Far Cry 4 – Impressionen zur gamescom-Demo

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Sieht aus wie Teil 3 und spielt sich auch so – ich bin fertig.

Obwohl, etwas hübscher als sein Vorgänger schaut es auf der PS4 dann doch aus. Allerdings waren die Ladezeiten der Demo indiskutabel lang, außerdem gibt es einige hakelige Animationen bei den Feinden zu beobachten. Zwei Abschnitte darf ich spielen. Zuerst geht es per Wingsuit in ein feindliches Lager im Himalaya. Ich soll, ähnlich wie in einigen Nebenmissionen von Far Cry 3, einen bestimmten Gegner mittels Messer ausschalten. Also schleiche ich, bewaffnet mit einer modernen Armbrust, durch die schneebedeckte Landschaft und verpasse dem ein oder anderen Wächter lautlos einen Pfeil zwischen die Augen – das steuert sich wunderbar. Die zweite Mission erinnert sehr an die surrealen Passagen aus dem Vorgänger, denn hier streifen wir mit einem Tiger zusammen durch das mystische Shangri-La. Das Raubtier greift auf Tastendruck aggressive antike Krieger an, die anderen schalte ich mit dem Bogen aus. Als gerade das Ende der Demo naht, muss ich das Pad zur Seite legen. Von der Grafik war ich eher enttäuscht, doch spielerisch macht Far Cry 4 Lust auf mehr.

Disney Infinity 2.0 – unsere gamescom-Eindrücke

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Marvel-Fans aufgepasst: Disney Infinity 2.0 kommt am 18. September und bringt massig Comic-Inhalte mit. Das Starterkit enthält die Helden “Thor”, “Iron Man” und “Black Widow”, deren Figuren-Umsetzungen sich wirklich sehen lassen können. Für etwa 6 Stunden vorgefertigten Spielspaß sorgt das “Avengers”-Playset. Wollt Ihr mehr, greift Ihr zu den Figuren und Playsets rund um “Spider-Man” und “Guardians of the Galaxy”, welche am selben Tag erscheinen.

Zwar wird Disney Infinity 2.0 spielerisch sicher nicht die anspruchsvollste oder innovativste Erfahrung, aber gerade jüngere Zocker dürften Ihren Spaß mit den extra fürs Spiel erdachten Geschichten haben. Wer’s anspruchsvoller mag, schaut sich die Toy Box an, welche im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert wurde und der eigentliche Kern des Spiels ist: Hier setzt Ihr, ähnlich wie in Little Big Planet, eigene Spielkonzepte um – vom Flippertisch über 2D-Jump’n’Runs bis hin zum Rennspiel ist alles möglich. Das ist Euch zu kompliziert? Dann versucht Euch an der Minecraft-Variante: Baut Gebäude, Städte, ja ganze Welten! Wenn Euch auch das zu viel Arbeit ist, lasst Ihr die neuen Helferlein einen Teil der Arbeit übernehmen. So baut Ihr bspw. riesige Bäume im Handumdrehen.

Grafisch bewegt sich Disney Infinity 2.0 zwar nur auf gutem PS2-Niveau, wirkt dabei aber stimmig. Die Fähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere sind toll umgesetzt, die Steuerung funktioniert gut und die Plastikfiguren sehen so schick aus, dass Ihr sie gerne als Deko-Objekte verwendet – selbst wenn Ihr das Spiel an sich gar nicht haben wollt. Kleiner Tipp: Wenn Ihr weniger von Euch verlangte Kreativität und noch mehr Fan-Service sucht, werft mal einen Blick auf das großartige Lego Marvel Super Heroes.

WWE 2K15 – Ersteindrücke von der gamescom

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Mehr als ein halbes Match konnte ich bei WWE 2K15 zwar nicht spielen, jedoch fiel direkt die bessere Optik der Kämpfer auf – hier kann ich jedoch nur von der PS4-Grafik sprechen. Alles andere erinnerte hingegen an das Vorjahr: Publikum und Arenen sehen trist aus, Bewegungen laufen immer noch hektisch und mitunter zappelig ab und das Kontern fällt wegen des erneut engen Zeitfensters extrem fummelig aus.

Not A Hero – unsere gamescom-Impressionen

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Ein „Elevator Action Returns“ mit wenig Schnickschnack außer verstärkter Stealth-Komponente und konsequentem Minimal-Look? Das beschreibt Not a Hero ziemlich exakt. Selber gespielt habe ich es zwar nicht (da nur die PC-Fassung mit Tastatur verfügbar war), aber das Gezeigte hat mich durchaus überzeugt, zumal stimmige Chipmusik-Klänge die Atmosphäre noch unterstreichen. Ob die Tatsache, dass gnadenlos jedes Ableben (und das kann schnell passieren) mit einer Rückversetzung an den Start bestraft wird, nicht arg frustig sein könnte, ist so eine Sache, aber für Jedermann will das Ding ja ohnehin nicht sein. Vor 2015 werden wir es auch nicht erleben, Freunde potenziell knackiger Retro-Action merken sich den Namen trotzdem schonmal.

FIFA 15 – unser Demo-Kick auf der gamescom

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König Konsolen-Fußball hat für die neue Saison kleine, aber spürbare Veränderungen im Spielgefühl verpflichtet. Das generelle Tempo von FIFA 15 scheint eine Nuance geringer zu sein, dafür wurde das Bewegungsrepertoire der Spieler erweitert. Pässe, Sprint und Schüsse gefallen mit mehr Details, gleiches gilt für Zweikämpfe. Dort kommen Spieler beispielsweise zu Fall, rollen sich aber ab und nehmen den Ball wieder auf – insgesamt wirkt alles etwas dynamischer. Torschüsse aus vollem Lauf werden schwerer: Nach einem Steilpass in die Spitze sehe ich den Ball schon im Netz, doch der Stürmer steht nicht ganz richtig zum Ball und verzieht den Schuss. Später passt aber alles, so dass ich nach einer Finte den Ball stramm ins rechte untere Toreck hämmere.

Project CARS – unsere gamescom-Eindrücke

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Gemischte Gefühle weckte die Präsentation der einzigen echten Rennsimulation, die uns dieses Jahr noch erwartet (sofern man nicht nur auf Wii U um die Wette fährt). Was Slightly Mad mit Project CARS plant, hat nämlich Hand und Fuß, ist durchdacht und ließt sich auf dem Papier bzw. in einer Powerpoint-Präsentation prima: Anspruchsvolle Fahrphysik, authentisches Fahrverhalten, viele Boliden und Kurse, umfassende Einstellmöglichkeiten, zeitgemäße Optik und natürlich Dinge wie Wetter und Tageszeiten.

Der Haken: Bei der PS4-Fassung, mit der ich einige Runden gedreht habe, wirkt vieles davon schlicht zum aktuellen Stand noch unausgereift: 1080p und 60 Bilder pro Sekunde sind angepeilt, letztere aber ohne jede Frage noch nicht vorhanden. Visuelle Opulenz war zudem nicht augenfällig, aber wenn man ausgerechnet den Hockenheimring als Vorführstrecke wählt, überrascht das weniger. Problematischer könnte sein, dass der fahrbare BAC Mono sich mit dem PS4-Pad eher wie ein rasanter Backstein anfühlte – die frappierend unsensible Lenkung weckte in mir allerdings auch die Vermutung, dass vielleicht bei der Konfiguration etwas nicht ganz gepasst hat. 

Die Hoffnung jetzt schon aufzugeben, wäre aber sicher eine Überreaktion, denn bei Slightly Mad weiß man eigentlich, wie gute Rennspiele grundsätzlich funktionieren – siehe etwa die beiden SHIFT-Teile, außerdem ist den Machern durchaus bewusst, was bei Test Drive Ferrari schief gelaufen ist. Also drücken wir die Daumen, dass sich bis November alles einrenkt und Sim-Fans angemessen bedient werden.

Below – unsere gamescom-Impressionen

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Eine sympathische Überraschung erwartete mich bei einem Termin mit Microsoft, der zuvor nur als ID@Xbox angegeben wurde: Denn statt eines Galopps durch mehrere Indie-Titel (was auch schon okay gewesen wäre), gab es eine ausführliche Präsentation von Capybaras Below: Das entpuppt sich als – wie nach den vergangenen Trailern erwartet – stilvolles Erkundungs-Abenteuer mit reduzierter, aber dafür umso atmosphärischer Optik und relativ kompromissloser Mechanik. Wenn Euer namensloser Held nämlich das Zeitliche segnet, startet Ihr quasi mit der nächsten Generation wieder am Landeplatz der zu erkundenden Insel, auf der bereits gefundene Zwischenziele etc. aber erhalten bleiben. Wer’s jetzt noch nicht bemerkt hat: Das für manche Leute so große „Roguelike“-Schreckgespenst ist bei Below ganz dick dabei.

Dazu gehört auch die zufällige prozedurale Erstellung großer Teile der Umgebung, so werden alle der bildschirmgroßen Dungeons stets neu generiert, während für die Story signifikante Orte stets am gleichen Punkt zu finden sein werden – klingt nach einer kuriosen Mischung, machte bei der Vorführung aber einen durchdachten Eindruck. Apropos Story: Es gibt eine mit Anfang und Ende, erzählt werden soll die aber gänzlich ohne Text – ein ambitioniertes Vorhaben, das man Capybara aber zutrauen kann.

Ich bin jedenfalls auf das fertige Abenteuer inzwischen sehr gespannt (leider kommt’s erst irgendwann 2015), zumal ich das Glück habe, einen Fernseher in vernünftiger Größe zu besitzen: Denn der Held wurde absichtlich so klein wie möglich gemacht, um die Umgebung umso imposanter wirken zu lassen – nur erkennt man seine Aktionen dadurch natürlich nur, wenn entweder die Glotze groß ist oder man wirklich ganz nahe vorn dran sitzt…

Skylanders: Trap Team – unsere gamescom-Eindrücke

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Auch im vierten Durchgang fällt den Skylanders-Machern genug Neues ein, um sich nicht einer lieblosen Fortsetzung verdächtig zu machen: Die Trap Team-Mechanik, mit der gefangene Bosse zum Guten bekehrt und als jederzeit einsetzbare Mitstreiter genutzt werden können, eröffnet frische Möglichkeiten und wirkt ebenso etwas taktisch wie dynamisch. Gepaart mit einer schicken, farbenfrohen Optik, wie man sie von Swap Force schon kannte und neuen Figuren-Typen, werden Serienfans ein weiteres Mal gelungen bedient – wer damit nichts anfangen kann, aber wohl auch nicht bekehrt.

Ein gelungenes Goodie ist zudem, dass künftig auch die Mini-Skylanders, die früher als Promo-Gimmick verschenkt wurden (und künftig natürlich auch gekauft werden können), bei Trap Team von reinen Begleitern zu eigenständigen Helden befördert werden. Erstaunt hat mich die Mobile-Version, die auf einem iPad Air vorgeführt wurde, tatsächlich genauso gut aussieht wie die „große“ Fassung und mitsamt eigenem Portal und Controller verkauft wird – als steinaltem Zocker kommt einem der Gedanke etwas befremdlich vor, wirtschaftlich ist das Vorhaben zweifelsohne sinnvoll.

The Last of Us – zwei kostenlose Faction-Maps für PS3 und PS4

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Als Entschädigung für die aktuell teils langen Wartezeiten im Multiplayerbereich von The Last of Us plant Naughty Dog die Veröffentlichung von zwei kostenlosen Faction-Maps für die PS3- und PS4-Version des Action-Adventures. Das ist der Entwicklerhomepage zu entnehmen.

Außerdem ist dort zu lesen, dass man gerade dabei sei, die bekannten Ärgernisse mit Hilfe von Patches in den Griff zu kriegen. Wann diese allerdings genau erscheinen und die kostenlosen Karten unter das Videospielvolk gebracht werden, ist leider noch unklar.

Halo: The Master Chief Collection – unsere gamescom-Erfahrung

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Er ist zurück – schärfer und flüssiger denn je: Der Masterchief. Die vier nummerierten Hauptepisoden der Saga rund um bunte Quietschealiens, mächtige Lolazer und den Wendler im grünen Kampfanzug, landen mit satten 1080p auf XOne – natürlich butterweich in 60 Bildern pro Sekunde. Während die ersten beiden Episoden im modernisierten Anniversary-Gewand daherkommen, bleiben die Teile 3 und 4 quasi unverändert. Bei Halo 4 nicht weiter schlimm, der sah ja bereits auf der 360 richtig gut aus. Das schon stark angestaubte Halo 3 wird auf XOne zwar keine Bäume ausreißen, profitiert aber stark von der höheren Auflösung und der flüssigeren Bildrate – Ihr werdet überrascht sein, wie gut das Teil doch noch ausschaut.

Apropos gut aussehen: Das tun auch die neuen Zwischensequenzen für Halo 2 Anniversary, welche aus dem gleichen Hause kommen wie einst die Cutscenes zu Halo 4. Wenn Euch das noch nicht reicht, hier weitere Infos: Auch die Halo 5-Beta ist mit an Bord, kommt mit sieben Maps daher und bietet drei auf 4-vs-4 ausgelegte Modi. Dank dedizierter Server und 60 Bildern pro Sekunde dürften geschmeidige Matches ins Haus stehen. Das Masterchief-Paket wird 70 Euro kosten und kommt zeitgleich mit dem “Halo Channel”, welcher quasi ein Komplettpaket für Halo-Fans darstellt: Serie, Enzyklopädie, Twitch-Stream, News, Events und mehr unter einem Dach vereint. Insgesamt beinhaltet die Collection über einhundert Multiplayer-Maps – Wow!

Zum Schluss ein besonderes Schmankerl für Fans der Halo-Klänge: Sowohl Soundtrack als auch Effekte wurden für Halo 2 Anniversary komplett neu eingespielt bzw. aufgenommen. Schaltet Ihr im Spiel die Grafik auf Old-School, bekommt Ihr auch die alte Tonspur zu hören. Das Umschalten geht nun übrigens komplett ohne Übergang vonstatten – spielerisch bleibt alles beim Alten.

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