Cliff Bleszinski: Japanische Entwickler sollten Multiplayer-Spiele nicht ignorieren

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Im Gespräch mit Gamasutra erklärte Branchen-Lautsprecher Bleszinski, dass Japans Entwickler dem Spieler noch zu selten die Mehrspieler-Erfahrung anbieten würden.

“Mein Rat an Japan lautet, dass man in einem Disk-basierten Markt gerade jetzt Multiplayer nicht ignorieren darf”, diagnostizierte “Doktor” Bleszinski in Bezug auf die angeschlagene japanische Spieleindustrie. “Ich sage damit aber nicht, dass man einen Multiplayer auf jedes Spiel packen sollte”, fügte der Gears of War-Macher hinzu.

Der Multiplayer-Modus soll nicht dem Selbstzweck dienen, sondern interessante Erfahrungen schaffen – und das die Japaner so etwas durchaus beherrschen, erläutert Cliffy B. lobend anhand von From Softwares Dark Souls, das er auch in puncto Multiplayer für “eines der innovativsten Spiele“ hält, welches “auch viele westliche Entwickler inspiriert hat.“

Doch es gibt auch andere Beispiele: “… die Tatsache, dass [Platinum Games’] Vanquish keinen Multiplayer-Modus hatte, war ein Verbrechen. Die Marke war aus westlicher Sicht sehr gut, das Gameplay war großartig, auch die Atmosphäre…und ich habe oft gesagt, vergleicht man Gears mit einem Kohlen-Zug, der durch den Wilden Westen tuckert, ist Vanquish dagegen ein japanischer Hochgeschwindigkeitszug, mit Stil und allem.”

Auch Shadows of the Damned von Grasshopper Manufacture hätte nach Bleszinskis Geschmack einen Multipayer-Modus verdient: “Die Dialoge dort hatten mich laut zum Lachen gebracht […], es war ein wundervoll verrücktes Spiel mit einem Gameplay, das wirklich Spaß machte, aber keine Multiplayer-Koop-Erfahrung bot.“

Sony stark an The Binding of Isaac interessiert

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Nachdem ein Release im eShop des 3DS kürzlich ausgeschlossen wurde, hat nun Sony großes Interesse an der Veröffentlichung von The Binding of Isaac. Dies gab Desginer Edmund McMillen gegenüber Gematsu an. “Sony möchte Isaac – sehr. Wir werden sehen, was passiert”, sagt er.

Der Titel befasst sich auf eine grotesk-bizarre Art mit Kindesmissbrauch – offenbar war Nintendo das Thema zu heikel, aber vielleicht gönnt uns Sony tatsächlich doch noch den Titel der einen Hälfte von Team Meat.

Sony-Aktien sinken auf tiefsten Wert seit 32 Jahren

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Nachdem Sony in der letzten Woche die Geschäftszahlen des letzten Fiskaljahres offenlegte, sanken die Aktien des japanischen Konzerns an der Tokioter Börse um 6,7 % auf 1110 Yen – das ist der tiefste Wert seit 32 Jahren.

Der Sony-Konzern musste im letzten Geschäftsjahr einen Gesamt-Verlust von 456,7 Milliarden Yen (4,43 Milliarden Euro) verkraften, im Vergleich zu den 259,6 Milliarden Yen Verlust im vergangenen Jahr. Gut die Hälfte dieser Verluste gehen auf das Konto der “Consumer Products and Services Division”, zu der auch das PlayStation-Geschäft gehört.

Laut Gamesindustry machen den Brokern dabei weniger die sinkenden Verkaufszahlen der Playstation 3 Sorgen, sondern vor allem das immer noch stark angeschlagene Geschäft mit LCD-Fernsehern. Dazu kommt, dass Sonys neuer Präsident, Ex-PlayStation-Boss Kazuo Hirai, “nicht in der Lage war, einen klaren Plan vorzulegen, wie er das Unternehmen drehen will”, erklärte Yuuki Sakurai von Fukoku Capital Management gegenüber der BBC.

Im folgenden Sonys Geschäftszahlen des letzten Fiskaljahres laut VG247 in der Übersicht:

  • Die “Consumer Products and Services Division”, zu der das PlayStation-Geschäft gehört, hat Verluste von 229,8 Milliarden Yen (2,23 Milliarden Euro) zu beklagen, im Vergleich zu 10,8 Milliarden Yen Gewinn für den gleichen Zeitraum des Vorjahres
  • Der Umsatz des Gesamtkonzerns ging um 18,5% auf 3,13 Billionen Yen (30,36 Milliarden Euro) zurück. Der gesunkene Umsatz von PS2 und PS3-Hardware ist, neben geringeren Verkäufen, auch auf die Preissenkung im vergangenen Jahr zurückzuführen
  • Die PS3-Verkäufe beliefen sich weltweit auf 13,9 Millionen Einheiten, im Vergleich zu 14,3 Millionen im Vorjahr
  • Die PSP-Verkäufe sanken auf 6,8 Millionen Einheiten (Vorjahr: 8 Millionen)
  • Die PS2 verkaufte sich 4,1 Millionen Mal, im Vergleich zu 6,4 Millionen im Vorjahr
  • Die Software-Verkäufe für die PS3 stiegen auf 156,6 Millionen verkaufte Einheiten weltweit (147,9 Millionen im vergangenen Jahr). Von PSP-Spielen konnte Sony 32,2 Millionen Einheiten absetzen (Vorjahr: 46,6 Millionen) und für die PS2 wurden 7,9 Millionen Spiele verkauft (Vorjahr: 16,4 Millionen)
  • Die Vita-Umsätze wurden im Bericht nicht ausgewiesen, aber Sony prognostizierte 16 Millionen Verkäufe weltweit für Vita und PSP kombiniert für das gerade begonnene Fiskaljahr. Ebenso viele Einheiten will der Konzern auch von der PlayStation 3 kombiniert mit der PS2 im nächsten Jahr absetzen.

Capcom: “Steel Battalion ist das akkurateste Kinect-Spiel bis jetzt”

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Seit der Ankündigung steht die bange Frage im Raum, ob bei der Kinect-Version von Steel Battalion tatsächlich im Zusammenspiel mit einem traditionellen Controller sinnvoll funktionieren kann  – laut Produzent Kenji Kataoka dürfte es diesbezüglich keine Probleme geben.

“Am Anfang konnte Kinect nur den Bereich einer Bewegung feststellen”, erklärt Kataoka gegenüber Eurogamer. Damit sei die Erkennung komplexer Bewegungsabläufe noch nicht möglich gewesen und letzteres wärei für Steel Battalion unabdingbar.

Also entwickelte Microsoft das System weiter und am Ende wurde eine Kombination aus Koordinaten, Bewegungsfeldern und Gesten erkannt. Dadurch sei alles deutlich akkurater geworden. Nun erkenne das System sogar kleinste Bewegungen und registriere nicht mehr nur grob die Richtung.

Diese Feinarbeit sorge dafür, dass Steel Battalion: Heavy Armor das bis heute beste Kinect-Spiel sei. Na, dann warten wir mal auf den Juni, denn da soll der Titel erscheinen.

Gerücht: Sony US-Boss ist angeblich gegen Gebrauchtspielsperre

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Früher war es der Importstopp, heute sind es Online-Pass und Gebrauchtspielsperre: Worte, die bei Videospielern für Unmut sorgen. Nun will Michael Pachter, der bekanntlich zu so ziemlich allem seine Meinung hat, erfahren haben, dass der CEO von Sony Computer Entertainment America, Jack Tretton, von besagter Sperre gar nicht so begeistert sein soll.

Konkret sagte Pachter gegenüber Bonus Round, dass Tretton nichts davon halte, gebrauchte Spiele nicht zuzulassen. Sie seien großartig für den Konsumenten und man würde gegen diesen handeln, wenn man ihre Verwendung unmöglich mache. Gleichzeitig betonte Tretton jedoch auch, dass es sich hierbei nur um seine persönliche Meinung und nicht die von Sony an sich handele.

Die aktuellen UK-Charts: Es wird weiter geschossen

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Zugegeben, besonders viele Neuveröffentlichungen gab es in den letzten Tagen nicht – aber dass Sniper Elite V2 die Spitzenplätze behauptet und dafür Sony mit dem doch einigermaßen prominenten Starhawk erstaunlich weit hinten landet, überrascht doch…

Das hat sich im Königreich vom 7. bis 13. Mai am besten verkauft:

  1. Sniper Elite V2 (360)
  2. Sniper Elite V2 (PS3)
  3. FIFA Street (360)
  4. FIFA Street (PS3)
  5. Prototype 2 (360)
  6. FIFA 12 (360)
  7. Kinect Star Wars (360)
  8. Mass Effect 3 (360)
  9. Prototype 2 (PS3)
  10. The Witcher 2: Assassins of Kings (360)
  11. Tiger Woods PGA Tour 13 (360)
  12. FIFA 12 (PS3)
  13. Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 (Wii)
  14. Starhawk (PS3)
  15. Football Manager 2012 (PC)
  16. Forza Motorsport 4 (360)
  17. Battlefield 3 (360)
  18. Gran Turismo 4 (PS3)
  19. Moshi Monsters: Moshling Zoo (DS)
  20. Assassin’s Creed: Revelations (360)
  21. Sainst Row: The Third (360)
  22. Super Mario 3D Land (3DS)
  23. Tiger Woods PGA Tour 13 (PS3)
  24. Call of Duty: Modern Warfare 3 (360)
  25. Mario Party 9 (Wii)

Ab nach Köln? THQ liebäugelt immer noch mit der gamescom

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Für Fans von THQ-Titeln ist zu Wochenbeginn Daumendrücken angesagt. Wie nun ein Repräsentant des gebeutelten Herstellers gegenüber GI International sagte, diskutiere man aktuell immer noch über Möglichkeiten, ob und wie man eventuell an der diesjährigen gamescom in Köln teilnehmen könnte.

Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass THQ zwar keinen Stand auf der E3 haben wird, aber zumindest die Journalisten in diesem Rahmen über neue Produkte informieren möchte. Auch für die gamescon steht ein eigener Stand außer Frage – doch vielleicht versucht man ja, bei einem der beiden anwesenden Hardware-Hersteller ein Eckchen zu reservieren?

Sega legt Geschäftszahlen vor und setzt auf digitale Trends

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Als Sega im April 2001 seinen Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft bekanntgab, steckte das Unternehmen in tiefroten Zahlen, stand kurz vor der Pleite und betätigte sich von da an nur noch als Software-Lieferant. Nun wurden die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vorgelegt.

So war der Sektor “Consumer Business” der einzige mit Verlust, denn die Verkäufe in den USA und Europa sanken von 18,7 auf 17,2 Millionen verkaufte Einheiten. Generell legten Japan und Europa zu, aber die USA fiel von 7,8 auf 6,1 Millionen. In Geld ausgedrückt bedeutet dies einen Rückgang um 3,6 Prozent bzw. 85,6 Milliarden Yen oder 1,1 Milliarden Dollar, wobei auf digitalen und physischen Vertrieb 66,4 Milliarden Yen bzw. 831,9 Million Dollar entfielen. Der Verlust betrug hier 15,1 Milliarden Yen oder 189,2 Millionen Dollar.

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 verkaufte sich insgesamt 3,28 Millionen Mal (3DS und Wii), von Sonic Generations  wanderten 1,85 Millionen Einheiten über die Ladentheken (alle Plattformen), bei Virtua Tennis wurde 1,04 Millionen Mal zugeschlagen (alle Plattformen zusammen), von Yakuza: Dead Souls (PS3) wurden 550.000 Einheiten verkauft und der Football Manager wurde 710.000 Mal (PC und PSP) abgesetzt.

Auf die einzelnen Plattformen verteilt sieht das folgendermaßen aus:

  • Wii: 3,05 Millionen verkaufte Einheiten
  • PS3: 2,45 Millionen verkaufte Einheiten
  • 3DS: 1,79 Millionen verkaufte Einheiten
  • Xbox 360: 1,54 Millionen verkaufte Einheiten

Im folgenden Jahr möchte man sich nun stärker auf den digitalen Vetrieb von Spielen konzentrieren, da man hier große Wachstumschancen sieht.

Tomb Raider-Neustart verschiebt sich auf 2013

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Crystal Dynamics postete gestern auf dem offiziellen Tomb Raider-Blog, dass der Titel, der einen Neustart der Serie darstellt, nicht wie geplant im Herbst diesen Jahres erscheint, sondern auf das erste Quartal 2013 verschoben wurde.

In seinem Statement erklärte Darrell Gallagher, Studio-Boss von Crystal Dynamics, die fast sechsmonatige Verzögerung mit den Neuerungen und der Qualität, die man dem Spiel angedeihen lassen will. Das Studio hatte bei der Entwicklung zwei Prämissen, führte er aus: “Die erste war, ein modernes Tomb Raider zu erschaffen, das die Spieler überraschen und begeistern kann. Die zweite war, es zum besten Spiel unserer Karriere zu machen, etwas, von dem wir wirklich stolz sind, ein Teil davon zu sein.“

“Unsere Priorität besteht nun darin, sicherzustellen, dass wir in vollem Umfang ein Spiel höchster Qualität liefern. Um dies zu erreichen, haben wir beschlossen, die Veröffentlichung des Spiels um einige Monate zu verschieben, vom Herbst 2012 auf das erste Quartal 2013.“

Letzteres ist natürlich die Standard-Erklärung für Verzögerungen – als kleines Trostpflaster gab’s dafür einen neuen Screenshot (siehe oben).

Redux: Dark Matters – Kickstarter-Kampagne für neues Dreamcast-Spiel

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Der Kickstarter-Coup von Entwickler Double-Fine vor 2 Monaten (wir berichteten hier) ist vor allem für Indie-Entwickler ein Vorbild. Statt bei den Publishern die Klinken zu Putzen, spricht man hier die Zielgruppe direkt an – mit Erfolg, wie man z.B. bei Wasteland 2 und Shadowrun Returns erkennen kann.

Nun testen auch deutsche Independent-Entwickler das Potential des Phänomens Crowdfunding: Die Entwickler NG:DEV.TEAM aus Hannover rufen zur Unterstützung ihres Shooters Redux: Dark Matters auf. Der klassische Sidescroller soll u.a. für Playstation Network und Xbox LiveArcade erscheinen – doch vor allem auch für die Dreamcast! Segas letzte Heimkonsole wird mit einer auf 1000 Exemplare limitierten Version des Spiels auf Disc gehuldigt, die nur über Vorbestellung via Kickstarter erhältlich ist. 65 Dollar (ca. 50 Euro, inkl. Versand) muss der geneigte Sega-Aficionado hierfür spenden – und erhält dafür neben der limited-Edition von Redux: Dark Matters auch noch die überarbeitete Version von DUX 1.5, ebenfalls für Segas Konsole, im 2-Disc-Set mit dazu.

Doch es wird noch interessanter: Die Musik zum Spiel steuerte neben Andre Neumann nämlich auch Chris Hülsbeck (u.a. Turrican) bei – entsprechend gibt es auch den Soundtrack für die entsprechende Spende. Entwickelt wird das Spiel von René Hellwig vom NG:DEV.TEAM, der schon für Last Hope für NeoGeo und Dreamcast verantwortlich zeichnete, sowie KTX Software (The Haunted: Hells Reach).

Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift war das Ziel von mindestens 25.000 Dollarn schon fast erreicht – dabei läuft das Projekt noch bis zum 8. Juni. Gratulation! Wer sich noch beteiligen möchte: hier geht’s zum Projekt.

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