Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft – auch Jack Tretton, seines Zeichens Präsident und CEO von Sony Amerika, glaubt fest daran, dass der “Konsolen-Krieg” der schwächelnden Industrie Auftrieb gibt:“Die neue Maschine und der neue Konsolen-Krieg werden die Branche neu beleben.“
Als Fox Business laut CVG nachfragte, ob man auch mit der “alten” PlayStation 3 wirklich noch Geld machen könne, erklärte er ironisch:“Wir reden hier über eine sieben Jahre alte Konsole; in Analogie zum TV könnte man genauso gut sagen: ‘Junge, die Wiederholung der Serie, die wir vor sieben Jahren herausgegeben haben, läuft nicht so gut wie früher.'”
Angesprochen auf die Konkurrenz durch PC und Mobil-Gerätschaften gab er sich optimistisch: “Dies wird der größte [Konsolen-]Launch in der Geschichte sein, und er wird ihnen bestätigen, dass das Gaming-[Geschäft] gesünder ist als jemals zuvor – und die Konsolen stehen an der Spitze der Entertainment-Pyramide.”
Keine Frage: PR-Phrasendrescherei. Doch angesichts der bald startenden nächsten Generation kann man dies zum Anlass nehmen, zu diskutieren, ob die Zukunft der Konsolen wirklich so rosig aussieht. Wird der Konsolen-Krieg helfen und stehen die Konsolen wirklich an der Spitze der “Entertainment-Pyramide” – und falls ja, wird das so bleiben?








