Morgen ist es soweit: Dann erscheint Kinect in Deutschland – zum stattlichen Preis von 149,95 Euro. ifixit hat das Teil gründlich auseinandergenommen. Was dabei zum Vorschein kam, seht Ihr bei uns im Überblick:
Im Standfuß von Kinect befindet sich der Motor des Geräts, der etwa zum Einsatz kommt, wenn die automatische Zoomfunktion aktiv wird.
Der Prozessor. Kinect reduziert alles, was in Eurer Spielstube zu sehen ist, auf zwei Informationen: Farbbild und Tiefenschärfe.
Die schmale Form des Geräts zwang Microsoft dazu, die Hauptplatine dreizuteilen und übereinander zu stapeln. Links lässt sich ein Ventilator erahnen. Das Gerät benötigt kaum Strom. Vermutlich wollte Microsoft einfach sicher gehen. Stichwort: Ring of Death.

Die Augen von Kinect: Zwei Kameras (links) und ein Infrarot-Sender. Die Kameras sind am ehesten mit denen einer Webcam vergleichbar – mit großer Linse und Autofokus.
Kinect verfügt über vier Mikrofone, die nach unten gerichtet sind. So kann das Gerät Geräusche am besten aufzeichen. Um etwa Eure Stimmbefehle entgegenzunehmen, richtet sich das Gerät anhand der Beschaffenheit Eures Zimmers zunächst aus. Stellt Ihr um oder bekommt ein neues Sofa geschenkt, muss sich das Gerät neu kalibrieren.
Hier seht Ihr Kinect vollständig in seine Einzelteile zerlegt. Zu Glück kommt das Gerät nicht als Bausatz…
Übrigens hat die Open-Source-Webseite Adafruit eine Belohnung von 2000 US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der es als erstes schafft, einen Open-Source-Treiber für Kinect zu schreiben. Hobby- und Profi-Tüftler tobten sich bereits an der Wii-Fernbedienung aus. Der fortgeschrittene Prime-Sense-Chip von Kinect könntenoch einmal ganz andere Einsatzmöglichkeiten eröffnen.
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Kinect: Vorerst keine Spracherkennung für das europäische Festland









macht spass,hätte ich nicht gedacht.
jupp… ich will auch beim zocken auf meiner couch liegen.ich würde mir selbst für 20€ das ding nicht kaufen.
Ich bin schon zu alt für diesen “”Körper Controller””. Ich will nur gemütlich im Sofa sitzen und Spielen. Rumhappeln mache ich schon genug auf der Arbeit. Danke
Ich habe mir Jörg Langers 25-minütiges Video auf GamersGlobal zu Kinect angeschaut. Er testet dort fünf Spiele im Schnellgang auf die Steuertauglichkeit. Ich fand das sehr(!) ernüchternd. Mit anderen Worten, im Vergleich zu Wii oder den PS3 Bewegungscontrollern sehr übel schlecht. Insbesondere die Latenz ist grottig und die Genauigkeit lässt doch arg zu wünschen übrig. So schien ein exaktes Steuern bei den beiden “”Rennspielen”” unmöglich und beim Fußball kickte die Spielfigur oft gar nicht oder zu spät.Dazu kommt, dass bei vielen Titeln nicht die Bewegung des Spielers umgesetzt wird, sondern nur erkannt wird, welche Bewegung er ungefähr ausführt, was dann vom Spiel in der vorprogrammierten(!) Bewegungsanimation abgespielt wird (leider dann halt auch noch mit doch merklicher Verzögerung). Hier merkt man, dass Kinect nur mit 30 FPS arbeitet wohingegen z.B. die Eyetoy Kamera mit 60 FPS exakter und flotter ist.
@zipanguich wollt es mir morgen zulegen.also funktioniert das ding?
habe kinect jetzt seit knapp 4 tagen und ich muss sagen, genial. finde den preis auch wirklich angemessen spiel inkl. top
Mann wird ja langsam schon etwas neugierig, was die Kiste so drauf hat, wenn nur der exorbitanta Preis nicht wär 🙁 Wollte mir vorm 3DS eigentlich keine so grosse Konsolenanschaffung mehr zulegen. Für die Hälfte wärs gekauft, alleineschon wegen der Kiddies. Aber im Ernst, 150 Kracher, da würde ich mir eher für 50 Euro mehr eine rote Wii mitsamt Mario zulegen.
Ich habe gestern schon gelesen das es angeblich schon einen Beta-Treiber für PC geben soll der halbwegs funktioniert. Kann aber auch nur wieder so ein Gerücht sein.