aber von der Qualität des eigentlichen Spiels, hier ziehen die Entwickler erneut alle Platformer-Register und protzen mit dynamischen Levels, wuchtiger Grafik und exzellenter Spielbarkeit. Hier fühlt sich einfach alles richtig an.

Zum Test geht es hier.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 19 – Ys: Memories of Celceta

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Das Action-RPG besticht mit toller Geschichte, flotten Kämpfen und treibender Musik. Da stört es nicht, dass die Grafik eher auf PSP-Niveau liegt.

Thomas Nickel meint: Spiele von klassisch-japanischer Machart, also die Art von Spielen, die zu 16- und 32-Bit-Zeiten das Maß aller Dinge waren, finden sich heute nur noch selten. Und wenn, dann meist auf Handhelds. Falcoms Ys-Serie ist dabei eine der dienstältesten Reihen, schon auf MSX, NES und Master System erlebte Adol Christin seine ersten Abenteuer. Da ist es doch toll, dass die Ys-Reihe sich ihren Geist seitdem bewahrt hat. Anstatt blind aktuellen Trends hinterher zu hecheln, verfeinerte Falcom die Stärken mit jeder Episode. Klar, manche sind experimenteller als andere, aber gerade in den letzten Jahren hat sich Ys zu einer fest-verlässlichen Größe etabliert. Die Figuren sind sympathisch, die Musik rockt und die Spielbarkeit ist pfeilschnell. Okay, okay. Der Grafik merkt man an, dass die Entwicklung wohl auf der PSP begann. Dem Spaß tut’s keinen Abbruch.

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20 Jahre PlayStation – Historie Teil 1: PlayStation

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Am 3. Dezember 1994 stehen vor japanischen Elektronikläden Tausende Menschen Schlange. Es ist der Tag, an dem der Verkauf der PlayStation startet: 100.000 Stück von Sonys erster Spielkonsole werden bis zum Abend abgesetzt, 200.000 weitere tröpfeln bis Jahresende in den Handel und verpuffen in der Hitze des Hypes – wie knapp 20 Jahre später kann Sony aufgrund begrenzter Produktionsmengen der gewaltigen Nachfrage nicht gerecht werden. Der 3. Dezember markiert den Eintritt eines neuen, mächtigen Mitspielers in den Games-Markt, den Anbruch einer Ära, in der Videospiele das Kinderzimmer verlassen und cool werden. Und er erlebt die Geburt einer Weltmarke: 20 Jahre später gibt es vier Heimkonsolen und zwei Handhelds, die auf den Namen PlayStation hören, und deren Gesamtverkäufe mit großen Schritten auf die Zahl von einer halben Milliarde Geräte zusteuern. 20 JahrePlayStation – das sind zwei Jahrzehnte Videospiel- und Popkultur-Geschichte, voller Highlights und Tiefpunkte, Genie und Irrsinn, Rekorde und Fehlleistungen. Und es sind zwei Dekaden, die spannenden Stoff ergeben für zwei Artikel, in denen wir die oft erfolgreiche und immer wechselhafte Geschichte der PlayStation Revue passieren lassen.

Der Feind in meinem Bit

Die große Ironie am durchschlagenden Erfolg der PlayStation und dem rasanten Aufstieg von Sony zur Games-Großmacht: Konkurrent Nintendo ist die treibende Kraft für den Eintritt des Elektronikkonzerns ins Videospiel-Segment in der zweiten Hälfte der 1980er. Sony-Ingenieur Ken Kutaragi ist fasziniert von Nintendos 8-Bit-System Famicom und überzeugt davon, dass Konsolen in der Zukunft die Zentralen der heimischen Unterhaltung sein werden. In seiner Firma aber steht er mit dieser Ansicht allein auf weiter Flur. Um Expertise aufzubauen und Sony durch die Hintertür ins Business zu bringen, designt Kutaragi einen Sound-Chip für Nintendo, der prompt in deren kommendem 16-Bit-System Verwendung findet. Anfang 1989 treffen Sony und Nintendo zudem eine Kooperationsvereinbarung: Das geplante Super Famicom soll nicht nur mit einem Modulschacht, sondern auch mit einem CD-ROM-Laufwerk ausgestattet werden. Entweder via Adapter bei dem von Nintendo selbst hergestellten Gerät, oder in Form eines von Sony produzierten Komplettsystems. Die ”Play Station” ist geboren – eine Konsole, die Nintendos Videospiel-Genie und Sonys Expertentum in puncto audiovisuelle Technologie vereint. Das partnerschaftliche Glück hält nicht lange: Nintendo bootet Anfang Juni 1991 Sony aus, indem auf der CES-Messe eine Zusammenarbeit mit dem holländischen Konkurrenten Philips ­angekündigt wird – und das einen Tag, nachdem Sony die Koop-Konsole enthüllt hatte. Der Zorn des Sony-Präsidenten Norio Ohga wird zum Treibstoff der Entwicklung einer eigenen ”PlayStation X”, die nach dem Ende der Nintendo-Gespräche ein Jahr später endgültig Fahrt aufnimmt.

Die Spiele des Jahres 2014 – Platz 20 – Pro Evolution Soccer 2015

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Der Redaktionsfavorit spielt sich mit alten Stärken zurück in die Herzen der Fans. Unseren Feier­abend läuten wir wieder mit ”PES” ein.

Tobias Kujawa meint: Mein Sportspiel des Jahres! PES 7, wie ich es genannt hätte, entführt mich endlich wieder in die glorreiche gute alte Zeit, als Pro Evo mit FIFA noch den Boden aufgewischt hat. Sicher, die Präsentation ist so bieder wie ein CSU-Parteitag und die Abwehr so hüftsteif wie Herr Seehofer, aber das Angriffs- und Mittelfeldspiel gelang den Entwicklern abwechslungsreich und taktisch anspruchsvoll. Zum neuen myClub-Modus habe ich gemischte Gefühle. Einerseits ist ein Modus, in dem ich mir nach und nach meine Traum-Elf zusammenstelle, immer gut, andererseits macht es FIFA Ultimate Team einfach besser. Trotzdem: Wer PES in den letzten Jahren den Laufpass gegeben hat, sollte jetzt unbedingt nochmal reinschauen. Es lohnt sich!!

Sascha Göddenhoff meint: Was bin ich froh, dass PES nach dem miesen Teil aus dem Vorjahr nun wieder überzeugen kann! FIFA 15 steht seit zwei Monaten unberührt im Schrank, weil ich das Aufbauspiel in Pro Evolution Soccer 2015 liebe. Kein ständiger Sturmlauf bestimmt das Geschehen, sondern Ballgeschiebe im Mittelfeld oder gar ein Rückpass zum Torwart. Weil meine Mitspieler jedoch geschickt in den freien Raum laufen und dem Ball entgegen kommen, kann ich das Spiel im Handumdrehen schnell machen und gute Torchancen herausarbeiten. Schüsse und Kopfbälle haben richtig Druck, was die guten Keeper fordert. Wie Tobias zuvor hadere auch ich mit den limitierten Defensivoptionen, hier fehlt mir das deutlich körperbetontere Spiel der FIFA 15-Verteidiger. Kommt das im nächsten Jahr dazu, wären mir sogar diese langweiligen Menüs egal…

Matthias Schmid meint: Auch für mich ist PES 2015 der stärkste Konami-Kick seit ein paar Jahren – gerade nach der schwachen Vorsaison eine große Erleichtung für jeden Serienfan. Natürlich hat FIFA 15 in puncto Präsentation und Lizenzen die Nase vorn, doch PES 2015 muss sich auch technisch nicht verstecken – gute Animationen, realistischer Look. Am wichtigsten aber: Für mich ist die Spielbarkeit von PES 2015 einfach viel näher dran am echten Sport als ein FIFA – taktischer, langsamer, echter und belohnender.

Oliver Schultes meint: Endlich hat Pro Evolution Soccer die Schwächephase überwunden! Die Matches bieten endlich wieder eine nachvollziehbare und ausbalancierte Mischung aus Dynamik und Taktik – hier kommen wohlige Erinnerungen an PES 5 & 6 auf. Sind die beiden letztgenannten PES-Episoden ebenfalls Eure Favoriten, dann macht unbedingt mal ein Probespiel. Und nehmt am besten den FC Bayern München: virtuell und auf dem realen Platz aktuell schlicht die beste Mannschaft.

Zum Test geht es hier.

Neue Spiele der Woche: 22. bis 28. Dezember 2014

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Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für Nintendo 3DS:

  • Baymax – Kampf in der Bucht (Avanquest)

Hyperdimension Neptunia U: Action Unleashed – Spin-Off erscheint im Frühjahr im Westen

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Hyperdimension Neptunia U erschien im August diesen Jahres in Japan – und zwar nicht (wie der Zusatz “U” im Namen auf den ersten Blick suggeriert) für die Wii U, sondern für die PlayStation Vita.

Dabei handelt’s sich um ein Spin-Off der Rollenspielserie von Compile Heart, das diesmal von Tamsoft entwickelt wurde. Letztere sind bekannt für Senran Kagura oder OneChanbara, was bereits ein Fingerzeig sein dürfte, in welche Richtung es sich spielerisch bewegen wird: Es wird ein stark actionlastiges Hack’n’Slay, weshalb das Spiel im Westen (vermutlich) noch den Namenszusatz “Action Unleashed” verpasst bekam. Das Ganze sieht aus wie ein Hyperdimension à la Dynasty Warriors mit Echtzeitkämpfen und Charakterwechsel – siehe Video.

Hyperdimension Neptunia U: Action Unleashed soll in USA und Europa im Frühjahr 2015 für die Vita erscheinen.

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