Ratchet & Clank: QForce

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Wie dem amerikanischen PS Blog zu entnehmen ist, wird noch in dieser Woche ein Patch für Ratchet & Clank: QForce erscheinen. Dieser behebt Probleme in der Spielbalance und erweitert die Waffen um zwei Levels.

Doch damit ist es längst noch nicht vorbei, denn für Januar ist schon ein zweiter Patch angekündigt, der sie Metropolis-Multiplayer-Map mit sich bringt. Weitere Erweiterungen sind im Jahresverlauf zu erwarten, zumal die Vita-Version des Titels am 29. Januar erhältlich sein soll und bekanntlich Cross Buy unterstützt.

Was die Situation in Deutschland angeht, bleibt alles im Unklaren: Als Download-Fassung gibt’s QForce seit einer Weile für knapp 15 Euro. Für die Blu-ray-Version scheint nun inoffiziell Anfang Januar angepeilt zu werden, aber zum stolzen Preis von 40 Euro…

Zone of the Enders HD Collection – im Test (PS3)

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Im Schatten der Metal Gear Solid-Reihe schuf Hideo Kojima für PS2 Zone of the Enders sowie dessen Nachfolger The 2nd Runner und sorgte damit für Verzückung unter japanophilen Anime- und Mech-Liebhabern.

Vor kriegerischer Kulisse thematisieren beide Episoden die außergewöhnliche Beziehung zwischen einem Jungen und der künstlichen Intelligenz eines Kampfroboters, zu dessen Piloten er widerwillig wird. Daraus entstehen Kojima-typisch mitunter tiefsinnige Gespräche über Menschlichkeit, aber auch ein spannendes Abenteuer und eine spielerisch ungewöhnliche Simulation rasanter Mech-Schlachten im dreidimensionalen Raum. Diese spielt sich wie ein schwereloses Hack’n’Slay und fordert die permanente Aufmerksamkeit des Spielers. Vor teils arg monotonen Hintergründen entfalten die Kämpfe ihren Reiz durch das Zusammenspiel variantenreicher Sekundärwaffen mit Nah- und Fernkampfmoves.

Die Präsentation der ersten Episode ist schlechter gealtert, dafür beschert das frische HD-Gewand der zweiten Probleme. Auf beiden Systemen bricht hier immer wieder die Bildrate ein, was spielerisch nur geringfügig ins Gewicht fällt. Als Ausgleich bietet Teil 2 statt Dialogen mit Render-Charakteren gefälligere Anime-Zwischensequenzen, schicke Explosionen und vielgestaltigere Schauplätze. Diese wirken aus heutiger Sicht dennoch häufig trist und monochrom, vor allem Innenräume wiederholen sich. Partikeleffekte und das Design der Kampfroboter sowie der Elektro-Soundtrack machen immer noch Spaß und ZOE zu einem ungewöhnlichen Spielerlebnis.

Michael Herde meint: Ich werde nur schwer warm mit Kojimas Mech-Doppelpack. So einzigartig die beiden Zone of the Enders auftreten, so sperrig und schwer zugänglich gestalten sie sich. Grafisch sind sie wegen detailarmer Klon-Umgebungen bedingt sehenswert, spielerisch wirken die 3D-Gefechte hektisch und in Verbindung mit der Kamera verwirrend. Mit Übung kehren jedoch Struktur und Kontrolle ins vermeintliche Chaos ein und die Finger tanzen elegant über die mehrfach belegten Buttons. Die Rahmenhandlung ist mir dabei eher egal, die Beziehung zwischen der Jehuty-KI und dem Piloten nicht.

  • enthält die beiden ZOE-Spiele von PS2
  • Freigabe ab 18 Jahren wegen enthaltener
  • Demo zu Metal Gear Rising – siehe S. 32
  • PS3 vs. 360: instabile Bildrate von ZOE 2 bei PS3-Version ausgeprägter

Technisch suboptimale Neuauflage zweier Mech-Abenteuer mit rasanten, effektgespickten, aber auch monotonen Kämpfen.

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Multiplayer
Grafik
Sound

Xbox-Live-Marktplatz-Update

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WrestleFest (800 MS-Punkte), das WWE-Arcade-Spiel, das die Fans seit Jahrzehnten schätzen, ist zurück und besser denn je! WWE WrestleFest bietet klassische WWE-Action in 2D! Das originalgetreu nachempfundene Spielerlebnis enthält aktuelle WWE-Superstars wie John Cena und Randy Orton sowie kultige WWE-Legenden wie Jake „The Snake“ Roberts und „Macho Man“ Randy Savage. Alle brennen darauf in weltbekannten Arenen gegeneinander anzutreten. In welcher Match-Art entscheiden die Spieler.

Außerdem bereits erhältlich: Kinect Party von Double Fine, das mal wieder Spieler vor dem Bildschirm zappeln lassen möchte. Wer den Bewegungssensor besitzt, der kann auf jeden Fall einen Blick (und Muskelkater) riskieren, denn bis Ende des Jahres ist der Download kostenlos!

Die Angebote für Gold-Mitglieder drehen sich dieses Mal um Serious Sam.

  • Serious Sam 3: BFE: 600 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Serious Sam 3: BFE – Jewel of the Nile: 600 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Serious Sam HD: TSE: 600 MS Points (50% Ermäßigung)
  • Serious Sam HD: TFE: 600 MS Points (50% Ermäßigung)

Außerdem nicht vergessen: Seit gestern gibt es die Weihnachts-Sonderangebot auf dem Marktplatz, die teils täglich wechseln, teils bis Sylvester gelten – was es gibt, lest Ihr z.B. hier.

BioShock Infinite

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Spätestens seit der hitzigen Diskussion um die Endsequenz von Mass Effect 3 wissen wir, dass das Finale eines Spiels maßgeblich zur Akzeptanz eines Titels beiträgt. Bei BioShock Infinite wird dies mit Sicherheit nicht anders sein. Ken Levine, Macher des Ego-Shooters, hat nun mit Eurogamer über dieses Thema gesprochen.

Demnach werde der Plot mit zunehmendem Spielverlauf interessanter. Er könne allerdings nicht sagen, ob den Leuten das Ende dann gefiele oder nicht und meine, dass die Entwickler ganz besonders stolz darauf seien. Es sei einzigartig aufgrund der Charaktere und der Spielwelt und man habe ein solches noch nie zuvor in einem Videospiel erlebt.

Ganz schön großspurig – und notfalls kann man ja noch per Patch nachhelfen…

Wii U

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Laut eines Reports von ABC News ist es Dieben nun gelungen, 7.000 Wii-U-Konsolen bei SeaTacs Seattle Air Cargo zu entwenden. Der geschätzte Wert der Beute beläuft sich auf  rund zwei Millionen Dollar.

Am Samstagabend um 21 Uhr (US-Zeit) verschafften sich die finsteren Gestalten während eines Sturms Zugang zu der Halle und griffen mithilfe von Gabelstaplern die Konsolen ab. Diese luden sie dann auf zwei 53 Fuß hohe Semi-Trailers sowie in einen dritten kleineren Truck.

Nintendo hat jetzt die theoretische Möglichkeit, die gestohlene Ware durch deren Seriennummer zu identifizieren, wollte sich bis dato aber nicht zu den Vorfällen äußern.

Metal Gear Rising: Revengeance

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Wie Yuji Korekado, Produzent bei Kojima Productions, nun gegenüber Eurogamer bestätigte, ist momentan nicht beabsichtigt, Metal Gear Rising: Revengeance auch für Wii U umzusetzen. Somit erscheint der Titel nur für PS3 und Xbox 360.

Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt darin, dass die aktuelle Nintendo-Konsole auch das GamePad als Gameplay-Element nutzt, Raidens aktuelles Abenteuer aber für die “normalen” Conrtroller von Sony und Microsoft konzipiert wurde.

Was nicht ist, kann allerdings noch werden – vor allem, wenn etwa die Verkaufszahlen der Originalversion zu wünschen übrig lassen sollte. Wer hätte seinerzeit etwa gedacht, dass das eigentlich N64-exklusive und dort extrem gehypte Mission: Impossible später auch für die PSone erscheint?

Far Cry 3 – im Test (PS3)

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Lust auf eine Pauschalreise? Mal eine richtig schöne Inseltour machen und am Sandstrand die Seele baumeln lassen? Nach dem Genuss von Far Cry 3 werdet Ihr Euch ganz genau überlegen, ob Ihr die Bacardi-Insel-Fantasie nicht zugunsten einer schnöden Städtereise fallen lasst. Denn so ein Traum kann ganz schnell zum wahnsinnigen Albtraum werden.

Das muss auch die typisch amerikanische Teenietruppe rund um Jason Brody feststellen, die in ihrem Urlaub einen kollektiven Fallschirmsprung auf die Insel Rook Island wagt und dort von Piraten gefangengenommen wird. Gleich die ersten Minuten des Spiels machen klar, dass die Herren mit den roten Halstüchern nicht zu Scherzen aufgelegt sind. Unter der Führung des charismatischen Verrückten Vaas fordern sie Lösegeld für entführte Touristen und verkaufen sie anschließend als Sklaven. Wer keine reichen Verwandten hat, wird mitleidlos hingerichtet. Kein guter Ort für den ängstlichen Sonnyboy Jason.

Der verlässt sich bei der Flucht auf seinen Soldaten-Bruder, muss aber schon sehr bald ohne ihn zurecht kommen. Dafür erhält er Unterstützung von den eingeborenen Rakyat-Kriegern, die gegen Vaas’ Piraten Krieg führen und jede helfende Hand gebrauchen können. Und so weinerlich Jason in den Zwischensequenzen und Dialogen dargestellt wird, so hart und professionell ist er, sobald wir die Kontrolle übernehmen. Ähnlich dem alkoholsüchtigen Max Payne, der mit ruhiger Hand zielt, sobald die Cutscenes vorbei sind, kann Jason mit jeder Art militärischen Geräts sofort umgehen, ohne sich über Nachladen, Zielen und überhaupt das Umbringen anderer Menschen groß Gedanken machen zu müssen. Auch dass er sich wie schon der Held aus Far Cry 2 Kugeln aus dem Arm popelt und ausgekugelte Finger einrenkt, wenn er keine Heilspritze dabei hat, ist kein Problem. Einer der wenigen Schwachpunkte im ansonsten grandiosen Charakterdesign. Egal ob Ihr auf den labilen Vaas, seine mystische Schwester Citra, den cholerischen Sklavenhändler Hoyt oder den patriotischen Agenten Willis trefft, die Handlungspersonen sind stets toll gezeichnet, verfügen über ausdrucksstarke Mimik und haben alle ihre eigenen Ticks und Beweggründe, um auf Rook Island zu sein.So vielschichtig wünscht man sich seine Widersacher und Verbündete!

Multiplayer

Die beiden Teile der tropischen Insel bieten Jason auf dem Weg zu seinen verschleppten Freunden unglaublich viel Abwechslung. Aus Assassin’s Creed stammt die Suche nach Funktürmen, die Ihr erklettert, um die Karte ein Stück weit aufzudecken und alle dort befindlichen Pflanzen, Schätze und Schauplätze zu markieren. Nebenbei genießt Ihr dort atemberaubende Sonnenaufgänge, tosende Gewitterstürme und sternenklare Nächte, denn Far Cry 3 verfügt sowohl über einen Tag-Nacht-Wechsel, als auch über ein Wettersystem. Habt Ihr genauere Kenntnisse Eurer Umgebung, bietet es sich meistens an, den Piraten das Gebiet streitig zu machen. Dazu überfallt Ihr deren Lager und schaltet dort jeglichen Widerstand aus. Im Vorfeld lassen sich die Gegner mit Jasons Digitalkamera markieren, dann seht Ihr sie auch durch Wände und erkennt, mit welcher Art Pirat Ihr es zu tun bekommt. Freibeuter mit Machete und AK-47 sind schnell ausgeschaltet, gepanzerte Maschinengewehr-Brocken verlangen mehr Ausdauer.

Offene Feuergefechte sind ohnehin anspruchsvoll, da Jason nicht allzu viele Treffer aushält und Eure Gegner sich fast immer klug verschanzen, die Stellung wechseln und Euch mit Granaten und Molotow-Cocktails aus der Deckung locken. Nur gelegentlich bleiben sie im Freien stehen oder reagieren nicht korrekt auf Eure Manöver. Euer erstes Ziel sollten immer die Alarmanlagen sein. Schafft es einer der Gegner dorthin, rückt nach kurzer Zeit Verstärkung an. Da lohnt es sich, die Reihen vorher mit Pfeil und Bogen oder einem Scharfschützengewehr heimlich auszudünnen oder im Nahkampf von hinten mit einem Messer zuzuschlagen. Radikalere Naturen nehmen eine schusssichere Weste, einen Flammenwerfer und ein leichtes MG mit und versuchen es auf die Rambo-Tour. Es ist Eure Entscheidung! Habt Ihr alle Feinde erledigt und sie um Geld, Waffen und andere Habseligkeiten erleichtert, besetzen die Rakyat die Anlage und sorgen für weniger Feindpräsenz im Umland – dauerhaft! Auch das erinnert an Assassin’s Creed, nämlich an die Borgia-Türme aus Brotherhood. Nervige Gefechte um die immer gleiche Stellung gehören der Vergangenheit an!

Habt Ihr die Gegend ein wenig sicherer gemacht, ist Zeit für weitere Nebenaufgaben. Rakyat-Prüfungen wollen bestanden werden, Abschussaufträge für bestimmte Personen und Tiere gibt es an den schwarzen Brettern und auch die Bevölkerung hat den einen oder anderen Wunsch. Zwischendurch locken Zeitfahr-Rennen mit verschiedenen, gut steuerbaren Vehikeln und Sammelgegenstände wie Speicherkarten oder Relikte fehlen natürlich auch nicht. Für all diese Dinge bekommt Ihr Erfahrungspunkte und Geld. Die Kohle investiert Ihr in Munition und Waffen – wer fleißig Funktürme übernimmt, bekommt peu à peu viele Ballermänner auch gratis. Je mehr Missionen Ihr macht, um so mehr Fähigkeiten schaltet Ihr außerdem frei, die Ihr Euch mit Erfahrungspunkten zu eigen macht. Takedowns, Gesundheits-Upgrades und Überlebenspraktiken gliedern sich in drei Talentbäume, die als schmuckes Tattoo auf Eurem Arm sichtbar sind. Wächst Euer Wildnis-Know-how, wächst die Tätowierung! Der Nachteil des Systems: Spieler, die keine Lust auf die oft gleich ablaufenden Nebentätigkeiten haben und strikt der verschlungenen, starken Hauptgeschichte folgen, haben es durch weniger Erfahrungspunkte und erst später nutzbare Fähigkeiten schwerer als fleißige Inselforscher. Es lohnt sich also, möglichst viele Aktivitäten wahrzunehmen.

Multiplayer

Far Cry 3 zählt in diesem Jahr zu den grafischen Höhepunkten. Die Charaktere und ihre Animationen sind lebensnah in Szene gesetzt und unterstreichen ihre Persönlichkeit, die Waffenmodelle und Nachladevorgänge sehen schick aus und der Dschungel bietet mit dichten Wäldern, alten Tempeln, weiten Stränden und reißenden Flüssen viel Abwechslung. Top ist vor allem die Beleuchtung, die auch schon in Far Cry 2 die Redaktion begeisterte. Egal ob sonnendurchflutete Lichtung, schimmernde Unterwasserwelt oder spärlich erhellte Höhle, hier fühlt Ihr Euch wirklich wie auf einem fremden Eiland. Bei allen Lobeshymnen wollen wir aber nicht das massive Tearing, viele Pop-Ups und einige Ruckler verschweigen, welche die Faszination trüben und Euch öfter aus der Insel-Illusion reißen. Fliegt Ihr mit einem Hängegleiter oder fahrt schnell mit einem Wagen, hat die Grafik-Engine deutlich Mühe, Schritt zu halten und stößt oft an ihre Grenzen. Ein wenig Feinschliff hätte hier gut getan, dafür kommt Far Cry 3 bei der normalen Inselerkundung aber ohne Ladezeiten aus.

Auch im Soundbereich ist fast alles toll. Die englischen und deutschen Sprecher (die USK-Version ist multilingual) passen perfekt zu den jeweiligen Menschen und bringen deren Merkmale und Intentionen überzeugend rüber. Im Deutschen passt die Lippensynchronität aber oft nicht zum Gehörten. Grandios sind dafür die Gespräche der missmutigen Piraten, die sich über die Moskitos und die Rakyat beschweren und beim Pinkeln lautstark beteuern, dass Ihnen eine Prostituierte eine Krankheit angehängt habe. Auch der Dschungel mit seinen vielfältigen Bewohnern nimmt Euch klanglich gefangen. Ihr hört gut, in wessen Jagdrevier Ihr Euch gerade befindet und von wo sich welche Tiere nähern. Allerdings hatte unsere Testfassung noch mit einigen Soundaussetzern zu kämpfen.

Insgesamt hat Ubisoft einen packenden, sehr lange dauernden Inseltrip geschaffen und vor allem viel aus den Fehlern des zweiten Teils gelernt. Die Außenposten nerven nicht mehr, es gibt keine Krankheit, die Euch im Nacken sitzt und die Geschichte wird spannend erzählt, ist wendungsreich und bietet mit Drogentrips, tiefgründigen Gesprächen und harten Szenen einige denkwürdige Momente. Nur Hauptcharakter Jason und seine hippen Freunde benehmen sich ein wenig unglaubwürdig und zu cool für die Situation, in der sie sich befinden. Doch das Wichtigste bei einem Ego-Shooter ist: Jedes Gefecht macht Laune, die Waffen klingen voll und gefährlich, sind abwechslungsreich und die Feinde bleiben weitgehend von KI-Aussetzern verschont. So muss ein Open-World-Shooter im Jahre 2012 sein!

Multiplayer

Mehrspieler

Nach der ausladenden Kampagne ist aber noch lange nicht Schluss: Gruppenaffine Spieler lockt Far Cry 3 einerseits mit einem Koop-Modus mit eigener (tumber) Storyline und wahren Gegnerfluten, den Ihr entweder zu zweit offline an einer Konsole angeht oder zu viert im Netz bestreitet. Andererseits ist auch der normale Mehrspielermodus sehr ausladend: Neben einem Map-Editor sorgen zehn Karten und vier Spielmodi für maximal 14 Spieler für unzählige Stunden Spaß. Die Gefechte auf den sehr ausladenden Karten drehen sich bis auf das klassische Team-Deathmatch immer um das Einnehmen und Halten bestimmter Objekte und Punkte. Einzelgänger haben aufgrund der Unübersichtlichkeit der Vegetation kaum Chancen und werden oft flankiert oder aus der Ferne weggesnipert, im Team macht die Ballerei aber sehr viel Laune, obwohl Ihr auf Fahrzeuge verzichten müsst. Das Waffenarsenal ist mit den genretypischen großen und kleinen Wummen bestückt. Durch Abschüsse und Teamaktionen wie zum Beispiel einem leistungsfördernden Kriegsschrei verdient Ihr Erfahrungspunkte und schaltet in üblicher Manier Waffen, Aufsätze, Ausrüstung und Fähigkeiten frei. Werdet Ihr erschossen, könnt Ihr optional auf einer Taste herumhämmern, um einige Zeit Euren Mitstreitern die Möglichkeit zu geben, Euch wiederzubeleben. Nett: Für erfolgreiche Runden gibt es Daten-Discs oder USB-Sticks, deren Decodierung nebenbei abläuft und einige Minuten bis Stunden dauert. Je wertvoller der Datenträger, desto größer ist die Chance auf eine sinnvolle Belohnung.

Multiplayer

Tobias Kujawa meint: Endlich keine Malaria mehr! Die Krankheit und die damit verbundene Pillensuche machten mir Far Cry 2 schnell madig, immer fühlte ich eine langsam tickende Uhr im Nacken, wenn ich einfach frei durch Afrika schweifen wollte. Der dritte Teil merzt nicht nur diese Schwäche aus, er zeigt auch, dass sich die Entwickler andere Kritikpunkte zu Herzen genommen haben. Statt eine lieblose und undurchsichtige Geschichte zu stricken, präsentieren die Jungs und Mädels einen richtig interessanten roten Faden, der Euch durch das Abenteuer führt, ohne Euch die Freiheit und den Reiz beim Erkunden der riesigen Wildnis durch Schläuche und zu enge Führung zu versagen. Und dazu machen die Gefechte noch richtig Laune! Granaten und Gewehre haben mächtig Wumms, die Feinde sind nicht zu blöd (auch wenn sie manchmal Aussetzer haben) und ich habe nicht das ”Och nö, noch ein Kampf”-Gefühl. Stattdessen wird jeder Feuerüberfall geplant und jedes gewonnene Gefecht zum Erfolgserlebnis. Und das Beste: Eroberte Stützpunkte bleiben in Eurer Hand. Warum denn nicht gleich so?

Michael Herde meint: Ich habe mir die PS3-Testfassung geschnappt und anfangs war ich entsetzt: Die Bildrate pendelt vor allem bei Fahrten mit dem Jeep oft an der Schmerzgrenze, Tearing ist allgegenwärtig. Und das ist schade, denn an sich sieht das Spiel klasse aus. Mich hat Far Cry 3 trotzdem gepackt und begeistert, man kann sich daran gewöhnen. Schnell fällt auch auf, dass viele Zutaten des Spiels quasi identisch sind mit Assassin’s Creed III, doch hier fügten sie sich noch besser ein, sind deutlich nützlicher und obendrein anspruchsvoller. Statt mit Einheitsballerei packt mich Far Cry 3 mit hochspannendem Survival-Schleich-Flair, bei dem ich mir jede Konfrontation und jeden Schuss gut überlege, es könnte nämlich schnell mein letzter sein. Auch wenn auf dem Schirm die Post abgeht, frohlocke ich – angesichts des mehrschichtigen Klangteppichs aus bedrohlichen Ambientklängen und – weil es hip ist – wummerndem Dubstep-Gewitter. Ich mag das.

Multiplayer Meinung

  • eine zweigeteilte Insel voller Missionen und Geheimnisse
  • tolle Charaktere mit unterhaltsamen Ansichten und Dialogen
  • viel Freiheit in den Feuergefechten

Multiplayer

”Far Cry 3” bügelt die vielen Ärgernisse des Vorgängers fast komplett aus. Ein spannendes, hochklassiges Inselabenteuer!

Singleplayer88
Multiplayer
Grafik
Sound

Metal Gear Solid

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wenn es Grund zum Feiern gibt, können Japaner ziemlich kreativ werden – und wenn dann noch ein namhafter Entwickler wie Hideo Kojima mit ins Spiel kommt, wissen wir ganz schnell Bescheid. Denn das Mastermind hinter der Metal Gear-Serie hat uns über seinen Twitter-Account an einem besuch in Sonys Hauptquartier teilhaben lassen, bei dem es zum 25-jährigen Jubiläum zweiter Serien – seiner und Final Fantasy – u.a. speziell dafür hergerichtete Bento-Boxen in form einer PS3 und gefüllt mit den jeweiligen Charakteren zu sehen gab.

Von Squares Rollenspiel-Epos hat er zwar keine Fotos geschossen, aber wie Snake, Raiden & Co. aus Nahrungsmitteln zusammengesetzt aussehen, das wurde von ihm reichhaltig bebildert. Da bleibt nur noch eins: Die Galerie unten anschauen und darüber staunen…

John Carmack

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id Softwares Technik-Guru John Carmack blickt nicht besonders optimistisch in die Zukunft. Auf eine Fanfrage hin, was er für die nächste Hardware-generation so erwarten würde, äußerte sich der Doom-Schöpfer via Twitter wie folgt: “Leider kann ich garantieren, dass viele künftige Spiele weiterhin mit 30 fps laufen werden”.

Eine genauere Begründung lieferte er dafür nicht, aber sie liegt basierend auf bisherigen Konsolen-Generationen auf der Hand: Sobald die Rechenleistung steigt, werden stets soviel mehr Details und Polygone auf den Bildschirm gepackt, dass letzten Endes die Bildrate drunter leidet.

Carmack selbst setzt bekanntlich auf die idealen 60 Bilder pro Sekunde: Egal was man Rage oder Doom 3: BFG Edition sonst vorwerfen könnte, sie laufen ausgeprochen flüssig…

Forza Horizon

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Wie dessen offizeller Website zu entnehmen ist, wird es am 15. Januar 2013 gleich zwei kostenlose DLCs für Forza Horizon geben. Der erste enthält dabei drei neue fahrbare Untersätze in Form des 2013 Honda Civic Si Coupe, HPD Rally Fit und den 1986 Honda Civic Si Coupe.

Außerdem gibt es dann noch die 2013 Civic Si Challenge zum Download, in der Ihr es mit Scott Dixon von Honda Racing aufnehmen müsst. Bis zum 8. Januar kann noch via Xbox Live abgestimmt werden, auf welchem Kurs Ihr letztlich gegen den guten Mann antreten dürft.

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