Bei Bethesda Softworks hat man inzwischen einen klaren Plan: Pro Jahr sollen es vier Spiele sein, die dafür möglichst wichtig sind. 2011 hatten wir bereits Brink und Hunted, dazu kommen Rage und The Elder Scrolls V: Skyrim. Für 2012 steht bereits Prey 2 fest und ein paar Nippon-Projekte sind in der Mache, doch das reicht nicht für die ganzen zwölf Monate… also müssen neue Enthüllungen her.
Deshalb sichern jetzt die ersten Details zu Dishonored durch: Das wird in Kürze ausführlich im US-Magazin Games Informer vorgestellt, doch schon die Vorab-Infos sind interessant – im Gegensatz zum einzigen Screenshot (siehe oben), der mit gutem Willen als ‘nichtssagend’ bezeichnet werden kann.
Als Entwickler sind die Arkane Studios am Werk, von denen Konsolenzocker vielleicht noch Dark Messiah of Might & Magic kennen könnten. Das Team genießt in PC-Kreisen einen guten Ruf für Spiele aus der Ego-Perspektive mit viel Stimmung. Außerdem ist mit Harvey Smith einer der klugen Köpfe hinter Deus Ex und Thief als kreativer Co-Direktor am Werk – das klingt verdächtig, als ob wir in Dishonored auch durch die Augen des Helden sehen werden…
Ihr schlüpft in die Rolle von Corvo, der Assassinen-Fähigkeiten und Kampfkunst gemeistert hat sowie einige übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Eigentlich war er Bodyguard der Kaiserin, wird aber fälschlich für deren Ermordung verurteilt und muss deshalb ausbrechen.
Dishonored will mehrere Elemennte ‘einzigartig’ verknüpfen: Mobilität, Kräfte & Hilfsmittel, die Umgebung und KI. Dabei sollen nicht einzelne Kräfte direkt wirken, sondern durch Kombinationen interessante Möglichkeiten entstehen. Ein Musterbeispiel dafür: Haltet die Zeit an und schmeißt Krempel von einem Tisch, bevor Ihr in eine andere Richtung flüchtet, um die Wachen abzulenken – grundsätzlich sollen stets mehrere Lösungsansätze möglich sein.
Vielversprechend klingt das ‘Chaos’-System: Demnach wird die Spielewelt von Euren Taten beeinflusst, aber nicht direkt. Vielmehr wirken sich die Kollateralschäden aus, wer also ohne Rücksicht wütet, wird um sich herum wenig vorteilhafte Veränderungen spüren, ohne aber allzu aufdringlich darauf zu stoßen.
Klingt alles noch sehr vage? Finden wir auch, doch Bethesda hat eigenlich lange keine Gurken mehr veröffentlicht und die Entwickler dahinter können einige echte Kracher vorweisen – ob die Hoffnung auf ein Assassin’s Creed in Ego-Perspektive berechtigt sind, lässt sich trotzdem noch schwer sagen, aber wer weiß…