Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 15 – Mario & Luigi: Dream Team Bros.

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Thomas Nickel meint: Das vierte Abenteuer von Mario und Luigi ist eigentlich ganz hervorragend, an einem Aspekt scheiden sich aber die Geister: Muss man den Spieler wirklich permanent so penentrant gängeln, an der Hand halten und jedes Rätsel haarklein erklären? Zum Glück scheint Nintendo diesem Trend wieder entsagt zu haben, wie ein Blick auf ein später im Laufe des Jahres erschienenes 3DS-Abenteuer eindrucksvoll zeigt.

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 16 – DmC: Devil May Cry

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Matthias Schmid meint: Hier vermählen sich das hammermäßige Design der Ausnahmeentwickler von Ninja Theory mit der Hack’n’Slay-Expertise von Capcom zu meinem Lieblings-Slasher der letzten Jahre. Ganz knapp vor Bayonetta und Devil May Cry 4. Selten hab ich die vielfältigen Combos gegen schwache Feinde so genossen, selten haben sich die Finessen eines Kampfsystems so vorbildlich erschlossen. Hinzu kommen noch ein, zwei denkwürdige Bossfights sowie eine Geschichte, die zwar nicht überragend war, aber immerhin die Bezeichnung ‘Geschichte’ verdient. Über die deutsche Sprachausgabe und das Design von Dante mag man die Nase rümpfen, wer sich deshalb aber ein hervorragendes Spiel entgehen lässt, das jederzeit fair ist, der hat selbst Schuld.

Tobias Kujawa meint: Mein erstes Devil May Cry, was für ein Trip. Die Musik passt jederzeit wie die Faust aufs Auge, bei den Schauplätzen sind einige richtige Kracher dabei und der rotzfreche Dante ist mal was anderes. Dazu gesellt sich ein komplexes Kampfsystem, bei dem es richtig Spaß macht, verschiedene Waffen und Combos auszuprobieren.

Sascha Göddenhoff meint: Dantes Aussehen ist mir egal, solange er so geniale Action abliefert wie bei DmC. Das Kampfsystem gibt mir Waffen und Bewegungen an die Hand, mit denen ich einmalig krasse Combos zünde. Mit dem Schwert einen Gegner in die Luft schlagen, um ihm danach Pistolenkugeln in den Wanst zu jagen und ihn schlussendlich per Sense in die ewigen Jagdgründe zu schicken – das klappt in keinem anderen Spiel derart präzise und flüssig. Der visuelle Stil haut ebenfalls voll rein, hier fand ich vor allem die Teufelsdisco richtig stark inszeniert. Ich lehne mich aus dem Fenster: Kein Spiel bot 2013 besser spielbare und stilvoller inszenierte Action als Dantes Comeback!

Thomas Nickel meint: Was hatte ich daran meinen Spaß. Nicht nur, weil das Spiel selbst handwerklich und spielerisch super ist, sondern vor allem, weil sich selten die kollektive Wut der Fans so extrem entladen hat. Tragisch nur, dass sich das wohl auch in den Verkaufszahlen niedergeschlagen hat.

Denis Kuckmann meint: Eigentlich habe ich DmC nur gekauft um die Jungs und Mädels von Ninja Theory zu unterstützen, da mir ihr leider erfolgloses Enslaved so unverschämt gut gefiel. Okay, okay, die Demo um Monster-Jäger Dante fand ich auch nicht schlecht, vor dem Entwicklerwechsel lies mich der Schnetzelmeister aber kalt. Dass DmC bei mir dann so einschlagen würde, hatte ich entsprechend nicht erwartet. Es spielt sich hervorragend, der Grafikstil ist super und die knallharte Mucke passt wie die Metal-Faust aufs Dämonen-Auge! Noch dazu ist die Spiellänge genau richtig dosiert – nervige Spielspaßbremsen wie den Raketen-Ritt aus Bayonetta suche ich glücklicherweise vergebens. Der Fäkal-Humor ist herrlich überzeichnet, die Levels glänzen durch optische Abwechslung und die Story ist gut erzählt – ein rundum gelungener Metzler. Unbedingt spielen!

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Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 17 – NBA 2K14

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Sascha Göddenhoff meint: Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie unfassbar gut 2Ks Basketball wieder geworden ist. Vor allem die Next-Gen-Fassungen sehen sensationell aus, spielen sich dank toller Sportleranimationen und dem Fokus auf Simulation fordernd. Nein, zugänglich ist NBA 2K14 nicht, aber gerade deshalb auch so unglaublich belohnend. Anfangs beiße ich mir an einigen Teams noch die Zähne aus, denn neben guten Offensivaktionen braucht es außerdem eine ordentliche Verteidigung, um nicht abgeschossen zu werden. Nachdem ich jedoch ein wenig eingespielt bin, zaubere ich gelungene Spielzüge aufs Parkett. Als Sahnehäubchen darf wie bei FIFA mein ultimatives Team sammeln und aufs Feld schicken. Kurzum: Weder optisch noch spielerisch gab es bisher ein geileres Basketball-Game. Habt Ihr nur einen Funken Interesse an diesem Sport, gebt NBA 2K14 eine Chance – es lohnt sich!

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Xbox Game Store – neu am 23. Dezember 2013

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Einen Tag früher als ursprünglich gedacht geht die Symbiose aus Twinstick-Shooter und Master Chief auf der Xbox One an den Start: Halo: Spartan Assault kostet 14,99 Euro und belegt 2,54 GB auf der Festplatte.

Übrigens seit letztem Freitag erhältlich ist Max: The Curse of Brotherhood (14,99 Euro), sofern Ihr nicht in Deutschland wohnt – bei uns verzögert sich die Veröffentlichung des Hüpfers wegen USK-/MS-Schnarchigkeit auf den Januar.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 18 – Killzone: Shadow Fall

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Tobias Kujawa meint: Der Grafik-Vorzeigetitel der PS4 geht ungewöhnliche Wege. Statt gewohnt dunkle Kriegsszenarien, brachiale Waffen und enge Levelschläuche zu präsentieren, wandelt das aktuelle Killzone auf den Pfaden eines Crysis. Die offeneren Areale, abwechslungsreichen Schauplätze und knackigen Feinde gefallen mir richtig gut. Wenn ich mir im Vergleich die Kampagnen von CoD und Battlefield mit ihren strunzdummen Pappkameraden ansehe, sind die Helghast ein Meisterstück an Feindbild. Leider ist die Story sehr dünn und das Waffenarsenal überschaubar, sonst hätte die Platzierung für mich durchaus höher ausfallen können.

Matthias Schmid meint: Ich bin hin- und hergerissen. Denn zum einen begeistert mich die an manchen Stellen wirklich verdammt starke PS4-Grafik: Zum Beispiel im zweiten Level – das Licht meiner Drohne zeichnet gespenstische, knackscharfe Schatten an die Wand, das hammergeile Mündungsfeuer taucht stark modellierte Helghast-Schergen in Flackerlicht. Außerdem ist dieser Shooter wirklich mal abwechslungsreich – da können sich CoD & Co. zwei Scheiben von abschneiden. Auch die Steuerung flutscht, hier gibt’s keine Beschwerden von mir. Gleichzeitig vermisse ich aber fette Shooter-Momente, die es in Teil 2 und 3 vielfach gab. Auch kann das wirklich vielgestaltige Setting in puncto Atmosphäre nicht mit den aschfahlen (Industrie-) Landschaften der Vorgänger mithalten. In puncto Story hat sich leider nix getan – die ist so schwach wie immer bei Guerrilla-Software. Bleibt noch mein persönliches Gemecker über die Drohne: Sie macht das Spiel zwar abwechslungsreicher und taktischer, nimmt aber auch Tempo und Wumms aus den Gefechten, obendrein ist die Bedienung nicht optimal gelöst. Was bleibt? Ein guter Shooter, der zeigt, was die PS4 kann, in meiner Gunst aber deutlich unter Teil 2, 3 und Mercenaries steht.

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UK-Charts vom 16. bis 22. Dezember 2013

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. Call of Duty: Ghosts (360)
  2. FIFA 14 (360)
  3. Assassin’s Creed IV: Black Flag (360)
  4. Just Dance 2014 (Wii)
  5. FIFA 14 (PS4)
  6. Grand Theft Auto V (360)
  7. Killzone: Shadow Fall (PS4)
  8. Call of Duty: Ghosts (PS3)
  9. FIFA 14 (PS3)
  10. Grand Theft Auto V (PS3)
  11. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  12. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS3)
  13. Battlefield 4 (360)
  14. Lego Marvel Super Heroes (360)
  15. Call of Duty: Ghosts (PS4)
  16. FIFA 14 (Xbox One)
  17. Gran Turismo 6 (PS3)
  18. Call of Duty: Ghosts (Xbox One)
  19. Battlefield 4 (PS4)
  20. Need for Speed: Rivals (360)
  21. Battlefield 4 (PS3)
  22. Assassin’s Creed IV: Black Flag (PS4)
  23. Lego Marvel Super Heroes (PS3)
  24. Forza Motorsport V (Xbox One)
  25. Need for Speed: Rivals (PS3)

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 19 – Bravely Default

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Thomas Nickel meint: Es ist schon interessant. In Bravely Default steckt zu 90% klassisches Final Fantasy, und trotzdem schreibt Square Enix nicht mehr den Namen seiner Lieblings-Melkkuh drauf. Wird die Marke mittlerweile tatsächlich als so beschädigt wahrgenommen, dass man sich von einem neuen IP-Start bessere Verkäufe erhofft? Nun, letzten Endes ist das egal – Bravely Default ist eines der wenigen klassischen JRPGs, die dieses Jahr erschienen sind und macht unterm Strich alles richtig. Schön, dass sich Nintendo hier um die Lokalisation gekümmert hat. Da Square Enix kaum noch etwas außerhalb von AAA und Mobile-Social-Trash lokalisiert, würden wir ohne Nintendo heute noch drauf warten.

Die Spiele des Jahres 2013 – Platz 20 – The Wonderful 101

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Thomas Nickel meint: Das ist schon schizophren. Immer wieder hört man von Spielern, dass man die gnadenlose Kreativität und Abgedrehtheit japanischer Spiele aus den 80er- und 90er-Jahren vermisst. Und dann kommt da ein Spiel, das genau in diesem Geist entwickelt wurde, technisch geil ist und sich spielerisch von den ganzen AAA-Pseudo-Hollywood-Spielen auf PS360 absetzt. Und zum Dank kauft es keine Sau. Deswegen tut mir und Euch einen Gefallen – wenn Ihr eine Wii U unterm Fernseher habt (und das solltet Ihr spätestens nach Super Mario 3D World sowieso alle!), dann holt Euch The Wonderful 101 – das kostet sowieso nicht mehr so viel und wird Euch blendend unterhalten.

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Retro-Reklame #28 – Atari & E.T.

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Atari (E.T.)

(Atari, 1983)

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In Extra-Größe gewünscht? Dann einfach unten anklicken!

Wii Party U – im Test (Wii U)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Hier waren Profis am Werk: Beim Wii Party U-Entwickler ND Cube werkeln großteils Ex-Mitarbeiter des Bomberman-Erfinders Hudson – und die haben nicht nur wegen des PC-Engine-Knallkopfs, sondern auch dank der Mario Party-Reihe sackweise Erfahrung mit Multiplayer-Spielen.

Entsprechend routiniert reißen sie eine sehr umfangreiche Mehrspieler-Packung runter. Die beinhaltet eine Vielzahl an Varianten – vom Brettspiel-mit-gelegentlichen-Minigames über GamePad-spezifische Versus-Duelle oder alberne Party-Disziplinen bis hin zu reinen Minispiel-Rallyes ist alles dabei. Auch zeittechnisch deckt Wii Party U ein breites Spektrum ab – Ihr könnt mal eben fünf Minuten daddeln oder eine Spielart wählen, die eine Stunde schluckt. In den Minigames wird balanciert, gekocht, geschossen, gefangen, geknobelt. Meist wedelt, zeigt oder steuert Ihr hierbei mit den Remotes, auch das GamePad kommt zum Einsatz Letzteres jedoch weniger in den zahllosen normalen Minispielen, sondern eher in den Party-Modi (Touchscreen-Zeichnen, Grimassen vor der Kamera schneiden) oder den Versus-Spielchen, bei denen Ihr das Pad zwischen Euch legt und von oben draufguckt.

Matthias Schmid meint: Mit dem Vorgänger feierte ich rauschende Partys, der Wii-U-Ableger peitscht mich nicht auf. Beim Insel-Spielplan nervt der Fokus auf alberne Würfelspiele, an anderer Stelle das ständig nötige Herumreichen des Pads. Die auf dem GamePad-Schirm gespielten Versus-Duelle sind ein Plus – aber auch hier bleiben Rohrkrepierer nicht aus. Die Stärke von Wii Party U ist die Quantität von Minigames und Spiel-Modi – und die Tatsache, dass zu viert auch mittelmäßige Disziplinen Spaß machen.

  • über 85 Minispiele in mehr als 12 Modi
  • ohne mehrere Remotes quasi sinnlos
  • gespielt wird mit den Miis
  • gibt es als Einzelspiel, im Paket mit Remote oder als Konsolen-Bundle

Muss man sich schön trinken: erneut umfangreiche, immer noch zu seriös präsentierte Minispiel-Sammlung – weniger spaßig als der Wii-Vorgänger.

Singleplayer62
Multiplayer
Grafik
Sound

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