Nintendo

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Wenn eine Firma personelle “Restrukturierungsmaßnahmen” ankündigt, klingeln bei den Angestellten meist die Alarmglocken – schließlich ist dies in Managerkreisen der beliebteste Euphemismus für Entlassungen.

Auch in der Spiele-Branche sind so manche Firmen für ihre Fire-and-Hire-Politik bekannt – löbliche Ausnahme scheint Nintendo zu sein. Obwohl wegen der schwachen Wii U-Verkäufe einige Anleger unruhig werden, wird man nicht auf die Business-Unsitte verfallen und Angestellte entlassen, um kurzfristig auch in Krisenzeiten noch Profit zu machen:

“Warum wir nicht die Zahl der Mitarbeiter reduziert haben, liegt an der Tatsache, dass unser Business alle paar Jahre seine Höhen und Tiefen hat […]”, erklärte Firmen-Boss Iwata in einer Fragerunde mit Anlegern. “Wenn wir die Zahl der Beschäftigten für kurzfristig bessere finanzielle Ergebnisse reduzieren, wird sich die Motivation der Mitarbeiter verringern, und ich bezweifle, dass Angestellte, die Angst haben, entlassen zu werden, nicht in der Lage sind, Software-Titel entwickeln können, die Menschen auf der ganzen Welt beeindrucken.“

Tatsächlich hat Nintendo in den letzten Jahren das Personal aufgestockt. Doch Iwata ist überzeugt “dass die Entlassungen einiger Mitarbeiter nicht helfen werden, das Geschäft von Nintendo auf lange Sicht zu stärken.” Sparmaßnahmen kündigte Iwata dennoch an – aber eben nicht am Personal.

Respekt, Nintendo – wollen wir hoffen, dass die Japaner diese Linie weiter fahren können und die Wii U-Verkäufe bald anziehen, wenn (endlich) neue Spiele kommen. Und last, but not least gibt’s ja immer noch den performanten 3DS…

Grand Theft Auto V

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… um 16 Uhr!

Monaco: What’s Yours is Mine – im Test (360)

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Spiel:
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USK:
Erschienen in:

Das Fürstentum Monaco ist ein Paradies für die Schönen und Reichen – und auch für alle, die jene um ihren schönen Reichtum erleichtern wollen. Damit ist auch gleich Euer Ziel umrissen: Euch erwarten jede Menge kriminelle Einsätze – das sind aber keine wüsten Action-Missionen im Stil eines Grand Theft Auto, bei Monaco steht stilvolles und geplantes Vorgehen im Vordergrund. Dafür habt Ihr viele Spezialisten zur Verfügung: Einer knackt Schlösser, einer hat stets den Überblick, einer gräbt Tunnels, einer ist der psychopathische Mann fürs Grobe… Jede der Rollen erfüllt ihre ganz eigene Funktion. So lauft Ihr durch pixelige, oft in knalligen Farben dargestellte Szenarien. Alles, was Eure Figur sehen kann, ist bunt dargestellt, nicht einsehbare Level-Areale präsentieren sich dagegen wie ein Bauplan. Das sorgt nicht nur für taktischen Anspruch, es gibt dem Spiel auch eine ganz eigene grafische Note. Was für Zuschauer anstrengend und verwirrend wirkt, ergibt für den Spieler nach wenigen Einsätzen eine Menge Sinn.

Vor allem lebt Monaco aber von seinem Mehrspieler-Modus: Wenn Ihr zu viert auf Raubzug geht, steigt die Spannung und Kooperation ist das A und O. Zwar wird auch mal scharf geschossen, aber hirnloses Rambo-Vorgehen ist in den meisten Fällen das Dümmste, was Ihr überhaupt tun könnt. Nur wenn jeder Mitspieler seine Rolle beherrscht und die Fähigkeiten mit den Kollegen klug kombiniert, gelingen auch die kniffligeren Missionen. Und schließlich sorgt ein entspannter Lounge-Soundtrack für die richtige Gauner-Stimmung.

Thomas Nickel meint: Große Pixel und knallige Farben – da schrillen zunächst die Alarmglocken, sind in den letzten Monaten doch mehr als genug einfallslose Trittbrettfahrer auf den Retro-Zug aufgesprungen. Doch Monaco gehört nicht zu dieser Gruppe, denn die Ganoventour überzeugt nicht nur mit einer faszinierenden Ästhetik, sondern vor allem mit einer spannenden Prämisse, erstklassiger Spielbarkeit und einem Koop-Modus, der diesen Namen endlich einmal verdient. Wenn Ihr gemeinsam mit drei wackeren Diebesgenossen Eure komplexen Raubzüge ausheckt und der Plan dann tatsächlich so reibungslos verläuft wie gedacht, strömen die Glückshormone. Auch solo macht Monaco eine Menge Spaß, aber erst im Team entfaltet das stilvoll präsentierte Indie-Spiel sein volles Potenzial.

Vor allem im Koop-Modus motivierende Raubzüge im eigenwilligen Retro-Stil.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

UK-Charts

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Diese Spiele wurden auf der Insel in der vergangenen Woche am meisten gekauft:

  1. The Last of Us (PS3)
  2. Minecraft: Xbox 360 Edition (360)
  3. Animal Crossing: New Leaf (3DS)
  4. FIFA 13 (360)
  5. The Sims 3: Island Paradise (PC)
  6. FIFA 13 (PS3)
  7. Call of Duty: Black Ops II (360)
  8. Assassin’s Creed III (360)
  9. God of War: Ascension (PS3)
  10. Deadpool (360)
  11. Project X Zone (3DS) – NEU
  12. Luigi’s Mansion 2 (3DS)
  13. Tomb Raider (360)
  14. Tomb Raider (PS3)
  15. Injustice: Götter unter uns (360)
  16. Assassin’s Creed III (PS3)
  17. Far Cry 3 (PS3)
  18. Far Cry 3 (360)
  19. Lego City Undercover: The Chase Begins (3DS)
  20. Need for Speed: Most Wanted (PS3)
  21. Dead Island: Riptide (360)
  22. Call of Duty: Black Ops II (PS3)
  23. Grand Theft Auto IV (360)
  24. BioShock Infinite (360)
  25. Deadpool (PS3)

Tales of Xillia 2

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Nach knapp zweijähriger Wartezeit erscheint Tales of Xillia im August endlich auch in unseren Gefilden, beim Nachfolger wird es wohl nicht ganz solange dauern: Wie Namco Bandai nämlich via Facebook bestätigte, wird Tales of Xillia 2 im nächsten Jahr auch zu uns kommen.

Dieser Schritt ist mutig, weil der Publisher damit nicht abwartet, wie sich der Erstling im Westen verkauft – aber uns soll es Recht sein. Über eventuelle Zusatzinhalte ist übrigens noch nichts bekannt.

Wii U

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Das immer mehr Dritthersteller wie Electronic Arts der Wii U die kalte Schulter zeigen, stieß auch Nintendos Investoren übel auf – bei der “73. jährlichen Generalversammlung der Anleger” musste sich Firmen-Boss Iwata diesbezüglich höchst unangenehmen Fragen stellen.

“Einige Software-Entwickler zeigten sich pessimistisch gegenüber der Wii U”, gestand Iwata.“Zugegeben, die Anzahl der Spiele-Ankündigungen von Drittanbietern für Wii U ist noch klein […] Ich bin nicht in der Lage, die Software, die von Third-Party-Entwicklern herausgebracht wird, im Detail zu diskutieren, aber es werden noch mehrere ‘Schlüssel’-Titel von ihnen bekannt gegeben werden.“

Es sind also noch einige, bisher noch nicht angekündigte Wii U-Titel bei Drittherstellern in Entwicklung – mehr verriet Iwata indes nicht.

Nintendos Plan, Dritthersteller für die Wii U zurückzugewinnen, kündigte Iwata schon im letzten Monat an (wir berichteten hier): Erstens will man mit eigenen Spielen die Verkäufe der Wii U ankurbeln; zweitens mehr Werbung für die Konsole machen, die ihre speziellen Features besser betont.


Cooking Mama 5

1

Wie Siliconera berichtet, wird die Reihe Cooking Mama ihren inzwischen fünften Teil spendiert bekommen, welcher erneut für den 3DS erscheint. In Japan darf dann noch in diesem Jahr wieder losgekocht werden. Ansonsten gibt es noch keine inhaltlichen Details zu dem Titel, der seinerzeit auf dem DS sein Debüt feierte.

Über einen Release in unseren Gefilden ist hingegen noch nichts bekannt, wird aber als sehr wahrscheinlich angesehen.

Professor Layton vs. Ace Attorney

6

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt könnte es sich tatsächlich bewahrheiten – zumindest ist eine Lokalisierung von Professor Layton vs. Ace Attorney ein Stück wahrscheinlicher geworden. Dies legt zumindest ein Statement von Level-5-Chef Akihiro Hino auf der Japan Expo in Paris nahe, das später von Nintendo Town aufgegriffen und durch Vooks ins Englische übersetzt wurde.

Dort sagte Hino, dass sich etwas in Arbeit befände, er aber heute noch nicht darüber reden könne. Abschließend bat er um Geduld.

Don Mattrick

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Wie Bloomberg mit Berufung auf “Menschen, die davon wussten” berichtet, hat Don Mattrick bereits 2010 erste Kontakte zu Zynga aufgebaut – damals wollte er den Social-Gaming-Konzern für Microsoft übernehmen!

Ziel war es offensichtlich, den Casual-Bereich auf der Xbox damit aufzupolstern, doch letzten Endes kamen die Verhandlungen zu keinem Ergebnis. Allerdings entstand so die Freundschaft zwischen Mattrick und Zynga-Boss Mark Pincus, die bekanntlich dazu führte, dass Don Mattrick ab sofort der neue CEO von Zynga ist und den gestrauchelten Casual-Giganten wieder nach oben führen soll.

The Wonderful 101

9

Entgegen des aktuellen Trends wird es für The Wonderful 101 keinen DLC geben. Das schrieb zumindest dessen Projektleiter Hideki Kamiya via Twitter. Grund dafür sei schlicht und ergreifend, dass Platinum Games bereits alle Inhalte in das Hauptspiel gepackt habe.

Tja, mal sehen, ob das auch so bleibt, wenn sich der Titel gut (oder weniger gut) verkauft…

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