PlayStation 4:
- Flockers – 24,99 Euro
PlayStation 3:
- Fairy Fencer F – 49,99 Euro
PlayStation 4:
PlayStation 3:
Das europäische PS Blog gibt bekannt, dass die physische PS4-Version von Minecraft am 3. Oktober erscheinen wird. Die Download-Fassung des Titels ist bereits seit Anfang September erhältlich.
Außerdem soll es in den kommenden Wochen neue Informationen zu dessen Vita-Bruder und der Cross-Buy-Option zwischen PS3 und Vita geben.
Im Microsoft Store gibt es nun die Xbox One-Konsole mit Destiny als Datenträger-Version für insgesamt 399,99 Euro zu kaufen. Neben der Konsole sind natürlich auch ein Wireless-Controller und ein Chat-Headset vorhanden. Obendrauf gibt es noch einen 50-Euro-Gutschein für den Microsoft Store.
Hideo Kojima sagte jetzt auf der Tokyo Game Show, dass Silent Hills in episodischer Form erscheinen könnte. Momentan sehe man sich genau an, wie TV-Shows strukturiert seien und denke an ein ähnliches Vorgehen, aber in Stein gemeißelt wäre diesbezüglich noch nichts.
Vielleicht hat Kojima aber auch einen Blick zur Konkurrenz von Capcom geworfen, denn die wird ihr kommendes Resident Evil: Revelations 2 in einem solchen Format veröffentlichen und später eine Disc-Version folgen lassen.
Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:
Und diese Konsolen gingen letzte Woche über den Ladentisch:
| Spiel: | Madden NFL 15 |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | EA Tiburon |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2014 |
Beim ersten Spielstart zeigt Madden NFL 15, wie eine Sport-Präsentation künftig aussehen sollte. Ihr werdet in das NFC-Finale zwischen den Carolina Panthers und den Seattle Seahawks geworfen und sollt die Partie für die Panther drehen. Der Coach ermutigt den Quarterback, der wiederum seine Leute im Huddle motiviert. Gänsehaut pur, auch wenn es sich eigentlich nur um ein kurzes Tutorial handelt.
Egal wie das Duell ausgeht, danach erwartet Euch massig Inhalt, der American-Football-Fans vor allem im Ultimate Team-Modus monatelang an den Bildschirm fesselt, Neulinge aber fast erschlägt und in die Knochenmühle langwieriger Tutorials schickt. Hier lernt Ihr unter anderem auch den Umgang mit den neuen Defensiv-Optionen: Tacklings lassen sich durch einblendbare Distanzkegel besser einschätzen und an der Frontlinie schiebt Ihr nun Offensive-Linemen zur Seite oder windet Euch geschickt durch, um an den Quarterback zu kommen. Die Fülle an möglichen Spielzügen erschlägt und ist etwas unübersichtlich, wenn Ihr eine spezifische Variante sucht. Positiv fallen hier aber die frischen Community-Empfehlungen auf: Auf Wunsch spielt Ihr das Down so, wie es die Mehrheit der Madden-Spieler für gut befunden hat.
In puncto Präsentation lässt der Titel kaum Wünsche offen und spielt in einer Liga mit NBA 2K14: Die Spieler und die Arenen sehen großartig aus, neue Kameraschnitte und die guten Kommentatoren sorgen für ein authentisches TV-Gefühl.
Tobias Kujawa meint: Ich gebe es zu: Meine Football-Zeit liegt lange zurück: Madden 2002 & 2003 habe ich geliebt und dabei stolz Titans- und Rhein-Fire-Trikots getragen. Madden NFL 15 entführt mich mit fulminanter Präsentation, einer Fülle an Spielmodi und komplexer Steuerung zurück in diese Zeit. Durch viele Tutorials und Skill-Spiele erarbeite ich mir meinen Weg zurück ins Feld aber das Wort Arbeit ist wörtlich zu nehmen. Für eine Runde zwischendurch eignet sich das sperrige Madden nicht.
Revolutionäre Neuerungen im Vergleich zu Madden NFL 25 bleiben aus, dennoch überzeugt die Simulation inhaltlich und technisch.
| Singleplayer | ![]() | 87 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | The Golf Club |
| Publisher: | HB Studios |
| Developer: | HB Studios |
| Genre: | Sport |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2014 |
Das ambitionierte The Golf Club gibt sich Mühe, Interessierte nicht nur mit dem für Download-Verhältnisse hohen Preis abzuschrecken: Spärliche Menüs, kein Tutorial und die bestenfalls mittelmäßige Grafik, die sich mit Rucklern, Tearing und Pop-ups herumschlägt, hinterlassen einen sehr schwachen Ersteindruck.
Wer sich davon und von den bislang spärlichen Spielmodi nicht abschrecken lässt, muss noch die Hürde Schwungmechanik nehmen: Die setzt strikt auf den rechten Analogstick, allerdings gibt es keine Stärkeanzeige und auch beim Zielen ist mangels genauer Markierungen Intuition Trumpf damit muss man sich anfreunden, dann klappt es aber auch mit den Schlägen.
Gelingt Euch das, hat Golf Club durchaus seine Stärken: Die Einbindung von Mitspielern ist unaufdringlich, ein durchdachter Editor ermöglichst das einfache Basteln neuer Golfkurse, ohne dass Ihr Euch zu sehr mit Details aufhalten müsst echte Spielplätze oder Sportler gibt es allerdings nicht.
Ulrich Steppberger meint: Angeblich waren die Golf Club-Macher vorher u.a. an Tiger Woods beteiligt in puncto Präsentation haben sie dabei nichts gelernt. Auch technisch schrammt ihr Spiel knapp an einer Blamage vorbei, der Verzicht auf eine Erklärung der Steuerung ist zudem maximal dämlich. Wer sich reinfuchsen will, wird trotzdem seinen Spaß haben, zumal dank unendlichem Kursnachschub die Abwechslung stimmt ich warte trotzdem lieber auf das nächste Everybodys Golf.
Spielerisch ordentliches Golf mit Mängeln bei Technik und Komfort.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | The Last Tinker: City of Colors |
| Publisher: | Loot Entertainment |
| Developer: | Mimimi Productions |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 10 / 2014 |
Welche Art Spiel The Last Tinker genau sein soll, wussten wohl auch die Entwickler nicht. Der kunterbunte Look und der Erstkontakt mit der Spielmechanik lassen vermuten, dass man das auf PS4 verwaiste Feld der 3D-JumpnRuns beackern wollte aber warum spendiert man dem affigen Helden dann keine manuelle Sprungfähigkeit?
Stattdessen werden die vorhandenen Hüpfpassagen mit einer semi-automatischen Halte die Schultertaste gedrückt-Mechanik glattgebügelt. Auch die Keilereien gegen meist in Überzahl auftauchende Feinde sind schlicht: Mit monotonem Knöpfchengehämmere erledigt Ihr sie schneller, als wenn Ihr Euch um die theoretischen Feinheiten der Kampfmechanik kümmert.
Trotzdem ist das Gesamtwerk akzeptabel und mit seiner farbenfrohen Inszenierung vor allem für jüngere Spieler ganz okay. Die dürften sich auch weniger an der permament zwischen 20 und 60 Bildern pro Sekunde schwankenden Bildrate stören.
Ulrich Steppberger meint: The Last Tinker kann die Wartezeit auf einen gelungenen Hüpfer nur bedingt überbrücken: Jenseits des in sich stimmigen Stils wird mittelmäßige Abenteuerkost geboten, die mit schlichten Rätseln und Kämpfen aufwartet und sich ohne Sprungfunktion unvollständig anfüllt. Am meisten nervt jedoch die Bildrate: Dass ausgerechnet auf der PS4 derart heftige Schwankungen auftreten, zeugt entweder von mäßiger Entwicklerkompetenz oder Desinteresse zur Optimierung das passt zum Gesamteindruck.
Durschnittliches 3D-Abenteuer mit bemühter Knallbunt-Optik.
| Singleplayer | ![]() | 5 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
| Spiel: | Tales of Xillia 2 |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Bandai-Namco |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 9 / 2014 |
Das vor gut einem Jahr auch bei uns erschienene Tales of Xillia ist der bestverkaufte Teil von Bandai-Namcos langlebiger Tales-Serie da liegt ein direkter Nachfolger nahe, gerade, weil manches Story-Element im Erstling nur angerissen und gestreift wurde. Teil 2 spielt kurze Zeit nach den Ereignissen von Tales of Xillia und stellt einen jungen Mann namens Ludger Will Kresnik in den Mittelpunkt. Beim Nachnamen werden Kenner hellhörig, spielte doch die Lanze von Kresnik eine zentrale Rolle im ersten Teil. Ludger lebt gemeinsam mit seinem Halbbruder Julius und der fülligen Katze Rollo und möchte als geschickter Kämpfer für den Spirius-Konzern arbeiten. Doch eine unüberlegte Tat kostet ihn die Aufnahmeprüfung, so verdingt er sich nun als Koch am hiesigen Bahnhof.
Ein Anschlag auf einen Zug führt dazu, dass sich seine Wege mit denen eines kleinen Mädchens namens Elle kreuzen. Ehe er sich versieht, hat er nicht nur einen riesigen Schuldenberg an der Backe kleben, sondern steht auf einmal doch im Dienste von Spirius. Auch wenn er darauf gerne verzichtet hätte, besteht sein Auftrag doch darin, den nun als Terroristen gesuchten Julius dingfest zu machen schnell ist er auch im klassischen Heldengeschäft der Weltenrettung angekommen. Alleine ist er dabei aber nicht, schon nach kurzer Zeit schließt sich mit Jyde Mathis ein alter Bekannter an, viele weitere Veteranen des Erstlings stoßen kurz darauf ebenso zur stetig wachsenden Truppe.
Auf den ersten Blick ist bei Tales of Xillia 2 alles beim Alten. Grafisch entspricht das neue Abenteuer ziemlich genau seinem Vorgänger will heißen, beeindruckende Kämpfe mit schicken Effekten und toll gestaltete Szenarien wechseln sich nach wie vor mit manch kahler Schlucht oder Steppe ab, während die Figuren überzeugend modelliert und animiert sind. Trotz manchmal schwankender Qualität weiß Tales of Xillia 2 visuell meist zu gefallen.
Auch das Kampfsystem gibt sich vertraut: Bandai-Namco bezeichnet es als Cross Dual Raid Linear Motion Battle System wir nennen es einfach flotte Echtzeit-Hauerei mit moderatem, taktischem Tiefgang und sehr schnellem Kampfverlauf.
Die meisten Monster prügelt Ihr innerhalb weniger Sekunden über den Jordan, mit der Zeit kommt Ihr auch mit den komplizierteren Sonderregeln klar und legt dann Bosse der Marke extra-bissig souverän aufs Parkett. Neu ist der stärkere Fokus auf Waffen-Affinität verschiedene Gegner reagieren auf bestimmte Waffengattungen allergisch oder resistent. Allerdings kann Held Ludger auch fließend die Waffen im Kampf wechseln: Das nimmt wieder ein wenig Strategie aus dem Spiel und macht ihn im Vergleich zu den Mitstreitern fast zu mächtig.
Natürlich schwingen die Helden wieder den Kochlöffel und brutzeln sich allerlei schmackhafte Köstlichkeiten zusammen, um die Leistung im Kampf zu steigern und nützliche, temporäre Boni mitzunehmen all das schätzen und erwarten Serien-Anhänger. Allerdings übertreibt es Tales of Xillia 2 manchmal etwas mit der Vertrautheit, viele der besuchten Orte kennt Ihr bereits aus dem ersten Teil, grafisch hat sich dort so gut wie nichts verändert. Da hätte man doch zumindest mit etwas anderer Beleuchtung oder einem Wechsel der Tageszeit bzw. des Wetters für Abwechslung sorgen können.
Gänzlich unerwartet ist dagegen ist die Schweigsamkeit von Ludger: Tatsächlich ist der junge Mann mit dem zweifarbigen Haarschopf der erste stumme Held der Seriengeschichte. Im Gegensatz zu Kollegen wie Lloyd, Yuri und Luke hören wir Ludgers Stimme nur im Kampf und bei kurzen, unartikulierten Ausrufen. Alle anderen Gespräche führt der Spieler an seiner Stelle und kann so kaum den Verlauf der Handlung beeinflussen, wohl aber das Verhältnis der Figuren untereinander. Ob dieses Plus an Interaktion allerdings die dadurch eher mäßige Charakterisierung des Protagonisten rechtfertigt, liegt wohl im Auge des Betrachters.
Ebenso ungewohnt ist die Schuldenmechanik: Schon nach kurzer Spielzeit darf Ludger eine gigantische Summe abstottern, sonst werden ihm diverse Einschränkungen in Sachen Reisen auferlegt. Dadurch kommt Ihr um die zahlreichen, gut bezahlten Subquests kaum herum. Schnell entpuppt sich diese Mechanik jedoch als schnöder Spielzeit-Strecker: Selbst wenn Ihr unbedingt wissen wollt, wie die Handlung weitergeht, müsst Ihr immer wieder Pausen einlegen, in der das nötige Geld für Eure Gläubiger beschafft wird. Das hätten die Entwickler ruhig eleganter lösen können.
Thomas Nickel meint: Ein Schritt vor, ein Schritt zurück das scheint hier das Motto zu sein. Beim Kampfsystem punktet das Spiel auf ganzer Linie: Die Gefechte sind schnell, sehen toll aus und überzeugen bei fortlaufender Spielzeit mit überraschender Komplexität. Auch die Handlung bietet tolle Ansätze, immer wieder müssen Ludger und seine Begleiter ihre Aktionen deutlich in Frage stellen. Doch mit dem stummen Helden haben sich die Entwickler keinen Gefallen getan so mangelt es dem Protagonisten einfach an Charisma. Noch störender ist die mittels Schulden-Rückzahl-Druck in die Länge gezogene Spielzeit: Ständig werden meine Geldvorräte abgeschöpft oder ich muss die Handlung für weitere Nebenaufgaben unterbrechen. Gemeinsam mit vielen wiederverwendeten Szenarien verhindert dies, dass Tales of Xillia 2 die Klasse des Erstlings erreicht auch wenn das Rollenspiel unterm Strich trotzdem überzeugt.
Ordentlicher Rollenspiel-Nachfolger, der vieles richtig macht, aber auch ein paar unerwartete Design-Macken aufweist.
| Singleplayer | ![]() | 80 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Ist ein Spiel nur so gut wie sein Finale? Nicht unbedingt, aber ein gelungener Schluss ist auf jeden Fall eine feine Sache. Deshalb haben wir diesmal eine Aufzählung von Enden parat, die besonders viel Eindruck hinterlassen haben – dass es sich dabei um SPOILER handeln kann, sei zur Sicherheit nochmals vorab erwähnt…