Unter der Leitung von Chief Executive Officer Robert Kotick hat Activision Blizzard in den letzten Wochen eine komplette Umstrukturierung des eigenen Konzerns vorgenommen. Inzwischen ist offensichtlich, dass das Schließen von Studios und Entlassen von Entwicklerpersonal (wir berichteten hier und hier) Teil dieses Prozesses war.
Activision teilt sich zukünftig in vier große Geschäftseinheiten mit je einem bestimmten Schwerpunkt. Blizzard Entertainment (World of Warcraft) bleibt weiterhin eigenständig und bildet die erste der vier Säulen, gefolgt von der zweiten Geschäftseinheit, die sich ausschließlich mit dem Ausbau der Marke Call of Duty beschäftigt. Gleich drei Entwickler arbeiten zur Zeit an neuen Ablegern von Activisions Cashcow. Die dritte Säule im neuen Geschäftsfundament widmet sich der Entwicklung und Vermarktung weiterer Eigenmarken wie z.B. Tony Hawk, True Crime oder Guitar Hero. Vervollständigt wird das Modell von Säule Nummer vier, die für die Produktion von Lizenzspielen (Filmumsetzungen wie Spider-Man usw.) zuständig ist. Laut einer Konzernsprecherin könne man so “die Ressourcen auf die rentabelsten Bereiche fokussieren.








