Ubisoft verschiebt The Crew ein weiteres Mal

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Gestern ging die erste Closed Beta von Ubisofts ambitionierten Online-Rennspiel The Crew zu Ende, schon tut sich was mit der Raserei: Statt wie ursprünglich geplant Mitte November an den Start zu gehen, wird nun der 2. Dezember als Veröffentlichungstermin angepeilt.

Eine exakte Begründung für die Verschiebung wird nicht geliefert, liegt aber angesichts einer weiteren Info auf der Hand: Da in der zusätzlichen Zeit eine zweite Closed Beta stattfinden soll, wird offenkundig noch fleißig gebastelt und geschraubt.

Crative Director Julian Gerighty lässt sich dazu wie folgt zitieren: Unsere Philosophie ist es nach wie vor, das bestmögliche Spiel abzuliefern. Wir geben alle unser Bestes, um eine revolutionäre Erfahrung im Rennspiel-Genre zu bieten.” Na, dann mal viel Erfolg damit.

PewDiePie kritisiert Netzwerke – und rudert zurück

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“Let’s Play”-Abonnenten-Gigant PewDiePie äußerte sich unlängst sehr kritisch über YouTube-Netzwerke.

Gegenüber dem schwedischen Magazin ICON erklärte er: “Bislang werden alle Netzwerke unbeschreiblich schlecht gemanagt, es ist wirklich peinlich.” Darunter fällt auch das Netzwerk der Maker Studios, bei dem er unter Vertrag steht. Diese verwalten circa 55.000 YouTube-Kanäle und wurden im Frühjahr von Disney gekauft – für 950 Millionen Dollar.

“Ich wuchs zum größten YouTuber heran- und sie wussten nicht mal, dass ich zu ihnen gehöre!”, fluchte der Schwede über sein Netzwerk.

Doch nun revidierte Kjellberg seine Aussagen: Als das Wall Street Journal aus dem ICON-Interview schloss, er wolle sein eigenes Netzwerk gründen (sein Vertrag mit Maker läuft Ende des Jahres aus) erklärte er via Twitter, er wurde im WSJ falsch zitiert; er sei “glücklich” mit der Arbeit, welche die Maker Studios leisten:

I feel like I was misquoted in the WSJ and I’m really happy with the work that Maker has been doing for me.

— Felix Kjellberg (@pewdiepie) 4. Oktober 2014

Sword Art Online: Lost Song erscheint nächstes Jahr in Japan – der Trailer

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Bandai-Namco wird im nächsten Jahr Sword Art Online: Lost Song für PS3 und Vita herausbringen – vorerst leider nur in Japan. Das verkündete der japanische Publisher auf der zugehörigen Webseite sao-lostsong.bngames.net.

“Lost Song“, das ein Open-World-RPG werden soll, ist bereits die dritte Videospielumsetzung der Light-Novel von Reki Kawahara, welche auch sehr erfolgreich als Manga und Anime adaptiert wurde. Bleibt wieder zu hoffen, dass es das RPG auch in den Westen schafft.

Project Spark erscheint diese Woche in finaler Form

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Team Dakota hat jetzt per E-Mail noch einmal alle Beta-Tester daran erinnert (nachzulesen bei VG247), dass sein Project Spark diese Woche für Xbox 360 und Xbox One offiziell erscheint. Gleichzeitig wurde betont, dass das Spiel selbstverständlich auch nach dem Launch weiterhin konsequent optimiert wird.

Der Titel war auf der E3 2013 erstmals gezeigt worden und befand sich auf der Xbox One seit März 2014 im offenen Beta-Test.

Dance Central Spotlight – im Test (XOne)

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Microsofts Entscheidung, Kinect nicht mehr zwingend mit der Konsole zu verkaufen, hat Harmonix hart getroffen, denn gleich zwei ihrer Xbox-One-Projekte sind nur mit dem Bewegungssensor spielbar. Während die kuriose Disney-Entwicklung Fantasia: Music Evolved Ende Oktober als Vollpreistitel wie ein Stein versinken dürfte, ist der zweite Spross jetzt erhältlich und bietet einige Qualitäten, die Aufmerksamkeit verdienen würden.

Spotlight ist der vierte Spross der Dance Central-Serie und wie seine Xbox-360-Vorgänger im Prinzip das einzige Spiel, das mit dem Kinect-Potenzial richtig umzugehen weiß. Die Bewegungserkennung Eurer Tanzmoves funktioniert einwandfrei, Fehler werden exakt registriert und Euch mitgeteilt. Zugleich bedeutet dies auch beim Xbox-One-Debüt, dass Ihr Euch richtig anstrengen und vor allem jede Menge Zeit im gelungenen Übungs-Modus verbringen müsst, um kompliziertere Aktionen zu meistern – billige Erfolgserlebnisse nach Just Dance-Art gibt es hier nicht.

Dance Central Spotlight versteht sich als Einstiegspaket: Für knapp 10 Euro erhaltet Ihr ”nur“ 10 Songs, Nachschub wird per Download angeboten, außerdem dürft Ihr frühere Einkäufe importieren. Jedes Lied wurde mit acht Choreografien ausgestattet, die teils Fitness-Schwerpunkte wie Ausdauer und Kraft setzen, frei schaltet Ihr diese durch das Sammeln korrekt ausgeführter Moves – einen Karriere-Modus hat sich Harmonix diesmal gespart.

Ulrich Steppberger meint: Wenn es überhaupt einen Grund gibt, Kinect als virtuellen Spielcontroller auf der Xbox One einzusetzen, dann heißt der Dance Central: Anders als beim enttäuschenden Kinect Sports ist mit Spotlight der Generationssprung erfolgreich gelungen, obwohl ich mir grafisch etwas mehr Spektakel erhofft hatte. Den Ansatz mit dem günstigen Startpaket und den Fokus auf Downloadsongs finde ich durchaus okay. Die erweiterten Choreografien sind eine feine Sache, auch wenn sie mein persönliches Hauptproblem mit der Serie noch verstärken: Dance Central ist für Gelegenheitstänzer fast zu anspruchsvoll, das hat sich nicht verändert.

Xbox-One-Debüt des Kinect-Tanzspiels im abgespeckten Basispaket.

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“Mevius Final Fantasy” – Square Enix sichert sich Markenrechte

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Publisher Square Enix hat sich kürzlich die europäischen Rechte an einer neuen Spielemarke gesichert: Mevius Final Fantasy.

Für welche Plattformen es erscheinen soll, ist aus dem OHIM (“Office for Harmonization in the Internal Market”) – Dokument nicht ersichtlich. Lediglich von “Computer/Video Game Software” für alle mögliche Datenträger ist die Rede, inklusive aller damit zusammenhängenden Merchandise-Artikel (siehe hier).

Square Enix äußerte sich noch nicht zu Mevius – bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder ein Browser- oder Mobil-Spiel wird.

(Eine kurze Google-Suche nach der Bedeutung von “Mevius” brachte nicht wirklich Licht ins Dunkel: Zum einen gab’s im 17. Jahrhundert einen deutschen Juristen dieses Namens, zum andern ist’s eine japanische Zigarettenmarke…)

PES 2015 mit 21 brasilianischen Klub-Teams

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VG247 berichtet, dass PES 2015 mit 21 brasilianischen Klub-Teams ausgestattet wird. Diese wären:

  • Atlético Mineiro
  • Atlético Paranaense
  • Bahia
  • Botafogo
  • Chapecoense
  • Corinthians
  • Coritiba
  • Criciúma
  • Cruzeiro
  • Figueirense
  • Flamengo
  • Fluminense
  • Goiás
  • Grêmio
  • Internacional
  • Palmeiras
  • Santos
  • São Paulo
  • Sport
  • Vitória

Außerdem ist CR Vasco Da Gama am Start. Corinthians, Cruzeiro, Palmeiras und Figeurense werden Original-Spielernamen bieten, bei den anderen Klubs befindet man sich diesbezüglich noch in Verhandlungen und wird eventuelle Datensätze per Update nachliefern.

PES 2015 erscheint hierzulande am 13. November für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One.

UK-Charts vom 29. September bis 5. Oktober 2014

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. FIFA 15 (360)
  2. FIFA 15 (PS4)
  3. FIFA 15 (PS3)
  4. Mittelerde: Mordors Schatten (PS4) – NEU
  5. FIFA 15 (XOne)
  6. Forza Horizon 2 (XOne) – NEU
  7. Super Smash Bros. (3DS) – NEU
  8. Mittelerde: Mordors Schatten (XOne) – NEU
  9. Forza Horizon 2 (360) – NEU
  10. Destiny (PS4)
  11. Destiny (XOne)
  12. Minecraft: PlayStation 4 Edition (PS4) – NEU
  13. Destiny (360)
  14. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  15. Minecraft: PlayStation 3 Edition (PS3)
  16. The Sims 4 (PC)
  17. Destiny (PS3)
  18. Disney Infinity 2.0 (360)
  19. The Last of Us Remastered (PS4)
  20. Tomodachi Life (3DS)
  21. Watch_Dogs (PS4)
  22. Fantasy Life (3DS)
  23. Mittelerde: Mordors Schatten (PC) – NEU
  24. Grand Theft Auto V (360)
  25. Hyrule Warriors (Wii U)

Rune Factory 4 schafft es in digitaler Form nach Europa

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Es sieht ganz so aus, dass Rune Factory 4 doch noch in Europa erscheint und zwar in digitaler Form als Download in Nintendos eShop. Stein des Anstoßes ist eine aufgetauchte USK-Einstufung, die dies nahelegt.

Xseeds Executive Vice President, Ken Berry, sagte diesbezüglich jetzt bei Siliconera, dass der Titel aktuell für eine entsprechende Veröffentlichung lokalisiert werde. Man habe nur vor der erfolgreichen Zertifizierung nichts bekannt geben wollen, da man die Fans bereits einmal mit einer Einstellung des Projekts geschockt habe.

Rune Factory 4 erschien im Sommer 2012 in Japan und am 1. Oktober 2013 in den USA. Ein Europa-Release des Rollenspiels scheiterte dann an der Pleite von Entwickler Neverland.

Hohokum – im Test (PS3)

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Keine Erklärung, kein High Score, keine Gefahren. Wie bewertet, beschreibt und kritisiert man ein Spiel, das einfach nur audiovisuell gefallen und Euch eine entspannte Zeit bieten will? Am liebsten würde ich mich davor drücken, eine Zahl an das Ende dieses Tests zu schreiben. Aber da es nun einmal sein muss, wage ich einen Versuch.

Im Gegensatz zu Journey oder Proteus, wo sich die Geister daran scheiden, ob es sich überhaupt um Spiele im eigentlichen Sinn handelt, gibt es bei Hohokum ein klar definiertes Ziel: Eure Schlangen-Kollegen haben sich in verschiedenen Welten versteckt – findet alle! Dazu schlängelt Ihr Euch durch thematisch unterschiedliche, wunderschön gestaltete Levels aus der Feder des britischen Künstlers Richard Hogg. Ihr steuert Euren vielfarbigen Wurm mit dem linken Analogstick und dürft beschleunigen und bremsen, das war es aber auch an Kontrollmöglichkeiten. Der Rest ergibt sich in den einzelnen Welten, die immer unterschiedliches Vorgehen verlangen, Euch aber keinerlei Hinweise an die Hand geben. Also probiert Ihr einfach aus: In einem Level lassen sich getöpferte Vasen umstoßen, in einem anderen könnt Ihr Fantasiewesen transportieren und in einem dritten begleiten Euch Fische durch Wasserblasen. Daraus ergeben sich mal mehr, mal weniger offensichtliche Rätsel, Sammel- und Sortieraufgaben, an deren Ende Ihr immer mit einem befreiten Freund und einer kleinen gemalten Storysequenz belohnt werdet.

Knifflig bis nervig gestaltet sich die Orientierung zwischen den Levels. Diese sind mal direkt miteinander verknüpft, mal durch kleine Transit-Welten verbunden, die wichtigen sind außerdem über ein Levelhub ansteuerbar. Da es aber keine beschreibende Karte gibt, müsst Ihr Euch merken, wie Ihr wohin kommt und worum es dort geht. Das raubt Euch spätestens dann die angestrebte Entspannung, wenn Ihr auf der Suche nach den letzten versteckten Sammel-Augen seid. Verschmerzbar ist dieser Kritikpunkt angesichts der spürbaren Liebe, die in dieses Projekt geflossen ist: Die Grafik ist farbenfroh, verspielt und strotzt nur so vor skurrilen Einfällen, die musikalische Untermalung aus dem Portfolio des Indie-Labels Ghostly International passt wunderbar. Für den ersten Durchgang braucht Ihr locker sechs Stunden, wenn Ihr wie ich ab und zu einfach nur durch die Levels surft und einen Moment braucht, um auszuknobeln, was zu tun ist. Wer die Lösungen der Welten schon kennt, kommt in 60 Minuten durch. Seid Ihr mit dem PSN verbunden, lädt Hohokum Euren Spielstand automatisch in die Cloud. Dank Cross-Buy zockt Ihr so unterwegs auf Vita weiter.

Tobias Kujawa meint: Gleich vorneweg: Ich hatte mir von Hohokum mehr erhofft – das ultimative Entspannungsspiel von Journey-gleicher Wirkung. Aber Honeyslugs Schlangen-Rätselei fehlt dann doch das gewisse Etwas. Wer wie ich künstlerische, von der Norm abweichende Grafik schätzt, kommt voll auf seine Kosten. Egal, auf welcher Plattform, die Szenarien mit ihren kräftigen Farben und fantasievollen Geschöpfen zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Auch spielerisch war das ein oder andere Highlight dabei, zum Beispiel der Unterwasserlevel oder die Honigfabrik. Gleichzeitig ärgere ich mich aber, wenn ich mal wieder nicht auf Anhieb die gesuchte Welt finde, außerdem geht mir der eigentlich gute Soundtrack in einigen Szenen auf die Nerven, wenn ich zu lange brauche. Trotzdem ist es schön, dass es Hohokum gibt: Es nervt nämlich nicht mit ständigen Tutorial-Einblendungen und Richtungspfeilen, sondern lässt mich einfach machen und herumprobieren, ohne mir ungeduldig die Lösung ins Ohr zu brüllen.

Audiovisuell leckere, aber spielerisch unfokussierte Schlangen-Rätselei.

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