Rovio lehnt Übernahme von Zynga für 2,25 Milliarden Dollar ab

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Wie die New York Times unlängst berichtete, schlug Angy Birds-Entwickler Rovio dieses Jahr ein Übernahme-Angebot von Zynga aus: 2,25 Milliarden Dollar  – sowohl in Cash als auch Aktien – bot der FarmVille-Entwickler an, doch Rovio schlug aus. Und das ist nicht die erste Übernahme, die Zynga versuchte: Schon bei PopCap bot man 950 Millionen Dollar, aber auch die lehnten ab und gingen lieber zu Electronic Arts (das 1,3 Milliarden Dollar locker machte).

Bemerkenswert ist auch die Begründung, die PopCap zur Ablehnung abgab: Unter anderem prangerte man den “heftigen, firmeninternen Wettbewerb“ beim Social-Games-Riesen an. Auch die New York Times unterstellt Zyngas Führungsspitze krude Fire-and-Hire-Geschäftsgebaren. So werden von den Angestellten Überstunden quasi erwartet, und zwar unter ständiger Überwachung des Vorgesetzten. Wer dagegen ist, fliegt sofort. “Auf diese Weise werden nicht nur potentielle Investoren, sondern auch junge Entwickler abgeschreckt,” ermahnt die Times.

Roger McNamee, Mitgründer der Investoren Elevation Partners, äußerte sich dazu folgendermaßen: “Zynga sollte eigentlich ein Beispiel für Top-Unternehmertum sein – stattdessen wird es zu einem Harvard-Busines-School-Paradebeispiel für die Übermacht von Firmengründern.” Letzterer heißt übrigens Mark Pincus – berühmt-berüchtigt für seine Wutausbrüche.

Ezio taucht (fast) in Final Fantasy XIII-2 auf

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Nun lasst den armen Mann doch langsam mal in Ruhe: Erst musste sich Ezio Auditore durch insgesamt drei Assasssin’s Creed-Einsätze schnetzeln, dann wurde er bereits als Kämpfer für SoulCalibur V verpflichtet (siehe hier) und jetzt soll er irgendwie auch noch ein Rollenspiel aufpeppen, das eigentlich auch ohne ihn genug Aufmerksamkeit bekommen dürfte.

Wobei: Genau genommen ist Ezio selbst bei Final Fantasy XIII-2 nicht dabei, sondern nur sein Outfit. Das wird nämlich irgendwann nach der Veröffenltichung des Rollenspiels (in Europa am 3. Februar 2012) als DLC (und wohl kaum umsonst) angeboten und soll den eigentlichen Hauptdarsteller Noel zieren – vielleicht, damit der männlicher wirkt?

Wie Ezio-Noel aussehen wird, soll Euch obiges Motiv verbildlichen. Wir finden’s überflüssig, aber wer’s unbedingt braucht…

Iran verbietet Battlefield 3

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Der Iran hat den Verkauf von Battlefield 3 verboten. Wie The Daily Star unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Far News Agency berichtet, nimmt der Iran Anstoß an der Kampagne, die den Spieler auch nach Teheran führt: Vor dem Hintergrund einer nuklearen Bedrohung bekämpft man dort die PLR Milizen, die sich fiktiv im Jahr 2014 im Iran an die Macht geputscht haben.

Eine Gruppe iranischer Spieler startete bereits eine Petition im Internet, um gegen die Darstellung ihres Landes in dem Spiel zu protestieren. Sinngemäß steht dort zu lesen, dass man zwar versteht, dass die Handlung von Videospielen rein hypothetisch ist, doch dass Battlefield 3 ein sehr negatives Bild des Irans wiedergibt – was die USA nutzen, um die Angst vor dem Iran in der Welt zu schüren.

Was man auch nicht vergessen darf: Der Irak-Iran-Krieg ist in der Erinnerung der dortigen Bevölkerung noch sehr präsent, zwei weitere Golfkriege fanden praktisch vor der Haustür statt. Im BBC-Bericht über das Battlefield 3-Verbot kommt auch ein iranischer Game-Designer zu Wort, der über die üblen Erinnerungen spricht, die Kriegsspiele in ihm und der Bevölkerung hervorrufen.

Überraschender als das Verbot an sich ist die Tatsache, dass Battlefield 3 im Iran überhaupt erhältlich war – denn EA hat in dem Land gar keinen offiziellen Vertrieb. Wie man sich denken kann, gibt es aber einen “inoffiziellen” in Form von Straßenhändlern, die Raubkopien anbieten. Doch das Verbot macht auch damit Schluss, weshalb Electronic Arts von der Bannung des Spiels nicht sonderlich unglücklich ist, wie IndustryGamer berichtet: “Da Battlefield 3 im Iran nicht käuflich erhältlich ist, können wir nur hoffen, dass das Verbot auch verhindert, dass Raubkopien an den Kunden gelangen”, erklärte EA.

Yoshinori Kitase: Remake von Final Fantasy VII ist eher unwahrscheinlich

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In einem Interview hat sich Final Fantasy XIII-2-Produzent Yoshinori Kitase zu einem Thema geäußert, das viele Anhänger der Final Fantasy-Reihe vermutlich bis in den Schlaf verfolgt – ein Remake des Rollenspiel-Meilensteins Final Fantasy 7: “Falls wir ein Remake von, sagen wir mal, Final Fantasy 7 produzieren sollten”, so Kitase, “würde ich wirklich in Versuchung geraten, Dinge zu entfernen und andere Elemente hinzuzufügen.” Eine reine Kopie des ursprünglichen Titels sei dem Japander demnach schlicht zu langweilig, daran würde er nur wenig Freude haben. So sei Kitase eher daran interessiert, alten Spielen eine frische Note zu verpassen, sei sich aber auch bewusst, dass er sich mit dieser Einstellung nicht nur Freunde machen würde: “Aber wenn wir das machen würden, wären die Fans sicherlich enttäuscht und würden sagen: ‘Das ist nicht das, was ich erwartet hatte’. In diesem Sinne würden manche bestimmt sagen, dass es besser ist, dass Erinnerungen auch Erinnerungen bleiben.”

Den Gedanken, an welchen Stellen des Rollenspiels Kitase die Schere ansetzen würde, muss er aber vermutlich gar nicht zu Ende führen, denn auch seine übrigen Äußerungen bezüglich eines Remakes klingen alles andere als optimistisch: “Wenn wir uns einen der vergangenen Final Fantasy-Titel vornehmen würden, um einen Nachfolger zu diesem Titel zu entwickeln, so wäre dies (im Gegensatz zu Final Fantasy XIII-2, Anm. d. Redaktion) um einiges schwieriger, weil der Umfang der Titel auf der Playstation und Playstaion 2 viel größer war – irgendwie.” Und weiter heißt es: “Grafisch waren sie nicht so fortgeschritten wie sie es heute sind, aber es gab viele Dörfer und Welten und Städte und was auch immer. Wenn wir also dasselbe Spiel nun noch einmal machen würden – Nachfolger oder nicht – mit demselben Umfang, aber mit einem höheren Grad an grafischer Qualität, so würden wir dafür drei, vier- oder sogar zehnaml mehr Zeit benötigen.”

Tja, da bleibt uns wohl weiterhin nur die Final Fantasy 7-Tech-Demo:

Aufklärung: Das macht der Patch für The Elder Scrolls V: Skyrim im Detail

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Nachdem wir gestern schon kurz vermelden konnten, dass der heißersehnte Patch für die PS3-Fassung von The Elder Scrolls V: Skyrim bereits veröffentlicht wurde, wissen wir heute noch mehr: Auf PC und Xbox 360 ist es am 30. November (also morgen) soweit.

Außerdem ist nun die detaillierte Auflistung aller enthaltenen Korrekturen verfügbar:

  • Spiel wird nicht mehr langsamer, wenn der Spielstand die Größe von 6 MB überschreitet (PS3)
  • Nach Installation auf der Festplate gibt es keine Probleme mehr beim Nachladen der Texturen (360)
  • Projektile verschwinden korrekt
  • Gäste kommen nicht mehr tot zu Eurer Hochzeit
  • Körper von Toten und Drachen lösen sich vollständig auf
  • Drachen greifen immer an
  • NPCs sind nicht mehr vom ‘Sleeping Bug’ (falsche Animation) befallen
  • ‘Skeleton Key’ funktioniert, wenn Spieler keine Dietriche mehr besitzen
  • Waffen können nach Erweiterungen immer umbenannt werden
  • Drachen geben Euch von nun an nach ihrem Ableben auf korrekte Art und Weise ihre Seelen

Die Liste gibt’s zudem auf Englisch u.a. hier. Auffällig ist dabei, dass keinerlei reine Gameplay- und Quest-Bugs behoben worden, dafür gibt’s dann hoffentlich später einen weiteren Patch.

Gestört hat sich daran übrigens in Japan bei der Famitsu trotzdem niemand, denn dort bekam Skyrim als erstes westliches Spiel überhaupt volle 40 von 40 Punkte.

Die Retro-Börse in Bochum – Videospiel-Nostalgie zum Anfassen

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Am vergangenen Samstag pilgerten die Freunde alter Heimcomputer und Konsolen wieder einmal ins Bochumer Falkenheim, um dort die mittlerweile 8. Börse für klassische Videospiele zu besuchen. Insgesamt 35 Händlertische luden zum Schauen, feilschen und kaufen ein. In einem separaten Raum wurde erneut eine Sonderausstellung geboten: “Insekten im Videospiel” lautete diesmal das Motto. Von A Bug’s Life bis Zool: Interessierte konnten auf verschiedenen Systemen diverse Games zum Thema Krabbelvieh ausprobieren.

Aus Sicht der Veranstalter war auch die achte Auflage der Börse ein voller Erfolg. Vor allem durften viele bekannte Gesichter begrüßt werden, so Mit-Veranstalter Jens Klöpfel: “Wir haben inzwischen ein festes Klientel für den Standort Bochum etabliert, was uns natürlich sehr freut.” Außerdem sorgte eine Neuanordnung der Händlertische dafür, dass es weniger enge Stellen und somit Staus zwischen und vor den Auslagen gab. Für das leibliche Wohl war in Form von Würstchen und Cola ebenfalls gesorgt.

Unser Fazit: Viele bekannte Gesichter, sowohl auf Besucherseite als auch unter den Händlern, geben der Börse mittlerweile einen sehr familiären Charakter. Allerdings fiel auf, dass nicht wenige Stände auch gebrauchte Spiele für aktuelle Systeme im Angebot hatten, was natürlich nicht ganz zum eigentlichen Charakter der Veranstaltung passte. Trotzdem lohnte sich der Besuch, allein aufgrund der intimen Atmosphäre, erneut.

Und nun viel Spass beim Stöbern in unserer Galerie mit Impressionen von der Börse.

Lego Batman 2: Bekommt der dunkle Ritter Unterstützung vom Mann aus Stahl?

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Nachdem Warner Bros. Interactives Präsident Martin Tremblay bereits vor einiger Zeit gegenüber der LA Times bestätigt hat, dass sich ein Nachfolger zu dem familientauglichen Lego Batman (unseren Test hierzu findet Ihr hier) in Entwicklung befindet, scheinen nun erste Informationen zu dem Sequel durchgesickert zu sein. So ist auf der Fanseite BrickTuts ein Foto eines Werbeflyers aufgetaucht, das Titel und Protagonisten des für 2012 geplanten Titels zu zeigen scheint: In Lego Batman 2: DC Super Heroes sollt Ihr demnach nicht nur in die Rolle des titelgebenden schwarzen Ritters schlüpfen können. Auch Superman, Wonder Woman und Green Lantern sollen zu den spielbaren Charakteren zählen.

Da dies bislang die einzigen Informationen zu dem Titel sind und eine Bestätigung seitens Warner Bros. Interactives noch aussteht, gibt es zum Trost noch ein witziges Video, in dem die Lego-Varianten des Strumpfhosenträgers und der Fledermaus die Hauptrollen spielen:

Black Friday und Mario sei Dank – Nintendo doch noch nicht am Ende!

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Das erst am 11. November veröffentlichte Super Mario 3D Land entwickelte sich in den USA zum am schnellsten abgesetzten (transportablen) Mario-Game der Geschichte mit 500.000 Einheiten seit Verkaufsstart. Getoppt wird das Ganze nur noch von The Legend of Zelda: Skyward Sword, dass mit 535.000 Einheiten ebenfalls zu den am schnellsten abgesetzten Titeln der seiner Serie gehört.

Am meisten profitiert der 3DS davon: Die Verkaufszahlen des Handhelds sind in der Woche seit Marios Einstand um 325% (verglichen mit den sieben Tagen davor) gestiegen – und das, obwohl Mario Kart 7 erst am 4. Dezember veröffentlicht wird. Für den 3DS erwarten die Analysten einen weiteren Schub bis zum Ende des Jahres.

Auch der Wii verkaufte sich mit 500.000 Einheiten blendend und konnte den besten Black Friday Sale seit Start der Konsole 2006 verzeichnen.

Nintendos Amerika-Chef Reggie Fils-Aime betont gegenüber USA Today: “Wir wissen, dass der Black Friday und die darauffolgende Woche Schlüsselindikatoren für ein gutes Weihnachtsgeschäft sind. Wir sind froh, dass unsere Produkte so einen Nachfragesprung aufweisen können – und einige wichtige Veröffentlichungen stehen ja noch aus.“

Wer sich übrigens fragt, was der ominöse Black Friday sein soll: Damit bezeichnet man in den USA den Tag zwischen Thanksgiving (das stets auf Donnerstag liegt) und dem Wochenende, an dem traditionell Käufer mit Schnäppchenpreisen gelockt werden sollen.

Dead or Alive 5 soll einfaches, aber “tiefes” Beat’em Up werden

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“Um ganz ehrlich zu sein, waren wir uns nach Dead or Alive 4 nicht sicher, wie es weitergehen soll”, gibt der Mastermind von Team Ninja offen zu. Inzwischen weiß er es: Yosuke Hayashi erklärte jetzt im Interview mit Siliconera, wie sich der fünfte Teil der Beat’em Up-Reihe Dead or Alive von seinen Vorgängern unterscheiden wird.

“Wir hatten kein technisches Hardcore-Beat’em-Up im Sinn”, erzählt er. “Wir wollten ein Spiel, mit dem viele Leute Spaß haben können. Aber diejenigen, die [Spiel-]Tiefe wünschen, werden diese ebenso finden.” Die Idee dazu kam ihm durch die Unzufriedenheit mit heutigen Prügel-Spielen: “Sie sehen gut aus, mit neuester Grafik und Online-Modus – aber das Gameplay selbst hat sich nicht geändert”, kritisiert er.

Der kommende Teil des Prüglers soll den Einstieg also leichter machen, und gleichzeitig Spieltiefe bieten – ein Balance-Akt. Was Serienschöpfer Tomonobu Itagaki wohl davon hält?

Neues Projekt des L.A. Noire-Machers: “Hure des Orients”

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Brendan McNamara, seinerzeit Chefentwickler von L.A. Noire und Mitgründer von Team Bondi, steht wieder in Lohn und Brot: Kennedy Miller Mitchell Interactive wollen sein neues Projekt namens “Whore of the Orient” entwickeln. Auch die Filmrechte hat man sich gesichert, erzählte Regisseur George Miller jetzt der Financial Review. Der Film wird einen Zusatztitel erhalten, der dem Abdriften der Fantasie in subkulturelle Gefilde etwas Einhalt gebietet: “Hure des Orients, Paris des Ostens” soll der Film des MadMax-Schöpfers heißen – und damit ist dem geographisch geschultem Leser klar, dass es hier um eine Stadt geht: Shanghai.

McNamara deutete schon vor einiger Zeit an, dass er ein neues Spiel ersonnen hat, in dem es “um eine der großen, noch unerzählten Geschichten des 20.Jahrhunderts” geht – jedoch hatte er zum damaligen Zeitpunkt noch keinen Finanzier gefunden. Die australische KMM Interactive sicherte sich die Rechte am Stoff – und nahm gleich noch ein paar der ehemaligen L.A. Noire Macher mit an Bord. Ursprünglich wollte man einen ungenannten schwedischen Entwickler mit dem Spiel beauftragen, aber Miller war von der Arbeit des ehemaligen Team Bondi so angetan, dass es jetzt quasi eine Eigenproduktion mit den verbliebenen L.A. Noire-Entwicklern wird. Das Entwicklungsstudio von KMM ist übrigens ein Ableger der Dr. D Studios, die u.a. Happy Feet produziert haben.

KMM Interactive, deren Kernkompetenz eigentlich bei Filmen liegt, sieht in der Spiele-Entwicklung eine Menge Potential: “Filme sind sehr teuer, also produzieren die Studios jetzt auch drastisch weniger”, erklärt KMM-Boss Mitchell. “Ein Film kostet um die 170 Millionen – und das doppelte, um ihn zu vermarkten, wohingegen die Basis-Kosten eines Spiel 10% davon betragen.” Insofern wird man sich auch weiterhin Spielen widmen. Gerade debattiert die australische Regierung ürigens über Steuersenkungen bei Spielen – falls diese durchkommen, soll die Entwicklung sofort starten.

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