Project CARS – unsere gamescom-Eindrücke

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Gemischte Gefühle weckte die Präsentation der einzigen echten Rennsimulation, die uns dieses Jahr noch erwartet (sofern man nicht nur auf Wii U um die Wette fährt). Was Slightly Mad mit Project CARS plant, hat nämlich Hand und Fuß, ist durchdacht und ließt sich auf dem Papier bzw. in einer Powerpoint-Präsentation prima: Anspruchsvolle Fahrphysik, authentisches Fahrverhalten, viele Boliden und Kurse, umfassende Einstellmöglichkeiten, zeitgemäße Optik und natürlich Dinge wie Wetter und Tageszeiten.

Der Haken: Bei der PS4-Fassung, mit der ich einige Runden gedreht habe, wirkt vieles davon schlicht zum aktuellen Stand noch unausgereift: 1080p und 60 Bilder pro Sekunde sind angepeilt, letztere aber ohne jede Frage noch nicht vorhanden. Visuelle Opulenz war zudem nicht augenfällig, aber wenn man ausgerechnet den Hockenheimring als Vorführstrecke wählt, überrascht das weniger. Problematischer könnte sein, dass der fahrbare BAC Mono sich mit dem PS4-Pad eher wie ein rasanter Backstein anfühlte – die frappierend unsensible Lenkung weckte in mir allerdings auch die Vermutung, dass vielleicht bei der Konfiguration etwas nicht ganz gepasst hat. 

Die Hoffnung jetzt schon aufzugeben, wäre aber sicher eine Überreaktion, denn bei Slightly Mad weiß man eigentlich, wie gute Rennspiele grundsätzlich funktionieren – siehe etwa die beiden SHIFT-Teile, außerdem ist den Machern durchaus bewusst, was bei Test Drive Ferrari schief gelaufen ist. Also drücken wir die Daumen, dass sich bis November alles einrenkt und Sim-Fans angemessen bedient werden.

Below – unsere gamescom-Impressionen

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Eine sympathische Überraschung erwartete mich bei einem Termin mit Microsoft, der zuvor nur als ID@Xbox angegeben wurde: Denn statt eines Galopps durch mehrere Indie-Titel (was auch schon okay gewesen wäre), gab es eine ausführliche Präsentation von Capybaras Below: Das entpuppt sich als – wie nach den vergangenen Trailern erwartet – stilvolles Erkundungs-Abenteuer mit reduzierter, aber dafür umso atmosphärischer Optik und relativ kompromissloser Mechanik. Wenn Euer namensloser Held nämlich das Zeitliche segnet, startet Ihr quasi mit der nächsten Generation wieder am Landeplatz der zu erkundenden Insel, auf der bereits gefundene Zwischenziele etc. aber erhalten bleiben. Wer’s jetzt noch nicht bemerkt hat: Das für manche Leute so große „Roguelike“-Schreckgespenst ist bei Below ganz dick dabei.

Dazu gehört auch die zufällige prozedurale Erstellung großer Teile der Umgebung, so werden alle der bildschirmgroßen Dungeons stets neu generiert, während für die Story signifikante Orte stets am gleichen Punkt zu finden sein werden – klingt nach einer kuriosen Mischung, machte bei der Vorführung aber einen durchdachten Eindruck. Apropos Story: Es gibt eine mit Anfang und Ende, erzählt werden soll die aber gänzlich ohne Text – ein ambitioniertes Vorhaben, das man Capybara aber zutrauen kann.

Ich bin jedenfalls auf das fertige Abenteuer inzwischen sehr gespannt (leider kommt’s erst irgendwann 2015), zumal ich das Glück habe, einen Fernseher in vernünftiger Größe zu besitzen: Denn der Held wurde absichtlich so klein wie möglich gemacht, um die Umgebung umso imposanter wirken zu lassen – nur erkennt man seine Aktionen dadurch natürlich nur, wenn entweder die Glotze groß ist oder man wirklich ganz nahe vorn dran sitzt…

Skylanders: Trap Team – unsere gamescom-Eindrücke

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Auch im vierten Durchgang fällt den Skylanders-Machern genug Neues ein, um sich nicht einer lieblosen Fortsetzung verdächtig zu machen: Die Trap Team-Mechanik, mit der gefangene Bosse zum Guten bekehrt und als jederzeit einsetzbare Mitstreiter genutzt werden können, eröffnet frische Möglichkeiten und wirkt ebenso etwas taktisch wie dynamisch. Gepaart mit einer schicken, farbenfrohen Optik, wie man sie von Swap Force schon kannte und neuen Figuren-Typen, werden Serienfans ein weiteres Mal gelungen bedient – wer damit nichts anfangen kann, aber wohl auch nicht bekehrt.

Ein gelungenes Goodie ist zudem, dass künftig auch die Mini-Skylanders, die früher als Promo-Gimmick verschenkt wurden (und künftig natürlich auch gekauft werden können), bei Trap Team von reinen Begleitern zu eigenständigen Helden befördert werden. Erstaunt hat mich die Mobile-Version, die auf einem iPad Air vorgeführt wurde, tatsächlich genauso gut aussieht wie die „große“ Fassung und mitsamt eigenem Portal und Controller verkauft wird – als steinaltem Zocker kommt einem der Gedanke etwas befremdlich vor, wirtschaftlich ist das Vorhaben zweifelsohne sinnvoll.

The Last of Us – zwei kostenlose Faction-Maps für PS3 und PS4

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Als Entschädigung für die aktuell teils langen Wartezeiten im Multiplayerbereich von The Last of Us plant Naughty Dog die Veröffentlichung von zwei kostenlosen Faction-Maps für die PS3- und PS4-Version des Action-Adventures. Das ist der Entwicklerhomepage zu entnehmen.

Außerdem ist dort zu lesen, dass man gerade dabei sei, die bekannten Ärgernisse mit Hilfe von Patches in den Griff zu kriegen. Wann diese allerdings genau erscheinen und die kostenlosen Karten unter das Videospielvolk gebracht werden, ist leider noch unklar.

Halo: The Master Chief Collection – unsere gamescom-Erfahrung

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Er ist zurück – schärfer und flüssiger denn je: Der Masterchief. Die vier nummerierten Hauptepisoden der Saga rund um bunte Quietschealiens, mächtige Lolazer und den Wendler im grünen Kampfanzug, landen mit satten 1080p auf XOne – natürlich butterweich in 60 Bildern pro Sekunde. Während die ersten beiden Episoden im modernisierten Anniversary-Gewand daherkommen, bleiben die Teile 3 und 4 quasi unverändert. Bei Halo 4 nicht weiter schlimm, der sah ja bereits auf der 360 richtig gut aus. Das schon stark angestaubte Halo 3 wird auf XOne zwar keine Bäume ausreißen, profitiert aber stark von der höheren Auflösung und der flüssigeren Bildrate – Ihr werdet überrascht sein, wie gut das Teil doch noch ausschaut.

Apropos gut aussehen: Das tun auch die neuen Zwischensequenzen für Halo 2 Anniversary, welche aus dem gleichen Hause kommen wie einst die Cutscenes zu Halo 4. Wenn Euch das noch nicht reicht, hier weitere Infos: Auch die Halo 5-Beta ist mit an Bord, kommt mit sieben Maps daher und bietet drei auf 4-vs-4 ausgelegte Modi. Dank dedizierter Server und 60 Bildern pro Sekunde dürften geschmeidige Matches ins Haus stehen. Das Masterchief-Paket wird 70 Euro kosten und kommt zeitgleich mit dem “Halo Channel”, welcher quasi ein Komplettpaket für Halo-Fans darstellt: Serie, Enzyklopädie, Twitch-Stream, News, Events und mehr unter einem Dach vereint. Insgesamt beinhaltet die Collection über einhundert Multiplayer-Maps – Wow!

Zum Schluss ein besonderes Schmankerl für Fans der Halo-Klänge: Sowohl Soundtrack als auch Effekte wurden für Halo 2 Anniversary komplett neu eingespielt bzw. aufgenommen. Schaltet Ihr im Spiel die Grafik auf Old-School, bekommt Ihr auch die alte Tonspur zu hören. Das Umschalten geht nun übrigens komplett ohne Übergang vonstatten – spielerisch bleibt alles beim Alten.

Hellraid – erste Eindrücke von der gamescom

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Kennt Ihr noch Hexen aus der PSOne-Ära? Genau an diese düstere Metzel-Action erinnerte mich Hellraid während der Präsentation. In einer mittelalterlichen Welt räumt Ihr mit Schwertern, Schilden, Morgensternen und Magiewaffen auf; neue Waffen liegen überall in der Spielwelt verteilt. Skelettierte Krieger haut Ihr dabei ebenso weg wie kräftige Krieger mit Ziegenkopf. Die Grafik überraschte dabei positiv durch eine saubere Darstellung, ohne den Plattformen PS4 und Xbox One wirklich gerecht zu werden. Die Entwickler von Techland streben zusätzlich nach 60 Bildern pro Sekunden sowie einer Auflösung von 1080p. Das klingt für ein Oldschool-Gehacke schon fast zu ambitioniert …

Quantum Break – unser gamescom-Eindruck

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Das neue Spiel der Max Payne– und Alan Wake-Macher Remedy Entertainment wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Deckungsshooter, kommt aber mit zwei interessanten Kniffen daher: Zuerst wäre da die Zeitmanipulations-Idee, mit welcher Ihr Gegner vorübergehend einfriert und sogar den Verlauf der Handlung bestimmt. Auch ist die Zeit Euer Werkzeug in den Prince of Persia-ähnlichen Geschicklichkeitspassagen – haltet die Zeit an oder verlangsamt sie, um bewegliche Hindernisse zu passieren.

Kniff Nummer Zwei: Die Verknüpfung von Spiel und Serie. Zwischen den Spielkapiteln bekommt Ihr immer wieder Episoden einer Live-Action-Serie zu sehen. Diese legt den Fokus auf die Bösewichte, während Ihr das Spiel hauptsächlich aus der Sicht der Helden genießt. Eure Aktionen und Entscheidungen im Spiel wirken sich auf den Verlauf der Serie aus, weshalb verschiedene Versionen der jeweiligen Folgen auf der Spieledisc liegen. Korrekt: Spiel und Serie kommen auf einer gemeinsamen Disc und sind als “Staffel 1” zu verstehen. Ist Quantum Break erfolgreich, ist ein Nachfolger ziemlich sicher. Sieht cool aus, klingt spannend und kommt nur für Xbox One – ein heißes Eisen im Microsoft-Feuer.

Einfluss der gamescom auf Spiele-Vorbestellungen

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Amazon hat jetzt eine Liste veröffentlicht, die zeigt, wie sich die gamescom auf die Vorbestellungen von Videospielen ausgewirkt hat (später berichtete VG247 darüber):

1. Project CARS – Zuwachs von 42,3 Prozent
2. Rise of the Tomb Raider – Zuwachs von 30,25 Prozent
3. Bloodborne – Zuwachs von 16,08 Prozent
4. Hyrule Warriors – Zuwachs von 11,77 Prozent
5. Quantum Break – Zuwachs von 10,77 Prozent
6. Far Cry 4 – Zuwachs von 9,53 Prozent
7. Assassin’s Creed Unity – Zuwachs von 9,44 Prozent
8. Middle Earth: Shadow of Mordor – Zuwachs von 9,03 Prozent
9. Battlefield: Hardline – Zuwachs von 8,81 Prozent
10. Super Smash Bros 3DS – Zuwachs von 7,56 Prozent

Während der erste Platz sicherlich etwas überraschend ist, fällt auch auf, dass die kontroverse Diskussion um die zeitlich begrenzte Xbox-One-Exklusivität von Rise of the Tomb Raider der Popularität des Titels an sich kein bisschen geschadet hat. Desweiteren sticht die Abstinenz von Call of Duty: Advanced Warfare ins Auge. Generell zeigten Wii-U-Titel mit 8,67 Prozent den stärksten Zuwachs, gefolgt von PS4 (5,16 Prozent) und Xbox One (2,81 Prozent).

PlayStation Store – neu am 22. August 2014

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PlayStation 4:

  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare – 39,99 Euro

PlayStation 3:

  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare – 29,99 Euro
  • Tales of Xillia 2 – 54,99 Euro

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain – unser gamescom-Eindruck

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Hach ja, meine alte Lieblingsserie, was ist nur aus dir geworden? Peace Walker fand ich unerträglich, Ground Zeroes spielerisch wie erzähltechnisch belanglos. Die Hoffnung in The Phantom Pain habe ich zwar noch nicht aufgegeben, das gesehene Gamescom-Material führte jedoch meinen Ground Zeroes-Eindruck fort – zumindest in puncto Technik: Miese Kamera, altbacken animierte Feinde, matschige Texturen dank fehlender anisotroper Filterung und bereits auf kurze Entfernung extrem kantige Objekte samt Pop-Ups ohne Ende. So schön 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde auch sind: Derart grobe Schnitzer dürfen heute einfach nicht mehr sein.

Ich persönlich störe mich zudem am albernen Humor des Spiels: Snake lässt sein Pferd auf die Straße abwursten, um gegnerischen Fahrzeugen rutschige “Fallen” zu stellen. Außerdem täuscht er Feinde mit riesigen, stehenden, sich bewegenden Kartons, welche mit Pin-Up-Mädels beklebt sind und stiehlt Schafe mit Fulton-Ballons – natürlich besonders albern animiert. Ja, Metal Gear war schon immer mit solchem Humor gewürzt – allerdings nicht auf diesem Level. Und vor allem nicht gepaart mit einer derart realistischen grafischen Darstellung und einer Geschichte um Kindermord, Vergewaltigung, Folter und Zwangsamputation. Möglicherweise mag das im fertigen Spiel und im Gesamtkontext letztendlich doch funktionieren und passen, momentan steht es mir jedoch zu sehr im Kontrast zu bekannten Storydetails und gezeigten Zwischensequenzen.

Ein paar Highlights hatte das Ganze für mich dann doch. So passt sich die KI nun Eurem Spielverhalten an: Haut Ihr häufig Kopfschüsse raus, besorgen sich die Feinde Helme. Zieht Ihr Patrouillen aus dem Verkehr, rufen die Feinde Verstärkung, sobald Sie die fehlenden Truppen bemerken – und das obwohl Ihr nicht entdeckt wurdet! Derartiges wird vermutlich dazu führen, dass Ihr in Eurer Vorgehensweise während des Durchspielens häufiger variieren müsst. So habt Ihr nicht nur rein theoretische Aktionsfreiheit, sondern müsst tatsächlich davon Gebrauch machen.

Ebenfalls cool: Der Online-Aspekt! Ihr infiltriert feindliche Basen, schleicht an Kameras und Laserbarrieren vorbei und stibitzt sowohl Soldaten als auch Ausrüstung. Diese nutzt Ihr zur Verteidigung Eurer eigenen Motherbase – denn schließlich kann auch die angegriffen werden. Bemerkt Ihr den Eindringling, nehmt Ihr die Verteidigung einfach selbst in die Hand und gebt dem dreisten Räuber Saures. Das wird sicher eine Mordsgaudi!

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