Matthias Schmid meint: Hier vermählen sich das hammermäßige Design der Ausnahmeentwickler von Ninja Theory mit der Hack’n’Slay-Expertise von Capcom zu meinem Lieblings-Slasher der letzten Jahre. Ganz knapp vor Bayonetta und Devil May Cry 4. Selten hab ich die vielfältigen Combos gegen schwache Feinde so genossen, selten haben sich die Finessen eines Kampfsystems so vorbildlich erschlossen. Hinzu kommen noch ein, zwei denkwürdige Bossfights sowie eine Geschichte, die zwar nicht überragend war, aber immerhin die Bezeichnung ‘Geschichte’ verdient. Über die deutsche Sprachausgabe und das Design von Dante mag man die Nase rümpfen, wer sich deshalb aber ein hervorragendes Spiel entgehen lässt, das jederzeit fair ist, der hat selbst Schuld.
Tobias Kujawa meint: Mein erstes Devil May Cry, was für ein Trip. Die Musik passt jederzeit wie die Faust aufs Auge, bei den Schauplätzen sind einige richtige Kracher dabei und der rotzfreche Dante ist mal was anderes. Dazu gesellt sich ein komplexes Kampfsystem, bei dem es richtig Spaß macht, verschiedene Waffen und Combos auszuprobieren.
Sascha Göddenhoff meint: Dantes Aussehen ist mir egal, solange er so geniale Action abliefert wie bei DmC. Das Kampfsystem gibt mir Waffen und Bewegungen an die Hand, mit denen ich einmalig krasse Combos zünde. Mit dem Schwert einen Gegner in die Luft schlagen, um ihm danach Pistolenkugeln in den Wanst zu jagen und ihn schlussendlich per Sense in die ewigen Jagdgründe zu schicken – das klappt in keinem anderen Spiel derart präzise und flüssig. Der visuelle Stil haut ebenfalls voll rein, hier fand ich vor allem die Teufelsdisco richtig stark inszeniert. Ich lehne mich aus dem Fenster: Kein Spiel bot 2013 besser spielbare und stilvoller inszenierte Action als Dantes Comeback!
Thomas Nickel meint: Was hatte ich daran meinen Spaß. Nicht nur, weil das Spiel selbst handwerklich und spielerisch super ist, sondern vor allem, weil sich selten die kollektive Wut der Fans so extrem entladen hat. Tragisch nur, dass sich das wohl auch in den Verkaufszahlen niedergeschlagen hat.
Denis Kuckmann meint: Eigentlich habe ich DmC nur gekauft um die Jungs und Mädels von Ninja Theory zu unterstützen, da mir ihr leider erfolgloses Enslaved so unverschämt gut gefiel. Okay, okay, die Demo um Monster-Jäger Dante fand ich auch nicht schlecht, vor dem Entwicklerwechsel lies mich der Schnetzelmeister aber kalt. Dass DmC bei mir dann so einschlagen würde, hatte ich entsprechend nicht erwartet. Es spielt sich hervorragend, der Grafikstil ist super und die knallharte Mucke passt wie die Metal-Faust aufs Dämonen-Auge! Noch dazu ist die Spiellänge genau richtig dosiert – nervige Spielspaßbremsen wie den Raketen-Ritt aus Bayonetta suche ich glücklicherweise vergebens. Der Fäkal-Humor ist herrlich überzeichnet, die Levels glänzen durch optische Abwechslung und die Story ist gut erzählt – ein rundum gelungener Metzler. Unbedingt spielen!
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