Praxistest: Der PS3-Filmservice MUBI

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MUBI lässt Euch Independent-Produktionen, Filmklassiker und internationale Filme per Stream direkt auf Eurem PS3-System anschauen. Wie schon letzte Woche angekündigt startet MUBI morgen, am 10. November, auch bei uns durch und bietet Filmliebhabern eine cineastische Alternative zum wöchentlichen Rosamunde-Pilcher-Werk.

Neben Deutschland steht MUBI dann auch in Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und Portugal, sowie Australien und Neuseeland zur Verfügung. Die Software lässt sich kostenlos im PlayStation Store herunterladen. Nach der Installation werdet Ihr mit einem freundlichen “Hallo“ begrüßt und gebeten, Euer PSN-Konto mit einem MUBI-Konto zu verknüpfen. Nach ein paar weiteren einfachen Einstellungen kann es auch schon losgehen. Auf der übersichtlichen Startseite führt Ihr Euch die neuesten Empfehlungen der Redaktion zu Gemüte oder stöbert selbst durch die Sammlung. Wahre Filmfreunde wird es freuen, dass alle Werke in Originalsprache mit Untertiteln ausgestrahlt werden. Jedoch (noch) nicht in HD; die Bildqualität ist je nach Alter des Films als “gut“ bis “ausreichend“ zu bewerten. Für Unentschlossene steht bei den meisten Titeln sogar ein kurzer Trailer zur Verfügung, damit Ihr den Film nicht im Sack kaufen müsst.

Der ganze Spaß ist natürlich nicht komplett kostenlos. Zwar gibt es immer auch ein paar Filmperlen, die das chronisch gebeutelte Gamer-Konto nicht belasten, aber die meisten Inhalte kosten neben Zeit auch Geld. Und zwar 3,59 Euro pro Film (der sieben Tage zugänglich bleibt). Alternativ kauft Ihr Euch ein 30 Tage Abo für 12,99 Euro. Wenn Ihr dann 24 Stunden am Tag vor der Glotze hockt, könnt Ihr es schaffen, das gesamte Startprogramm von etwa 400 Meisterwerken anzuschauen.

Bei der Auswahl der filmischen Leckerbissen gehen die Kuratoren von MUBI erfreulicherweise äußerst eklektisch zur Sache: Zu den üblichen Verdächtigen gehören natürlich Lars Von Trier, Jim Jarmusch und David Lynch. Aber es gesellen sich auch hierzulande weniger bekannte Regisseure zu ihnen; so könnt ihr auch Werke von Kim Ki-young (The Housemaid) und dem Ich-kann-locker-5-Filme-im-Jahr-Drehen-Filmer Takashi Miike (Audition) entdecken. Neben Kinofilmen bietet MUBI auch die Möglichkeit, Kurzfilme zu mieten. Diese kosten 0,99 € und bleiben ebenfalls sieben Tage lang als Stream zugänglich.  

MUBI möchte aber ausdrücklich mehr sein, als eine einfache Online-Videothek und bietet daher eine Reihe netter Gimmicks für Euer Soziales Umfeld. So könnt Ihr Euer Profil mit facebook verknüpfen, Freunde einladen und mit Ihnen Eure Lieblingsfilm-Listen austauschen und darüber diskutieren, ob Tarantino ein guter Schauspieler ist…oder ob man wirklich jeden Woody Allen gesehen haben muss…oder ob 3,59 Euro für einen Film von 1973 angemessen sind…

Tango Gameworks holt Verstärkung

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Shinji Mikami hat die Belegschaft seines Entwickler-Studios Tango Gameworks aufgestockt. Das Interessante: Alle Neuzugänge waren in den Vergangenheit an Spielen von Capcom, Clover Games oder Platinum Games beteiligt – den ehemaligen Stationen Mikamis.

 

Neu dabei sind:

 

Masafumi Takada, Sound Director und Komponist. Arbeitete vorher unter anderem an Danganronpa, Vanquish, Infinite Space, Super Smash Bros. Brawl, No More Heroes, God Hand und Killer 7.

 

 

 

Naoki Kataki, Lead Art and Environment Director. Arbeitete in dieser Funktion bereits an Resident Evil für den Gamecube, Okami und Vanquish.

 

 

Sinichiro Ishikawa, Programmierer. Arbeitete zuvor an X-men, Mega Man Legends, Resident Evil Code: Veronica, Devil May Cry, Viewtiful Joe, Okami, Bayonetta and Vanquish.

 

Außerdem tauchte dieses Artwork auf der Tango-Homepage auf. Macht Euch selbst einen Reim darauf.

Kinect: das Innenleben

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Morgen ist es soweit: Dann erscheint Kinect in Deutschland – zum stattlichen Preis von 149,95 Euro. ifixit hat das Teil gründlich auseinandergenommen. Was dabei zum Vorschein kam, seht Ihr bei uns im Überblick:

Im Standfuß von Kinect befindet sich der Motor des Geräts, der etwa zum Einsatz kommt, wenn die automatische Zoomfunktion aktiv wird.Der Prozessor. Kinect reduziert alles, was in Eurer Spielstube zu sehen ist, auf zwei Informationen: Farbbild und Tiefenschärfe.Die schmale Form des Geräts zwang Microsoft dazu, die Hauptplatine dreizuteilen und übereinander zu stapeln. Links lässt sich ein Ventilator erahnen. Das Gerät benötigt kaum Strom. Vermutlich wollte Microsoft einfach sicher gehen. Stichwort: Ring of Death.

Die Augen von Kinect: Zwei Kameras (links) und ein Infrarot-Sender. Die Kameras sind am ehesten mit denen einer Webcam vergleichbar – mit großer Linse und Autofokus.Kinect verfügt über vier Mikrofone, die nach unten gerichtet sind. So kann das Gerät Geräusche am besten aufzeichen. Um etwa Eure Stimmbefehle entgegenzunehmen, richtet sich das Gerät anhand der Beschaffenheit Eures Zimmers zunächst aus. Stellt Ihr um oder bekommt ein neues Sofa geschenkt, muss sich das Gerät neu kalibrieren.Hier seht Ihr Kinect vollständig in seine Einzelteile zerlegt. Zu Glück kommt das Gerät nicht als Bausatz…Übrigens hat die Open-Source-Webseite Adafruit eine Belohnung von 2000 US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der es als erstes schafft, einen Open-Source-Treiber für Kinect zu schreiben. Hobby- und Profi-Tüftler tobten sich bereits an der Wii-Fernbedienung aus. Der fortgeschrittene Prime-Sense-Chip von Kinect könntenoch einmal ganz andere Einsatzmöglichkeiten eröffnen.

 

Mehr zu Kinect:

Kinect: Vorerst keine Spracherkennung für das europäische Festland

Kinect – der Preis steht fest!

Kinect erkennt Gebärdensprache – UPDATE: Microsoft verneint

Neuer Silent Hill-Streifen orientiert sich an der dritten Versoftung

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Die zweite Verfilmung zur Silent Hill-Reihe wird sich inhaltlich am dritten Teil der virtuellen Horror-Mär (88 Prozent Spielspaßwertung in der M!Games 6/2003) orientieren. Protagonistin ist demnach die 17-jährige Heather Mason, die sich, von Selbstzweifeln geplagt, auf die Suche nach Ihrem verschwundenen Vater macht.

Der als Silent Hill: Revelation betitelte Streifen entsteht unter der Regie von Michael J. Bassett (Solomon Kane), der auch das Drehbuch verfasst hat. Produziert wird der Film von Samuel Hadida und DonCarmody. Über die Besetzung und einen Termin ist hingegen noch nichts bekannt, dafür steht aber bereits fest, dass der Film, wie sollte es anders sein, inklusive 3D-Effekte in die Kinos kommt.

Team-Ninja-Chef Yousuke Hayashi redet Klartext

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Im Interview mit der japanischen Gaming-Zeitschrift Famitsu sprach Yousuke Hayashi, Chef des Entwicklerstudios Team Ninja, über Project Progressive, Dead or Alive: Cronus und Ninja Gaiden 3.

Demnach habe Team Ninja die Arbeiten an Project Progressive und Dead or Alive: Cronus eingestellt. Mit der Entwicklung von Dead or Alive: Cronus hätte Team Ninja gar nicht erst begonnen. Über beide Spiele hatte Yousuke Hayashi im Jahr 2005 das erste Mal gesprochen – ebenfalls in einem Famitsu-Interview.

Ninja Gaiden 3 erscheint allerdings definitiv. Der Titel wurde das erste Mal auf der Tokyo Game Show angekündigt. Laut Yousuke Hayashi komme man mit der Entwicklung des Spiels gut voran. Es existiere bereits ein “interner Prototyp”, der von der Team-Ninja-Belegschaft gut aufgenommen worden sei.

Hayashi gab absichtlich keine Details zur Handlung des Spiels preis. Er sei gespannt auf die Diskussionen der Spieler und wolle ihre Meinung nicht beeinflussen.

Der Entwickler verlautbarte allerdings, dass Ninja Gaiden 3 zu den Anfängen der Serie zurückkehrt. Das Spiel sei in der Gegenwart angesiedelt. Ein Bezug zur historischen Vergangenheit würde nur aufgebaut, wo nötig. 

So viele Spiele, so wenig Zeit – Matthias im vorweihnachtlichen Zock-Stress

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Ich habe in den letzten Wochen reichlich und gut gezockt. Viel arbeitsrelevantes, das ich für die M! Games getestet habe – und daneben noch viel anderes. Was hatten wir denn da?

Ich hab’ Enslaved: Odyssey to the West durchgespielt. Ganz tolles Ding – mit prächtigem Art-Design und spannenden Figuren. Dann hab’ ich für Wii den Lightgun-Shooter-Doppelpack Gunblade NY & L.A. Machineguns gekauft und mehrfach durchgeholzt – großartiges Spielhallen-Retrogefühl. Halo: Reach liegt schon einige Zeit zurück, gerne hätte ich aktuell noch mehr Zeit für den wunderbaren Mehrspieler-Modus. Ach ja: Quantum Theory liegt noch herum – dem würde ich trotz des ideenlosen Spielprinzips gerne noch eine Chance gehen. Kommt schließlich aus Japan, das Spiel.

Natürlich spiele ich nebenbei immer PES 2011 – vor allem nach getaner Arbeit ein Feierabend-Match gegen den Kollegen Kujawa. Und nachts dann noch ein Ründchen bei FIFA 11, gerne tolle ich auch nur mit Messi in der Arena herum und düpiere den Torwart. Ach ja: Kirby’s Epic Yarn habe ich sehr genossen – ich freu’ mich richtig drauf, das im Frühjahr zum PAL-Release nochmals durchzuspielen. Genauso Vanquish: Für den Test habe ich Mikamis Actionfeuerwerk selbstverständlich durchgespielt, derzeit lockt mich ein zweiter Anlauf. Aber woher die Zeit nehmen?

Gut, dass ich mit dem Schattenläufer und seinen Rätseln des dunklen Turms abgeschlossen habe – knapp zehn Stunden voller Hüpfereien und seichter Schalterrätsel haben mir gereicht. Fable III soll ja laut unserem Tester Max auch sehr spielenswert sein…vielleicht ja mal im Frühjahr, aktuell muss Molyneux’ Rollenspiel warten. Genaus wie Fallout: New Vegas. Ebenso die Wii Party, die ich gerne mal an einem Samstag-Abend mit Freunden feiern würde. Medal of Honor kann ich zum Glück als abgehakt betrachten – die Kampagne war mit sechs Stunden ohnehin recht kurz, den Mehrspieler-Modus hab ich unterm Strich länger gespielt. Von Super Sribblenauts hat mir die gute Stunde gereicht, die mich Kollege Michael hat reinschnuppern lassen – wie er fand ich Teil 1 viel ausgereifter. Nächstes Spiel bitte!

Da kommt mir Namcos Lightgun-Trio gerade recht. Dazu brauche ich nicht mal PlayStation Move. Ich stecke einfach meine G-Con 3 an die PlayStation an und los geht’s. Time Crisis: Razing Storm rockt die Hütte und die Fluch der Karibik-inspirierte Schießerei Deadstorm Pirates ist auch für die ein oder andere Mehrspieler-Runde gut. Wie praktisch, dass ich Time Crisis 4 schon als einzelnes Spiel im Regal stehen hab und das also schon kenne. Der nächste gute Bekannte auf meinem Spiele-Terminkalender ist Sonic: Wie Ihr der aktuellen M! entnehmen könnt, hat mich sein Retro-Comeback in Sonic the Hedgehog 4 nicht sonderlich begeistert – mit Sonic Colours, das für Wii und DS kommt, habe ich wesentlich mehr Spaß. Zwei unterschiedliche Spiele bedeuten aber auch zwei mal Spielzeit. Schwamm drüber – Sonic verdient meine Zeit!

Und schließlich hab’ ich bis zum Release von Call of Duty: Black Ops ja noch ein paar Tage Zeit. Außerdem werd’ ich die Solo-Kampagne sicher wieder an zwei Abenden geschafft haben – dann wartet ja ‘nur’ noch der gigantische Multiplayer-Modus. Wie klug von mir also, dass ich mir kürzlich ein günstiges Kane & Lynch 2 gekauft habe – trotz lahmen Spielablauf fand ich den Look so cool, dass ich den kurzen Actioner eigentlich noch durchzocken wollte. Das muss warten. Ebenso der zweite Durchlauf von Pang: Magical Michael für DS. Weil ich den Deutschland-Release (irgendwann dieser Tage) des Knobel-Revivals nicht abwarten konnte, hatte ich mir vor einigen Wochen die UK-Fassung bestellt und sie auch schon fleißig gezockt. Nur die geheimen Level – die hab’ ich noch nicht alle geschafft.

God of War: Ghost of Sparta ist natürlich auch Pflichtprogramm. Zum Glück hat das Michael fürs letzte Heft schon getestet – ich kann das also schön in Ruhe daheim auf der Couch genießen. Auf der Couch? Klar. Zum einen spiele ich zuhause durchaus mit den Handhelds, zum anderen hab’ ich zum Zugfahren doch gar keine Zeit. Wie auch? Die Tage erscheint ja noch Fist of the North Star: Ken’s Rage. Endlich schafft es mal wieder ein Spiel zu meiner (fast) liebsten Anime-Franchise nach Deutschland. Und dann auch noch mit mehr Blut als in Japan. Pflichtkauf! Weniger Splatter, dafür mehr tolle Musik und perfekt designte Hüpfpassagen erwarte ich mir von Donkey Kong Country Returns, das Anfang Dezember ansteht. Ich weiß zwar noch nicht, wann ich es spiele – aber ich MUSS es spielen. Assassin’s Creed Brotherhood muss noch ein bisschen warten. Mit Teil 2 hab ich locker 30 Stunden verbracht. Das hab ich auch mit der Bruderschaft vor, aber wohl leider nicht mehr in diesem Jahr. Beim Thema GoldenEye für Wii bin ich zwiegespalten – einerseits will ich wissen, wie die Jungs den Klassiker auf Vordermann gebracht haben, andererseits wird es ein SD-Shooter im Zeitalter vom Call of Duty-HD-Krachbumm schwer haben, mich von den Socken zu hauen.

Nun kommen wir fast schon zum Ende meines 4.Quartal-Spiele-Marathons: Das verträume Majin and the Fallen Realm von Game Republic will ich eigentlich auch unbedingt noch zocken. Ebenso Gran Turismo 5. Aber vielleicht habe ich ja Glück und Sony verschiebt den Rasertraum auf 2011. Zudem bin ich froh, dass mich nicht alle Games interessieren: Was wenn ich Star Wars: Force Unleashed 2, Castlevania: Lords of Shadow, 007: Blood Stone, Need for Speed: Hot Pursuit, Professor Layton, Rock Band 3, DJ Hero 2 und die ganzen coolen Download- und Indiegames jetzt auch noch spielen wollte?

Das bringt mich dann auch schon zum meinem abschließenden Fragenkatalog an Euch: Wie macht Ihr das? Welche Highlights holt Ihr Euch sofort, welche werden aufs nächste Jahr geschoben. Und ist dafür der aktuell noch hohe Preis der Spiele verantwortlich oder auch der Zeitmangel. Nehmt Ihr vielleicht sogar Urlaub fürs Zocken, verschiebt den Ski-Trip nach Österreich für Assassin’s Creed und Call of Duty?

THQ verzeichnet Verluste

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THQ hat seinen Bericht für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011 veröffentlicht, das am 30. September endete. Demnach verzeichnete das Unternehmen Verluste in Höhe von 47 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Jahr waren es noch 5,6 Millionen. Laut CEO Brian Farrell sei das nichts, womit man nicht gerechnet hätte.

Der Umsatzerlös des Publishers betrug im zweiten Quartal dieses Jahres 77 Millionen Dollar, verglichen mit 101 Millionen im Vorjahr. Farrell gab sich für den Rest den Geschäftsjahres, das bei THQ am 31. März 2011 endet, optimistisch:

Zur Weihnachtssaison veröffentliche man “Qualitätsprodukte”, an denen man während der vergangenen zwei Jahre gearbeitet hätte. Damit spielte der Unternehmens-Chef auf WWE SmackDown vs. Raw 2011 sowie das Spiele-Tablet uDraw an.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2011 würden außerdem Hoffnungsträger Homefront, WWE All Stars, UFC Trainer sowie deBlob 2 folgen.

Man wolle das laufende Jahr vor allem dafür nutzen, sich für das Geschäftsjahr 2012 stark zu machen. Dann würden mit Red Faction Armageddon, Warhammer 40,000: Space Marine sowie dem nächsten Ableger der Saints-Row-Serie weitere Hochkaräter anstehen.

Der Verkauf von Nintendo-DS-Spielen brachte THQ in Q2 des laufenden Fiskaljahres 17 Millionen Dollar ein, gefolgt von Xbox-360-Spielen mit 14 Millionen Dollar. Wii- und PS-3-Games generierten 13 bzw. zwölf Millionen Dollar. PC-Spiele schlugen mit 9 Millionen zu Buche, PSP-Spiele brachten 7 Millionen, PS-2-Games 1,9 Millionen Dollar ein. Veröffentlichungen für Wireless-Geräte generierten 1,4 Millionen Dollar.

Activision übertrifft Umsatzprognosen

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Ob Bobby Kotick gerade die Korken knallen lässt? Grund dazu hätte er auf jeden Fall, denn Activision übertrifft mit 745 Millionen US-Dollar Umsatz im vergangenen Quartal die Umsatzprognosen von 600 Millionen und auch die Zahlen des Vorjahres-Quartals (705 Millionen US-Dollar).

Ein großes Stück zum Geld-Kuchen trägt die PC-Edelschmiede Blizzard mit der lang erwarteten PC-Fortsetzung StarCraft 2: Wings of Liberty und dem anhaltenden Phänomen World of WarCraft bei.

Im Konsolen-Bereich regiert weiterhin ein Name die Top-Listen: Die Call of Duty-Reihe wirft saftige Gewinne ab und ist zur erfolgreichsten Marke eines Drittherstellers in Europa und den USA avanciert. Mit Call of Duty: Black Ops sowie der Erweiterung World of WarCraft: Cataclysm warten bereits die Zugpferde des Weihnachtsgeschäfts in den Entwickler-Ställen darauf, die Konkurrenz weit hinter sich zu lassen.

Es gibt aber auch negative Nachrichten: Der Abwärtstrend von Guitar Hero setzt sich fort. Guitar Hero 6: Warriors of Rock wird im Geschäftsbericht gar nicht erst erwähnt.

Activision korrigiert den erwarteten Umsatz für das gesamte Geschäftsjahr dank der aktuell guten Zahlen nach oben von 4,18 auf 4,28 Milliarden US-Dollar und geht von einem Reingewinn von 650 Millionen US-Dollar aus.

“Wir erwarten das profitabelste Jahr in unserer Geschichte mit einer rekordverdächtigen Gewinnspanne. Am wichtigsten ist, dass wir weiterhin einige der weltbesten Spiele produzieren” protzt Herr Kotick bei einem Investorentreffen.

Raiden mit Gastauftritt in Assassins Creed: Brotherhood

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Raiden, der umstrittene Protagonist aus Metal Gear Solid 2, wird noch vor seinem Auftritt in Metal Gear Solid: Rising mit einem spielbaren Auftritt bedacht: der grauhaarige Jüngling wird als freischaltbarer Bonuscharakter in Ubisofts Assassins Creed: Brotherhood enthalten sein. Um mit ihm spielen zu können, müsst Ihr alle Aufgaben im virtuellen Trainingsmodus des Animus bewältigen.

Der Gastauftritt ist nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Konami und Ubisoft. Wie Ihr unserer Galerie entnehmen könnt, gab sich Altair, Protagonist aus dem ersten Assassins Creed, in Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriot, die Ehre.

Neuer Filmdienst auf der PS3

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Die Palette cineastischer Leckerbissen wird größer, denn MUBI kommt.

Es handelt sich hierbei nicht um die gleichnamige Stadt in Nigeria, die per se nicht viel mit der Filmindustrie am Hut hat, sondern um eine Streaming-Plattform für Kinofilme. Das Programm, das zum Launch 300-500 Filme umfassen wird, soll wöchentlich erweitert werden. Der geneigte Zocker-Cineast wird sich zwischen Filmen von den Coen Brüdern, Tarantino, Godard,  Van Sant, Almodovar und vielen anderen Regisseuren entscheiden dürfen. Somit erweitert Sony auf clevere Art sein Angebot um diverse Indepent- und Arthouse-Produktionen, ohne seinen Playstation Store noch unübersichtlicher zu gestalten.

Nicht nur Schwaben fragen: Was kostet´s mich?

Nun, zunächst einmal nichts. Der Download des Clients auf die PS3 erfolgt natürlich kostenlos. Die Filme werden entweder im Pay-per-view (voraussichtlich  ab 3,59 Euro pro Film) angeboten oder alternativ als Flatrate (für ca. 12.99 Euro im Monat), womit Ihr dann Zugriff auf das gesamte Programm habt. Die Sparfüchse unter Euch wird freuen, dass es laut Sony und MUBI auch kostenlose Filme geben wird – welche und wie viele steht allerdings noch in den Hollywoodsternchen.

Wann geht es endlich los?

Heute startet MUBI auf der PlayStation 3. Allerdings zunächst nur in den Ländern Großbritannien, Irland, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg.

Wir müssen uns leider noch bis nächste Woche gedulden.

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