Im Gespräch mit Recode zeigte sich Reggie Fils-Aime, Präsident von Nintendo, jetzt ungewohnt angriffslustig. Auf den fehlenden Third-Party-Support der Wii U angesprochen, entgegnete er nämlich, dass er bei diesem Thema wenig Unterschied zwischen Sony und Microsoft sehe.
Fils-Aime gibt ohne Umschweife zu, dass er gerne ein Call of Duty oder auch einen der anderen Multiplattform-Blockbuster auf der Wii U sehen würde, aber noch wichtiger seien ihm Spiele, die dem Kunden ein ganz anderes Erlebnis bieten würden. Wenn man sich die beiden Konkurrenzplattformen ansehe, stelle sich nämlich schon die Frage, was diese von einander unterscheide.
PS4 und Xbox One hätten viele Inhalte gemeinsam, Nintendo hingegen biete exklusiv Mario und Zelda. Ihm gefalle, dass sich Nintendo in dieser Hinsicht abhebe.
Zum Abschluss werden noch Zahlen genannt: Laut Fils-Aime habe die Wii U innerhalb eines Jahres ihre installierte Hardwarebasis verdoppelt. Diese Entwicklung werde sich mittelfristig auch in der Third-Party-Unterstützung positiv niederschlagen.








