Auf der Montreal International Game Summit erklärte Tim Sweeney von Epic Games, dass die Spiele-Entwicklung für die nächste Konsolengeneration doppelt so teuer sein wird wie für die gegenwärtigen Generation.
Und dies sei noch eine annehmbare Schätzung, erklärte der technologische Chef-Berater des Entwicklers laut GamesIndustry. Das dreiminütige Video zur Next-Gen-Demo, das unter dem Codenamen Samariter im letzte Jahr gezeigt wurde (wir berichteten hier), hatte das Unternehmen in puncto Kosten “sehr besorgt”. Ein Team von 30 Personen arbeitete 4 Monate daran, man fürchtete entsprechend eine Kostenexplosion bei der Entwicklung. “Als wir das auf die Schaffung eines ganzen Spiels hochrechneten, waren wir besorgt, dass die Kosten in der nächsten Generation um den Faktor drei oder vier oder sogar fünf höher sein würden”, erklärte Sweeney.
Epic habe es nun geschafft, die Produktion so effizient zu gestalten, dass die Kosten gesenkt werden konnten. Dennoch wird die Entwicklung eine teure Angelegenheit – und er warnte vor den Gefahren durch Free-to-Play-Spiele: “Wenn ein Nutzer die Wahl hat zwischen einem Weltklasse-Triple-A-Free-to-Play-Titel und einem ebensoguten 60 Dollar-Spiel, das man nur auf Disc in einem Laden bekommt, wird das Free-to-Play-Spiel sehr wahrscheinlich gewinnen. Also müssen wir wirklich auf diesen Trend achten, und Spiele entwickeln, die sich rentieren und gegen Piraterie gefeit sind.”








