Tales from the Borderlands – im Test (XOne)

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Man schreibt die Zeit nach Borderlands 2. Handsome Jack ist tot und der Platz an der Spitze von Hyperion vakant. Mitarbeiter Rhys sieht sich schon an der Spitze des Unternehmens, wird aber vom neuen Boss Vasquez zum Hausmeister ernannt. Zusammen mit seinen Freunden fädelt Rhys daraufhin einen riskanten Deal ein, um an einen begehrten ”Vault Key” zu gelangen und den ebenfalls daran interessierten Vasquez auszubooten. Doch weil Diebin Fiona ihre ganz eigenen Pläne mit dem Schlüssel hat, geht einiges schief. Um die Situation zu retten, schließen Rhys und Fiona eine unfreiwillige Partnerschaft.

Telltales Borderlands-Geschichte läuft spielerisch genauso ab wie die Episoden von The Walking Dead oder The Wolf Among Us: Ihr führt zahlreiche Multiple-Choice-Dialoge, interagiert an einigen Stellen mit der Umgebung oder absolviert Kämpfe in Form von simplen Reaktionstests. Getroffene Entscheidungen haben nachhaltige Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte. Doch die kommt bei Tales from the Borderlands bisher nicht in Schwung: Mehr als ein paar witzige Momente hat die etwa zwei Stunden lange Episode nicht im Angebot – es fehlt etwas von dem Humor und den absurden Ereignissen der Vorlage. Optisch setzt Telltale erneut auf Cel-Shading-Optik, die in diesem Fall perfekt zur ebenso gestalteten Vorlage passt. Die englischen Sprecher klingen prima, nur häufige Ruckler stören den ansonsten stimmigen Eindruck. Der zweite Teil folgt im Januar und wird wie alle anderen Episoden 4,99 Euro kosten. Der Season Pass für 14,99 Euro vereint dagegen die fünfteilige Serie.

Sascha Göddenhoff meint: Ich vermutete großes Potenzial beim Borderlands-Adventure der Genre-Experten von Telltale, bin nach der ersten Episode jedoch etwas enttäuscht. Natürlich feuert keine Serie gleich in der ersten Folge ihre schweren Geschütze ab, eine Spur mehr Elan und Witz hätte aber trotzdem nicht geschadet. Rhys und Fiona sind mir bisher nicht sympathisch, mein Highlight war der Auftritt des selbstlosen Loader Bot – ich werde ihn tatsächlich vermissen! Die zweite Episode wird natürlich gespielt, schließlich möchte ich wissen, welche Entwicklungen die von mir getroffenen Antworten und Aktionen nach sich ziehen werden.

Auch das Sci-Fi-Abenteuer folgt der etablierten Telltale-Formel.

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Gerücht: Spielt Assassins’s Creed VII in Japan?

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“Cornik22” aus dem Ubisoft-Forum glaubt zu wissen, wohin die Assassinen-Reihe im Jahr 2016 Station machen wird:

Im offziellen Art-Book zu Assassin’s Creed 4: Black Flag von 2013 entdeckte er eine Konzeptzeichnung von Ubisoft-Künstler Martin Deschambault, die das Foyer des Abstergo-Gebäudes zeigt (siehe oben). Im Hintergrund erstreckt sich eine gläserne Wand, die mit diversen Fotos bedeckt ist – welche bei genauerer Betrachtung die Schauplätze verschiedener Assassin’s Creed-Teile zeigen:

Der Dom von Florenz (Assassin’s Creed 2), Notre Dame in Paris (Assassin’s Creed: Unity), karibische Inselwelt (Black Flag) und The Houses of Parliament in London als mögliches Setting für die diesjährige Iteration Assassin’s Creed: Victory. Ein Foto konnte er bisher nicht zuordnen, doch ein anderes zeigt seiner Meinung nach Teile eines japanischen Tempels, womöglich der Sensoji Tempel in Tokyo. Entsprechend seine Mutmaßung: Assassin’s Creed VII wird in Japan spielen…doch macht Euch selbt ein Bild seiner “Entdeckung” – hier geht’s zum Ubisoft-Forum.

Tetsuya Mizuguchi kauft Rechte an Lumines und Meteos zurück

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Es kommt wieder zusammen, was zusammen gehört: Wie Gematsu mit Berufung auf die offizielle Verkündung berichtet, haben der japanische “Social-Entwickler” Mobcast und das neue Studio Enhance Games gemeinsam die Rechte an den feinen Knobeltiteln Lumines und Meteos vom bisherigen Besitzer Q Entertainment erworben.

Warum das interessant ist? Weil Lumines eine Schöpfung des kreativen Ex-Sega-Mannes Tetsuya Mizuguchi ist, der uns u.a. auch die großartigen Erlebnisse Rez und Space Channel 5 beschert hat. Und weil Enhance Games zwar in Kalifornien angesiedelt ist, aber von just jenem Mizuguchi angeführt wird, der damit ein Comeback in der Videospielewelt (die er eigentlich 2012 verlassen hatte) gibt.

Allerdings sollten wir uns wohl nicht zu früh zuviel freuen: Denn zwar ist bereits ein neues Lumines in Arbeit, doch das wird nach Stand der Dinge nur für Android und iOS erscheinen… aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.

Electronic Arts legt gute Quartalszahlen vor

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Electronic Arts hat jetzt seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2015 vorgelegt, welches am 31. Dezember 2014 endete. Diese können sich durchweg sehen lassen und sind bei VG247 nachzulesen.

So stiegen die Nettoeinnahmen von 808 Millionen Dollar im Jahresvergleich auf 1,13 Milliarden Dollar an. Alle drei Quartale zusammengerechnet legte man auf 3,3 Milliarden Dollar zu, was ein Plus von 39 Prozent bedeutete. Die Nettoeinnahmen lagen bei 142 Millionen Dollar nach 308 Millionen Dollar Verlust im Vorjahr.

Außerdem betonte CEO Andrew Wilson erneut, dass der nächste Teil von Battlefield nicht vor Weihnachten 2016 erscheine und der nächste Ableger von PGA Tour im Juni veröffentlicht werde. Bei seiner Vorstellung im Juni 2014 war noch ein Release im Frühjahr angepeilt worden. Das nächste Need for Speed werde im kommenden Fiskaljahr veröffentlicht und Star Wars Battlefront sei zu Weihnachten 2015 an der Reihe.

Die Digitaleinnahmen stiegen im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 693 Millionen Dollar. EA Sports Ultimate Team wuchs gar um 82 Prozent. Ein weiterer Verkaufsschlager in diesem Sektor waren der Premiumbereich von Battlefield und das exklusiv für Xbox One erhältliche EA Access.

Einige In-Game-Statistiken gab es auch noch: So wurden bisher etwa 113 Millionen Einzelspielerstunden in der Welt von Dragon Age: Inquisition verbracht und 3,3 Milliarden Tore in FIFA 15 geschossen.

Generell machte Electronic Arts den meisten Umsatz mit Titeln für Next-Gen-Konsolen: 427 Millionen Dollar auf PS4 und Xbox One, 306 Millionen Dollar mit deren Vorgängern und 218 Millionen Dollar im PC- und Browsersegment.

Die Zahl an aktiven Nutzern für die Mobiltitel stieg im Quartal auf 160 Millionen. Madden NFL Mobile und FIFA 15 Ultimate Team erreichten zusammengezählt 45 Prozent mehr monatlich aktive Spieler als im Quartal davor.

Sonic Boom: Rise of Lyric – im Test (Wii U)

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Es war lange ruhig um Sonic Boom: Lyrics Aufstieg. Zu lange zu ruhig. Auch dass wir unser Testmuster erst zeitgleich zur Veröffentlichung erhielten, war sicher kein Zufall. Und aus Publishersicht nachvollziehbar: Wer ein grafisch biederes und trotzdem ruckeliges Sonic-Spiel auf den Markt wirft, von dem er selbst nicht weiß, ob es ein Action-Adventure mit freier Oberwelt oder Koop-Jump’n’Run sein will, der möchte vermeiden, dass der Kunde Wind vom Ausmaß des Übels bekommt…

Aber der Reihe nach: Sonic macht mit Tails, Amy und Knuckles eine bunte, recht leere Oberwelt unsicher und aktiviert dort den Zugang zu hüpf- und prügellastigen Actionlevels – auf der Suche nach Kristallen, die eine fiese Eidechse (der namensgebende Lyric) zur Weltzerstörung braucht auch Dr. Eggmann und Metal Sonic mischen mit. Die Steuerung wirkt schwammig, vernünftig spielbar ist Sonic Boom aber meist trotzdem. Die Kamera-Arbeit geht in Ordnung, jedoch fallt Ihr schon mal durch den Boden. Spielerisch wartet ein abwechslungsreicher, aber in keiner Disziplin guter Mix aus Rennen, Hüpfen, Prügeln, Schalteraktivieren, Sammelaufgaben und dummem Herumsuchen, wo es zum nächsten Level geht.

Matthias Schmid meint: Ich habe Lyrics Aufstieg trotz übler Optik und grottiger Highspeed-Passagen durchgespielt. Manchmal hatte ich sogar Spaß dabei – immerhin sorgt der Charakter-Wechsel für Abwechslung. Dass wir dem Mehrspieler-Modus einen Punkt mehr geben, liegt nicht an den üblen Versus-Disziplinen, sondern daran, dass Ihr die Story kooperativ angehen könnt. Getreu dem Motto ”Geteiltes Leid ist halbes Leid” kann man zu zweit besser über Bugs oder die Wegführung in der Oberwelt lachen.

  • 4 Figuren: Sonic, Amy, Tails &amp Knuckles – jede mit individuellen Stärken
  • Story zu zweit kooperativ spielbar – einer am TV, einer auf dem GamePad
  • 3 richtig miese Mehrspieler-Modi

Haarscharf vorbei am Totalschaden: ”Sonic Boom” ist technisch schwach, wirkt spielerisch unfertig. Das bisher schwächste 3D-”Sonic”.

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Hyrule Warriors knackt Millionenmarke

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Koei-Tecmo gibt bekannt, dass von Hyrule Warriors weltweit eine Million Einheiten verschifft wurden. Der Titel war am 14. August 2014 in Japan und gut einen Monat später (19. September) auch bei uns erschienen.

Besitzern des Spiels dürfte so schnell auch nicht das neue Futter dafür ausgehen, denn diesen Donnerstag erscheint der Majora’s-Mask-DLC und das Boss-Pack mit zwei frischen Game-Modi ist auch im Anmarsch…

Resident Evil: Revelations 2 – optionale Mikrotransaktionen im Raid-Modus

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Capcom hat jetzt gegenüber Kotaku bestätigt, dass Resident Evil: Revelations 2 über Mikrotransaktionen verfügen wird. Diese kommen allerdings nur optional im Raid-Modus zum Tragen und werden, entgegen erster Befürchtungen, nicht benötigt, um das Hauptspiel zu beenden.

Demnach könne ein Spieler in besagtem Modus nach seinem Ableben blaue oder rote Lebenskristalle verwenden. Die blaue Variante könne dabei durch Tagesmissionen erspielt und die rote müsse gekauft werden. Wer also nicht die Zeit hat, um die blauen Kristalle zu erspielen, könne die roten einfach kaufen. Funktionell seien beide Versionen völlig identisch und das Spiel würde im Zweifelsfall die blauen Kristalle bevorzugen, falls der Spieler beide Farbvarianten besitze.

Die erste Episode von Resident Evil: Revelations 2 wird am 25. Februar in Europa erscheinen.

Dragon’s Dogma Online angekündigt

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Im letzten Jahr gab’s noch eine Menge Spekulationen bezüglich eines zweiten Teils zu Dragon’s Dogma – doch wie’s nun aussieht, könnte es sich hierbei auch um ein “Online-Ableger” zu Capcoms Action-Rollenspiel handeln.

Die Webseite der Famitsu kündigte heute nämlich Dragon’s Dogma Online an, allerdings ohne weitere Infos preiszugeben; diese folgen demnächst in der Printausgabe dieser Woche. Inzwischen sind doch schon ein paar Details aufgetaucht, die Eurogamer zusammenfasst und das Projekt nicht mehr ganz so interessant machen: Demnach handelt es sich entgegen der ersten Hoffnungen doch um einen Free-to-play-Entwicklung, die zudem zumindest vorerst auch nicht für den Westen geplant ist…

Saints Row IV: Re-Elected – PS4-Fassung in Australien zurückgepfiffen

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Das liest man auch nicht alle Tage: In Australien ist die PS4-Version von Saints Row IV: Re-Elected aufgrund eines “ernsthaften Herstellungsfehlers” landesweit wieder zurückgepfiffen worden. Das berichtet VG247 mit Berufung auf einen australischen PR-Vertreter.

Demnach sei eine inkorrekt klassifizierte Version für das Territorium veröffentlicht worden und alle Kunden würden bei dem Videospielhändler ihres Vertrauens den vollen Preis dafür zurückerstattet bekommen. Ersatzversionen mit dem korrekten Inhalt würden sehr bald erscheinen und diese ersetzen.

Hintergrund ist, dass Saints Row IV: Re-Elected in Australien ursprünglich die Altersfreigabe verwehrt wurde und nun offenbar (versehentlich?) die internationale Fassung veröffentlicht wurde. Also, liebe Australier, jetzt bitte brav die bösen Fassungen umtauschen gehen!

Never Alone – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Emily Schuhmann meint: Meine Erwartungen an Never Alone waren gering. Die Bilder sahen zwar schick aus, aber ein Spiel angelehnt an die Kultur der Ureinwohner Alaskas klang für mich eher nach einem langweiligen Lernspiel. Meine Meinung änderte sich jedoch schnell: Die Grafik brilliert nicht durch Realismus oder einen exotischen Stil, sondern schafft einen gelungenen Kontrast zwischen den kalten Eislandschaften und der warmen Beleuchtung. Und obwohl keiner der Protagonisten ein Wort sagt, sind sie mir ans Herz gewachsen. Der Lerninhalt von Never Alone wurde mir nicht aufgezwungen, trotzdem fand ich die Videos interessant. Spielerisch ist dieses visuelle Kunstwerk leider nicht perfekt, aber mit einem geeigneten Koop-Partner ist es eine schön anzusehende, kurzweilige Beschäftigung.

Thematisch feines Jump’n’Run, für Einzelkämpfer teils frustrierend.

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