Fable: The Journey

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Oh nein, oh Schreck – Molyneux ist weg! Wer wird uns denn zukünftig weltbewegende Neuerungen versprechen, die dann still und heimlich doch meist auf ein nicht so revolutionäres Maß geschrumpft werden? Solche oder ähnliche Gedanken hatten sicher viele Spieler, als vor einiger Weile der Abschied des Lionhead-Oberhaupts publik wurde.

Was das letztlich mit Fable: The Journey zu tun hat? Offenbar nicht mehr allzu viel, wie uns die Entwickler bei einer Anspiel-Runde letzte Woche im Gespräch sagten: Demnach hatte der Erfinder des Gottspiel-Genres zwar während der Konzeptionsphase zum Kinect-Ableger seiner Gut-und-Böse-Saga noch einige Ideen einfließen lassen, war aber an der Umsetzung  kaum beteiligt. Das merkt man dem Spiel sogar an – und das ist nicht negativ gemeint.

Denn natürlich war auch bei uns die Skepsis groß, als The Journey erstmals angekündigt wurde: Eine Serie, die bei allen Ihren Qualitäten doch nie die hochtrabenden Versprechungen ihres Schöpfers ganz erfüllen konnte, gekoppelt mit einer Hardware-Erweiterung, deren Potenzial zwar erkennbar, aber ebenfalls noch nie so richtig ausgeschöpft wurde? Wie soll das nur funktionieren?

Nachdem wir das virtuelle Albion eine Weile bereist haben, lässt sich letztere Frage zumindest im Ansatz beantworten mit “auf jeden Fall besser als gedacht”. Denn die Kinect-Steuerung erfüllt ihren Zweck, auch wenn letzte Zweifel noch nicht ganz ausgeräumt werden können. Uneingeschränkt positiv hervorzuheben ist derweil ein Aspekt: Man kann tatsächlich bequem sitzend spielen.

Um das Abenteuer zu genießen, sind keine Kenntnisse der Vorgänger notwendig, denn Ihr schlüpft in eine neue Rolle: Als Jungspund Gabriel seid Ihr Teil einer Karawane, die auf dem Weg nach Hause zu ihrem Stamm ist. Während Euer Bruder als Anführer die Verantwortung übernimmt, seid Ihr eher ein Schlendrian und neigt dazu, versehentlich am Zügel einzuschlafen. So kommt es, wie es kommen muss: Ihr werdet bei einem aufkommenden Unwetter vom Rest getrennt und müsst nun allein den Weg finden. Das ist schon gruselig genug, doch als Ihr in nächstem Dorf eine blinde Seherin vor einem mystischen Wesen rettet, geht s erst richtig los…

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Doublefine
20. September 2012 4:01

Meine Frau spielt selber RPG´s (solange sie im Mittelalter angesiedelt sind) und Final Fantasy. Skillt zwar teilweise schwachsinnig und stellt abstruse Parties auf. Sie nörgelt generell nicht rum egal was ich zocke und ein paar Titel findet sie zum zuschauen extrem geil (z.B. Alpha Protocol) aber würde sie niemals selber spielen. Sie ist der Hybrid aus Casual und Core.Mich persönlich reizt Kinect auch, aber empfinde die Wii als durchdachter. Die schafft den Spagat perfekt: Fuchteln für Zwischendurch und Parties und dennoch gibt es richtig geile Spiele für sie. Bei Kinect hingegen ignorieren die meisten Entwickler die Steuerungseingabe des Pads und somit verkommen die Spiele zu nahezu langzeitspielspassfreien Gestikulationsmarathons. Steel Battalion ist die mir einzig bekannte Ausnahme. Star Wars Kinect ist zwar auch nur Casual aber es bockt schon heftig, mag aber daran liegen dass ich ein absoluter SW-Freak bin, der nen Schrein im Wohnzimmer hat. The Journay könnte ich mir als schönes Aquarium vorstellen, nette Fantasywelt da ein bissl Blitze werfen, hier ein bissl den Gaul scheuchen, Pfeile aus dem gehetzten Pferd rausziehen und dabei gemütlich nen veganenes Erfrischungsgetränk zu sich nehmen.

19. September 2012 19:20

[quote=Doublefine]

Bis dato nervt meine Frau gerne herum “” Kinect, da kann ich zuhause tanzen””. Toll, das kann se auch ohne ne überteuerte Hardware für die es nix spielenwertes gibt. Sollte the Journey was werden ist die magische Marke der drei Spiele geknackt und einer Anschaffung steht nur noch der fin. Aspekt im weg. MS sollte da ersnthaft mal was machen 100-120 Öröh sind ne Menge Asche.

[/quote]Hey super das Zitat von deiner Frau mit dem Tanzen.Ich habe förmlich gesehen,wie Du als Core Gamer innerlich die Augen verdreht hast Manchmal ist das Leben schon echt hart,jetzt mal ehrlich:Wer brauch den die Fuchtel Steuerung außer für Rail-Shooter hat das Zeug überhaupt kein Mehrwert

extremo
19. September 2012 17:10

Also da hören sich andere Previews aber ganz anders an. Andere Redakteure machen keinen Hehl draus, dass dieses Spiel ein Flop wird. Ich selbst wäre auch sehr überrascht, wenn hier mal ein gutes Kinect-Game auf uns zukommen würde. Ich denke sogar, dass man mit Kinect gar nix gescheites rausbringen kann, da das ganze einfach zu beschränkt ist um etwas anderes als ein Casual-Spiel zu entwickeln.

DonCurrywurst
19. September 2012 14:37

@Trashmaster: Für mich mit das wichtigste in einem Game.Und irgendwie hat kaum einer was auf Molyneux Aussagen gegeben. Ich halte ihn eher für unterbewertet.Hätte mir einen vollwertigen Fable Teil gewünscht. Falls der aber wirklich gut wird, muss ich mir

Thrashmaster
19. September 2012 14:19

Also ich fand Molyneux wurde immer überbewertet. Klar. Fable hatte immer seinen Charme und eine tolle Athmosphäre. Das war aber auch das einzige. Von daher.^^

HASaldi404
19. September 2012 14:08

Kinect? Ignore!

19. September 2012 13:24

Naja 10 Std als Spielzeit sind in dem Genre mal echt weit weg vom Standard fürn Vollpreis-Flagschiff 🙁

Doublefine
19. September 2012 12:17

Bis dato nervt meine Frau gerne herum “” Kinect, da kann ich zuhause tanzen””. Toll, das kann se auch ohne ne überteuerte Hardware für die es nix spielenwertes gibt. Sollte the Journey was werden ist die magische Marke der drei Spiele geknackt und einer Anschaffung steht nur noch der fin. Aspekt im weg. MS sollte da ersnthaft mal was machen 100-120 Öröh sind ne Menge Asche.

19. September 2012 12:11

Ich weiß net…. Fable hat mich persönlich nur durchnittlich angeturnt und Peter Molyneux ist als Designer und kreativer Kopf der Microsoft Game Division doch eher eine FehlbesetzungFinanziell war die Zusammenarbeit mit Microsoft bestimmt eine lohnende Sache für Ihn und seinStudio…aber sonst???