Xbox-Live-Marktplatz-Update vom 23. Oktober 2013

1

Ab heute erhältlich ist How to Survive (14,39 Euro), bei dem Ihr auf einer Insel voller Untoter Euer Überleben sichern müsst – klingt recht ähnlich zu State of Decay, hoffentlich taugt’s auch entsprechend viel.

Am Freitag erwartet uns ein Doppelpack: Konami schickt mit Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate (14,39 Euro) die HD-Auflage des 3DS-Abenteuers an den Start. Und schließlich könnt Ihr Euch dann auch an Magrunner: Dark Pulse (9,49 Euro) versuchen:

Der Deal der Woche gibt diesmal Vollgas, denn es gibt allerlei Need for Speed-Episoden und -DLCs zum halben Preis.

Disgaea D2: A Brighter Darkness – im Test (PS3)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

In Sachen Namensgebung machen es die Japaner gern ein wenig kompliziert – daher folgt auf Disgaea 4 auch nicht Disgaea 5, sondern Disgaea D2. Dabei soll das D2 anzeigen, dass die neue Episode von Nippon Ichis Kult-Strategie-Reihe direkt an den PS2-Erstling Disgaea: Hour of Darkness von 2003 anknüpft und wieder das chaotische Trio mit Laharl, Etna und Flonne in den Mittelpunkt stellt. Zwar ist Laharl seit ein paar Jahren der König der Unterwelt, aber irgendwie wollen seine Mitdämonen das nicht so ganz zur Kenntnis nehmen – also wird es Zeit, den eigenen Status mit etwas roher Gewalt zu zementieren und der uneinsichtigen Unterwelt zu zeigen, wer die Hosen anhat. Doch natürlich kommt dann alles etwas anders als gedacht und spätestens als Laharls vermeintliche Schwester auftaucht, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Spielerisch bleibt auch dieses Disgaea auf der Basis-Ebene seinen Wurzeln treu: Rundenbasiert schlagt Ihr Schlacht um Schlacht, levelt Eure Dämonenhorden auf teilweise aberwitzige Levels hoch und vermöbelt Gegner mit furiosen Manövern.

Trotzdem locken wieder viele neue Feinheiten: Die Geo-Cubes der letzten Episoden wurden zugunsten der Geo-Panels des Originals wieder entfernt, Sympathiewerte beeinflussen den Kampf, das Meister-Schüler-System erlaubt den Skill-Tausch zwischen Charakteren und manch ein Monster dürft Ihr jetzt auch zureiten. Für alle Strategen, die sich richtig in ein Spiel vertiefen wollen, bietet Disgaea D2 ergo eine Menge Futter.

Gelegenheits-Taktiker können viele der Feinheiten einfach ignorieren und der albernen Story folgen – in dieser Hinsicht ist auch diese Disgaea-Episode wieder angenehm flexibel.

Thomas Nickel meint: Es ist schön, wieder ein Disgaea mit Laharl, Etna und Flonne in der Hauptrolle zu erleben. Der spielerische Anspruch passt, Fans können sich tief ins Abenteuer verbeißen und die Geschichte sorgt für manchen Lacher. Trotzdem zieht in die Disgaea-Reihe eine gewisse Routine ein. Grafisch hat sich nichts getan, die Szenen zwischen den Kämpfen fühlen sich immer noch improvisiert an und viele Gags kennt der erfahrene Disgaeologe mittlerweile. Gut, dass Nippon Ichi für die nächste Episode tief greifende Neuerungen ankündigt.

  • Wiedersehen mit Helden des Erstlings
  • gewaltiger Umfang
  • viele neue Spielsysteme
  • Präsentation wie üblich

D2 erfindet das Taktik-Rad nicht neu, bietet aber anspruchsvolle Rundenstrategie in humorvoller Verpackung.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound

Killzone Mercenary – im Test (PSV)

4
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Endlich zeigt ein Spiel, welches technische Potenzial in der PS Vita verborgen ist! Killzone Mercenary tritt in die Fußstapfen seiner PS2- und PS3-Vorgänger, welche ebenfalls auf ihren Plattformen grafische Maßstäbe setzten. Und gemäß ihrer Tradition liefert die Serie auch auf Vita packende Shootouts gegen offensive und zähe Gegnermassen. In Gestalt des Söldners Arran Danner packt Ihr Euer Schießeisen und zieht auf Vekta wie auch Helghan in den Krieg. Dabei kämpft Ihr im Verlauf der sehr kurzen Story sowohl im Auftrag der ISA als auch für die Helghast. Trotz einiger Überraschungen fesselt das Erzählwerk an sich nicht an den Bildschirm, die Neugier auf spätere Schauplätze und die knackigen Gefechte dagegen schon. Die Handheld-Rotaugen sind bis auf ein paar KI-Aussetzer kaum dümmer als ihre PS3-Kollegen, belegen Euch mit Sperrfeuer und wagen Vorstöße. Ihr wehrt Euch mit einem umfangreichen Arsenal groß- und kleinkalibriger Wummen und dem VAN-Guard. Das ist ein System mit verschiedenen Funktionen, die Ihr für viel Geld an den überall verstreuten Kisten des Waffenhändlers Black Jack kauft: Zur Auswahl stehen unter anderem ein schultermontierter Mehrfachraketenwerfer, ein frontaler Energieschild und eine ferngesteuerte Nahkampfdrohne. Mit dem VAN-Guard hält eine leichte taktische Komponente Einzug in die Ballereien, da Ihr die Gefechte je nach gewähltem System sehr unterschiedlich angeht.

Durch Abschüsse, abgeschlossene Missionen (die sich mit unterschiedlichen Vorgaben immer wieder spielen lassen) und gesammelte Informationen fließt Geld auf Euer Konto. Das benötigt Ihr für neue Munition, Ballermänner, Panzerung und den VAN-Guard. Eure Kohle und Euer Equipment gelten sowohl für den Solo- als auch für den Mehrspieler-Modus. Wer sich also erst auf den sechs Karten in drei Spielvarianten online aufrüsten will, um den Helghast dann locker in den Hintern zu treten, darf das tun. Neben den üblichen Rängen motiviert das Spielkarten-System zum täglichen Schusswechsel. Spielt Ihr aktuell gut, habt Ihr etwa das Pik-Ass im Gepäck zockt Ihr schlecht oder gar nicht, gibt es womöglich nur die Karo 7. So wisst Ihr auf dem Schlachtfeld immer, wer gerade einen Lauf hat.

Tobias Kujawa meint: Ist Killzone Mercenary ein Kaufgrund für die Vita? Nein. Dafür ist die Kampagne einfach zu kurz (ich habe auf ”Normal” keine fünf Stunden gebraucht) und die Geschichte zu nichtssagend. Ist es ein Grund, die Vita zu behalten? Unbedingt! Bis auf gelegentliche Ruckler ist die Grafik das Beste, was es bisher auf einem Handheld gab. Die Gefechte sind so knackig, wie man es von Killzone gewohnt ist, die Steuerung funktioniert gut und mit Kopfhörern tragen auch Soundtrack und Effekte toll zur Atmosphäre bei – über die eingebauten Lautsprecher kommt der Bass nicht rüber. Geld, Ränge und Spielkarten motivieren mich zu immer neuen Mehrspieler-Runden und Solo-Durchgängen. Wer nichts dagegen hat, Levels mehrfach zu spielen, ist dank unterschiedlicher wählbarer Anforderungen lange versorgt.

  • knappe Kampagne mit reichlich audiovisuellem Bums
  • neue Handheld-Grafik-Referenz
  • Geld und Ausrüstung übergreifend für Solo- und Mehrspieler-Modus nutzbar

Endlich gibt es einen richtig guten Ego-Shooter für Vita! Grafik, Ballereien und Kohle motivieren, die Story-Spielzeit ist aber zu knapp.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound

Wii – Produktion nur in Japan eingestellt

8

Gestern berichteten wir an dieser Stelle, dass die Produktion der Wii eingestellt wird, heute betont ein Repräsentant von Nintendo of America gegenüber Gamespot, dass dies nur für Japan gilt und im Rest der Welt diesbezüglich alles weiterhin seinen gewohnten Gang geht. Außerdem wird hervorgehoben, dass die Wii somit ganz normal im US-Weihnachtsgeschäft käuflich zu erwerben sein wird. Nach über 100 Millionen verkauften Einheiten ist also noch nicht überall Schluss.

Sorcery Saga: Curse of the Great Curry God – US-Termin steht fest

0

Dem amerikanischen PS Blog ist zu entnehmen, dass Publisher Aksys Games dem Vita-Rollenspiel Sorcery Saga: Curse of the Great Curry God einen Erscheinungstermin in den USA verpasst hat. Demnach wird der Titel dort am 10. Dezember veröffentlicht. Ein Releasetermin für unsere Gefilde steht hingegen noch aus.

PlayStation 4 – Voice Chat für bis zu acht Leute

5

Im amerikanischen PS Blog hat Sid Shuman, PlayStation Social Media Manager, jetzt offiziell bestätigt, dass die PS4 beim Voice Chat bis zu acht User gleichzeitig unterstützen wird. Damit folgt man der diesbezüglichen Kapazität der hauseigenen PlayStation Vita. Gerade bei Cross-Play-Titeln ist das sicher eine feine Sache, zumal Vita- und PS4-Spieler untereinander kommunizieren können.

Darum wird es keine DLCs für Pokémon geben

18

Premium-DLCs, also kostenpflichtige herunterladbare Inhalte, sind heutzutage sehr beliebt, steigern sie doch in der Regel die Langlebigkeit eines Titels. Warum eine solche Maßnahme für Pokémon nicht geplant ist, hat jetzt dessen Art Director Ken Sugimori in einem später von Siliconera übersetzten Interview mit 4Gamer erklärt.

Demnach sei er schon seit den Tagen von Schöpfer Satoshi Tajiri gegen die Vorstellung gewesen, einzelne Pokémon mit Geld zu kaufen, sagt Sugimori. Dadurch könne man nämlich auch das Weltbild der Serie ruinieren. Durch die jetzige Vorgehensweise wolle man die Marke jedoch schützen.

Alternativ entwirft Sugimori das Szenario, ein Pokémon für 100 Yen zu verkaufen. In diesem Fall müsste eben auch ein entsprechender Gegenwert geboten werden – und vor allem eine gute Erklärung dafür.

Titanfall – Termin, Collector’s Edition und ein neuer Trailer

15

Kurz und knapp: Der Shooter erscheint exklusiv für Xbox 360 und Xbox One am 13. März 2014.

Neben der Standard-Variante des Spiels bekommen interessierte Sammler auch eine Collector’s Edition mit beleuchtetem Titan-Diorama, Artbook im Hardcover sowie einem Poster. Eine Abbildung zu den Inhalten findet Ihr in der Galerie, der Preis steht noch aus.

NBA 2K14 – im Test (PS3)

0
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Kinder der 1990er-Jahre bringen beim Thema Basketball meist Michael Jordan ins Gespräch, gilt ”His Airness” doch als einer, wenn nicht der beste Basketballer aller Zeiten. In den letzten Jahren sorgt jedoch LeBron James für jede Menge Aufmerksamkeit, deshalb widmet NBA 2K14 dem ”King” gleich einen ganzen Spielmodus.

”LeBron: Der Weg zur Legende” beginnt im Juni 2013 mit dem entscheidenden Spiel der NBA-Finals zwischen James’ Miami Heat und den San Antonio Spurs. Ab hier schreibt Ihr die Zukunft des derzeit wohl weltbesten Korbjägers und erfüllt dazu Vorgaben wie das Erzielen einer bestimmten Punktzahl. Grundsätzlich ähnelt der Modus den Herausforderungen aus den Vorgängern, überdies fallen sie ähnlich knackig aus. Neu hinzu gekommen sind 14 Teams der Euroleague, unter anderem Alba Berlin und der FC Barcelona.

2Ks NBA-Serie zeichnete sich bisher nicht durch Zugänglichkeit aus, daran ändert sich auch diesmal nichts. Ihr werdet in den Spielmodi wie Saison oder Karriere von Beginn an sehr gefordert – Basketball-Kenntnisse sind auf jeden Fall hilfreich. Schade aber, dass sich für den ”Ultimate Team”-ähnlichen Modus ”Mein Team” weder Schwierigkeitsgrad noch Viertellänge einstellen lassen. Außerdem könnt Ihr offline nicht auf bestimmte Inhalte wie den internen Shop zugreifen.

Auf der Haben-Seite steht die erneut sensationelle Grafik: Die Sportler bewegen sich sehr realistisch, gelegentliche Clipping- oder Kollisionsfehler stören kaum. Der Soundtrack wurde von LeBron James selbst ausgewählt und mischt Hip-Hop und Pop, während des Spiels sorgen die amerikanischen Kommentatoren für treffende Infos rund um das aktuelle Geschehen.

Sascha Göddenhoff meint: Ich bin begeistert vom Grad der Authentizität, für den NBA 2K14 steht. Der Haken daran: Das Spiel verzeiht keine Fehler, lockeres Draufloszocken wird gnadenlos bestraft. Nur mit Spielverständnis und viel Geduld zaubere ich gute Pässe oder gar einen Dunk aufs Parkett. Darüber hinaus belohnt mich die superbe Präsentation immer wieder aufs Neue mit tollen Bewegungen der Sportler, egal ob ich einen Block stelle oder werfe. Ich freue mich schon sehr auf die Next-Gen-Fassungen.

  • Euroleague mit 14 Teams vertreten
  • Tricks etwas leichter auszuführen
  • umfangreiche Karriere
  • Live-Begegnungen realer Spiele lassen sich online abrufen

Sehr fordernd und unnachgiebig, aber dafür auch extrem belohnend: Konsolen-Basketball ohne Arcade-Kompromiss.

Singleplayer90
Multiplayer
Grafik
Sound

Neueste Beiträge

FIFA 12 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Die FIFA-Serie hat sich mittlerweile an der Spitze der Fußballsimulationstabelle festgesetzt. Da gehen die Entwickler natürlich kein hohes Risiko ein (etwa mit neuen...

Fruit Ninja Kinect – im Klassik-Test (360)

Für das Downloadspiel-Debüt von Kinect hat sich Microsoft einen prominenten Namen ausgesucht: Fruit Ninja ist ein Dauer­brenner auf iPhone und iPad. Am simplen Konzept...

Radiant Silvergun – im Klassik-Test (360)

Wenn das Logo ’Treasure Video Games’ über den Schirm flimmert, hat das doppelte Aussage­kraft: Erstens erwartet Euch ­aller Wahrscheinlichkeit nach ein brillantes Actionfeuerwerk –...

Spelunker HD – im Klassik-Test (PS3)

Das famose Demon’s Souls hat es gezeigt: Knüppelharte Spiele finden auch heute noch ihre Freunde. Deshalb sei eins gleich klargestellt: Wer sich auf Spelunker...

Dynasty Warriors 3: Complete Edition Remastered – im Test (PS5)

Seite 1 Ob es eine glückliche ­Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese ­Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie...