Die Assassin’s Creed-Reihe soll jedes Jahr einen neuen Teil erhalten – so sieht’s zumindest die Planung von Ubisoft Montreal vor.
Eurogamer befragte nun dessen Chef, Yannis Mallat, ob der jährliche Zyklus des Spiels nicht dazu führen würde, dass die Fans der Serie überdrüssig werden könnten. “Nein”, stellte er klar. “Die Spieler würden uns das sagen. Im Moment zieht die Marke mehr und mehr Leute an, insofern ist dieser Tag noch nicht gekommen. Es ist unser Durchbruch”, erklärte er.
Auch Bedenken, dass durch den jährlichen Release die Qualität leiden könne, wollte er zerstreuen: “Wenn man qualitativ hochwertige Inhalte bietet, ist die Frequenz, mit der ein Spiel erscheint, überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, die Menschen erwarten mehr und mehr von diesen Inhalten.”
2010 erklärte Ubisoft-Entwickler Jean-Francois Boivin, dass die Serie nach Assassin’s Creed: Brotherhood einen “Atempause” bräuchte – er lehnte darum einen jährlichen Release ab, 2011 solle kein neuer Teil erscheinen. Doch bekanntlich folgte dann trotzdem Revelations. Mallat erklärte hierzu, dass trotz des jährlichen Zyklus’ die Entwickler sehr wohl eine Ruhepause haben: “Wenn wir sagen, dass wir die Franchise jährlich herausbringen wollen, heißt dass nicht, dass die Teams nur noch ein Jahr an einem Projekt arbeiten. […] Wir haben mehrere Teams. Sie können sich also erholen. Das Team, das Assassins Creed 3 entwickelt hat, arbeitet nicht an Black Flag.”
Wie steht Ihr zum jährlichen Erscheinungs-Rhythmus der Assassin’s Creed-Reihe?