MX vs. ATV Supercross – im Test (PS3)

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Zu den seligen Zeiten, als THQ noch erfolgreich war, gehörten einige MX vs. ATV-Episoden zu den besten Offroad-Rennspielen. Neben dem Markennamen hat sich Nordic Games auch viele der damaligen Entwickler gegriffen, um mit den wieder auferstandenen Rainbow Studios mit Teil 6 an alte Erfolge anzuknüpfen – doch das klappt nur bedingt. So hält sich durch die Konzentration auf den Supercross-Aspekt die visuelle und spielerische Abwechslung in Grenzen, zumal das Rahmenprogramm und die Spielmodi auf das Minimum beschränkt wurden. Zumindest ist die Optik ordentlich und die Steuerung lässt eine Spur Tiefgang erkennen, aber der bereits 2010 erschienene Vorfahre Reflex zum Beispiel ist in allen Belangen überlegen.

Solides, aber unspektakuläres Motocross-Rennspiel, das gegenüber einigen seiner Vorläufer spürbar abfällt.

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Tears to Tiara II: Heir of the Overlord – im Test (PS3)

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Wer hätte gedacht, dass so ein Exot offiziell den Weg nach Deutschland findet? Tears to Tiara II ist der Nachfolger einer später in jugendfreier Form auf PS3 veröffentlichten ”erwachsenen” Visual Novel mit Strategieeinlagen für den PC – Kenntnisse des Erstlings werden aber nicht vorausgesetzt. Die Geschichte spielt zwar in der gleichen, an unsere Antike angelehnten Welt, hat aber mit den früheren Ereignissen nur ganz am Rande zu tun. Mit viel Text und rundenbasierten Schlachten wird die Geschichte des Aufstands der Bevölkerung von Hispania gegen die imperiale Besatzung erzählt: Der letzte Erbe des früheren Herrschergeschlechts hatte sich eigentlich dem Schicksal ergeben und nichts als Frieden für sein Volk gewünscht. Doch das Auftauchen einer Göttin und die Skrupellosigkeit des fanatischen Imperiums ließen ihm keine Wahl, als eine Revolution auszurufen. Bis die Handlung in Fahrt kommt, macht Ihr Euch auf ein paar Stunden Lesearbeit mit kurzen Tutorial-Schlachten gefasst – Tears to Tiara II nimmt sich viel Zeit, die Welt und die Figuren zu etablieren. Doch es zahlt sich aus, ist das Spiel doch ungewöhnlich gut geschrieben! Die Protagonisten verzichten zwar nicht auf ein paar gängige Anime-Klischees, überraschen dank toller Charakterisierung aber immer wieder. Die Taktikschlachten sind ohne Feinheiten wie Höhenunterschiede und anspruchsvolle Klassensysteme weniger komplex als z.B. in Disgaea, gehen dafür aber flott von der Hand und bieten mit ihrem Fokus auf Formationen und Teamwork ein paar gefällige Ansätze und Ideen.

Thomas Nickel meint: Gewaltige Textmengen, wenige Kämpfe und eine gerade mal PS2-würdige Grafik sollten eigentlich abschrecken. Doch der gut geschriebene (englische) Text und die interessanten Figuren halten bei der Stange. Die Freude ist groß, sobald Ihr endlich mehr als nur Hasen und Wildschweine vermöbeln dürft und die ersten richtigen Schlachten schlagt. Wenn nur die grafische Präsentation der Charaktermodelle und ihrer Animationen etwas schicker wäre, denn das Setting ist spannend und die Musik großartig. Oh, und freies Speichern in den langen Story-Sequenzen wäre ebenfalls nett gewesen.

  • gut geschriebene Geschichte
  • viel, viel englischer Text
  • ordentliches Kampfsystem

Gelungener Mix aus Visual Novel und rundenbasierter Strategie – notorische Text-Wegdrücker machen aber einen großen Bogen darum.

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F1 2014 – im Test (PS3)

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Die diesjährige Formel-1-Saison bietet dank Regeländerungen und Turbomotoren viel Neues. Deutlich unspektakulärer fällt Codemasters’ Versoftung der Königsklasse aus: Noch immer versucht Ihr in der Karriere, einer Saison oder an einem Rennwochenende als Erster über die Ziellinie zu brausen. Diesmal ist die Raserei dank massig Fahrhilfen einsteigerfreundlicher, denn neben Traktionskontrolle, eingeblendeter Ideallinie oder Bremshilfe unterstützt Euch das Spiel sogar beim Lenken. Profis verzichten darauf und schrauben am Wagensetup vor dem Rennen herum. Fragwürdig: In der Karriere kämpft Ihr Euch nicht mehr hoch, sondern habt die freie Teamwahl. Auf diese Weise zieht Ihr von Anfang an z.B. in überlegenen Mercedes-Vehikeln der Konkurrenz davon. Auf 19 Pisten tretet Ihr wahlweise auch zum Training und originalgetreuem Qualifying an. 2014 befahrt Ihr erstmals den bergigen Red-Bull-Ring in Österreich sowie die russische Strecke in Sotschi. Der Hockenheimring kehrt nach Einjahrespause wieder in den Rennkalender zurück. Im Rennbetrieb selbst liefert Ihr Euch harte Positionskämpfe mit fair agierenden KI-Gegnern und setzt bei Gelegenheit DRS ein. Außerdem plant Ihr Boxenstopps oder zieht bei schlechter Witterung Regenreifen auf. Wie gut, dass Ihr die laufende Rennaction jederzeit zurückspulen und speichern dürft. Schade, dass die Klassik-Wagen und -Pisten des Vorgängers entfielen.

Thomas Stuchlik meint: Auch dieses Jahr liefert F1 2014 gute Unterhaltung fürs Geld. Die agilen Renner bieten ein überzeugendes Fahrgefühl, unterscheiden sich voneinander aber zu wenig. Mit Force-Feedback-Lenkrad kommt dennoch echte Rennstimmung auf. Die 19 Pisten bringen genug Abwechslung, auch wenn sie optisch eher durchschnittlich ausfallen. Jedoch mangelt es an Features wie einer gescheiten Siegerehrung, Einführungsrunden und den spaßigen Retro-Inhalten des Vorgängers.

  • Rennszenarios in vier Stufen
  • Saison-Challenge mit Rivalen-Modus und vereinfachter Meisterschaft
  • geteilter Bildschirm für zwei
  • keine Version für Xbox One und PS4

Das etwas lieblose Update enttäuscht mit verkleinertem Umfang, überzeugt aber mit griffigem Fahrverhalten und aktuellen F1-Daten.

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David Jaffe: Wird neues Spiel des God-of-War-Schöpfers bald enthüllt?

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Ja, er lebt noch, der Herr Jaffe, um dem es nach dem letzten, eher durchwachsenem Twisted Metal ein wenig ruhig geworden ist. Im letzten Jahr gründete er ein neues Studio namens “The Bartlet Jones Supernatural Detective Agency” (Blog siehe hier) und dieses verkündete via LinkedIn, dass man an einer neuen “Action-Marke” arbeitet und hierfür noch Entwickler (mit Unity- und Online-Erfahrung) sucht.

Möglicherweise wird sein Spiel bald enthüllt: Der Teaser oben verweist auf die “PlayStation Experience” am 6. und 7. Dezember, sowie auf die Webseite bartletjones.com, auf der folgendes Video zu finden ist, das David Jaffe in einem geradezu besorgniserregendem Zustand zeigt…

Xbox Game Store – neu am 26. November 2014

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Xbox One:

  • Monopoly Plus – 14,99 Euro
  • The Pinball Arcade -Basis-Paket gratis
  • Tales from the Borderlands: Episode 1 – 4,99 Euro
  • Geometry Wars 3: Dimensions – 14,99 Euro

Schnäppchen-Alarm: Saturn startet “Nimm 3 zahl 2”-Aktion

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Vom heutigen Mittwoch bis inklusive Samstag (also vom 26. bis 29.11.) lockt die Handelskette Saturn mit einem “Nimm 3 zahl 2“-Angebot für alle Medien von Spielen und Filmen bis zu CDs – wer drei Artikel kauft, bekommt also den günstigsten davon umsonst.

Günstiger könnte der Zeitpunkt kaum gewählt sein, sind doch nach dieser Woche fast alle namhaften Weihnachtsveröffentlichungen schon im Handel – Super Smash Bros. für Wii U ist bekanntlich am Freitag dran, danach fehlen lediglich noch The Crew und Lara Croft

ZombiU 2 kurzzeitig bei Amazon France gelistet

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VG247 vermeldet, dass ZombiU 2 kurzzeitig bei Amazon France gelistet und dann wieder aus dem Verkehr gezogen wurde. Als Publisher war Bandai-Namco angegeben und New York als Schauplatz genannt worden. Erscheinen sollte der Nachfolger angeblich am 17. Oktober 2015.

Ubisoft, Publisher und Entwickler des ersten Teils, hatte bereits vor geraumer Zeit erklärt, kein Interesse an einem Nachfolger des Wii-U-Titels zu haben, da der Erstling kein übermäßig großer Erfolg war. Das würde den Schluss nahe legen, dass Bandai Namco nun die Rechte an der Marke hält und einen Nachfolger auf den Markt bringen will.

Erfahrungsgemäß sollte man bei einer derartigen Listung aber nicht in grenzenlose Euphorie ausbrechen: Auf die Europafassung von Dragon Quest X und die Wii-U-Version von Kid Icarus: Uprising, die ebenfalls schonmal einmal bei Internethändlern gelistet wurden, warten wir heute noch…

Super Smash Bros. Wii U: Rekordstart in USA

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Super Smash Bros. Wii U legte laut Nintendo of America einen erfolgreichen US-Start hin:

490.000 Einheiten (digital und physisch) konnten innerhalb von drei Tagen verkauft werden, berichtet GamesIndustry – damit stürzt die Klempner-Keilerei den vorherigen Primus Mario Kart 8 vom Thron des am schnellsten verkauften Wii U-Titels in den USA.

Forza Horizon 2 – im Test (360)

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Als wohl letztes Xbox-360-Spiel aus dem Hause Microsoft ist Forza Horizon 2 ein Abschiedsgeschnek mit Licht und Schatten: Die Entwicklung wurde nicht von den Machern der Xbox-One-Fassung übernommen, sondern ausgelagert – Sumo Digital (u.a. dank OutRun 2 und Segas Sonic-Spaßrasern als Genrekenner und -könner etabliert) schraubte das Rennspiel auf der alten Hardware und mit Nutzung der Technologie des Erstlings zusammen. Anders aber als etwa bei Titanfall, das auf beiden Konsolengenerationen weitgehend dasselbe Spiel war, unterscheidet sich Horizon 2 in vielen kleinen und großen Details.

Zwar fahrt Ihr auf der Xbox 360 durch die gleiche südeuropäische Kulisse, auch wenn Querfeldeintouren häufig durch Straßenbegrenzungen eingeschränkt werden. Allerdings folgt Ihr hier einer fest vorgegebenen Meisterschaftstour, deren Gegner sich Eurem Vehikel anpassen, das Fahrerfeld schrumpft auf acht statt zwölf Teilnehmer. In der Welt wurden weniger auffindbare Schilder versteckt und es gibt weniger, aber dafür teils andere Showrennen.

Mit diesen Einschränkungen ließe es sich noch gut leben, leider macht Horizon 2 aber auch ein paar sichtliche Rückschritte gegenüber dem zwei Jahre alten Vorgänger, gerade die Optik erweckt einen schlampigeren Eindruck: Teils fade Texturen und viele karge Landschaften prägen das Bild, immerhin trösten stabile 30 Bilder pro Sekunde – dass Xbox-360-Raser auf Regenwetter verzichten müssen, ist wenig überraschend, aber trotzdem schade. Ein Rätsel bleibt zudem, wieso online die freie Erkundung der Welt nur noch mit Freunden möglich ist – auch das konnte Teil 1 besser. Unterm Strich überwiegen aber auf der alten Hardware noch die Stärken. Doch wer die Wahl hat, greift unbedingt zur Xbox-One-Fassung.

Ulrich Steppberger meint: Perfekt ist Horizon 2 nicht – aber so nah dran wie vorher kein anderes Rennspiel. Denn die großartige Spritztour macht mich auf der Xbox One fast wunschlos glücklich: Tolle Optik (der ich die vereinzelten Textur- und Schatten-Pop-ups leicht verzeihen kann), astreines Fahrgefühl, gewaltiger Umfang ” das passt einfach zusammen. Die Drivatare sorgen für “menschlichere” Rennen, an den gelegentlichen Regenschauern erfreue ich mich dank ihrer schicken Darstellung und die waghalsigen Querfeldeinfahrten sorgen immer noch für Laune. Zu meckern habe ich kaum etwas: Dass Südeuropa inszenatorisch weniger Abwechslung bietet als Colorado in Teil 1, überrascht ein wenig, ist aber auch Geschmackssache. Schade finde ich dagegen, dass ich nicht einfach zwischendurch ein Einzelrennen nach meinen Vorstellungen starten kann.

Thomas Stuchlik meint: Das zweite Horizon merzt viele Mankos des Erstlings aus und offeriert ein Fahrspaßspektakel vor malerischer Urlaubskulisse. Was will man mehr? Dabei baut das Spiel konsequent auf die etablierten Stärken, doch die offene Welt ist weit größer, die Wagen- und Wettbewerbsklassen liefern mehr Abwechslung und die Online-Touren klappen vorzüglich. Außerdem sorgen dynamische Witterung sowie Tageszeiten für optischen und spielerischen Tiefgang. Auch das klasse Fahrgefühl irgendwo zwischen Arcade und Simulation geht schnell in Fleisch und Blut über. Allerdings könnte die Landschaft abwechslungsreicher ausfallen, da hat der erste Teil mehr Vielfalt geboten. Ebenso dürften Profis über zu wenig Anspruch meckern, auch wenn Schwierigkeit und Fahrhilfen einstellbar sind. Dennoch: Lasst Euch diese Raserperle nicht entgehen!

  • Norditalien & Südfrankreich als Kulisse
  • über 200 Autos in 28 Kategorien
  • 168 Meisterschaften
  • jede Menge Nebenbeschäftigungen

Mitreißende Raserei in sehenswerter offener Welt, die auf der Xbox One den Vorgänger in fast allen Belangen übertrifft.

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M! im Gespräch mit Yusuke Hashimoto

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Die Hexe gibt sich auf Wii U die Ehre und ihr gegenwärtiger Begleiter steht uns Rede und Antwort: Das Exklusiv-Interview mit Yusuke Hashimoto von Platinum Games, dem Director von Bayonetta 2 – nur auf MANIAC.de zu finden!

M! Games: Bayonetta hat einen neuen Haarschnitt – wie kam es dazu?

Yusuke Hashimoto: Ich habe mich mit Herrn Kamiya, dem Director des ersten Spiels, über ihre Frisur beratschlagt. Wenn man das Artwork auf dem Cover von Bayonetta 2 betrachtet, sieht man, dass sie lächelt und dem Betrachter diesmal nicht den Rücken zudreht. Sie hat sich im Gegensatz zu Teil eins verändert: sie hat ihre Erinnerungen zurückgewonnen und ist wieder sie selbst geworden – das floss in den Denkprozess mit ein, als wir über ihr neues Design nachdachten. Außerdem denken wir, dass Bayonetta ihren Stil ständig weiterentwickelt – deshalb haben wir für das zweite Spiel einige Dinge geändert: zum Beispiel ihre Frisur, ihre Kleidung, ihr Make-up und ihre Ohrringe.

*

M! Games: Im ersten Bayonetta gab es zahllose absurd-übertriebene Actionmomente. Habt Ihr Euch nicht anfangs gedacht: “Noch größer geht es nicht – das können wir gar nicht überbieten.” Und: Habt Ihr es am Ende doch geschafft?

Yusuke Hashimoto: Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich einen Nachfolger erschaffen wollte, der nicht wie das erste Spiel ist. Weil das Spiel noch nicht erschienen ist (Anm. d. Red.: Das Interview wurde Mitte September geführt), kann ich nicht sagen, ob ich dieses Ziel erreicht habe – aber ich habe als Director von Bayonetta 2 alles dafür getan.

*

M! Games: In Bayonetta 2 gibt es eine Szene, in der Bayonetta in einer Mech-Rüstung steckt. Ist das eine Hommage an die japanische Mecha-Kultur oder gab es dafür eine andere Inspirationsquelle?

Yusuke Hashimoto: Ich muss zugeben, dass ich eine Schwäche für das Motiv einer Frau auf einem Motorrad habe – und weil dieses Motiv im ersten Spiel enthalten war, sagte ich mir: Das muss wieder drin sein (lacht). Aber dann dachte ich: Warum das Ganze auf Motorräder beschränken – ich wette, dass Bayonetta auch in einem riesigen magischen Roboter gut aussehen würde; außerdem passte das auch gut zum generellen Over-the-Top-Gefühl der Serie.

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