David Cage

7

Der kreative Kopf hinter Heavy Rain, David Cage, hat sich gegenüber OPM UK zu den technischen Möglichkeiten der PS4 und den Entwicklungsarbeiten dafür geäußert.

Generell würden den Entwicklern mehr Subtilität und zusätzliche Nuancen geboten, aber die Hardware sei eben letztlich nur ein Werkzeug. Macher von Shootern könnten nun bessere Shooter machen, für Emotionen gelte dasselbe. Dies habe er auch mit der Demo zu Dark Sorcerer zeigen wollen.

Cage interessiert sich neben der neuen grafischen Möglichkeiten besonders für die Vernetzungs- und Mehrspielermöglichkeiten der PS4. Soziale Aspekte sollten damit leichter umsetzbar sein. Außerdem sei das Entwickeln an sich für die PS4 deutlich leichter als für ihren Vorgänger, was hoffentlich für einen veränderten Fokus auf mutigere Spielkonzepte sorge.

Cages aktuelles Projekt, Beyond: Two Souls, erscheint am 8. Oktober. Bereits am 1. bzw. 2. Oktober kann in den USA und Europa eine Demo davon aus dem PSN heruntergeladen werden.

Contra III: The Alien Wars

23

Den wachsamen Augen von Nintendo Life ist nicht entgangen, dass das Office of Film and Literature Classification ein Rating für die Veröffentlichung von Contra III: The Alien Wars (bei uns als Super Probotector: Alien Rebels bekannt) in Nintendos eShop vergeben hat. Für Wii Virtual Console ist der Titel seit 2007 erhältlich.

Übersetzt bedeutet dies, dass der beinharte Shooter bald in digitaler Form für Wii U und/oder 3DS erscheinen dürfte. Ob das alles wirklich so kommt, wurde offiziell noch nicht bestätigt, ist aber als sehr wahrscheinlich anzusehen.

Naughty Dog

3

Naughty Dogs Creative Director und Writer Neil Druckmann zeigte sich gegenüber GI International von unabhängigen Entwicklerstudios begeistert. Seiner Meinung nach könne man sich vor allem in Bezug auf Erzählweise und Charakterdarstellung eine Scheibe von ihnen abschneiden.

Gerade die jüngsten Entwicklungen hätten dabei laut Druckmann gezeigt, dass diese mitunter etwas unkonventionellen Erzählmethoden auch von Kritikern und Publikum angenommen würden. Große Teams würden sich diese ungewöhnlicheren Wege vielleicht aufgrund ihrer Komplexität nicht zutrauen.

Der letzte Titel von Naughty Dog, The Last of Us, stieß bei Konsumenten und Fachpresse auf eine positive Resonanz. Unseren Test dazu könnt Ihr hier nachlesen.

Neue Spiele der Woche

19

Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 3:

  • Grand Theft Auto V (Take 2)
  • Hot Wheels World’s Best Driver (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2014 (Konami)
  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

…für Xbox 360:

  • Grand Theft Auto V (Take 2)
  • Hot Wheels World’s Best Driver (Warner)
  • Pro Evolution Soccer 2014 (Konami)
  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

…für Wii:

  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

…für Wii U

  • Hot Wheels World’s Best Driver (Warner)
  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

…für Nintendo DS:

  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

…für Nintendo 3DS:

  • Devil Summoner: Soul Hackers (NIS America)
  • Turbo – Die Super-Stunt-Gang (Namco-Bandai)

Disney Infinity – im Test (PS3)

8
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Um sich von den populären Skylanders abzuheben (Euch aber trotzdem dessen Sammelfiguren-Idee zu servieren), setzt Disney Infinity auf die im Titel verankerte Vielfalt: Statt Euch in ein großes Abenteuer zu schicken, werdet Ihr in mehrere, strikt voneinander abgetrennte Welten gebeamt – die basieren natürlich auf bekannten Marken aus dem Firmen-Fundus. Gleich drei davon (samt passenden Charakteren) liegen dem Startpaket bei und zeigen sowohl Potenzial als auch Schwachstellen auf: ”Fluch der Karibik” bietet ansehnliche Südsee-Kulissen und verknüpft die einfache Story geschickt mit passenden Aufträgen sowie Seefahrten zwischen den Schauplätzen, bei denen es regelmäßig zu Schiffsgefechten kommt. Die an sich sympathische ”Monster Uni” kränkelt dagegen an der Häufung von abwechslungsarmen ”Suche dieses, mache jenes kaputt“-Missionen – auf dem räumlich begrenzten Campus zeigen sich daher schnell Ermüdungserscheinungen. ”Die Unglaublichen” machen mit dem stärkeren Fokus auf Kämpfe ihre Sache wiederum etwas lebendiger, jedoch fällt hier die Umgebung optisch arg nüchtern aus.

All diesen ”Playsets” (die separat erhältlichen ”Cars” und ”Lone Ranger” stellen wir nächste Ausgabe im Nachspiel vor) ist gemein, dass nur wenige Elemente durch den Zukauf von Figuren freigeschaltet werden müssen – für Koop-Runden braucht Ihr selbstverständlich zwei Charaktere. Geschenkkapseln im Spiel spucken zudem zahlreiche Objekte aus, die zur Verschönerung von Gegenständen in der Welt oder der gemeinsamen Toybox dienen.

Letztere ist der Schauplatz, an dem sich die Figuren aus verschiedenen Welten treffen können und der zum Ausleben von kreativen Ideen gedacht ist: Hier dürfen ähnlich wie in LittleBigPlanet allerlei Konstruktionen errichtet, Fahrzeuge abgestellt und mittels Logikverknüpfungen Aktionsketten vorgegeben werden. Vom simplen Rennspiel bis zum Jump’n’Run-Parcours ist einiges möglich, allerdings hält sich die Komplexität in überschaubaren Grenzen. Dafür ist die Bedienung griffiger und schneller verinnerlicht als bei Sackboys Basteleien, auch wenn die wenigen mitgelieferten Tutorial-Aufgaben viele Aspekte bestenfalls kurz anreißen.

Ulrich Steppberger meint: Infinity ist kein Skylanders – und das ist auch gut so. Als reines Abenteuer ist Activisions Fantasy-Epos sicherlich ausgereifter als der Disney-Treff, der punktet dafür mit seinen bekannten Szenarien und vor allem der Toybox – die bietet viel Potenzial, so man denn Lust auf Basteleien mitbringt. Die einzelnen Welten schwanken in Anspruch und Charme, für die Zukunft wünsche ich mir mehr Playsets von der Qualität eines ”Fluch der Karibik”, das beweist, dass es auch ohne Schwerpunkt auf einfallslose Sammelaufgaben geht. Einen Rüffel gibt es für die Power-Münzen-Abzocke, aber unterm Strich überzeugt Disney Infinity als solides Sammelabenteuer für die jüngere Zielgruppe.

  • Starterpack mit 3 Playsets (Fluch der Karibik, Die Unglaublichen, Monster Uni), 3 Figuren und 1 Bonus-Münze
  • Toybox zum Entwurf eigener Abenteuer, weniger kompliziert als ”LittleBigPlanet”

Unterhaltsame Sammelfiguren-Abenteuer, die nicht gerade anspruchsvoll sind, aber jüngeren Spielern das kreative Austoben erlauben.

Singleplayer69
Multiplayer
Grafik
Sound

Retro-Reklame #15

21

Centipede

(Atari, 1983)

*

In Extra-Größe gewünscht? Dann einfach unten anklicken!

Rune Factory 4

3

Wie XSEED offiziell verkündet, wird Rune Factory 4 am 1. Oktober in den USA erscheinen. Bei uns wird das Spin-off zu Harvest Moon bekanntlich von Zen United vertrieben, die allerdings noch keinen Erscheinungszeitraum genannt haben.

Metro: Last Light

0

Wie Deep Silver vermeldet, wird das Developer Pack zu deren Metro: Last Light am 17. September zum Preis von vier Dollar erscheinen.

Dafür bekommt Ihr auch einiges geboten: Zunächst wäre da der Model-Viewer im seinerzeitigen Stil des entsprechenden BioShock-DLCs. An einen Schießstand sowie eine atmosphärische Mission wurden ebenfalls gedacht. In letzterer muss man mit einem Flammenwerfer bewaffnet durch ein Spinnennest.

Herzstück ist aber die sogenannte AI-Arena, wo der Spieler an Julius Caesar angelehnt NPCs aufeinander hetzen kann. Inwiefern Eurer Fantasie dabei vollkommen freier Lauf gelassen wird, ist noch nicht bekannt.

Dishonored: Die Maske des Zorns

5

Bethesda gibt bekannt, dass die “Game of the Year”-Edition zu Dishonored: Die Maske des Zorns bei uns am 11. Oktober in die Läden kommt. Sie enthält neben dem Hauptspiel alle DLCs, also Dunwall City Trials, The Knife of Dunwall, The Brigmore Witches und Void Walker’s Arsenal.

Saints Row IV – im Test (PS3)

10
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

An Saints Row IV ist kaum etwas normal, beginnend mit der Entstehungsgeschichte: Das Grundkonzept von Volitions durchgeknalltem Straßengang-Epos entstammt den DLC-Plänen für den Vorgänger The Third. Der sollte ursprünglich mit einer großen Erweiterung namens Enter the Dominatrix aufgemotzt werden. In den Wirren rund um THQs finanziellen Niedergang wandelte sich der DLC aber zu einem eigenständigen Ableger, der kurzfristig Geld in die Publisher-Kasse spülen sollte – allerdings kam vorher das THQ-Aus. Daraufhin schnappte sich Deep Silver Entwicklungsstudio sowie Serienrechte und polte das Projekt erneut um, diesmal zur vollwertigen Fortsetzung. Diesem Anspruch wird Saints Row IV nicht nur in Sachen Umfang durchaus gerecht, wenn auch die DLC-Wurzeln nicht zu übersehen sind.

Doch genug der Geschichtsstunde, der Einstieg ins neue Abenteuer gibt konsequent die Richtung vor: Die Saints haben ihr Dasein als Straßengang hinter sich gelassen und sind nun Amerikas Lieblinge und Retter. In der ersten Mission bewahrt Ihr das Land vor einem Nuklearangriff, was super ankommt – und Euch den Posten des US-Präsidenten beschert. Lange hält die Freude aber nicht an, denn die außerirdischen Zin erdreisten sich, den Planeten zu erobern und Euch gefangen zu nehmen. Weil deren Anführer Zinyak Eure obligatorische Flucht besonders fies abstraft, kommt es zum Showdown: Zusammen mit Euren engsten Vertrauten zieht Ihr los, um die Menschheit zu rächen. Das geschieht im Rahmen einer verschwurbelten Story überwiegend in einem virtuellen Steelport (dem Schauplatz von The Third), wo Ihr schrittweise Superkräfte wie Riesentempo, gewaltige Sprungkraft, Telekinese und Elementattacken erlangt. Natürlich stehen Euch auch jede Menge Wummen zur Verfügung, von konventionellen Bleispritzen und den Ballermännern der Aliens bis hin zu ausgefallenen Exemplaren wie Schwarzes-Loch-Generator und der verstörenden ”Dubstep Gun”.

Dieses schräg klingende Sammelsurium nutzt Volition teilweise, um das Geschehen von altbekannten Bahnen abzubringen: Zwar spielen sich viele Missionen und insbesondere Nebenaufgaben wie Amoklauf und Versicherungsbetrug nicht wesentlich anders als beim Vorgänger.

Es macht aber schon einen Unterschied, ob man mit Super-Speed einen Parcours zu Fuß absolviert oder im Alien-Mech um sich ballert, statt ”irdische” Hilfsmittel zu verwenden. So unterhält es auch eine Weile länger, ähnlich einem Prototype oder dem indizierten Crackdown-Duo Gebäude zu erklimmen und in großen Sprüngen über die Dächer zu segeln, als einfach ein Auto zu klauen. Jedoch wird der Ansatz nicht konsequent durchgezogen: Wollt Ihr etwa einen Alien-Stützpunkt ausräuchern, ist es über weite Strecken effizienter, konventionell zu ballern, statt die eigentlich wirkungsvollen Superkräfte ins Spiel zu bringen – es sei denn, Ihr trefft auf spezifische Gegner, denen Ihr anders nicht beikommen könnt.

Zum Glück hat Volition im Lauf der etwa zwölfstündigen Story aber genug Missionen und Handlungsstränge eingestreut, die stärker von der etablierten Formel abweichen: So müsst Ihr etwa Eure Gefährten aus deren virtuellen Albträumen befreien, die Euch u.a. in eine Heile-Welt-Parodie von Steelport im Stil der 1950er führen, glorreiche 2D-Zeiten wieder aufleben lassen und diverse Schlüsselszenen aus früheren Serienteilen aufgreifen. Wer die nicht gespielt hat, mag sich bei so manchen Situationen und Dialogen wundern, was Saints Row IV einem da gerade serviert, für Kenner dagegen sind genau diese Passagen Highlights.

Saints Row IV spart nicht an Slapstick- und auch ”normaler” Gewalt, hat es aber anders als die letzten beiden Teile erfreulicherweise ungeschnitten durch die USK-Prüfung geschafft – dafür waren immerhin zwei Anläufe notwendig.

Generell ist es hilfreich, wenn Ihr Sympathien für die Saints habt, denn technisch tritt die Fortsetzung auf der Stelle und sieht kaum anders aus als der in dieser Hinsicht schon nicht überwältigende Vorgänger. Nickligkeiten wie die teils unpraktische Steuerung, frustrierende Schwankungen in der Schwierigkeit bei einigen Missionen oder die nicht so recht durchschaubare Logik, wann sich Eure Energie selbstständig wieder auflädt, blieben ebenfalls erhalten. Lobenswert: Ein Online-Koop-Modus erlaubt es, Steelport zu zweit zu erkunden. Aber auch alleine macht es dank der schrägen Inszenierung Spaß, selbst wenn Saints Row IV im Konzert der Genregrößen nicht ganz vorne mitspielt.

Ulrich Steppberger meint: Je mehr sich Saints Row IV nicht um Genre-Konventionen schert, umso mehr spielt es seine Stärken aus: Schräge Gags, durchgeknallte Situationen, liebevolle Hommagen und absurde Missionen sowie ein fein zusammengestellter Soundtrack machen Laune. In solchen Momenten fällt es leicht, die angestaubte Technik und das Vorgänger-Recycling zu ignorieren. Allerdings folgen auf jeden Höhepunkt weniger mitreißende Passagen und Aspekte: Es wurden der gleiche Hauptschauplatz sowie viele Nebenaktivitäten wiederverwertet und die Tearing- und Bildratenschwächen nicht ausgemerzt. Die neuen Superhelden-Elemente wirken teilweise bemüht, bringen aber eine andere Note ins Geschehen. Es nagt der Zahn der Zeit an Saints Row IV, Liebhaber absurder Ideen und Fans der Serie werden aber angemessen bedient.

  • verknüpft das klassische Sandkasten-Konzept mit Superkräften
  • jede Menge Nebenbeschäftigungen
  • schräger Sinn für Humor
  • zwei verschiedene Enden

Gewaltig durchgeknallter Open-World-Klamauk mit viel Krawall-Charme, aber auch ungeschliffenen Technik- und Design-Kanten.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

Neueste Beiträge

FIFA 12 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

Seite 1 Die FIFA-Serie hat sich mittlerweile an der Spitze der Fußballsimulationstabelle festgesetzt. Da gehen die Entwickler natürlich kein hohes Risiko ein (etwa mit neuen...

Fruit Ninja Kinect – im Klassik-Test (360)

Für das Downloadspiel-Debüt von Kinect hat sich Microsoft einen prominenten Namen ausgesucht: Fruit Ninja ist ein Dauer­brenner auf iPhone und iPad. Am simplen Konzept...

Radiant Silvergun – im Klassik-Test (360)

Wenn das Logo ’Treasure Video Games’ über den Schirm flimmert, hat das doppelte Aussage­kraft: Erstens erwartet Euch ­aller Wahrscheinlichkeit nach ein brillantes Actionfeuerwerk –...

Spelunker HD – im Klassik-Test (PS3)

Das famose Demon’s Souls hat es gezeigt: Knüppelharte Spiele finden auch heute noch ihre Freunde. Deshalb sei eins gleich klargestellt: Wer sich auf Spelunker...

Dynasty Warriors 3: Complete Edition Remastered – im Test (PS5)

Seite 1 Ob es eine glückliche ­Fügung oder eine nachträgliche Korrektur war? Eigentlich hätte diese ­Neuauflage bereits im Frühjahr erscheinen sollen, doch nun kommt sie...