Hellraid – erste Eindrücke von der gamescom

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Kennt Ihr noch Hexen aus der PSOne-Ära? Genau an diese düstere Metzel-Action erinnerte mich Hellraid während der Präsentation. In einer mittelalterlichen Welt räumt Ihr mit Schwertern, Schilden, Morgensternen und Magiewaffen auf; neue Waffen liegen überall in der Spielwelt verteilt. Skelettierte Krieger haut Ihr dabei ebenso weg wie kräftige Krieger mit Ziegenkopf. Die Grafik überraschte dabei positiv durch eine saubere Darstellung, ohne den Plattformen PS4 und Xbox One wirklich gerecht zu werden. Die Entwickler von Techland streben zusätzlich nach 60 Bildern pro Sekunden sowie einer Auflösung von 1080p. Das klingt für ein Oldschool-Gehacke schon fast zu ambitioniert …

Quantum Break – unser gamescom-Eindruck

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Das neue Spiel der Max Payne– und Alan Wake-Macher Remedy Entertainment wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Deckungsshooter, kommt aber mit zwei interessanten Kniffen daher: Zuerst wäre da die Zeitmanipulations-Idee, mit welcher Ihr Gegner vorübergehend einfriert und sogar den Verlauf der Handlung bestimmt. Auch ist die Zeit Euer Werkzeug in den Prince of Persia-ähnlichen Geschicklichkeitspassagen – haltet die Zeit an oder verlangsamt sie, um bewegliche Hindernisse zu passieren.

Kniff Nummer Zwei: Die Verknüpfung von Spiel und Serie. Zwischen den Spielkapiteln bekommt Ihr immer wieder Episoden einer Live-Action-Serie zu sehen. Diese legt den Fokus auf die Bösewichte, während Ihr das Spiel hauptsächlich aus der Sicht der Helden genießt. Eure Aktionen und Entscheidungen im Spiel wirken sich auf den Verlauf der Serie aus, weshalb verschiedene Versionen der jeweiligen Folgen auf der Spieledisc liegen. Korrekt: Spiel und Serie kommen auf einer gemeinsamen Disc und sind als “Staffel 1” zu verstehen. Ist Quantum Break erfolgreich, ist ein Nachfolger ziemlich sicher. Sieht cool aus, klingt spannend und kommt nur für Xbox One – ein heißes Eisen im Microsoft-Feuer.

Einfluss der gamescom auf Spiele-Vorbestellungen

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Amazon hat jetzt eine Liste veröffentlicht, die zeigt, wie sich die gamescom auf die Vorbestellungen von Videospielen ausgewirkt hat (später berichtete VG247 darüber):

1. Project CARS – Zuwachs von 42,3 Prozent
2. Rise of the Tomb Raider – Zuwachs von 30,25 Prozent
3. Bloodborne – Zuwachs von 16,08 Prozent
4. Hyrule Warriors – Zuwachs von 11,77 Prozent
5. Quantum Break – Zuwachs von 10,77 Prozent
6. Far Cry 4 – Zuwachs von 9,53 Prozent
7. Assassin’s Creed Unity – Zuwachs von 9,44 Prozent
8. Middle Earth: Shadow of Mordor – Zuwachs von 9,03 Prozent
9. Battlefield: Hardline – Zuwachs von 8,81 Prozent
10. Super Smash Bros 3DS – Zuwachs von 7,56 Prozent

Während der erste Platz sicherlich etwas überraschend ist, fällt auch auf, dass die kontroverse Diskussion um die zeitlich begrenzte Xbox-One-Exklusivität von Rise of the Tomb Raider der Popularität des Titels an sich kein bisschen geschadet hat. Desweiteren sticht die Abstinenz von Call of Duty: Advanced Warfare ins Auge. Generell zeigten Wii-U-Titel mit 8,67 Prozent den stärksten Zuwachs, gefolgt von PS4 (5,16 Prozent) und Xbox One (2,81 Prozent).

PlayStation Store – neu am 22. August 2014

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PlayStation 4:

  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare – 39,99 Euro

PlayStation 3:

  • Plants vs. Zombies: Garden Warfare – 29,99 Euro
  • Tales of Xillia 2 – 54,99 Euro

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain – unser gamescom-Eindruck

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Hach ja, meine alte Lieblingsserie, was ist nur aus dir geworden? Peace Walker fand ich unerträglich, Ground Zeroes spielerisch wie erzähltechnisch belanglos. Die Hoffnung in The Phantom Pain habe ich zwar noch nicht aufgegeben, das gesehene Gamescom-Material führte jedoch meinen Ground Zeroes-Eindruck fort – zumindest in puncto Technik: Miese Kamera, altbacken animierte Feinde, matschige Texturen dank fehlender anisotroper Filterung und bereits auf kurze Entfernung extrem kantige Objekte samt Pop-Ups ohne Ende. So schön 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde auch sind: Derart grobe Schnitzer dürfen heute einfach nicht mehr sein.

Ich persönlich störe mich zudem am albernen Humor des Spiels: Snake lässt sein Pferd auf die Straße abwursten, um gegnerischen Fahrzeugen rutschige “Fallen” zu stellen. Außerdem täuscht er Feinde mit riesigen, stehenden, sich bewegenden Kartons, welche mit Pin-Up-Mädels beklebt sind und stiehlt Schafe mit Fulton-Ballons – natürlich besonders albern animiert. Ja, Metal Gear war schon immer mit solchem Humor gewürzt – allerdings nicht auf diesem Level. Und vor allem nicht gepaart mit einer derart realistischen grafischen Darstellung und einer Geschichte um Kindermord, Vergewaltigung, Folter und Zwangsamputation. Möglicherweise mag das im fertigen Spiel und im Gesamtkontext letztendlich doch funktionieren und passen, momentan steht es mir jedoch zu sehr im Kontrast zu bekannten Storydetails und gezeigten Zwischensequenzen.

Ein paar Highlights hatte das Ganze für mich dann doch. So passt sich die KI nun Eurem Spielverhalten an: Haut Ihr häufig Kopfschüsse raus, besorgen sich die Feinde Helme. Zieht Ihr Patrouillen aus dem Verkehr, rufen die Feinde Verstärkung, sobald Sie die fehlenden Truppen bemerken – und das obwohl Ihr nicht entdeckt wurdet! Derartiges wird vermutlich dazu führen, dass Ihr in Eurer Vorgehensweise während des Durchspielens häufiger variieren müsst. So habt Ihr nicht nur rein theoretische Aktionsfreiheit, sondern müsst tatsächlich davon Gebrauch machen.

Ebenfalls cool: Der Online-Aspekt! Ihr infiltriert feindliche Basen, schleicht an Kameras und Laserbarrieren vorbei und stibitzt sowohl Soldaten als auch Ausrüstung. Diese nutzt Ihr zur Verteidigung Eurer eigenen Motherbase – denn schließlich kann auch die angegriffen werden. Bemerkt Ihr den Eindringling, nehmt Ihr die Verteidigung einfach selbst in die Hand und gebt dem dreisten Räuber Saures. Das wird sicher eine Mordsgaudi!

Wir lieben Splinter Cell – die M!-Liebeserklärung online im XL-Format

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Der erste Teil der Splinter Cell-Reihe legte einen deutlich simulationslastigeren Ansatz zugrunde als sein Mitbewerber Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty. Keine Überraschung also, dass Sam Fishers zahlreiche Fähigkeiten zunächst in einem Tutorial erlernt werden mussten – findige Spieler nutzten das Übungsgelände jedoch für einen hinterlistigen Angriff auf Missionsberaterin Anna Grimsdottir, wie dieses Video zeigt:

Wer Spaß daran gefunden hatte, Einsatzleiter Lambert mit seinen Aktion auf die Palme zu treiben, konnte diesen Schabernack bereits in den ersten Minuten des Nachfolgers Splinter Cell: Pandora Tomorrow fortsetzen:

Im dritten Teil, Splinter Cell: Chaos Theory, erlaubte man sich einen kleinen Seitenhieb auf Hideo Kojimas Schleichepos. Wer erkennt ihn? 

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Silent Hills – Kojima erklärt das Vorkommen von “7780s” in der P.T.-Demo

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Wer ihn schon auf der PS4 gespielt hat, der weiß, dass P.T., der spielbare Teaser zu Silent Hills, voller zunächst unverständlicher Andeutungen steckt. Eine von ihnen, nämlich das Auftreten des Schriftzugs “7780s”, hat jetzt Macher Hideo Kojima in einem japanischen Konami-Video erklärt.

Demnach sei 7780 die Postleitzahl von Shizuoka, was sich quasi als Nickname für Silent Hill entwickelt habe, weil der Ortsname dem japanischen Wort für “still” (“shizuka”) sehr ähnlich sei. Das angehängte “s” sei dann der letzte Buchstabe im finalen Titel, also Silent Hills.

Yoshi’s Wooly World – unser gamescom-Eindruck

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Es ist so weit: Wii U kommt in Fahrt! Yoshi’s Woolly World ist einer dieser Titel, die zeigen, dass für fantastische Optik nicht zwangsläufig besonders starke Hardware vonnöten ist. Die wollige Stoffgrafik im Kirby und das magische Garn-Stil ist einfach nur knuffig – genau wie die Animationen. Auch wenn manche Texturen einen Ticken schärfer sein könnten, schauen Wii-U-lose Spieler hier mehr als neidisch aus der Wäsche. Ich gehöre glücklicherweise nicht dazu und habe mir den Titel bereits vorgemerkt. Ach ja, in Sachen Gameplay gibt’s gewohnt-spaßige Yoshi-Spielmechanik mit Koop-Dressing – glücklicherweise ohne Baby Mario.

Japan-Charts vom 11. bis 17. August 2014

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft:

  1. [3DS] Yokai Watch 2: Ganso / Honke (Level-5, 07/10/14) – 118,526 (2,212,518)
  2. [Wii U] Hyrule Warriors (Koei Tecmo, 08/14/14) – 69,090 (NEU)
  3. [3DS] Yoshi’s New Island (Nintendo, 07/24/14) – 29,933 (144,162)
  4. [Wii U] Mario Kart 8 (Nintendo, 05/29/14) – 28,221 (627,635)
  5. [3DS] Dragon Ball Heroes: Ultimate Mission 2 (Bandai Namco, 08/07/14) – 27,273 (108,857)
  6. [PSV] Monster Hunter Frontier G Beginners Package (Capcom, 08/13/14) – 21,169 (NEU)
  7. [PS3] Ultra Street Fighter IV (Capcom, 08/07/14) – 11,604 (53,931)
  8. [3DS] Taiko Drum Master: Don and Katsu’s Space-Time Great Adventure (Bandai Namco, 06/26/14) – 10,879 (138,721)
  9. [3DS] Yokai Watch (Level-5, 07/11/13) – 10,420 (1,245,042)
  10. [3DS] Senran Kagura 2: Deep Crimson (Marvelous, 08/07/14) – 9,624 (56,119)
  11. [3DS] Pokemon Art Academy (Nintendo, 06/19/14) – 6,644 (91,232)
  12. [PS3] Grand Theft Auto V Low Price Version (06/26/14) – 6,286 (45,283)
  13. [3DS] Pokemon X / Y (Pokemon, 10/12/13) – 6,053 (4,127,888)
  14. [3DS] Mario Kart 7 (Nintendo, 12/01/11) – 5,535 (2,368,112)
  15. [3DS] Mario Party: Island Tour (Nintendo, 03/20/14) – 4,728 (423,075)
  16. [3DS] Gundam Try Age SP (Bandai Namco, 07/17/14) – 4,705 (41,748)
  17. [PSV] Freedom Wars (SCEJ, 06/26/14) – 4,542 (280,209)
  18. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 4,447 (3,774,698)
  19. [PSV] Sword Art Online: Hollow Fragment (Bandai Namco, 04/24/14) – 3,984 (238,539)
  20. [3DS] Monster Hunter 4 (Capcom, 09/14/13) – 3,796 (3,327,503))

Und diese Konsolen gingen letzte Woche über den Ladentisch:

  1. 3DS XL – 42,365 (33,172)
  2. PS Vita – 20,825 (17,084)
  3. Wii U – 18,161 (13,598)
  4. 3DS – 9,429 (7,873)
  5. PS4 – 6,913 (5,470)
  6. PS3 – 6,260 (6,486)
  7. PS Vita TV – 1,491 (1,344)
  8. PSP – 416 (301)
  9. Xbox 360 – 160 (151)

Call of Duty: Advanced Warfare – unsere gamescom-Impressionen

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Und da sage noch einmal jemand, Call of Duty sei immer dasselbe! Mit Advanced Warfare drücken Sledgehammer Games der Traditionsserie ihren Stempel auf und heben vor allem die Multiplayer-Spielerfahrung auf ein neues Level. Im wahrsten Sinne des Wortes: Dank Jetpack und Exoskelett seid Ihr flexibler, schneller und stärker als je zuvor in einem Call of Duty. Zwar wird der neue Teil garantiert den einen oder anderen “CoD-Puristen” abschrecken, bestimmt aber auch einige Spieler zur Serie bringen, welche bisher darauf verzichtet haben.

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