Die neue M! Games 229

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Seit 5 Jahren ein Megaseller, aber noch nie wirklich groß auf dem M!-Cover: die Assassin’s Creed-Serie. Warum wir jetzt bei Assassin’s Creed III doch schwach wurden, erzählen wir Euch in der exklusiven Titelstory auf satten 7 Seiten. Kleiner Tipp: Es hat etwas mit dem unwiderstehlichen Gesamtpaket zu tun, das Ihr in Ubisofts Meuchelmörder-Abenteuer serviert bekommt – spielerisch, grafisch, quantitativ und qualitativ ein Hochgenuss. Wer das sagt? Serienkenner Matthias, der für Euch nach Kanada jettete, ausführlich Probe spielte und nun neue Features und Details enthüllt.

In der Vorschau-Abteilung locken unter anderem die Überraschungsankündigungen Lightning Returns: Final Fantasy XIII und Metal Gear Solid: Ground Zeroes. Den voraussichtlichen Abschluss der FF XIII-Saga knöpfte sich Rollenspiel-Experte Thomas Nickel vor, der über radikale Neuerungen und mutige Designentscheidungen berichtet. MGS: Ground Zeroes war natürlich ein gefundenes Fressen Serien-Aficionado Michael Herde, der den Trailer seziert und alle verfügbaren Infos gekonnt zu einem “So könnte es kommen, weil…”-Szenario zusammenfügt.
Darüber hinaus gibt es Neuigkeiten zum japanischen Open-World-Epos Yakuza 5, dem Teenie-Horror-Abenteuer Until Dawn (das Move cool nutzt), dem EA-Raser Need for Speed: Most Wanted und vielen mehr.

Im Test-Teil tummeln sich bereits die ersten Herbst-Highlights: FIFA 13 vs. Pro Evolution Soccer 2013 – wer hat dieses Jahr die Nase vorn? Borderlands 2 – erfüllt der Rollenspiel-Shooter mit 96,5 % mehr Wub-Wub die vollmundigen Versprechungen? Dead or Alive 5 vs. Tekken Tag Tournament 2 – Mega-Oberweiten gegen Mega-Charaktervielfalt, wer knockt den anderen aus? Resident Evil 6 – 30 Stunden Action-Langeweile oder facettenreiches Baller-Feuerwerk, das mehr ist als die Summe seiner Teile? Diese Frage klären Michael und Olli in einem 6-seitigen M!AX-Test!

Natürlich gibt es auch wieder den Extended-Blick über den Tellerrand: Im dicken Making-of zu Beyond: Two Souls plaudert Entwickler David Cage aus dem Kreativ-Nähkästchen und Schauspielerin Ellen Page (die den Hauptcharakter Jodie mimt) spricht über ihre ersten Videospielerfahrungen. Wir nehmen uns zudem die schwächelnde PlayStation Vita zur Brust und analysieren auf 6 Seiten, was Sony bisher verpennt hat, wie das Handheld wieder Fahrt aufnehmen soll und welche Spiele das letztlich richten sollen. Als Retro-Leckerbissen schicken wir Pac-Man in der Liebeserklärung auf Geisterjagd und im Artikel Spielehelden auf Papier stellen wir Euch Comics mit Games-Bezug vor.

All das und noch vieles mehr erwartet Euch in der M! Games Oktober 2012 – ab Freitag, den 21. September, im Handel!

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Leseproben:

Metal Gear Rising: Revengeance

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Nachdem es bisher in Bezug auf inhaltliche Details von Metal Gear Rising: Revengeance eher still war, kommt nun Bewegung in die Sache. Denn in der aktuellen Ausgabe der Famitsu bzw. dem späteren Bericht von Gematsu sind drei Gegner vorgestellt worden.

So ist Sundowner mit zwei Schwertern bewaffnet, während es sich bei Mistral um einen mehrarmigen Cyborg handelt. Auf seine in diesem Fall verlängerbaren Arme setzt auch Monsoon, denn er ist ein maskierter Ninja.

Metal Gear Rising: Revengeance erscheint weltweit im Februar 2013.

Fable: The Journey

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Oh nein, oh Schreck – Molyneux ist weg! Wer wird uns denn zukünftig weltbewegende Neuerungen versprechen, die dann still und heimlich doch meist auf ein nicht so revolutionäres Maß geschrumpft werden? Solche oder ähnliche Gedanken hatten sicher viele Spieler, als vor einiger Weile der Abschied des Lionhead-Oberhaupts publik wurde.

Was das letztlich mit Fable: The Journey zu tun hat? Offenbar nicht mehr allzu viel, wie uns die Entwickler bei einer Anspiel-Runde letzte Woche im Gespräch sagten: Demnach hatte der Erfinder des Gottspiel-Genres zwar während der Konzeptionsphase zum Kinect-Ableger seiner Gut-und-Böse-Saga noch einige Ideen einfließen lassen, war aber an der Umsetzung  kaum beteiligt. Das merkt man dem Spiel sogar an – und das ist nicht negativ gemeint.

Denn natürlich war auch bei uns die Skepsis groß, als The Journey erstmals angekündigt wurde: Eine Serie, die bei allen Ihren Qualitäten doch nie die hochtrabenden Versprechungen ihres Schöpfers ganz erfüllen konnte, gekoppelt mit einer Hardware-Erweiterung, deren Potenzial zwar erkennbar, aber ebenfalls noch nie so richtig ausgeschöpft wurde? Wie soll das nur funktionieren?

Nachdem wir das virtuelle Albion eine Weile bereist haben, lässt sich letztere Frage zumindest im Ansatz beantworten mit “auf jeden Fall besser als gedacht”. Denn die Kinect-Steuerung erfüllt ihren Zweck, auch wenn letzte Zweifel noch nicht ganz ausgeräumt werden können. Uneingeschränkt positiv hervorzuheben ist derweil ein Aspekt: Man kann tatsächlich bequem sitzend spielen.

Um das Abenteuer zu genießen, sind keine Kenntnisse der Vorgänger notwendig, denn Ihr schlüpft in eine neue Rolle: Als Jungspund Gabriel seid Ihr Teil einer Karawane, die auf dem Weg nach Hause zu ihrem Stamm ist. Während Euer Bruder als Anführer die Verantwortung übernimmt, seid Ihr eher ein Schlendrian und neigt dazu, versehentlich am Zügel einzuschlafen. So kommt es, wie es kommen muss: Ihr werdet bei einem aufkommenden Unwetter vom Rest getrennt und müsst nun allein den Weg finden. Das ist schon gruselig genug, doch als Ihr in nächstem Dorf eine blinde Seherin vor einem mystischen Wesen rettet, geht s erst richtig los…

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Sony

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Neben der PS3 Super Slim (mehr dazu hier) hatte Sony auf seiner Pressekonferenz zur Toky Game Show 2012 noch ein paar andere Sachen zu erzählen. Besonders spektakuläre Ankündigungen waren allerdings nicht mehr dabei, deshalb handeln wir die wichtigsten Punkte in übersichtlicher Kurtform ab:

  • Das PlayStation-Mobile-Programm beginnt am 3. Oktober, u.a. Sharp und Fujitsu werden kompatible Geräte fertigen
  • PlayStation Plus für die Vita startet im November, wer schon Nutzer davon ist, muss auch nicht extra dafür löhnen (ansonsten kostet’s 50 Euro im Jahr)
  • In Japan kommen demnächst noch ein paar neue Farb-Varianten der PSP in den Handel
  • Auch die Vita wird bunter, mit “saphirblau” und “kosmisch-rot” als Modellen – in Japan ab dem 15. November, bei uns? Gute Frage…
  • Soul Sacrifice wird verschoben, jetzt ist der “späte Frühling 2013” als Termin angedacht
  • Weitere angekündigte Vita-Spiele: Valhalla Knights 3, Shinovi Versus und Oboromuramasa von Marvelous, Toukiden von Tecmo-Koei (ein neues Projekt von Omega Force, den Dynasty Warriors-Machen), ein weiterer Gundam-Titel  (kommt auch für PS3) und Gods Eater 2 (auch für PSP) von Namco-Bandai

Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth 2

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Wer schon immer mehr Lust hatte, die Schuldigen hinter Gitter zu bringen als die Unschuldigen zu verteidigen, kam bei Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth auf seine Kosten. In diesem Spin-Off von Capcoms Anwaltsserie übernehmt Ihr die Rolle des sarkastischen Staatsanwalts Miles Edgeworth und sorgt dafür, dass die Schuldigen schleunigst gesiebte Luft atmen.

Der zweite Teil mit Staatsanwalt Edgeworth erschien bereits im Februar 2011 in Japan – eine Veröffentlichung im Westen war damals noch nicht vorgesehen. Capcoms Senior-Vize Christian Svensson schürte jetzt diesbezüglich bei Edgeworth-Fans neue Hoffnung:

“Ace Attorney Investigations 2 wird nicht als ‘Geisel’ gehalten, bitte versteht mich nicht falsch, aber wenn sich [Ace Attorney 5 und kommende iOS–Ports] gut verkaufen, könnte dies sicherlich nicht schaden,” erklärte er auf dem Capcom Unity Forum. “Wenn die Verkäufe der Franchise höher als erwartet ausfallen, wäre dies hilfreich, denn dies würde auch höhere [Verkaufs-] Prognosen rechtfertigen.” Angesichts der guten Verkauszahlen der Ace Attorney-Vorgänger sollte sich aber auch der 5. Teil gut verkaufen – womit die Chancen für die Lokalisierung von Herrn Edgeworth steigen…

Ace Attorney 5 soll laut Andriasang auf der Tokyo Game Show spielbar sein und wird auch in westlichen Gefilden veröffentlicht; einen Erscheinungstermin gibt es jedoch noch nicht.

PS3 Super Slim

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Na also: Kurz vor der Tokyo Game Show hat Sony nun das Versteckspiel beendet und endlich bestätigt, was ohnehin schon jeder erwartet hat. Die PlayStation 3 bekommt eine neue Revision spendiert, die liebevoll “Super Slim” genannt wird. Wie die Konsole künftig in Toplader-Ausführung aussehen wird, seht Ihr oben, sie soll ca. 20% kleiner und 25% leichter sein als das aktuelle Slim-Gerät.

In Europa ist die neue PS3 ab dem 28. September in zwei Ausführungen erhältlich: Mit eingebauter 500-GB-Festplatte sind 299 Euro fällig, alternativ gibt’s das Modell mit 12 GB internem Speicher (mutmaßlich Flash) für 229 Euro – das wird erweiterbar sein entweder mit einer offiziellen, separat erhältlichen 250-GB-Festplatte oder Ihr könnt via “offiziellem Adapter” eine eigene SATA-Platte reinpacken.

Da haben wir’s also. Die große Variante klingt ganz vernünftig, aber der Einstiegspreis für die kleine Ausführung ist nicht gerade das, was man wirklich günstig nennen könnte.

UPDATE: Die technischen Daten sind inzwischen auch aufgetaucht – zu finden gibt’s die hier.

Wii U

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Wenn sich der Staub einer Konsolen-Veröffentlichung gelegt hat, folgt manchmal das böse Erwachen in Form einer Software-Dürreperiode – ein Problem, mit dem auch die Wii zu kämpfen hatte. Laut eines Kotaku-Interviews mit Reggie Fils-Aime, Chef von Nintendo of America, soll dies beim Wii U (natürlich) anders ablaufen und Fehler der Vergangenheit nicht noch einmal gemacht werden.

So sei es vollkommen richtig, dass für den Wii zum Ende hin weniger Spiele erschienen wären, was allerdings keine Besonderheit darstelle. Man solle vielmehr bedenken, dass vier der fünf Topseller dieser Generation exklusiv für diese Konsole erhältlich seien. Folglich habe die Hardware ein gutes Vermächtnis hinterlassen und biete viele Gründe zum Softwarekauf oder dem Wiedereintauchen in bereits bekannte Welten.

Durch die HD-Unterstützung und das starke Online-System baue der Wii U nun zwei Barrieren ab, die beim Vorgänger für schwächer werdenden Third-Party-Support gesorgt hätten. Denn ein Black Ops II wäre wegen SD-Auflösung und schwachen Online-Elementen garantiert nicht für Wii veröffentlicht worden.

Pokémon Black & White 2

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Nach Pokémon Black & White 2, das 3D-Modelle und 2D-Animationen enthält, steht natürlich die Frage im Raum, wann die Jagd nach den bunten Kreaturen den finalen Sprung in die dritte Dimension schafft. Junichi Masuda, Produzent des Titels, hat mit GameInformer darüber gesprochen und deutet dabei an, dass dies vielleicht nie geschehen wird.

So könne man bereits jetzt bei einem Blick auf die Spieleschachtel sehen, wie cool die Monster in zweidimensionaler Form im Spiel aussehen würden. Allerdings würden nicht nur deshalb gegenwärtig Sprites verwendet, denn auch der Comic-Look und die Animationen lägen darin begründet. Wenn man das daraus entstehende Spielgefühl ohne Abstriche in 3D darstellen könne, wäre er sofort mit an Bord, aber er befürchte, dass dann etwas verloren ginge. Vor allem die Kontrollschemata seien diesbezüglich sehr schwierig adäquat umzusetzen.

Pokémon Black & White 2 erscheint im Oktober.

Wii U

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Das britische Boulevardblatt The Sun ist eigentlich darauf spezialisiert, seinen Lesern den Jungadel des Empires beim Nacktbilliard zu präsentieren – doch bisweilen stürzt man sich auch auf Themen aus anderen “Branchen”. Nintendos Bekanntgabe des Wii U-Preises in der letzten Woche blieb auch der Inkunabel der Yellow Press nicht verborgen – und diese reagierte prompt und erwartungsgemäß mit einer weiteren Spezialität des Hauses: unreflektierte Meinungsmache mit schmissigen Schlagzeilen.

“Willst du dir eine Wii U holen? Hier sind 5 Gründe, es nicht zu tun”  titelte das Blatt auf der Website.

Wir wollen Euch natürlich nicht vorenthalten, welche 5 Gründe die “Gaming-Experten” der Sun hier herausgefunden haben wollen:

  1. “Sie wird innerhalb eines Jahres überholt sein” – wegen der kommenden, technisch stärkeren Next-Gen-Konsolen von Sony und Microsoft.
  2. “Die Vita ist ein verkapptes Gamepad” – in Verbindung mit der PS3 übertrumpft Sonys Handheld ageblich die Wii U mit ihrem Touchpad in puncto “Titeln, spielerisch und qualitativ”.
  3. “Die Bedrohung aller Konsolen: Mobiles Spielen” – “239 Pfund für eine Konsole? Das ist ein Vorrat an iPhone-Apps auf Lebenszeit” Die Sun behauptet, dass Nintendo-Käufer eher Casual-Spieler sind – und als solche eher zum Smartphone greifen werden.
  4. “DS + Wii = Fehlschlag” – DS bzw. 3DS und Wii sind auf ihren Markt genau zugeschnitten, die Wii U hingegen ist eine “bizarre” Mixtur aus beiden und wird es deshalb schwer haben, sich zu etablieren.
  5. “Sie ist dramatisch überteuert” – Das Blatt gibt zwar selbst zu, dass alle Konsolen zum Start meistens zu teuer sind – rät aber dazu, das Geld lieber für eine PS4 oder Xbox 720 zu sparen.

Auch wenn der Wii U der kommenden Xbox- oder PlayStation-Generation technisch unterlegen sein wird – Nintendo konnte in der Vergangenheit beweisen, dass Spielspaß nicht von der technischen Stärke abhängig ist, sondern von den entsprechenden Spielen. Und die Vita muss erst noch den Beweis antreten, das “bessere” Wii U-Pad zu sein. Zudem sei dahingestellt, ob Nintendo-Fans wirklich alle Casual-Gamer sind – doch greift man als solcher automatisch zum Smartphone? Lassen sich am heimischen Bildschirm nicht auch Casual-Games besser spielen? DS+Wii=Fehlschlag klingt nach Milchmädchenrechnung – wenn die Spiele die Wii U-Fähigkeiten entsprechend nutzen, kann diese Mixtur im Gegenteil sogar erfolgreich sein.

Letztendlich wird Nintendos Spieleangebot über den Erfolg der Wii U entscheiden – diesem Punkt scheint “The Sun” offenbar keine Bedeutung beizumessen…

Forza Horizon

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Wer mit Dan Greenawalt, Game Director von Turn 10 (und damit der Mann, der bei der Forza-Serie das Sagen hat) ein Gespräch führt, dem wird schnell klar: Da ist jemand mit vollem Herzen dabei. Sein Engagement, mit den bislang vier Episoden seines Gran Turismo-Rivalen für die Xbox 360 Leidenschaft für die Auto-Kultur zu wecken, ist offensichtlich, auch wenn so mancher (wie der Autor dieser Zeilen) die Meinung vertritt, dass Forza Motorsport dafür trotz aller Qualitäten doch in manchen Aspekten erstaunlich glatt und seelenlos wirkte.

Nach der ersten Stunde, die wir letzte Woche auf einer Microsoft-Veranstaltung mit Forza Horizon steht fest: Der Ableger hat dieses Problem sicher nicht. Ob es auch mit daran liegen mag, dass die Hauptarbeit daran von Playground Games, einem in Großbritannien neu aus dem Boden gestampften Entwicklerstudio bestehend aus zahlreichen früher bei u.a. Codemasters, Bizarre Creations oder Black Rock tätigen Kräften, geleistet wurde? Letztlich kann’s uns egal sein, Hauptsache das fertige Produkt stimmt – und das scheint bei Horizon der Fall zu sein.

Forza Horizon lässt sich – eigentlich – ganz kompakt beschreiben: Es ist (fast) wie Test Drive Unlimited, nur ohne dessen Macken und dafür mit der typischen Forza-Detailversessenheit veredelt. Auf die unübersehbaren Ähnlichkeiten zum Atari-MMO-Flitzer angesprochen, reagieren Greenawalt und Playground-Design-Director Ralph Fulton etwas pikiert, denn natürlich sei das eben nicht das konkrete Vorbild gewesen: Vielmehr habe man sich mit Open-World-Spielen generell beschäftigt und wollte eine solche für Rennspieler in hochkarätiger Form aufbereiten. Das mag man nun so glauben oder nicht, beides ist nicht ehrenrührig: Test Drive Unlimited hatte schließlich keinen schlechten Ansatz, nur an der Umsetzung haperte es eben hier und da.

Bei Forza Horizon dürfte es solche Probleme nach unseren ersten Eindrücken mit der Hand am virtuellen Lenkrad nicht geben, denn bereits das technische Grundgerüst stimmt: Das Fahrverhalten der Boliden ist natürlich etwas gutmütiger angelegt als beim Simulations-Vater (kann auf Wunsch aber entsprechend komplex ausgewählt gestellt werden) und mit 60 Bildern pro Sekunde solltet Ihr auch nicht rechnen. Konkret auf letzteren Punkt angesprochen drücken sich Fulton und Greenawalt darum, sich auf die tatsächliche Bildrate festzulegen, betonen aber zwei Dinge: Zum einen wird intern wie zuletzt bei Forza Motorsport 4 die Fahrphysik und Lenkung 360-mal pro Sekunde abgefragt, zum anderen bleibt die Bildrate auf einem guten Niveau (was sich für uns nach 30 Bildern pro Sekunde anfühlte) stets konstant, was doch am wichtigsten sei. Womit sie ja letztlich Recht haben.

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