Jason Rubin, Executive Vice President von THQ, hat mit Game Informer über den Digitalvertrieb von Videospielen gesprochen und sieht daran viel positives. So sichere dieser jedem Titel einen Platz an der Sonne und sorge für ein breiteres Angebot.
Zunächst wirft Rubin die Frage auf, wie ein Spiel abseits großer Namen wie Call of Duty, Grand Theft Auto und Assassin’s Creed heutzutage überhaupt erfolgreich sein könne. Im Laden sähen nämlich alle gleich aus und würden sich in erster Linie durch ihr Marketingbudget unterscheiden. Dementsprechend bekämen sie auch Aufmerksamkeit. Bei einem Titel, der 120 Millionen Dollar in der Entwicklung gekostet habe und von einer 80-Millionen-Kampagne unterstützt werde, sei die Wahl des Spielers am Ende klar. Da hätte auch ein Spiel, das vielleicht nur 30 Millionen gekostet habe, keine Chance.
Im Laufe der Zeit werde sich die Industrie jedoch am PC-Modell orientieren, wo es viele verschiedene Preisstufen gebe und somit jeder Titel seinen verdienten Platz an der Sonne bekomme. Letztlich werde den Spielern ein offeneres Preismodell ebenfalls zugute kommen und die Industrie müsse auch auf sie hören, weil sie das Geld in der Tasche hätten.








