Total Retro: Die 9. Börse für klassische Video- und Computerspiele im Ruhrgebiet

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Am vergangenen Samstag hat die mittlerweile 9. Börse für klassische Videospiele im Ruhrgebiet stattgefunden. Diesmal ging es für interessierte Besucher jedoch nicht, wie gewohnt, ins Bochumer Falkenheim. Stattdessen gastierte die Börse erstmalig im Zentrum Altenberg in Oberhausen. Die ehemalige Zinkfabrik bot mit ihrem Industriekultur-Flair eine schöne Kulisse für die Aussteller und Gäste der Veranstaltung. Erneut wurde von Atari bis Vectrex jede Menge klassische Soft- und Hardware angeboten, daneben kamen auch Merchandise-Freunde nicht zu kurz.

Neben dem eigentlichen Treiben an den Händlertischen durften die Besucher sich erstmals auch über ein Rahmenprogramm freuen. Constantin Gillies, Autor der Romane “Extraleben” und “Der Bug”, las aus seinem neuen Buch “Endboss” vor. Im ehemaligen Walzenlager der Fabrik durften sich Anime-Fans “Appleseed” auf der großen Leinwand anschauen, und im Anschluss an die Börse feierte man noch eine Aftershowparty mit Elektro- sowie Chiptunes-Sound. Dort legte unter anderem Dany Wild auf. Selbstverständlich fehlte auch die Sonderausstellung zu einem speziellen Spielethema nicht. Diesmal drehte sich alles um Sonic the Hedghog, und so durften verschiedene Games aus der Igel-Historie angespielt werden.

Aus Sicht der Veranstalter fiel die Börse sehr positiv aus. Aufgrund des größeren Platzangebotes konnten sich die Aussteller über mehr Tische freuen und so ihr Angebot vergrößern. Die Stimmung unter den zahlreichen Besuchern war ebenfalls sehr gut, so dass man im kommenden Jahr wohl wieder in Oberhausen aufschlagen wird. Das einzige Manko stellte die schlechte Beleuchtung einer der Hallen dar, welche auf technische Schwierigkeiten im Vorfeld der Veranstaltung zurückzuführen war.

Der nächste Termin für Fans von Spiele-Klassikern ist die Retro-Börse in Rosenheim am 21. Juli. Nach Bochum zieht die Veranstaltung dann wieder am 10. November.

Und nun viel Spass mit einigen Impressionen von der Börse in Oberhausen.

The Adventurer: Video zum neuen Ego-Shooter von The Farm 51

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Ob diese Welt wirklich noch einen Ego-Shooter braucht, ist eine Frage, mit der man selbst den harmonischsten Abend mit Freunden in kürzester Zeit in ein Schlachtfeld antagonistischer Meinungen verwandeln kann. (Don’t try this at home!)

Auch der Titel The Adventurer muss sich dieser Frage stellen, bzw. seine polnischen Entwickler von The Farm 51: Laut GRYOnline ist der Ego-Shooter zeitlich vor dem 2. Weltkrieg angesiedelt und dreht sich um Victor “Vic” Chandler, der sich auf der Jagd nach verschiedenen mythischen Artefakten befindet. Das Gameplay scheint eine Mixtur aus Erforschung der Umgebung, Rätseln und natürlich Feuergefechten zu sein. The Farm 51, die unter anderem für das skurrile, aber durchwachsene NecroVision verantwortlich zeichneten, zeigten jetzt ein Video der Pre-Alpha-Version des Spiel, das sie noch in diesem Jahr für PC und Xbox 360 herausbringen wollen, eine PlayStation 3-Version soll später folgen.

Halo 4: Cover-Artwork veröffentlicht, neue Gegner-Typen bekannt

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Microsoft veröffentlichte eine Reihe von 32 Bildfragmenten, die jetzt von Nutzern des Halo-Waypoint-Forums zu einem Bild zusammengesetzt wurden. Laut Gameinformer bestätigte der Konzern, dass es sich hierbei um das Cover-Bild von Halo 4 handelt. Des Weiteren postete AllGamesBeta ein Foto der Rückseite einer Halo 4-Actionfiguren-Verpackung von McFarlaneToys, auf der zwei neue Gegner-Typen – die “Crawler“ und die “Watcher“ – gezeigt wurden.

Der Masterchief soll noch in diesem Jahr zur Tat schreiten – noch mehr Infos zu Halo 4 erfahrt Ihr hier.

Macher von Kingdoms of Amalur: Reckoning in finanziellen Schwierigkeiten

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Gegenüber NBC 10 hat Lincoln Chafee, Governor von Rhode Island, inzwischen bestätigt, dass 38 Studios, die Entwickler von Kingdoms of Amalur: Reckoning, aktuell in Finanznöten stecken. Die genauen Gründe dafür sind unbekannt, zumal besagtes Projekt insgesamt gut aufgenommen wurde.

Hilfe finanzieller Art ist jedoch offenbar schon unterwegs. “Wir tun alles, damit Unternehmen von Rhode Island zahlungsfähig bleiben”, erklärt Chafee nämlich. Zuvor hatte man eine Kreditbürgschaft von 75 Millionen Dollar für die 38 Studios abgegeben – etwas, das nun natürlich in Frage gestellt wird.

Das Entwicklerteam war von dem Baseballspieler Curt Schilling in Massachusetts gegründet worden, bevor es 2011 nach Rhode Island zog. Zwei Jahre zuvor hatte man das THQ-Studio Big Huge Games aufgekauft.

Diablo III – Blizzard experimentiert momentan nicht mit einer Konsolenfassung

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Die Chancen auf eine einigermaßen zeitnahe Konsolen-Veröffentlichungen von Diablo III sind wohl doch verschwindend gering, wie ein aktuelles Interview mit Game Director Jay Wilson bei Gamasutra erahnen lässt

“Wir haben offiziell nichts angekündigt, weil wir nicht damit herumexperimentieren”, sagt Wilson auf das Thema hin angesprochen. Man sage es zwar jedes Mal, wenn man neue bzw. bessere Leute für ein Projekt suche, weil das die Erfolgschancen erhöhe. Momentan wisse man aber noch nicht mal, ob eine Konvertierung überhaupt funktionieren würde und ob man die nötigen Ressourcen dafür habe.

Also: Bitte warten…

Capcom denkt noch einmal über bereits auf der Disc befindlichen DLC nach

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Nach dem unlöschbaren Spielstand von Resident Evil: The Mercenaries 3D zog Capcom mit bereits auf der Spieledisc befindlichem DLC bei Street Fighter X Tekken zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit großen Unmut von Konsumenten und Presse auf sich. Doch wie schon im Fall des Grusel-Schockers hat nun offenbar wieder die Wut des Kunden gesiegt. Wenn man nämlich einen Eintrag von Senior Vice President Christian Svensson in Capcoms Unity-Forum richtig interpretiert, wird auch diese Maßnahme bald der Vergangenheit angehören.

“Wir können versichern, dass wir auf die Meinung des Kunden gehört haben und nun überlegen, wie wir solche Inhalte in Zukunft veröffentlichen werden”, schreibt Svensson dort. Einige momentan in Entwicklung befindliche Titel würden allerdings noch auf diese Verfahren zurückgreifen müssen, da diese Entscheidungen im jetzigen Produktionsstadium nicht mehr zu ändern seien. Dragon’s Dogma sei eines der davon betroffenen Spiele, wobei hier offenbar nicht alle herunerladbaren Inhalte bereits auf der Disc schlummern.

Anomaly: Warzone Earth – im Test (360)

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Erschienen in:

Wie der gemeine Twinstick-Shooter floriert auch das Tower-Defense-Genre momentan auf den diversen Download-Plattformen: Egal ob Fantasy, Science-Fiction, oder Kriegsszenarios – überall werden Geschütze gebaut und Verteidiger gesetzt. Das vom Warschauer Entwickler 11 bit Studios ursprünglich für PC und iOS geschaffene Anomaly: Warzone Earth gibt sich da zum Glück ein ganzes Stück origineller und kreativer. Hier ist nämlich Angriff die beste Verteidigung und Ihr steht quasi auf der ’anderen Seite‘ – denn Ihr steuert Euren Konvoi an den Abwehranlagen des Gegners vorbei. Dabei greift Ihr auf zahlreiche Extras zurück: Energie-Auffrischer sind selbsterklärend, Rauchbomben vernebeln dem Feind die Sicht, mit falschen Zielen lenkt Ihr sie von Euch ab und zur Not bleibt noch der flächendeckende Bombeneinsatz. Dabei müsst Ihr stets auf die Route Eures Konvois achten und sie hin und wieder anpassen, um Hinterhalte und Flaschenhälse zu vermeiden.

Direkt lenkt Ihr nur die Kommando-Einheit, um Gegenstände aufzusammeln oder den Gegner zu verwirren. Für gute Leistungen bekommt Ihr Geld, um neue Fahrzeugtypen zu kaufen oder bestehende Gefährte aufzurüsten. Das Hauptspiel umfasst 14 Missionen, auch eine Art Survival-Modus und ein hübsch präsentiertes VR-Training sind mit von der Partie – über zu wenig Inhalt kann sich niemand beschweren. Zudem überzeugt die Präsentation: Die Musik wird mit der Zeit etwas monoton, als Ausgleich ist die ansprechende Grafik detailliert und mit schicken Explosionen versehen. Die in der nahen Zukunft angesiedelte Handlung könnte etwas interessanter sein, dafür gibt es an wichtigen Bestandteilen wie der gelungenen Steuerung und der frischen, offensiven Herangehensweise ans schon recht ausgelutschte Tower-Defense-Konzept nichts zu meckern – Probespielen wärmstens empfohlen!

Schicke, dank gutem Missionsdesign und prima Steuerung motivierende ‘Tower Offense’.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound

!nside !ndies #013 – SEAL Team 12

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Hinter diesem Titel steckt ein Top-Down-Shooter der alten Schule. Nach einem kurzen Tutorial dürft Ihr wahlweise allein oder kooperativ loslegen und jede Menge böse Buben erledigen. Dazu zielt Ihr mit dem rechten Stick in die entsprechende Richtung und feuert via Schultertaste wahlweise Euer Standard-MG oder eine von mehreren zur Wahl stehenden Sekundärwaffen wie Shotgun oder Uzi. Um besonders viel Schaden anzurichten, stehen außerdem diverse Granatentypen bereit. Darüber hinaus findet Ihr hin und wieder Upgrades, welche Euren Recken schneller laufen lassen oder die Feuerrate um einen Doppelschuss verstärken. Auf Eurem Weg durch die feindlichen Linien dürft Ihr ab und an sogar in einen Panzer steigen.

Spielerisch fällt das Dargebotene sehr solide und sauber aus. Grafisch präsentiert sich SEAL Team 12 in einem ansehnlichen Comic-Look, dennoch fällt die Action nicht besonders zimperlich aus. Viele Details innerhalb der Umgebungen runden den positiven optischen Gesamteindruck ab. Gelungen ist auch der Humor: das Spiel nimmt sich selber nicht ernst und persifliert viele gängige Klischees rund um die in diesem Genre vorherrschenden Storys und Charaktere. Dazu trägt sogar eine Sprachausgabe bei, welche für einen Indie-Titel sehr gelungen ausfällt und so den Satire-Aspekt gekonnt zu unterstreichen weiß

Entwickler: Social Loner Studios

Preis: 240 MS-Punkte

M! sagt: lohnt sich

Blizzard lässt die E3 aus und kommt zur gamescom

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Wenn daraus ein Trend wird, wollen wir uns nicht beschweren: Wie MCV vermeldet, bleibt Blizzard in diesem Jahr zum bereits fünften Mal hintereinander der E3 fern, wird aber im Gegenzug Ende August auf der gamescom in Köln vertreten sein – hiesige Besucher müssen also auf das liebgewonnene stundenlanges Stehen in der Schlange nicht verzichten!

Die Entwickler können sich momentan über mangelnde Arbeit nicht beschweren: Gestern erst erschien Diablo III und in den Startlöchern stehen desweiteren StarCraft II: Heart of the Swarm und World of Warcraft: Mists of Pandaria.

Skullgirls – im Test (360)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Acht Mädchen kämpfen um das ”Skull Heart”-Artefakt, das Menschen reinen Herzens Wünsche erfüllt und alle anderen in böse Skullgirls verwandelt. Konamis Prügler strotzt dank handgezeichneter Animationen und 60 Bildern pro Sekunde vor Details und (Insider-)Gags. Acht Kämpferinnen – klingt zunächst mager, doch weitere sind als DLC geplant und die vorhandenen spielen sich spürbar unterschiedlich. Cerebella ist der Grappler und kämpft mit einem lebendigen Muskelhut, die monströse Painwheel kann fliegen, Peacock ist eine Hommage an Slapstick-Comedy und feuert haufenweise Torten, Schuhe und Ambosse, um Gegner auf Distanz zu halten. Die katzenhafte Ms. Fortune beherrscht Air Dashes und trennt ihren Kopf ab, um Gegner in die Zange zu nehmen. Krankenschwester Valentine wiederum hat Spritzen mit unterschiedlichen Effekten auf sich selbst und Gegner im Gepäck.

Skullgirls richtet sich an Turnierspieler, lässt weniger versierte Prügelfans aber nicht im Regen stehen. Anfangs empfehlen sich Tutorial und Training, danach verfolgt Ihr im Story-Modus die Schicksale der acht Mädels, tretet im Arcade-Modus in Zufallskämpfen an oder messt Euch off- und online – mit und ohne Ranglisten. Im Gegensatz zur Inspiration Marvel vs. Capcom 2 und anderen Tag-Team-Prüglern bestimmt Ihr hier frei, ob Ihr mit nur einer Lady bzw. mit zwei oder drei schwächeren Damen antretet. Legt einen von zwei Assist Moves fest, sogar ein eigener ist programmierbar. Skullgirls setzt auf leicht auszuführende Special Moves, die Raffinesse und Herausforderung liegen wie bei ähnlich gelagerten Titeln im Timing und dem klugen Verknüpfen der vielfältigen Angriffe. Im combolastigen Kampfsystem sollten auch für Profis keine Wünsche offen bleiben, zumal sogar Gegenmaßnahmen für unendliche Combos vorgesehen sind! Auch im Optionsmenü wurde mitgedacht: Individuelle Tastenbelegungen bestimmt Ihr wie in Street Fighter III: 3rd Strike Online Edition mit simplem Knopfdruck, ebenso kompensiert Ihr auch in Skullgirls per GGPO schlechte Onlineverbindungen auf Kosten der Eingabeverzögerung.

Der Preis für grafische Opulenz, Tempo und Vielfalt ist unangenehm, wie unsere Nachfrage beim Entwickler zeigt: Wegen der systeminternen Verwaltung der zahlreichen Animationen gelang es dem Team angeblich nicht rechtzeitig, Movelisten der Kämpferinnen zu implementieren. Ladet sie bei Skullgirls.com und druckt sie aus – ärgerlich. Auch trüben Rechtschreibfehler und Übersetzungspannen den sonst grandiosen Gesamteindruck – beide Mängel zusammen ergeben einen Punkt Abzug!

Spielstarkes und komplexes Beat’em-Up mit ungewöhnlicher Kämpferinnenriege.

Singleplayer9
Multiplayer
Grafik
Sound

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