Wenig überraschend entwickelte sich auch die Minecraft-Version für die Xbox 360 nach der Veröfentlichunge im Mai zum Kassenschlager und knackte im Juni bereits die Marke von drei Millionen. Nun gab es in Bezug auf die Absatzzahlen ein Update von Daniel Kaplan, Business Developer bei Mojang, das dieser via Twitter verkündete.
Dort schrieb er, das er sich freue, wieder an die Arbeit gehen zu können (offenbar war er zuvor in Urlaub) und sprach gleichzeitig von 3,6 Millionen verkauften Einheiten der Xbox-360-Edition von Minecraft. Da freuen wir uns doch am besten einfach mal mit ihm.
Wer seine Erlebnisse im Klotzland noch weiter individualisieren will, der seit kurzem noch mehr Skins für seinen Steve runter laden. Das “Skin-Paket 2” ist seit letzter Woche erhältlich, die kostenfreie Trial-Version gibt es hier.
Woher genau dieses Foto stammt, das wissen wir nicht – doch dass das darauf abgebildete rothaarige Mädel echt ist, halten wir für sehr wahrscheinlich. Denn bei einer gamescom-Präsentation von Dead or Alive 5 verrieten uns die Macher, dass noch zwei weitere bisher nicht angekündigte Kämpfer (ein mann und eine Frau) auf ihre Enthüllung warten würden.
Wie es aussieht, wurde das öffentliche Debüt der Dame also unerwartet vorgezogen: Angeblich heißt sie Mila und vom Bild her zu schließen, wird ihr vielleicht ein etwas burschikoseres Auftreten verpasst – wobei noch wahrscheinlicher ist, dass sich unter dem Holzfällerhemd doch die übliche üppige Oberweite verbirgt…
Omnipräsent? Ubiquitär? Das sind wahrscheinlich die ersten Begrifflichkeiten, die einem in den Sinn kommen, wenn sein Name fällt: Peter Molyneux. Von Hauptberuf (Ex?-)Spielegott, machte er in jüngster Vergangenheit allerdings mehr durch Reden von sich reden – die Liste seiner erzählerischen Gastauftritte bei Events der Spielebranche ist inzwischen deutlich länger als sein Spiele-Output. Nach seinem plötzlichem Weggang von seinem zu Microsoft gehörendem Lionhead- Studio (wir bericheten hier), für das er z.B. Black & White und Fable produzierte, heißt sein neues Studio 22 Cans. Dies ist -ebenso wie Lionhead- in Guildford, Großbrittannien beheimatet.
Welche Art von Spielen der Meister dort zu entwickeln gedenkt, manifestiert sich jetzt in Curiosity, das wegen einer gewissen gleichnamigen Marssonde jetzt den Beinamen “What’s Inside the Cube” erhalten hat. Worum’s in dem Spiel geht, weiß der Verbalakrobat gewohnt wortreich zu berichten: “mutig”, “verrückt” und “anders” sei das Spiel, erklärte er gegenüber VG247. Weitere hervorstechende Eigenschaft: es soll einfach sein. Denn laut Molyneux ist es für einen Game-Designer schwerer, ein einfaches Spiel zu schaffen, das Spaß macht, als ein komplexes: “DieschrecklichsteSache für einenDesigner istnicht das komplexe Zeug.Es ist nichtdie Suchenach einer Geschichte undeinem interessantenEnde.Das Furchterregendsteist die Einfachheit.Das istTerror.Das ist unserAbgrund“,erklärt er.
Das Spiel konfrontiert einen zuerst mit einem gewaltigen, schwarzen Quader, der spontan an Kubricks Monolith aus 2001 erinnert. Und bei der schlichten, schwarzen Kubatur hören die Gemeinsamkeiten nicht auf. Im Film versuchen Forscher, den im Mondkrater Tycho ausgegraben Klotz mit allen möglichen Mitteln zu untersuchen – vergebens. Der Stein obsiegt über die menschliche Neugier. Gleiches hat auch Molyneux im Sinn – er spielt mit der Neugier des Spielers, was auch den Titel “Curiosity” erklärt. Angestachelt werden soll diese durch den Inhalt des Quaders: Sein Inhalt sei etwas “wertvolles”, ja sogar “lebensverändernd” orakelt Molyneux.
Die Aufgabe des Spielers ist (scheinbar) einfach: Der Kubus besteht aus Millionen kleinerer Würfel, die man durch bloßes Antippen einzeln aus dem Weg räumen muss, um ins Innere zu gelangen. Gegen Gebühr erhält man auch einen “Meißel”, der 10 (50 Cent), 100 (5 Dollar) oder gar 10.000 (50.000 Dollar) Würfel auf einen Schlag aus dem Weg räumt. Probleme: Man benötigt 60 Millionen “Taps”, um bis auf den Kern vorzustossen – und man ist nicht allein dabei, denn zeitgleich versuchen eventuell hunderttausende von anderen Spielern, dem Kubus auf den Zahn zu fühlen. Doch nur einem einzigen Spieler wird es vergönnt sein, das lebensverändernde Etwas aus dem Kern zu bergen.
Im Grunde, so erklärt Molyneux, ist Curiosity mehr ein psychologisches Experiment: Reicht die reine Neugier aus, um sich bis zum Kern vorzuarbeiten? Vielleicht auch angestachelt dadurch, dass man die Fortschritte der anderen sieht? Das Experiment sollte bereits starten, wurde aber auf September verschoben. Curiosity: Whats Inside the Cube erscheint für iOS, Android und PC – leider nicht für Konsolen. Doch käme es für Konsole – würdet Ihr Euch beteiligen?
Bei diesem Titel horchen Konsolenfans auf: Sony Pictures sicherten sich laut Fusible ein ganzes Bündel von Domain-Namen in den heutzutage üblichen Variationen, die alle den Kernbegriff “Console Wars” gemein haben, sowie den Zusatz “movie”.
Sollte der darin benannte Film -oder auch das entsprechende Video- etwa die nächste PlayStation-Generation bewerben, die sich mutmaßlich im nächsten Jahr mit den Next-Gen-Konsolen der Konkurrenz auseinandersetzen muss?
Die Titulierung “Movie” spricht allerdings dafür, dass es mehr sein könnte als nur ein Werbe-Video. Zudem hat sich Sony Pictures Entertainment die Namen sichern lassen, also Sonys Filmproduktions-Sparte – und nicht der eigentliche PlayStation-Hersteller Sony Computer Entertainment.
Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift war zu den angegeben Domain-Namen noch keine Website geschaltet, die Licht ins Dunkel bringen könnte. Wer spekulieren möchte – hier die Liste:
Im Gespräch mitMCV erklärteMichael Pattison, CapcomsMarketing-Cheffür Europa undUSA, wie er auf Remember Me gestossen ist – und das man große Hoffnung auf das Spiel der französischer Entwickler Dontnod setzt. Beim Stöbern im Internet entdeckte Pattison das futuristische Action-Adventure um die “Erinnerungs-Jägerin” Nilin:“Ich warderzeit auf der Suche im Netz undsah einigedieserKonzept-Skizzen – undwar verblüfft.Also buchten wireine Reisenach Paris, esging alles sehr schnell.”
Während Sony einige Zeit vorher kein Interesse an der Marke bekundet hatte (wir berichteten hier), war Capcom nichtder einzige Publisher, der ein Auge aufRemember Me geworfen hatte: “Eine Reihe von sehrbekannten Publishernhatten es schon im Visier, undtatsächlich gab es schonAngebote, die auf eine Unterzeichnung warteten, als wir kamen. Capcomist normalerweise nichtso schnellbeim Treffen von Entscheidungen, aberals wires sahen, mussten wir zuschlagen“, erklärte Pattison.
Und Capcom sieht viel Potential in der neuen Marke, verriet der Marketing-Mann:“Es istetwas, dass nach unserer Sicht längerfristigZukunft hat undentsprechendwerden wir darin investieren.”
Laut eines Media Create Reports über den später u.a. Wired berichtete, hat Nintendo aktuell 70 Marktanteil im japanischen Videospielsektor. Das ist diesbezüglich der beste Nintendo-Wert in den letzten fünf Jahren.
Im reinen Hardwarebereich fällt der Wert mit 75 Prozent sogar noch ein wenig höher aus, was auch an der jüngsten Veröffentlichung des 3DS XL liegen dürfte. Sony kommt dagegen nur auf 23 Prozent, womit beide Hersteller also den Markt in Japan fast komplett unter sich aufteilen.
Greg Canessa, Activisions Vice President of Mobile Development, hat mit CVG über Gegenwart und Zukunft der Smartphones als Spieleplattform gesprochen. Dabei vertrat er die Überzeugung, dass diese im Laufe der nächsten Generation auf grafischer Ebene mit Xbox 360 & Co. gleichziehen werden.
“Die CPU- und GPU-Fähigkeiten mobiler Geräte werden im Laufe der nächsten Generation bei den grafischen Fähigkeiten und der Prozessor-Power mit der Xbox 360 gleichziehen”, erklärt Canessa. Activision wolle stets Erfahrungen für Gelegenheits- und Hardcorespieler bieten, merke aber, dass man auch auf mobilen Geräten diese Erfahrungen kreieren könne. Die Spiele, die sie heute für Konsolen und den PC machten, könnten bald auch für Smartphones und Tablets umgesetzt werden.
Für eventuelle Projekte könne dann aus einer hausinternen Bibliothek von 350 Marken und Lizenzen ausgewählt werden. Generell liege der Fokus aber immer noch auf Konsole und PC, wobei man den wachsenden Mobilmarkt beobachte, es dabei aber langsam angehen lasse.
Bereits seit einem Jahr ist bekannt, dass Marvelous an einer Fortsetzung zu dem 2009er Wii-Titel Little King’s Story mit dem kreativen Namen New Little King’s Story arbeitet. Doch erst jetzt hat das diesmal Vita-exklusive Rollenspiel von Konami einen Europatermin verpasst bekommen.
Bereits am 27. September werdet Ihr zum Preis von 39,99 Euro in der Rolle von König Corobo gegen Devil King alias The Nightmare in die Schlacht ziehen können. Die Kämpfe finden dabei in insgesamt sieben Königreichen statt und werden in 2D und 3D präsentiert. Von den Touch-Features des neuen Sony-Handhelds sowie dessen Online-Fähigkeiten wird in Form von DLCs, Koop-Gameplay und Online-Leaderboards ebenfalls Gebrauch gemacht.
Zu seinem aktuellen Projekt, dem Action-Rollenspiel Soul Sacrifice, hat sich nun Keiji Inafune gegenüber dem PS Blog geäußert, wie VG247 berichtet. Dabei sagte er über das Gameplay, dass der Spieler dabei vor “schmerzhafte Entscheidungen” gestellt werde.
Eines der Dinge, die er darstellen wolle, sei Schuld. Dabei handele es sich um ein sehr komplexes Themenfeld, denn es bestehe aus dem Opfern und dem Beschützen. Mit beidem solle sich der Spieler auseinandersetzen müssen. So könne es etwa sein, dass man während eines Kampfes erfahre, dass der Gegner diesen eigentlich nur führe, um Geld für seine kranke Tochter zu verdienen. Soll man ihn also umbringen, um selbst weiterzukommen oder doch verschonen?
Generell hätten die Macher der heutigen besten Spiele verstanden, dass es um mehr ginge, als immer realistischer und spektakulärer zu werden – hier habe man vielleicht schon den höchsten Punkt erreicht. Sie dachten darüber nach, einen neuen Aspekt zu integrieren und dies sei die Emotion. Genau darum ginge es auch in all seinen momentanen Projekten.
Schleichen und Tarnen – es wird ihm nichts nützen. Auch wenn sich Snake den ganzen Tag unter einer Kiste versteckt, am 30. August wird er nicht unentdeckt bleiben: Anlässlich des 25. Geburtstages der Metal Gear-Reihe veranstalten Kojima Productions und Konami eine Jubläumsfeier in der Tokioter Innenstadt. Und wenn man den hauseigenen Podcastern Ken Mendoza und Chris Johns Glauben schenkt, darf man dort “viele spannende Ankündigungen” erwarten.
“Es wird vieles geben, auf das man sich nächste Woche freuen kann”, rührte Johns die Werbetrommel, “und nicht nur für Fans; ich denke, die Branche wird erschüttert werden durch das, was wir dort präsentieren werden.”
Soweit bekannt, plant Metal Gear-Mastermind Hideo Kojima zum einen die Ankündigung eines Spiels, das seine Version der Idee “Menschen zu verbinden” aufzeigen soll. Zum anderen soll man Einblicke in die Leistungsfähigkeit der Fox-Engine erhalten.
Ob wir dort schon erstes Bildmaterial zu Metal Gear Solid 5 zu Gesicht bekommen, oder nur eine Tech-Demo der Fox-Engine, erfahren wir am 30. August. Am 1. September wird auf der Penny Arcade Expo weitergefeiert.
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