Cliff Bleszinski: Wahl des Haupt-Charakters bei Gears of War: Judgement war einfach

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In Gears of War: Judgement, der Fortsetzung der Gears of War-Reihe, die auf der E3 präsentiert wurde, wird der für seine sarkastischen Sprüche bekannte Baird zum Haupt-Protagonisten des Spiels. Das die Wahl auf ihn viel, bedurfte keiner größeren Überlegungen, wie Gears-Schöpfer Clifford Michael Bleszinski gegenüber GameInformer erklärte: “Tatsächlich beruht unsere Entscheidung, dass wir uns für Baird entschieden, auf der Feststellung, dass über seine Geschichte in Gears of War 3 nichts erzählt wird.”

“Paul bekam seinen Auftritt, Marcus hatte seinen Moment, Anya – alle anderen bekamen ihre Geschichte. Aber Baird wurde irgendwie übersehen und war lediglich ‘das sarkastische Arschloch’ – also beschlossen wir, ihn zur Hauptfigur zu küren. […] als wir dann die Daten von Microsoft bekamen, dass er einer der beliebtesten Charaktere der gesamten Franchise ist, war es wirklich ein No-Brainer.”

Bleszinski wäre natürlich nicht Bleszinski, wenn er nicht eine Erklärung für dessen Beliebtheit auf Lager hätte: “Ich persönlich glaube, dass Baird deshalb so beliebt bei den Fans ist, weil wir in einer Welt leben, in der es die Norm ist, zynisch und sarkastisch zu sein – vor allem im Internet”, mutmaßt er. Ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke, mit dem er der Wahrheit recht nahe kommen dürfte.

Gears of War: Judgement soll noch in diesem Jahr exklusiv für die Xbox 360 erscheinen.

Crytek: TimeSplitters 4 stand vor grundlegenden Problemen

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Immer wieder gab es Gerüchte, dass TimeSplitters 4, die Fortsetzung der Ego-Shooter-Reihe von Free Radical, in Entwicklung sei. Crytek UK, so der neue Name des Studios, dementierte erst kürzlich diese Gerüchte (wir berichteten hier).

Nun meldete sich diesbezüglich Crytek-CEO Cevat Yerli zu Wort. “Die Sache mit TimeSplitters ist: wenn wir eine Fortsetzung machen würden, würde diese niemand akzeptieren, abgesehen von einigen Fans; und wir wissen leider nicht, wie groß diese Fangemeinde ist”, erklärte Yerli gegenüber CVG. “Und wir wollen das Spiel auch nicht als Einzelstück für eine Konsole entwerfen, und selbst wenn, glaube ich nicht, dass den Publishern diese Idee gefällt. Das ist die Wahrheit, und das war die Wahrheit, noch bevor wir Free Radical gekauft haben.”

Yerlis Worte sind auch als Kommentar auf die Aussage von Free Radical-Mitgründer Steve Ellis zu verstehen, der kürzlich verkündete, dass man nur mit sehr wenigen Triple-A-Shootern noch Geld verdienen kann. Wie wir berichteten, bemühte sich dieser vergeblich, einen Publisher für TimeSplitters 4 zu gewinnen. “Das Konzept hinter TimeSplitters kam bereits vor unserer Übernahme auf, und Free Radical hatte kein Glück damit. Wir denken, sogar mit Cry-Engine und Crytek dahinter wird es grundsätzliche Probleme mit dem Konzept geben“, erklärte Yerli.

Der Idee des Spiels steht er jedoch recht aufgeschlossen gegenüber: “Ich liebe die Idee, und ich wünschte, wir würden daran arbeiten, aber derzeit arbeiten wir nicht daran.” Doch falls eine neues TimeSplitters kommen sollte, dann womöglich auf einer anderen Plattform – als Multiplayer-Spiel auf Cryteks Social-Gaming-Plattform G-Face: “Ich liebe die Idee eines TimeSplitters für G-Face”, schwärmte der Crytek-Boss.

Miyamoto-san: Pikmin 3 bekommt kein Online-Multiplayer

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Shigeru Miyamoto erklärte gegenüber IGN, dass Pikmin 3 für die Wii U über keine Online-Multiplayer-Fähigkeiten verfügen würde. Dies entschied man nach den Erfahrungen, die man mit dem Online-Modus von Mario Kart sammeln konnte.

“Man muss sehr vorsichtig sein, dass die Frame-Raten nicht runtergehen, wenn man sich mit anderen Spielern über eine große physische Distanz wie das Internet synchronisiert“, erklärte Nintendos Mastermind. ” […] in bezug auf Pikmin hat man zum Beispiel viele einzelne, kleine Geschöpfe, die Pikmin, bei denen jede einzelne Bewegung und Lage bedeutend für das Spiel sein kann, was sich über eine Internet-Verbindung sehr schwierig synchronisieren lässt.”

Also hat man sich bei Pikmin 3 für lokale Multiplayer-Fähigkeiten entschieden. “Aber der lokale Co-op-Multiplayer macht wirklich Spaß“, verspricht Miyamoto. Das möchte man ihm ja glauben – dennoch schade, dass man die Online-Fähigkeiten der Wii U, die Nintendo auf der E3 auch ordentlich bewarb, nicht auch für den Titel nutzt, dessen Präsentation einer der Höhepunkte von Nintendos E3–Presse-Konferenz war. Pikmin 3 soll bereits zum Start der Wii U erhältlich sein.

Wreck-It Ralph – spielt jetzt das offizielle Spiel!

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Das ist doch mal eine nette Überraschung von Disney: Statt uns bis Dezember warten zu lassen, um dann eine 08/15-Versoftung von Wreck-It Ralph zu erleben (obwohl die sicher auch noch kommen wird), gibt es ab sofort das Spiel mit dem unglücklichen Bösewicht auf der Film-Webseite in seiner ganzen Retro-Glorie zu spielen!

Also nichts wie los und hier geklickt.

Yoshinoro Ono sagt: “Capcom überanstrengt Ono”

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Yoshinoro Ono, der gesundheitlich angeschlagene Kopf hinter der Street Fighter-Serie, erklärte, dass sein kürzlicher Zusammenbruch durch Überarbeitung verursacht wurde – und das er “wahrscheinlich gefeuert” werde, wenn er sich darüber beschweren würde. “Capcom erlaubt weder Gewerkschaften, noch andere Arten von Arbeiter-Bewegungen”, erklärte Ono gegenüber Eurogamer. “Also, wenn ich mich beschwere, werde ich wahrscheinlich gefeuert. Sie müssen es für mich sagen, OK? Ich möchte, dass Sie schreiben: ‘Capcom überanstrengt Ono’. Das ist Ihre Schlagzeile.”

Ono war im Mai zu Hause zusammengebrochen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. “Ich wachte auf und ging auf die Toilette”, erzählte er. “Als ich die Tür öffnete, war das Zimmer ungewöhnlich dunstig-schwül. Noch merkwürdiger war: der Dunst stieg an. Er stieg immer höher und höher, und ich verstand nicht, was los war. Es war, als würde ich ersticken. Dann, als der Dunst meine Kopfhöhe erreichte, wurde ich ohnmächtig und brach auf den kalten Fliesen zusammen.”

Die Ärzte erklärten, Onos Blutdruck gleiche dem einer Person, “die gerade einen Marathon beendet hat”. Seinen Arbeitgeber Capcom schien dies allerdings relativ kalt zu lassen, wie Ono beschreibt. Sie wollten “nicht einmal anerkennen, dass ich im Krankenhaus war”, erklärte er – nachdem er eine Woche gefehlt hatte. “Als ich an meinen Schreibtisch zurückgekehrte, war da ein Ticket nach Rom, dass auf mich wartete“, erinnert sich Ono – offenbar aber nicht für einen Urlaub: “Es gibt keine Gnade. Jeder in der Firma erklärte: ‘Ono-san, wir haben uns schon solche Sorgen um dich gemacht.’ Dann händigten sie mir eine Zeitplan aus, der komplett mit Terminen ausgefüllt war.”

Dass die Spielebranche ein hartes Geschäft ist, in der Mitarbeiter bis an ihre Grenzen belastet werden, ist hinlänglich bekannt. Doch wie Capcom sich hier gegenüber Ono verhält, ist empörend und muss angeprangert werden: Wenn sich selbst Leute in Führungspositionen, wie Ono sie als Produzent innehat, nicht trauen, Probleme wie Überlastung anzusprechen, und die Folgen dieser Überarbeitung überdies noch ignoriert werden – wie sieht es dann erst bei den “gewöhnlichen” Arbeitern aus? Wir können Ono nur gute Besserung wünschen – und hoffen, dass seinem Arbeitgeber Capcom bewusst wird, dass Mitarbeiter Menschen sind, die man auch mit entsprechender Würde behandeln muss.

Schleicht sich Sam Fisher auch auf die Wii U?

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Wie Cubed3 vermeldet, könnte Splinter Cell: Blacklist auch für Wii U erscheinen – eine entsprechende Listung ist bei BestBuy aufgetaucht. Ob es sich dabei um ein Versehen oder pure Absicht handelt, ist bisher jedoch nicht bekannt.

Da Ubisoft den Wii-Nachfolger von Anfang an mit Software versorgen wird, klingt das Gerücht nicht unrealistisch. Aktuell ist der Titel allerdings nur für PS3 und Xbox 360 angekündigt und auf das Frühjahr 2013 datiert.

So oder so feiern wir das doch nochmal mit einem kleinen Trailer:

!nside !ndies #018 – Wizorb

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Hier gibts die Verquickung zweier vermeintlich grundverschiedener Spielprinzipien: Adventure trifft auf Arkanoid. Ein alter Zauberer verwandelt sich in den aus Arkanoid oder Breakout bekannten Schläger und muss im bekannten Stil Blöcke und Gegner quasi abbauen. Dies geschieht jedoch nicht in einer sterilen Stage, sondern mal in einer Stadtkulisse, mal in einem Waldgebiet. Neben dem Standard-Ball dürft Ihr, sofern Eure Magie-Leiste es zuläst, zusätzlich noch einen Eis- sowie Feuerball abschießen. Zerstörte Kisten bringen fördern Geld und Tränke zu Tage, welche den Magievorrat auffüllen. Habt Ihr alle Elemente und Feinde einer Stage zerstört, ist diese beendet. Der Adventure-Teil des Spiels schickt Euch dann im klassischen Zelda-Stil beispielsweise in ein zerstörtes Dorf. Dort sprecht Ihr mit den Einwohnern und dürft aus Eurer Tasche den Wiederaufbau der Behausungen finanzieren. Über eine Oberwelt sind die Adventure- und Action-Level miteinander verbunden. Auch eine Story fehlt nicht, sollt Ihr doch durch Eure Taten das Königreich von Gorudo befreien.

Die Grafik punktet mit tollem Pixel-Flair im Stile klassischer Action-Adventures wie A Link To The Past oder auch der Squaresoft-Spiele, auch wenn sie ein wenig gröber aufgelöst ist. Soundtechnisch bekommt Ihr gelungene Retro-Kompositionen zu hören, welche wirklich prima mit der Optik harmonieren. Der spielerische Anspruch der Kugel-Passagen fällt hoch aus. Ihr müsst das Abprallen der Kugel und Eure Spezialfähigkeiten geschickt kombinieren, um die teils knifflig aufgebauten Level meistern zu können. Dazu habt Ihr nur wenige Kugeln zur Verfügung, welche gleichzeitig Eure Leben darstellen. Nach deren Verbrauch dürft Ihr aber noch eins von drei Continues in Anspruch nehmen. Wizorb wirkt durch die Kombination der beiden Spielgenre frisch und kann spielerisch ebenfalls überzeugen. Angesichts der hohen Qualität des Spiels geht auch der Preis völlig in Ordnung.

Entwickler: Tribute

Preis: 240 MS-Punkte

M! sagt: lohnt sich

Rayman Legends vielleicht nicht exklusiv für Wii U?

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Ubis gliederloser Hüpfheld soll mit Rayman Legends erneut für Jump’n’Run-Freuden – aktuell ist der Titel nur für die Wii U angekündigt, aber das könnte sich durchaus noch ändern.

“Wir sagen nicht, dass es sich um einen Exklusivtitel für die Wii U handelt, obwohl wir es bisher nur auf der Wii U gezeigt haben”, so Senior Game Manager Michael Micholic gegenüber Joystiq. Momentan spiele man verschiedene Veröffentlichungsszenarien durch und werde die Öffentlichkeit darüber auf dem Laufenden halen.

Ubisoft rechnet mit einem Release der Wii U im November, zu dem zeitgleich auch Rayman Legends erscheinen würde. Angesichts der E3-Präsentation der GamePad-Einbindung wäre es natürlich auch denkbar, dass eine etwaige Xbox-360-Fassung verstärkt auf Microsofts SmartGlass-Technologie setzen könnte…

Michael Pachter: Wii U darf nicht mehr als 300 Dollar kosten

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Der Preis von Nintendos nächster Konsolen-Generation ist immer noch ein gut gehütetes Geheimnis, was natürlich Spekulationen umso mehr anheizt: Laut Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter muss Nintendo den Preis der Wii U unter 300 Dollar (ca. 240 Euro) ansetzen, um eine Chance auf dem Markt zu haben. Im Gespräch mit CVG erklärte Patcher als Begründung, dass er auf der E3 noch kein Spiel für Nintendos Konsole gesehen habe, das deren Verkäufe wirklich stark ankurbeln würde.

“Die Konsole muss meiner Meinung nach unter 300 Dollar angeboten werden, um erfolgreich zu sein, noch besser 249 Dollar oder weniger”, erklärte er. Rückblickend auf Nintendos E3-Pressekonferenz nannte Pachter Nintendos Wii U-Ansatz als “Rückspiegel-Strategie”: “Nintendo ist darauf bedacht, ihren Erfolg mit der Wii zu wiederholen”, vermutete er. “Während ich zustimme, dass der Wii U-Controller ‘ausreichend neuartig’ ist und sich von traditionellen Controllern unterscheidet, bin ich nicht sicher, ob es eine Killerapplikation gibt, welche für die Wii U-Verbreitung ebenso sorgt, wie es Wii Sports für die Wii getan hat.”

Nintendos Aktien sanken nach der E3-Pressekonferenz, erholten sich mittlerweile aber wieder. Nintendos USA-Boss Reggie Fils-Aime kündigte unterdessen an, dass man vom Wii U-Startpreis “angenehm” überrascht sein würde.

Sony bedauert den Anfangspreis der PS3 nicht

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Wenn man sich die Hardwareverkaufszahlen dieser Konsolengeneration, ansieht wird schnell ersichtlich, dass Nintendo weltweit eindeutiger Sieger ist und Microsoft in den USA auf dem ersten Platz gelandet ist. Sony konnte zwar insgesamt 63 Millionen Exemplare ihrer PS3 absetzen und in Japan und Europa die meisten HD-Konsolen absetzen, gleichzeitig aber keine solch starke Marktdominanz wie zu PSone- oder PS2-Zeiten entwickeln. Über die Gründe dafür und wie man die Lebenszeit der Konsole als Gesamtwerk sieht, hat sich nun Sonys Head of Hardware Marketing, John Koller, mit Kotaku unterhalten.

Zunächst steht natürlich die Frage nach einem eventuell zu hoch kalkulierten Startpreis im Fokus (bei uns kostete die Konsole mit 60 GB anfangs 599 Euro, in anderen Ländern musste ähnlich viel bezahlt werden). Koller streitet gar nicht ab, dass dies eine stolze Summe sei, verweist aber auch auf die damalige Situation, als Microsoft mit seiner Xbox 360 bereits einen einjährigen Vorsprung hatte.

Generell sehe man ohne Reue auf die Lebenszeit der PS3 zurück, denn es sei ein guter Zyklus für Sony gewesen. Man habe schlichtweg aus den vorhandenen Gegebenheiten das Beste gemacht und könne eben nicht alles gleichzeitig in Angriff nehmen. Publisher würden sicher dasselbe darüber sagen, wenn sie gefragt würden und diese Position teilen.

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